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"Mitverantwortung im öffentlichen Raum": Basler Centralbahnplatz, Interventionierer Kessler

Thomas Kesslers "Intervention" am Centralbahnplatz

Der Basler Integrationsdelegierte setzte mit Fuss-Stoss "aggressiven Bettler" ausser Gefecht


Von Peter Knechtli


Entgegen dem Rat von Fachleuten schaut die Gesellschaft im Fall von Gewalt oder Störung zu oft weg. Wenn aber einmal ein Staatsangestellter zum Rechten schaut, kann dies irritieren. So geschehen bei einer "Intervention" des Basler Integrationsbeauftragten Thomas Kessler auf dem Centralbahnplatz.


Es war Sonntagnachmittag, der 20. Juli, um 13 Uhr. Der Basler Integrationsdelegierte Thomas Kessler war, so ein Augenzeuge zu OnlineReports, mit einer Person, die nach "Bettler" oder "Junkie" aussah, in einen heftigen Disput verwickelt. Kessler habe den Rucksack und die Mütze des "Bettlers" bei sich gehabt und sei auf ein Tram zugegangen, das Richtung Aeschenplatz fuhr. Als der "Bettler" Kessler folgte, habe dieser ihm einen massiven Fusstritt, "der auf Karate-Kenntnisse schliessen lässt", versetzt und ihm anschliessend mitten ins Gesicht gespuckt.

Augenzeugen waren irritiert

Der Augenzeuge, der mit seiner Familie und Freunden in unmittelbarer Nähe zum Geschehen bei "Mister Wong" speiste: Die Beobachter seien über die Heftigkeit des Einsatzes gegen den Randständigen "geschockt" gewesen. "Wir fragen uns, wie so jemand Menschen integrieren kann."

Von OnlineReports mit dieser Darstellung konfrontiert, bestätigte Kessler, dass es an jenem Sonntag am geschilderten Ort zu einer "Intervention" (so Kessler) seinerseits gekommen sei. Allerdings weist er den Eindruck offensiver physischer Gewaltanwendung, wie er beim Augenzeugen entstanden war, zurück. Sein Gegenüber sei ein "aggressiver Geldnötiger" gewesen, der schon früher "in Restaurants zurechtgewiesen werden" musste.

An jenem Sonntagmittag habe der Betreffende "aufs Tram wartende Personen in nötigender Weise um Geld angegangen" und sie "so den Zutritt zum öffentlichen Verkehr behindert". Darauf habe er den Mann auf die Rechtslage - verbotene Bettelei, Nötigung, Behinderung -, den störenden Effekt auf die ÖV-Benützenden und auf die Hilfsstellen für Mittellose aufmerksam gemacht, worauf der Betreffende massiv ausfällig und gar tätlich geworden sei. So sei er, Kessler, angespuckt und unter anderem als "Hurensohn" beschimpft worden.

Polizei war anderweitig beschäftigt

Darauf, so der Kadermann aus dem Sicherheitsdepartement weiter zu OnlineReports, habe er "zum Eigenschutz" und zum Schutz des Umfelds dem Randständigen "einen präzisen so genannten Fuss-Jab gesetzt". Dabei handle es sich, so Kessler, um einen "distanzschaffenden Fussstoss, der den Gegner nicht physisch trifft, aber zu einer reflexartigen Rückzugs- bzw. Ausweichbewegung bringt". Sein Gegenüber, so Kessler, habe darauf mit seinen Attacken aufgehört. Bevor er ins Tram gestiegen sei, habe er den Mann nochmals "kurz mit dem inakzeptablen Verhalten konfrontiert" und ihm "mimisch dargestellt, wie hässlich sich ein spuckender Mund ansieht", aber nicht wirklich gespuckt.

Schon in einem vorangehenden Telefongespräch mit OnlineReports hatte Kessler den Fusstritt bestätigt, ebenso die Vermutung des Augenzeugen, dass er asiatische Kampfsportarten und Boxen beherrscht.

"Da ich selbst wegen einem anstehenden Termin aufs bereitstehende Tram gehen musste und die wegen einem dringlichen Einsatz auf dem Platz anwesende Polizei bereits mit dem Abführen einer anderen Person aus dem Velo-Untergeschoss beschäftigt war, habe ich die betreffende Person dann stehen lassen und den zuständigen Polizeioffizier telefonisch informiert."

Kessler "interveniert relativ häufig"

Der Basler Delegierte für Migrations- und Integrationsfragen und Leiter der kantonalen Stelle für Integration und Antidiskriminierung zeigte sich "verwundert", dass seine Aktion auf dem Basler Centralbahnplatz Irritation hervorrief. "Angemessene Interventionen gegen Delinquenz, massive Störung oder Vandalismus" sei nach seiner Auffassung "Teil der notwendigen staatsbürgerlichen Zivilcourage, zumindest für gesunde Männer". Wegschauen gehe nicht an: "Die liberale Gesellschaft funktioniert nur, wenn auch im öffentlichen Raum von allen Mitverantwortung für das Ganze übernommen und so ein Grundgefühl der Sicherheit und Verlässlichkeit geschaffen und getragen wird." Dies vor allem dann, wenn die Bewegungsfreiheit von Frauen, Betagten und Behinderten tangiert sei.

Thomas Kessler macht keinen Hehl daraus, dass es seinerseits "relativ häufig zu mehr oder weniger intensiven Interventionen" komme – "etwa einmal monatlich".

"Alles weitere ist Sache der Polizei"

Von seinem Sicherheitsdepartement erhält Kessler weitgehend Unterstützung. Sprecher Klaus Mannhart zu OnlineReports: "Wer massiv belästigt oder angegriffen wird, darf sich selbstverständlich wehren. Man soll auch Zivilcourage zeigen und angemessen intervenieren, wenn Drittpersonen belästigt und gar angegriffen werden. Für alles weitere ist die Polizei zuständig."

Ob Kesslers "Intervention" angemessen oder übertrieben war, kann OnlineReports aufgrund der Schilderungen nicht bewerten. Gelten für einen Staatsbeamten in sensibler Stellung wie den Integrationsbeauftragten bezüglich "Interventionen" und Anwendung von Zivilcourage die selben Regeln wie für andere Bürgerinnen und Bürger? Hat er gar Vorbild zu sein und Eingreif-Legitimation extensiv zu interpretieren? Von der "Abteilung Jugend, Familie und Prävention" des Basler Justizdepartementes war bisher kein Statement erhältlich. Ein Fachmann erklärte gegenüber OnlineReports, er sei "klar der Meinung, dass wir an Zivilcourage in Form der Übernahme von Verantwortung Defizite haben".

Delikat für Staatsangestellte

Der Muttenzer EVP-Landrat, Gemeinderat und ehemalige Streetworker Thomi Jourdan, der das Liestaler Projekt "Courage Liestal" ("Hinschauen, nicht wegsehen") extern begleitet, zeigte gegenüber OnlineReports zwei Aspekte auf. Einerseits sei es "heikel, eine Interventions-Situation von aussen rein aufgrund visueller Eindrücke zu bewerten". Anderseits müssten sich "Leute in Ämtern und Funktionen bewusst sein, dass sie ihr Handeln präziser begründen müssen, weil sie von der Öffentlichkeit genauer beobachtet werden".

12. August 2008


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"Bettler fallen unangenehm auf"

Ausgerechnet Herr Kessler versetzte einem aufdringlichen Bettler einen Tritt in den Allerwertesten, Bravo! Mich nerven die manchmal zu dritt am Bahnhof bettelnden Faulpelze und Taugenichtse ohnehin. Letztes Jahr trieb ein junger Bettler, dem der rechte Unterarm fehlte, am Bahnhof sein übles Spiel. Der Typ hielt einem den Armstumpf (Zigarette im Mund!) vor das Gesicht: "Hesch e chli Münz"?

 

Nicht nur in Basel fallen an Bahnhöfen und in deren Umgebung Bettler unangenehm auf. Was denken wohl ahnunglose Touristen über die Schweiz, was erzählen sie zu Hause?


Eric Cerf, Basel



"Ehren-Sheriff Thomas Kessler"

Für seine Interventionen müsste man Thomas Kessler zum Ehren-Sheriff von Basle City ernennen!


Alexander J. Seiler, Zürich



"Wir solllten auf Leute wie Thomas Kessler stolz sein"

Thomas Kessler steht ja im Ruf, sich intensiv und mit echtem Engagement für ebendiese "Randständigen" einzusetzen, die er lobenswerter- und konsequenterweise offensichtlich im vorliegenden (und anderen, wie zu vernehmen ist) Fall auch an deren "Verpflichtungen" zu erinnern pflegt. Dafür gebührt ihm Ehr' und Dank einer Gesellschaft, in der uneigennütziger Einsatz und Zivilcourage nicht eben hoch angesehen sind.

 

Sollte seine "Centralbahnplatz-Aktion" zu juristischen Folgen führen (man weiss ja heutzutage nie, ob sich nicht irgendwo ein Neunmalkluger finden lässt, der - im Bericht scheint's nämlich "schon durch" - die Ansicht vertritt, für einen "Chefbeamten" würden andere - strengere - Verhaltensnormen gelten als für den Otti vom Haafebeggi II), wäre es mir eine persönliche Freude und Ehre, die Herrn Kessler entstehenden Folgen mittragen zu helfen!

 

Pfyffedeggel - wir sollten stolz darauf sein, unduckmäuserische Beamte vom Format eines Thomas Kessler unter uns zu finden.


René Wetzel, Unternehmensberater, Zug



"Ich wünsche mir mehr Mut und Courage"

Leider fehlt es in unserer Gesellschaft oft an Zivilcourage, wie sie Thomas Kessler offensichtlich zeigte. Ohne auf die Details einzugehen oder eine Meinung über die Angemessenheit seiner Aktion zu urteilen - schliesslich liegen mir nur die Informationen aus OnlineReports vor -, wünsche ich mir mehr Mut und Courage von meinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern.

 

Andere auf grobe Verletzungen von Recht und Freiheit, klar und deutlich aufmerksam zu machen und wenn nötig anderen Menschen in Not und auch Bedrängnis beizustehen, gehört zu den grundlegenden Pfeilern einer friedlichen und sicheren Gesellschaft. Das hat nichts mit nörgeln oder "verpfeifen" zu tun und ist auch kein Charakterzug eines "Fudibürgers". Denn dieser schimpft zwar im Geheimen und macht gern die Faust im Sack, ist dann aber hinterrücks sofort dabei, wenn es darum geht, Andersdenkende in globo zu randständigen Menschen zu diffamieren und nach roher Staatsgewalt zu rufen.

 

Da sind mir die selbstbestimmenden Frauen und Männer vom Holze eines Thomas Kessler lieb und teuer. Da sie nicht nur den Mut haben, gegen Unrecht persönlich zu intervenieren, sondern auch offen und ehrlich der Kritik ihrem Handeln gegenüber stehen. Bravo!


Daniel Kobell, Basel



"Kessler handelte absolut richtig"

Allen zitierten Aussagen von Kessler kann ich nur zustimmen. Er ist bekanntlich ein Mann, der sich sehr für Leute einsetzt, die ausserhalb oder am Rande unserer Gesellschaft stehen. Auch da zeigt er oft Zivilcourage, wenn er eben diese Gesellschaft mit aller Deutlichkeit verpflichtet, diese Mitmenschen nicht abzulehnen und wegzustossen.

 

Es ist lobenswert und konsequent, dass er den Mut aufbringt und die Mühe auf sich nimmt, wenn er sich aktiv dort einmischt, wo Einzelne durch ihr Verhalten die Gesellschaft belästigen und abstossen. Damit schaden diese allen anderen so genannt "Randständigen". Kessler nützt damit auch seiner Aufgabe und seinen Zielen.


Peter Waldner, Basel


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"Je länger man sich in dieses Besuch vertieft, desto mehr erhält man den Eindruck, ..."

Markus Somm
BaZ-Chefredaktor,
im Leitartikel vom
29. April 2017
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... der Autokorrektur-Modus habe zugeschlagen.

Alles mit scharf

Schlagende Argumente
RückSpiegel


Telebasel online geht in ihrem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Ruedi Illes wird ab 1. Juli neuer Leiter der Sozialhilfe Basel-Stadt und damit Nachfolger von Nicole Wagner.

• Für die Ende Jahr zurücktretende Beatrice Inglin-Buomberger sollen sich die Juristin Elisabeth Burger Bell und der Ökonom Thomas Riedtmann in derkommenden sechsjährigen Amtsdauer in der Funktion der Ombudsstelle teilen.

• Das dreitägige Hafenfest zum 75-jährigen Bestehen der Hafenanlagen in Birsfelden lockte mit seinen vielseitigen Attraktionen rund 40'000 Besuchende an.

Peter F. Rapp (71) tritt als Verwaltungsrats-Präsident der Rapp-Gruppe zurück und übergibt die Funktion Daniel Kramer (58), der dem Verwaltungsrat seit vergangenem Jahr angehört.

• Nach Auswertung der Erfahrungen aus dem ersten Jahr hat der Allschwiler Gemeinderat entschieden, die separate Kunststoffsammlung per 2018 definitiv einzuführen.

• Nach zwei Tarifsenkungen in den Jahren 2015 und 2016 erhöhen die IWB die Erdgastarife diesen Monat: Biogas-Erdgas um 0,8 Rappen pro Kilowattstunde für die Kunden im Kleinbezugstarif (Gas zum Kochen und für Durchlauferhitzer) und um 1 Rappen pro Kilowattstunde im Allgemeinen Tarif (Gas zum Heizen).

• Der Lehrerinnen- und Lehrerverein Baselland hat die Volksinitiativen "Bildungsressourcen gerecht verteilen und für das Wesentliche einsetzen!" und "Stopp dem Abbau an den öffentlichen Schulen!" eingereicht.

• Dank eines Jahresgewinns von 107 Millionen Franken können die Industriellen Werke Basel (IWB) dem Kanton Basel-Stadt eine Gewinnausschüttung von 37 Millionen Franken (Vorjahr: 20 Millionen Franken) abliefern.

• Der 24-jährige Kleinbasler Marco Natoli ist als Nachfolger von Patrick Huber neuer Präsident der Jungen CVP Basel-Stadt.

• Die LDP Riehen/Bettingen nominiert Daniel Hettich als Kandidat für die kommenden Wahlen in den Riehemer  Gemeinderat.

• Per 1. Januar 2019 stellen die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) neu auch das Fahrpersonal der Buslinie 50 ("Flughafen-Bus"), die bisher durch das PostAuto-Fahrpersonal betrieben wurde.

• Das Beschaffungsvolumen der Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion fiel letztes Jahr mit rund 117 Millionen Franken gegenüber den Vorjahren "eher bescheiden" aus, wobei 60 Prozent auf Bau- und 30 Prozent auf Dienstleistungsaufträge entfielen.

• Ab 1. Januar 2018 soll die "Sanitätsnotrufzentrale beider Basel" (SNZbB) für die Entgegennahme von Notrufen und die Disposition der Einsätze in der Region verantwortlich sein, wodurch die bisherigen Zentralen der Sanität Basel und des Kantonsspitals Baselland zusammengelegt werden.

• Die Basler Ethnologin Tabea Buri wird als Nachfolgerin von Dominik Wunderlin neue Leiterin der Abteilung Europa am Museum der Kulturen Basel (MKB).

Manuela Hobi ist die neue Präsidentin der Sektion CVP Grossbasel Ost, dies als Nachfolgerin von Andreas Peter.

Anna Wegelin, bisher Leiterin Marketing und Kommunikation bei Pro Senectute beider Basel, wird ab 1. Juni "Head of Communication" beim Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut.

• Statt mit einem budgetierten Defizit von knapp zwei Millionen Franken schliesst die Rechnung 2016 der Stadt Liestal mit einem Verust von 950'00 Franken ab.

Stephan Bachmann, Direktor des REHAB Basel, ist von der Mitgliederversammlung zum Präsidenten der "Basler Privatspitäler-Vereinigung" gewählt worden.

• Die "Basler Zeitung" erhöht ihren Jahresabonnements-Preis von 466 auf 485 Franken.

• Das Kunstmuseum Basel besetzt per 1. Mai drei Stellen neu: Daniel Kurjaković übernimmt den neu geschaffenen Posten des Kurators Programme, Anita Haldemann wird Leiterin des Kupferstichkabinetts, und Ariane Mensger wird Kuratorin am Kupferstichkabinett.

• Der 56-jährige Renzo Simoni, bis im Juni noch CEO der AlpTransit Gotthard AG, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat der Gruner AG gewählt.