© Foto by Zoé Beutler, Basel
"Die Verkaufsmarge fällt weg": Projektfeld "Neumatt" in Nuglar

Nuglar wird Testfeld für eine neue Form der Landwirtschaft

Selber bestimmen, anbauen und konsumieren, ökologisch und saisongerecht pflanzen – das sind die Ziele von zwei Projekten


Von Monika Jäggi


Nuglar, die abgelegene Gemeinde im solothurnischen Schwarzbubenland, wird Testgebiet für eine neue Form der Landwirtschaft. Zwei Projekte, finanziert von der Universität Basel und von der Schweizerischen Universitätskonferenz, sollen die Menschen wieder näher an die Nahrungsmittel-Produktion führen.


Geschmacklose Erdbeeren im Winter, wie poliert glänzende Äpfel und normiertes Gemüse, importiert aus Südamerika oder Asien: So präsentiert sich heute in vielen Supermärkten das Angebot in den Verkaufsregalen. Wie reife Erbeeren wirklich schmecken oder dass Äpfel keine makellosen Kunstprodukte sind und weltweit mehr als 1'000 Sorten vorkommen – davon in der Schweiz 365 – geht angesichts der geringen Sorten-Auswahl in den Auslagen vergessen. Wer vorwiegend im Supermarkt einkauft, dem fehlt langfristig der Bezug zur Lebensmittel-Produktion und zum saisongerechten Genuss von Obst und Gemüse.

Universität investiert in Nuglar

"Diesen Bezug zwischen Produktion und Konsum wollen wir für Studierende der Uni Basel mit zwei neuen Projekten wieder herstellen", sagt Bastiaan Frich (26), Co-Präsident von "Urban Agriculture Netz Basel" und Mitinitiant der Projekte, auf Anfrage von OnlineReports. "CSA-Nuglar-Gärten" und "4Seasons" heissen die Projekte, die für die Aufbauphase 2013/2014 gefördert werden. CSA stehe für "Community Supported Agriculture" oder gemeinschaftlich getragene Landwirtschaft.

Die Schweizerische Universitätskonferenz zahlt 50'000 Franken, die Universität Basel 63'000 Franken. Die Projekte wurden vom Verein UniGärten Basel – von Studenten bewirtschaftete Gemeinschaftsgärten im Garten der Mission 21, im Familiengartenareal Milchsuppe und im Langen Loh – initiiert.

Alternative zum Supermarkt-Konsum

Die Initianten haben ihre ersten Erfahrungen im Basler Gemeinschaftsgarten Landhof oder als Uni-Gärtnerinnen gemacht (OnlineReports berichtete). "Der Landhof war Sensibilisierungs- und Aufbauarbeit", erklärt Frich. Und: "Mit dem Gemeinschaftsgarten wollten wir ein Beziehungsnetz aufbauen." Mit den Nuglar-Gärten hingegen "versuchen wir, etwas in Richtung regionale Selbstversorgung zu entwickeln".

Für Zoé Beutler (25), Mit-Initiantin des Projekts und Studentin im Mastergang Nachhaltige Entwicklung an der Universität Basel, sind die Gärten im solothurnischen Nuglar eine konkrete Alternative zur konventionellen Landwirtschaft und zur anonymen Supermarkt-Gesellschaft: "Beteiligte können dieses Projekt von Anfang an mit aufbauen", betont sie.

Das "4Seasons" (Vier Jahreszeiten)-Projekt ergänzt die Garten-Arbeit. "Wir wollen vermehrt das Bewusstsein für die Saisonalität von Lebensmitteln fördern", sagt Co-Projektleiterin Leonore Wenzel (26). Sie studiert nachhaltige Entwicklung in Basel und ist seit zwei Jahren beim Verein UniGärten Basel aktiv.

Raus aus der Uni an die frische Luft

Das CSA-Gärten-Projekt in der Schwarzbubenland-Gemeinde begann diesen Frühling. Dort liegen seit längerem 6,5 Hektaren Land – aufgeteilt auf zwölf Parzellen mit Flurnamen wie "Neumatt", "Muni", "Simmen" oder "Säuler" – brach. Seit April werden sie von Dominique Oser (29), Fachfrau für biologisch-dynamische Landwirtschaft und Mitinitiantin des Gemeinschaftsgartens Landhof, betreut. In Nuglar wird sie den Aufbau und die Bewirtschaftung der Gärten koordinieren und begleiten, genauso, wie sie das bereits im Landhof Gemeinschaftsgarten gemacht hat.

"Ziel ist es", sagt die engagierte Fachfrau, "die Parzellen zusammen nach biologisch-dynamisch und permakulturellen Prinzipien zu bewirtschaften". Dies entspricht dem Wunsch der Land-Besitzerinnen, welche die vorgängige konventionelle Bewirtschaftung auf eine nachhaltigere Wirtschaftsweise ohne Kunstdünger, Pestizide und Überproduktion umstellen wollen.

Vorgesehen ist der Anbau von Gemüse und Getreide sowie von Obstbäumen und Beeren. "Wir werden daraus zwölf unterschiedliche Gärten schaffen", erklärt Oser das weitere Vorgehen auf einer Gesamt-Fläche von sechs Fussballfeldern. "Das Land befindet sich an verschiedenen Standorten mit unterschiedlichen Böden, Sonneneinstrahlung und Hangneigung. Wir werden nicht überall alles anpflanzen können". Ein Kräutergarten ist bereits in Planung. Und auf einigen Flächen stehen bereits Obstbäume.

Konsumenten bestimmen, was angebaut wird

Das besondere am Projekt "CSA Nuglar-Gärten" sei, erklärt Beutler das Bewirtschaftungsmodell, dass die Mitglieder bestimmen, was in welchem Garten angepflanzt werde: "Die Beteiligten bezahlen nicht das einzelne Gemüse, sondern zahlen zum Voraus die Pacht des Landes sowie einen Anteil der Betriebskosten der involvierten Produzentinnen." Die Vereins-Mitglieder engagieren sich nach ihren Möglichkeiten in den Gärten und teilen sich den Ernte-Ertrag untereinander auf.

Derzeit kümmert sich ein Team von acht Personen um das Projekt. Arbeitsgruppen müssen gebildet werden, um die verkrauteten Flächen für die Pflanzung im Frühjahr vorzubereiten.

Der Vorteil dieser Art von Landwirtschaft sei, dass die Risiken der Lebensmittelproduktion – zum Beispiel ein Ernteausfall – von allen getragen werde. Zudem würden die Mitglieder günstige und qualitativ hochwertige Lebensmittel erhalten. "Die Verkaufsmarge fällt weg, sie kennen die Produktionsbedingungen und können diese mitgestalten." Das gemeinschaftlich getragene und sozial ausgerichtete Projekt biete eine Möglichkeit, Individualisierungs-Tendenzen in der Gesellschaft aufzulösen.

Vorerst wird der Pachtzins von der "Lebensmittel Gemeinschaft Basel" – ein Hol- und Bringort für biologisch produzierte Nahrungsmittel im Kleinbasel – bezahlt. Die Schweizerische Universitätskonferenz finanziert die Organisation und das Erstmaterial, die Universität Basel unterstützt die fachkundliche Begleitung der Bodenanalysen, die Bestandesaufnahmen der Fauna und Flora sowie Exkursionen und Workshops auf dem Pacht-Land.

Wieviele Schwermetalle in den Böden?

Das zweite unterstützte Projekt, das "4 Seasons", beschäftigt sich mit saisongerechter Ernährung. Während eines Jahres werden, passend zur Saison – zum Beispiel Pilzexkursionen – Workshops, Exkursionen, Vorträge und Filmabende angeboten. Studierende können beispielsweise lernen, verschiedene Gemüse zu konservieren. "So soll ein Bewusstsein für die Saisongerechtigkeit von Lebensmitteln entstehen", hofft Projekt-Initiantin Leonore Wenzel.

Im Frühjahres-Semester werden sich Studierende mit dem Nährstoffkreislauf und dem Boden beschäftigen. Interessant im Zusammenhang mit der Frage, ob sich städtische Böden für den Anbau von Nahrungsmitteln eignen, wird die Untersuchung der Böden im Gemeinschaftsgarten beim Missionshaus. Bodenproben werden auf ihre Nährstoffe und auf Schwermetalle untersucht. "Die Proben werden wir am Institut für Umweltwissenschaften der Universität Basel untersuchen lassen."

Infoabend CSA Nuglar Gärten: Dienstag, 5. November, 20 bis 22 Uhr, Lebensmittelgemeinschaft Basel, Feldbergstrasse 47, Basel (Hinterhaus)

2. November 2013

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"Medienmietteilung"

Kantonspolizei Basel-Stadt
Betreff einer Mitteilung
vom 12. März 2020
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Bei einer Miete-Teilung sind wir sofort dabei.

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In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

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20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

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In einem Satz


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Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

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