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ABB-Konzern gibt gedankenloses Staudamm-Geschäft zu

An der Zwangsumsiedlung von Indigenen auf der Insel Borneo indirekt mitbeteiligt ist offensichtlich auch die ABB mit Hauptsitz in Zürich. Gestern empfing der Energiekonzern eine Indigenen-Delegation aus Sarawak. Der Bruno Manser Fonds fordert eine Wiedergutmachung von 1,5 Millionen US-Dollar.
Basel, 15. Mai 2014

Der schweizerisch-schwedische Energiekonzern ABB hat im Zusammenhang mit der Errichtung des wegen Menschenrechtsverletzungen und Umweltschädigungen umstrittenen Murum-Staudamms im malaysischen Bundesstaat Sarawak "Komponenten im Wert von sechs Millionen US-Dollars für die Verteilung der Elektrizität geliefert". Dies habe der Konzern gestern Mittwochmorgen an einer gemeinsamen Sitzung gegenüber sechs aus Sarawak angereisten indigenen Vertretern zugegeben, heisst es in einer heute vom Bruno Manser Fonds (BMF) verschickten Medienmitteilung.

Die Menschenrechtsorganisation wurde nach einigen Anläufen von ABB-Verantwortlichen empfangen, welche die Recherchen des BMF schliesslich bestätigten, mit dem Einwand, seine Komponenten nicht direkt für den Staudamm geliefert zu haben. Demnach hat ABB für die Anlage des Murum-Staudamms lediglich Elemente zur Überwachung und Sicherung der Stromübertragung geliefert.

ABB verspricht Rücksichtsnahme

Trotzdem ist für Lukas Straumann, Geschäftsführer des BMF, zweifelsfrei belegt, "dass ABB mit der Beteiligung am Murum-Projekt gegen die konzerneigenen Nachhaltigkeitsrichtlinien verstossen hat". Konsequenz: "Wir verlangen von ABB eine Entschuldigung und eine Entschädigung von 1,5 Millionen US-Dollar für die betroffenen Indigenen." Bereits im März wurde der ABB vom Bruno Manser Fonds eine Petition mit 65'000 Unterschriften übergeben. Diese fordert den umgehenden Rückzug des Konzerns aus Sarawak.

An der gestrigen Sitzung versprachen die ABB-Verantwortlichen laut BMF-Medienerklärung "ihr Malaysia-Geschäft zu überprüfen". ABB habe aber versichert, zurzeit "keine Verträge mit Sarawak Energy" zu haben. Vor allem wolle sie aber in Zukunft die Sorgen und Einwände der Indigenen ernst nehmen.

Dies entspricht dem Grundanliegen des BMF und anderer Menschenrechtsorganisationen, die mit  hartnäckigen und aufwändigen Nachforschungen den regelmässig von Grosskonzernen und Regierungen übergangenen Urvölkern oder Lokalbevölkerungen zu ihrem Recht verhelfen wollen. So erklärte auch Peter Kallang (Bild: 4. von links), Vorsitzender der malaysischen Umweltorganisation Save Rivers, gestern in Zürich: "Solange die ABB an Staudämmen in Sarawak beteiligt ist, muss sie auch für die Folgen der Projekte geradestehen."

"Vor vollendete Tatsachen gestellt"


In Sarawak fielen bislang vor allem Holzkonzerne in die Lebensräume der Indigenen ein. Seit einigen Jahren droht den entrechteten Kleinvölkern  und Urvölkern aber auch Gefahr seitens der Energiekonzerne. So ist in Sarawak der Ende 2013 fertig erstellte Murum-Staudamm das erste Bauwerk von mindestens zwölf geplanten Staudamm-Projekten im malaysischen Teil von Borneo. "Die Staudämme würden Zehntausende von Indigenen vertreiben und mehrere hundert Quadratkilometer Regenwald überfluten", befürchtet der BMF.

Nur schon für den Bau des Murum-Staudamms durch den staatlichen Elektrizitätskonzern Sarawak Energy seien bislang 1'500 Indigene der Völker Kenyah, Kayan, Kelabit und Penan zwangsumgesiedelt worden. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung sei erst publiziert worden, nachdem der Staudamm zu 80 Prozent gebaut war. Sie habe keinerlei Einfluss auf das Projekt gehabt, folgert Straumann: "Die betroffenen indigenen Gemeinden wurden vor vollendete Tatsachen gestellt."




Weiterführende Links:
- 65'000 Personen verlangen ABB-Rückzug aus Sarawak
- ABB-Konzern gefährdet Penan-Indigene in Sarawak
- Deutsche Bank will sich abnabeln - von Potentat Taib
- Urwaldzerstörung: Bundesanwaltschaft entlastet Banken
- Geldwäsche mit Tropenholz: Strafverfahren gegen UBS
- Bruno Mansers Erbe findet mehr Anklang als je zuvor
- UBS soll Holzkonzern-Schmiergelder gewaschen haben


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"Rentenmassaker auf Kosten der Staatsangestellten"

Juso Baselland
Betreff einer Medienmitteilung
vom 31. Mai 2018
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Kriegsberichterstattung von der Baselbieter Polit-Front – ganz im Stil von Markus Somm.

Frisch pubertiert

Küssen, nicht spucken!
RückSpiegel


Das SRF-Regionaljournal und die Schweiz am Wochenende nahmen auf die OnlineReports-Recherche über den durch die Suva verfügten Baustopp am neuen Werkhof in Sissach Bezug.

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20 Minuten
entlarvte die von OnlineReports vermeldete Besetzung des Gewächshauses auf dem Dreispitz-Lok-Depot als Scheinbesetzung.

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20 minuten online
bezog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

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und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

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In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

20 Minuten, die BZ Basel, theworldnews.net, die Basler Zeitung, die Tageswoche, die Bauernzeitung und Telebasel nahmen die OnlineReports-Story über das gescheiterte Projekt von "Urban Farmers" in Basel auf.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung und das Regionaljournal zogen die OnlineReports-Meldung über die Schliessung der Basler Buchhandlung "Narrenschiff" nach.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht vom Tode des früheren BLKB-Bankrats-Präsidenten Werner Degen auf.

In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

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In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

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Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

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• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.

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• Der Basler Gewerbeverband reichte zusammen mit den Parteien FDP und SVP, der "IG Lysbüchel" sowie verschiedenen Branchenverbänden das Referendum "gegen die Fehlplanung Lysbüchel" mit 2'972 Unterschriften ein.

Dominique Tellenbach, bisheriger Direktor der Berufsfachschule Basel, wird ab 1. Februar 2019 neuer Rektor der beiden Gewerblich-industriellen Berufsfachschulen Liestal und Muttenz.

Alexander Lenzlinger wird ab 1. August neuer Finanzchef der IWB und Nachfolger von Michael Ackermann, der eine längere berufliche Auszeit nimmt.

• Die Grünen Baselland folgten dem Vorstand und nominierten Isaac Reber für die Regierungsratswahlen 2019 (dritte Amtsperiode).

• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

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• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

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Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

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• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.