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Morin trennt sich von Stadtentwickler Thomas Kessler

Basel, 11. Januar 2017

Wenige Tage vor dem Ende seiner Tätigkeit als Basler Regierungspräsident trennt sich Guy Morin von seinem Stadt- und Kantonsentwickler Thomas Kessler. Die Bestätigung einer OnlineReports-Informationen durch Sprecherin Melanie Imhof wurde später durch ein Communiqué offizialisiert.

Danach erfolgt die Trennung "im gegenseitigen Einvernehmen" auf den 8. Februar. Dies ist der Termin, an dem die neue Legislaturperiode beginnt und Elisabeth Ackermann die Nachfolge von Guy Morin antritt.

Offensichtlich wollte die neue Regierungspräsidentin mit Kessler nicht mehr zusammenarbeiten. Auf Anfrage von OnlineReports sagte Elisabeth Ackermann, sie sei "in diesen Entscheid nicht involviert" gewesen. Diese Antwort wiederholte sie auch auf die Nachfrage, ob sie zurvor von Morin konsultiert worden sei.

Kein "Bedauern" von Ackermann

Auf die Frage, ob sie Kesslers Weggang bedauere, sagte Ackermann, Kessler habe mit seinen öffentlichen Auftritten "grosse Diskussionen" ausgelöst und früher in der Drogenpolitik "gute Ideen" eingebracht. Auf die Nachfrage zum Bedauern sagte Ackermann wenig, aber vielsagend: "Das ist nicht relevant für mich."

Die neue Chefin des Präsidialdepartements will jetzt die Abteilung Kantons- und Stadtentwicklung analysieren und insbesondere "die Schnittstellen zum Bau- und Verkehrsdepartement und zu andern Departementen prüfen".

Stelle wird neu ausgeschrieben

Die Stelle der Leitung der Abteilung Kantons- und Stadtentwicklung wird neu ausgeschrieben. Zwischenzeitlich wird der stellvertretende Abteilungsleiter die Geschäfte der Abteilung interimistisch führen. Über die Trennungsvereinbarung wurde Stillschweigen vereinbart.

Guy Morin befindet sich gerade in Hamburg. Er werde sich zur Trennung von Kessler nicht äussern, sagte Melanie Imhof zu OnlineReports.

Thomas Kessler war mit seinen Analysen und Meinungsäusserungen oft auf Respekt, aber gelegentlich auch auf Kritik gestossen. Als er in einem Zeitungsinterview vorschlug, die Basler Schifflände am Sonntag mit offenen Läden zu beleben, erteilte ihm Chef Morin einen Verweis, weil er sich unzulässigerweise zu einem Geschäft in der Zuständigkeit eines andern Departements geäussert habe. In einem andern Fall hatte Kessler am Centralbahnplatz mit einer unorthodoxen "Intervention" einen aggressiven Bettler ausser Gefecht gesetzt.

Kommentar




Weiterführende Links:
- Stadtentwickler Thomas Kessler bei Streit verletzt
- Liberale geben "Abteilung Kessler" ihre Richtung vor
- Kessler wird Leiter der Kantons- und Stadtentwicklung
- Neue Behörden-Mittel gegen islamistische Radikalisierung
- Für eine kapitalismusfreie Insel?
- Thomas Kesslers "Intervention" am Centralbahnplatz
- Stadterneuerung und Wohnraum: "Basel hat kein Verdrängungs-Problem"


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BZ Basel
vom 17. April 2019
über Regula Rytz
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Sie regularisiert einfach zuviel.

RückSpiegel


Die Nachrichtenagentur SDA nahm die OnlineReports-News über die Berufung im Fall des pädophilen Sekundarlehrers auf.

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Telebasel, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen den OnlineReports-Primeur über die Massenkündigung von Mietern der Hochhäuser am Basler Schorenweg auf.

In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

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Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der Arzt, Uni-Dozent, LDP-Grossrat, Meister E.E. Zunft zum Goldenen Stern und Aktivfasnächtler Raoul Furlano ist neuer Obersperber des Basler Sperber-Kollegiums.

• Eine Baselbieter Rentnerin übergab einem "falschen Polizisten" Schmuck im Wert von mehreren 10'000 Franken.

• Bei einem budgetierten Gewinn von 3 Millionen Franken schloss die Baselbieter Staatsrechnung mit einem Überschuss von 56 Millionen Franken.

• Die "Starke Schule Baselland" hat den Rückzug der Initiative "Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern" bekanntgegeben.

• Ein Referendums-Komitee hat am 30. März 5’000 Unterschriften für das Referendum gegen die "Lautsprecher-Beschallung" in Basel der Staatskanzlei übergeben.

• Die Rechnung 2018 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 283 Millionen Franken ab und liegt damit um 150 Millionen Franken über dem Budget.

• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.

• Die Basler Regierung spricht sich im Rahmen der Konsultation zum Entwurf des institutionellen Abkommens Schweiz-EU für eine Unterstützung des vorliegenden Abkommens aus.

• Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) haben mit fast 128 Millionen Fahrgästen letztes Jahr 2,2 Prozent weniger Fahrgäste befördert – dies vor allem wegen Gleiserneuerungs-Arbeiten.

• Das von SVP- und FDP-Kreisen getragene Komitee gegen das vom Grossen Rat beschlossene Neubauprojekt "Naturhistorisches Museum / Staatsarchiv" hat fristgerecht das Referendum mit über 2'700 Unterschriften eingereicht.

• Das Basler Tiefbauamt erteilt Gabriel Pellicanò und Alfredo Ogi den Zuschlag für den Betrieb des Gastro-Kiosks "Hamburgeria Pellicano" an der Feldbergstrasse, der ab Frühjahr in Betrieb gehen soll.

• Mit 18'000 Besuchenden, davon 14'000 Kindern und Jugendlichen und über 300 Schulklassen verzeichnet die "tunBasel" einen Besucherrekord, der sogar das Spitzenjahr 2017 übertraf.

• Die Juso Basel-Stadt haben ihre Nationalrats-Bewerbenden nominiert: Seyran Dilekci (20), Nicolas Eichenberger (28), Livia Kläui (21), Nino Russano (18) und Lucas Wirz (29).

Jochen Kirsch wird neuer Direktor der "Mission 21" und somit Nachfolger von Claudia Bandixen, die Ende August in Pension geht.

• Die Grünliberalen Frauen Schweiz haben die bisherige Vizepräsidentin, die Oberwilerin Tanja Haller, zu ihrer neuen Präsidentin gewählt.