© Fotos by OnlineReports / Haag-Wackernagel
"Explodierende Population": Gefütterte Basler Strassentauben

Strassentauben polarisieren die Bevölkerung

Die ewige Frage: Sind diese Vögel eine Plage oder eine Bereicherung der städtischen Fauna?


Von Matthias Brunner


Die einen füttern sie aus falsch verstandener Tierliebe fast zu Tode – die andern wünschen ihnen denselbigen. Kein Zweifel besteht jedoch, dass Tauben einen festen Bestandteil des Stadtlebens bilden. Nun widmet sich sogar eine Ausstellung des Anatomischen Museums den gefiederten Stadtbewohnern.


"Geh'n ma Tauben vergiften im Park", sang einst munter-fröhlich der im November vergangenen Jahres verstorbene Kabarettist mit Wiener Wurzeln, Georg Kreisler. Er war für seinen rabenschwarzen Humor bekannt. So drastisch wollen wohl die wenigsten von uns vorgehen. Doch spalten sich die Meinungen und Gefühle der Menschen, wenn es um Strassentauben geht. Während sie die einen aus – falsch verstandener – Tierliebe fast zu Tode füttern, verscheuchen sie die anderen als unliebsame "Nestbeschmutzer". Tatsache bleibt: Die gefiederten Tiere zählen wie selbstverständlich zum Stadtbild.

"Unerwünschte Gäste" heisst der Titel der neuen Ausstellung im Anatomischen Museum Basel. Sie gewährt zum Teil unbekannte Einblicke in das Leben der Strassentauben. Nebst der Biologie dieser verwilderten Form von ursprünglich eigens gezüchteten Vögel zeigt die Ausstellung auch schonungslos die verschiedenen Probleme, die durch deren Überpopulation entstehen können.

Erfolgreiches Basler Taubenkonzept

Momentan bewegt sich die Taubenpopulation um die 8'000 Individuen in Basel, schätzt Kantonsveterinär Markus Spichtig. Noch vor einigen Jahren lebten zwischen 10'000 bis 12'000 Tiere im Stadtgebiet. Hauptgrund für diesen Rückgang ist vor allem das erfolgreiche Taubenkonzept, das inzwischen international etliche Städte übernommen haben. Dieses Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der Universität Basel, dem Veterinäramt sowie Schweizer Tierschutz STS Ende der 1980er Jahre erarbeitet. Seither zeigt es Wirkung.

Ein Teil des Plans war es, spezielle Taubenschläge, über die Stadt verteilt, einzurichten. Vorteil: Die Tiere können auf ihren Gesundheitszustand kontrolliert und die Brut eingeschränkt werden – beispielsweise mit Eieratrappen, die ins Nest gelegt werden. Über einen Leistungsvertrag mit dem Veterinäramt kümmert sich der Tierschutz beider Basel um die Betreuung der neun in der Stadt verteilten Taubenschläge.

Nistplatz auf Kadavern

Wichtigster Punkt ist aber, die Bevölkerung dafür zu sensibilisieren, Tauben auf keinen Fall zu füttern. Denn je grösser das Nahrungsangebot ist, desto stärker wächst die Population – mit fatalen Folgen. Spichtig erinnert sich an eine Person, die jährlich Hunderte von Kilos Futter verstreut habe. Seit sie nicht mehr in der Gegend ist, habe sich die Anzahl Tauben drastisch reduziert. Einen spürbar reduzierenden Einfluss habe auch die Schliessung des St. Johanns-Hafens mit dem Getreideumschlag.

Der ehemalige Basler Dekorateur Thomas Klee* schildert seine grausigen Erlebnisse: "Wenn wir die Weihnachtsdekoration von der Fassade entfernten, entdeckten wir bereits halb verweste Tauben." Die Vögel hätten auf den Kadavern ihrer Artgenossen bereits wieder genistet. Obwohl Schutznetze an dem grossen Warenhaus am Marktplatz verspannt wurden, gelang es immer wieder einzelnen Tieren, eine Lücke zwischendurch zu finden. "Dann bekamen wir Anrufe von Tierschützern und ich musste los, um die eingefangenen Tauben zu befreien." Die eklige Angelegenheit an dem von Taubenkot übersäten Dachvorsprung nahm Klee nur mit Atemschutzmaske vor.

Resistent gegen alle Abwehrmittel

Da er solche Übungen satt hatte, überlegte er sich, was die Tauben von der Fassade fernhalten könnte. "Ich dachte mir, es müsste etwas Schmieriges, stark Riechendes sein, das aber gleichzeitig den Tieren nicht schadet." So kam er auf die Idee, Eine Mischung aus Eukalyptusöl, etwas Alkohol und Wasser in eine Flasche abzufüllen und auf die Fassade zu spüren. "Seither sind die Tauben an diesem Ort verschwunden", bekundet Klee zufrieden. In Paris setzt man angeblich sogar dressierte Sperber ein, um die Tauben von historischen Gebäuden fernzuhalten.

Taubenexperte Daniel Haag-Wackernagel hält von solchen Massnahmen allerdings wenig: "Das funktioniert auf Dauer alles nicht, weil sich die Tauben daran gewöhnen." Der Zoologieprofessor am Anatomischen Institut der Universität Basel und Initiator der aktuellen Ausstellung spricht aus Erfahrung. Immerhin betreibt er schon seit über zwanzig Jahren Taubenforschung. Zwar gebe es taugliche Abwehrsysteme zum Schutz von Hausfassaden, damit Tauben dort nicht brüten können. Doch als wichtigstes Gebot gelte immer noch: Tauben keinesfalls füttern. Sobald das Nahrungsangebot grösser wird, explodiert die Population schlagartig.

Ein einzelnes Taubenpaar, das meistens monogam lebt, kann pro Jahr bis zu zehn Junge aufziehen. Da jedoch die Brutplätze in der Stadt beschränkt sind, kommt es rasch zu Krankheiten aufgrund der unhygienischen Verhältnisse auf dem dicht gedrängten Raum. "Schon ein einziges brütendes Paar kann zu einem Parasitenbefall des Menschen führen. Die Parasiten wandern aus dem Nestbereich aus und können den Menschen befallen, wie verschiedene Beispiele zeigen", weiss Haag zu berichten.

Gefahr für Mensch und Materialien

Parasiten, Taubenzecken und -staub können selbst für Menschen gefährlich werden. Die bekannte Basler Bildhauerin Bettina Eichin erkrankte deswegen vor Jahren schwer, bis nach einer Odyssee von der Arztpraxis zur Klinik die Ursache durch einen Spezialistin in Wien festgestellt wurde. "Das Risiko einer Krankheitsübertragung auf Menschen ist sehr gering", beschwichtigt Kantonsveterinär Spichtig. Trotzdem rät Haag dazu, bei der Reinigung von stark mit Taubenkot verschmutzten Stellen als Vorsichtsmassnahme eine Atemschutzmaske, Handschuhe sowie einen speziellen Schutzanzug zu tragen, um jedes gesundheitliche Risiko zu vermeiden.

Wesentlich häufiger als die Gefahr für Menschen ist wohl die Verschmutzung und Schädigung von Gebäuden durch den ätzenden Taubenkot. Bauliche Massnahmen wie Schutzgitter oder glatte, abfallende Oberflächen können verhindern, dass sich Tauben einnisten. Allerdings ist es gerade bei historischen Bauten schwierig, diese auf geeignete Weise zu schützen. "Bei der Elisabethenkirche lassen wir die Tauben durch eine spezialisierte Firma einfangen", schilderte Münsterbaumeister Andreas Hindenmann gegenüber OnlineReports. Die gefangenen Tiere werden anschliessend euthanasiert.

* Namen geändert



Service
Ausstellung "Unterwünschte Gäste: Die Strassentaube – ein Blick hinter die Kulissen" im Anatomischen Museum Basel, Pestalozzistrasse 20, vom 3. Februar bis zum 19. August 2012. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 14-17 Uhr, Sonntag 10-16 Uhr.

Taubenmerkblatt mit Empfehlungen:
www.veterinaeramt-bs.ch/files/Merkblatt_Taubenabwehrsysteme2006.pdf
www.tierschutz.com/publikationen/wildtiere/infothek/texte/mb_tauben.pdf

Taubenbroschüre: www.tbb.ch

2. Februar 2012


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

Was Sie auch noch interessieren könnte

Basler Holzkraftwerk wird massiv teurer

Basler Holzkraftwerk wird massiv teurer


Drei Jahre nach Grounding: Reparierter Combino wieder auf den Schienen

Drei Jahre nach Grounding: Reparierter Combino wieder auf den Schienen


Kraftwerks-Insel Birsfelden: Bevorzugter Standort für Gaskraftwerk

Kraftwerks-Insel Birsfelden: Bevorzugter Standort für Gaskraftwerk


Reaktionen

Land in Sicht: Schweizer Solarboot legt in Martinique an

Land in Sicht: Schweizer Solarboot legt in Martinique an


Reaktionen

Hightech-Einsatz bei Pferde-Operation

Hightech-Einsatz bei Pferde-Operation


Basler Geothermie-Projekt ist noch nicht völlig abgeschrieben

Basler Geothermie-Projekt ist noch nicht völlig abgeschrieben


Video: Barbara Schneider, Baudirektorin

Neues Erdbeben durch Basler Geothermie-Bohrung

Neues Erdbeben durch Basler Geothermie-Bohrung


Reaktionen

Der Ruf der Stille

Der Ruf der Stille


Reaktionen

Nach Geothermie-Erdbeben: Regierung will "ohne Zeitdruck" prüfen

Nach Geothermie-Erdbeben: Regierung will "ohne Zeitdruck" prüfen


Erdbeben wirft Basler Geothermie-Projekt massiv zurück

Erdbeben wirft Basler Geothermie-Projekt massiv zurück


Video: Projektentwicklung Markus Häring
Reaktionen

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Bis am Sonntag, 16. Februar 2020 schenken wir Ihnen für jede Weinbestellung ab CHF 300.- die 10-fache Anzahl Meilen aus dem Miles & More Programm der Swiss."

Coop
coopathome-Website
vom 7. Februar 2020
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Der Detailhändler gibt sich gern nachhaltig.

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

In der Besprechung des Films "Bruno Manser – Stimme des Regenwalds" nahm die BZ auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

Die BZ nahm den OnlineReports-Primeur über eine Rückzahlung der wegen Veruntreuung angeklagten ex-Kassierin der katholischen Kirchgemeinde Grellingen auf.

Die Basler Zeitung greift in ihrem Bericht über die E-Trottinett-Anarchie auf ein OnlineReports-Interview zurück.

In ihrem Bericht über die Hühnerhaltung auf einem Basler Mehrfamiienhaus nimmt die BZ Bezug auf eine frühere Recherche von OnlineReports.

Die BZ bezog sich in ihrer Recherche über die Abgänge von Kaderärzten am Kantonsspital Baselland auf einen Bericht in OnlineReports.

Die BZ berief sich in einem Bericht über die Massenkündigungen am Schorenweg auf eine OnlineReports-News.

Die Schweiz am Wochenende und die Basler Zeitung haben die OnlineReports-News über den Bombenalarm am EuroAirport aufgenommen.

Das SRF-Regionaljournal, Telebasel, die Schweiz am Wochenende und Prime News haben den OnlineReports-Primeur über die Schliessung des Basler Kinos "Rex" nachgezogen.

In ihrem Bericht über den Gelterkinder Antennenposter-Streit bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über den Rücktritt der Basler Unispital-Verwaltungsrätin Irmtraut Gürkan aus dem Vorstand des Universitäts-Klinikums Heidelberg auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.

Die über Funk gesteuerten Sirenen in Basel-Stadt und Baselland haben die Bewährungsprobe bestanden: Das System funktionierte während des Probealarms vom 5. Februar ordnungsgemäss.

Der BVB-Verwaltungsrat hat am 3. Februar den 48-jährigen Bauingenieur und Leiter "Infrastruktur" Ramon Oppikofer zum Vize-Direktor gewählt.

Der 19-jährige FCB-Spieler Noah Okafor wechselt per sofort vom FC Basel 1893 zum FC Red Bull Salzburg in die österreichische Fussball-Bundesliga.

Melanie Nussbaumer, Tochter des Baselbieter SP-Nationalrats Eric Nussbaumer, wird als Nachfolgerin von Kerstin Wenk neue Vizepräsidentin der SP Basel-Stadt.

Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, das Gesetz "über den unverzüglichen Bau der H2 zwischen Pratteln und Liestal" formell aufzuheben, da es "seinen Zweck erfüllt" habe.

Kilian Winkler wird als Nachfolger von Marco Natoli neuer Präsident der JCVP Basel-Stadt.

Wegen des Baus eines neuen Kreisverkehrs im Schweizer Sektor der Basler Flughafenstrasse wurde eine temporäre Verkehrsumleitung auf der rechten Strassenseite auf der Höhe von dem Parkplatz S4 eingerichtet worden.

Die Gemeinde Riehen spendet 10'000 Franken zugunsten eines Nothilfe-Projekts des Roten Kreuzes für Geflüchtete in Bosnien-Herzegowina.

Ein überparteiliches Komitee hat am 15. Januar bei der Basler Staatskanzlei die Unterschriften für die Initiative "für erschwingliche Parkgebühren" eingereicht.

Urs Bucher wird am 1. August 2020 die Leitung der Volksschulen Basel-Stadt übernehmen und damit die Nachfolge von Dieter Baur antreten, der zum Ende des Schuljahres in Pension geht.

Die 53-jährige Juristin Blanche Gilli ist seit Anfang 2020 neue Präsidentin des Vereins gemeinsame Opferhilfe beider Basel.

Der FC Basel leiht seinen 21-jährigen Innenverteidiger Yves Kaiser bis zum Ende der Saison 2019/2020 an den FC Schaffhausen aus der Challenge League aus.

Knut Schmidtke, Marc Schärer und Lucius Tamm werden per 1. April 2020 die Leitung des in Frick domizilierten Forschungsinstituts für biologischen Landbau FiBL von Urs Niggli übernehmen.

Die Baselbieter Grünen reichten am 12. Dezember ihre mit rund 1700 Unterschriften versehene Klimaschutz-Initiative ein, die das Ziel des Pariser Abkommens gesetzlich verankern will.

Die Basler SP-Bürgergemeinderätin Canan Özden tritt auf Anfang 2020 die Nachfolge der zurücktretenden Gabriella Matefi (SP) als Basler Bürgerrätin (Exekutive der Bürgergemeinde) an.

Das Theater Basel konnte im Jahr 2018/2019 die Anzahl der Besuchenden zum vierten Mal in Folge auf 183'705 Personen (+1,6 Prozent) erhöhen, während jedoch die Besucher-Einnahmen um 1,7 Prozent sanken.

Die neue grüne Baselbieter Landrätin Laura Grazioli übernimmt von der frisch gewählten Nationalrätin Florence Brenzikofer das freiwerdende Präsidium der Finanzkommission.

Paola Gallo, die ehemalige Geschäftsleiterin von "Surprise", übernimmt per 1. Oktober 2019 die Geschäftsführung der Job Factory Basel AG und der Stiftung Job Training.

Der 19-jährige Geografie- und Geschichtsstudent Nino Russano wird als Nachfolger von Nicolas Eichenberger neuer Präsident der Juso Basel-Stadt.

Der Basler Bürgerrat hat eine spürbare Senkung der Einbürgerungsgebühren beschlossen, von der sowohl ausländische als auch Schweizer Bewerbende profitieren.