© Foto by Peter Knechtli, OnlineReports.ch

Auch Christophe Haller will in den Basler Regierungsrat

Basel, 25. Februar 2012

Nach FDP-Grossrat Baschi Dürr und Andreas Faller, dem Vizedirektor des Bundesamtes für Gesundheit, meldet jetzt auch der freisinnige Grossrat Christophe Haller die Bereitschaft zur Kandidatur für den Basler Regierungsrat an: Gestern Freitag informierte der 54-jährige Versicherungs-Generalagent die Parteileitung über seine Ambition.

In einer heute Samstagnachmittag nachgeschobenen Medienmitteilung bekräftigt Haller, dass er "unter den mir heute bekannten Gegebenheiten" seiner Partei als potentieller Kandidat für die Regierungsratswahlen zur Verfügung stehe.

Haller konservativer als Dürr

Haller, ein insbesondere in der Ausländerpolitik eher konservativer Freisinniger, zählt zu den hervorstechensten Repräsentation der Basler FDP-Grossratsfraktion. Gesellschaftspolitisch ist er deutlich weniger liberal als sein Mitbewerber Dürr (Haller: "Wir sind zwei ganz unterschiedliche Typen"), der im Gegensatz zu Haller beispielweise das Ausländerstimmrecht befürwortet.

Als Präsident des TCS beider Basel liegt ihm vor allem die Förderung des motorisierten Individualverkehrs beziehungsweise seine möglichst geringe Einschränkung am Herzen. Haller ist Fasnächtler und Pfeifer bei den "Revoluzzern", Statthalter der E.E. Zunft zum Goldenen Sternen und Genossenschaftsrat der Migros Basel.

FDP will zwei Sitze

Anders als Dürr und Faller hat Haller bis zum letzten Moment mit der Bekanntgabe seiner Kandidatur zugewartet. Haller heute Samstagnachmittag zu OnlineReports über seine Aussichten: "Mir ist bekannt, dass die FDP mit zwei Namen kandidieren will – und somit auch zwei Sitze anstrebt. Meine Wahl-Chancen sind ganz schwierig einzuschätzen. Aber wenn ich mir keine Chance ausrechnete, wäre ich auch nicht Kandidat."

Hallers Name war auch schon vor sechs Jahren beim Rücktritt von Jörg Schild gefallen, doch verzichtete er damals zugunsten von Saskia Frei auf eine Kandidatur.

Haller für "Respekt und Anstand"

Für sich nimmt Haller in Anspruch, aus der Privatwirtschaft zu kommen, aber auch über reiche Berufs-, Lebens- und Führungserfahrung zu verfügen. Eine gewisse Regierungserfahrung habe er während seiner achtjährigen Tätigkeit als Bürgerrat ("Waisenhaus") – Exekutive der Basler Bürgergemeinde – erlangt.

Wirkt er nach aussen gelegentlich etwas ruppig, empfindet sich der Vater von drei Kindern und frischgebackene Grossvater als "eher konziliant" und "einer, der etwas bewegen kann". Als TCS-Präsident habe er wieder "Ruhe in den Laden" gebracht. Er könne in der Tat "schon deutlich werden, aber auch eine Niederlage akzeptieren". Zu OnlineReports meinte er weiter: "Respekt und Anstand sind meine Rezepte."




Weiterführende Links:
- FDP will Einbürgerung von Kriminellen verhindern
- So schreibt die BZ Basel bei OnlineReports ab


 Ihre Meinung zu dieser News
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Entschuldigung blieb bis heute aus"

TCS und "Respekt und Anstand" – meiner persönlichen Erfahrung nach zwei Dinge, die wenig miteinander zu tun haben.

 

Im August 2009 beschuldigte mich der TCS in einem an mich persönlich adressierten Brief, einen Verkehrsschaden in Höhe von 86'000 CHF verursacht zu haben.

 

Erst im weiteren Verlauf dieses Schreibens stellte sich heraus, dass dies ein übler Scherz war, der mich zum Abschluss einer Rechtsschutz-Versicherung des TCS "verlocken" sollte. (Siehe auch www.tagesanzeiger.ch/30858488 ).

 

Trotz meines telefonischen Protests auf der Basler Geschäftsstelle des TCS blieb eine persönliche und formal korrekte Entschuldigung bis heute aus.

 

Mitglied des Verwaltungsrat und Vizepräsident des TCS beider Basel zu jener Zeit: Christophe Haller.


Roland Bauer, Basel



www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Die Temperaturen kratzen heute am Gefrierpunkt."

BZ Basel
Newsletter
vom 1. Dezember 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Hinterliessen sie Spuren, die Temperaturen?

"Und übrigens ..."

Weihnachts-Geschichte aus Israel
RückSpiegel


Die Basler Zeitung zog die OnlineReports-News über den Entscheid des Basler Appellationsgerichts gegen die Nichtanhandnahme der Strafanzeigen von Staatsanwältin Eva Eichenberger und Strafgerichtspräsident Lucius Hagemann durch die Obwaldner Oberstaatsanwältin Esther Omlin im Fall "Lehrer H." nach.

In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.