© Foto by Christof Wamister, OnlineReports.ch / Visualisierung Morger Partner


Bahnhof Ost: Hochhäuser statt hässliches Post-Gebäude

Wenn es nach den Plänen von Post und SBB geht, verschwindet das ungeliebte rostrote Postreiter-Gebäude schneller als erwartet. "Nauentor" heisst das Nachfolge-Projekt mit seinen drei Hochhäusern.
Basel, 28. September 2017

Bei der Planung für den Bereich Ost des Basler Bahnhofes SBB geht es nun plötzlich voran. Der Homepage "nauentor.ch" ist zu entnehmen, dass das rostrote Postreiter-Gebäude bis auf die Tragkonstruktion über den Geleisen abgebrochen und durch einen Neubau mit im Endausbau drei Hochhäusern (kleines Bild) ersetzt werden soll. Die Post benötigt den teilweise leer stehenden Bau nicht mehr "vollumfänglich".

Besserer Zugang zu den Geleisen

Als Bauherrschaft zeichnen die Immobilien-Abteilungen der Post und der SBB verantwortlich. Geplant wird unter dem Namen "Nauentor" eine "hochwertige Überbauung, welche die Quartiere miteinander verbindet und den Zugang zu den Geleisen optimiert". Die öffentliche Planauflage soll im kommenden Jahr stattfinden. Die Realisierung erfolgt gemäss Zeitplan in zwei Etappen bis 2025/2028.

Die Situation am Bahnhof Ost war 2011 bis 2013 Gegenstand einer Machbarkeitsstudie mit Testplanungen dreier renommierter Architekturbüros, von denen sich nun die Basler "Morger Partner" durchgesetzt haben. Ihr weiter entwickeltes Projekt besteht aus einem Baukörper über den Geleisen mit Innenhöfen sowie zwei Hochhäusern im Bereich Peter-Merian-Brücke/Nauenstrasse (Bild blau). Ein drittes Hochhaus soll in einer zweiten Bauetappe an der Solothurnerstrasse im Gundeldinger-Quartier (Bild gelb) entstehen. 

Komplexe Situation

Für das Areal besteht ein Bebauungsplan, der nun aber überarbeitet werden muss, wie OnlineReports.ch von Jürg Degen vom Planungsamt des Basler Bau- und Verkehrsdepartements erfuhr. Dabei geht es auch um die Frage, welche Nutzungen (Wohnen/Arbeiten) möglich sind. In der näheren Umgebung stehen bereits der Grosspeter Tower und das Meret Oppenheim-Hochhaus (im Bau), für die noch Büromieter gesucht werden.

Die jetzige Situation am Bahnhof Ost ist nicht nur überaus hässlich und nicht gerade fussgängerfreundlich, sondern planerisch auch komplex. Die Peter Merian-Brücke ist für den Bahnverkehr eigentlich zu niedrig, soll aber erst erneuert werden, wenn die SBB ihre Geleise bei der Einfahrt in den Bahnhof ausbauen will. Bereits bewilligt ist ein grosses Neubauprojekt an der Hochstrasse hinter der historischen Bahnmauer (Pfäffiloch). Gegen den Abbruch der dortigen Altbauten mit günstigem Wohnraum wurde allerdings Protest laut.      




Weiterführende Links:
- Sehr viele Planungsköche in der Basler Bahnhofsküche


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"Weinstein setzte Spione auf Opfer ab"

BZ Basel
vom 8. November 2017
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... nachdem er sie zu Miniaturen erniedrigt hatte.

RückSpiegel


Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

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Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

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Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

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Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.

• Der Binninger Mike Keller ist neuer Präsident des Trinationalen Eurodistricts Basel (TEB) bis Frühjahr 2019 und somit Nachfolger des neuen Basler Stadtentwickers Lukas Ott, der alle politischen Ämter niederlegt.

• Der an der Harvard-Universität arbeitende Forscher Professor Alexander F. Schier wird ab 2018 neuer Leiter des Biozentrums der Universität Basel.

• Das Unternehmerpaar Marc Friedrichsen und Julia Reidemeister übernahm Mitte Oktober die "Boutique Danoise" an der Aeschenvorstadt in Basel im 50. Jahr ihres Bestehens von Thomas und Astrid Bachmann.

Hoffmann-La Roche will bis ins Jahr 2020 den Wasserverbrauch pro Mitarbeitenden um zehn Prozent senken.

• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.