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"Vier Jahre exponiert": Gewählte Cramer, Herzog, Ackermann, Brutschin, Engelberger

Basel weiterhin auf Rot-Grün-Kurs: Grüne Ackermann gewählt

Drei Bisherige wiedergewählt, zwei Neue in der Regierung: Wessels und Dürr müssen in den zweiten Wahlgang


Von Peter Knechtli


Bei den Basler Regierungsratswahlen wird ein Sieg von Rot-Grün wahrscheinlich: Elisabeth Ackermann (Grüne) und Conradin Cramer (LDP) schafften als Neue die Wahl auf Anhieb. Auch bei der Wahl des Regierungspräsidiums hat die Grüne Elisabeth Ackermann die Nase deutlich vorn. Hans-Peter Wessels (SP), Baschi Dürr (FDP) und SVP-Grossrat Lorenz Nägelin müssen in den zweiten Wahlgang.


Fünf Kandidierende haben heute Sonntag im ersten Durchgang die Wahl geschafft: Die Bisherigen Eva Herzog (SP, 33'576 Stimmen), Christoph Brutschin (SP, 29'448 Stimmen), Lukas Engelberger (CVP, 26'635 Stimmen), der neu Kandidierende Conradin Cramer (LDP, 24'078 Stimmen) und Elisabeth Ackermann (Grüne, 23'546 Stimmen) haben das Absolute Mehr von 23'422 Stimmen übertroffen. Cramer wird den Sitz seines Parteikollegen Christoph Eymann beerben, Ackermann jenen des Grünen Guy Morin.

Auf Platz sechs liegt Bau- und Verkehrsdirektor Hans-Peter Wessels (SP, 22'550 Stimmen) und auf Platz sieben Sicherheitsdirektor Baschi Dürr (FDP, 21'090 Stimmen). Die "Basta"-Kandidatin Heidi Mück ("Basta", 18'105 Stimmen) liegt mit einem Abstand zurück, aber noch vor SVP-Kandidat Lorenz Nägelin (SVP, 17'269 Stimmen) und der Grünliberalen Martina Bernasconi (14'115 Stimmen).

Abgeschlagen gingen Christian Mueller (FUK, 6'414 Stimmen) und Eric Weber (VA, 3'247 Stimmen) aus der Wahl. Die Wahlbeteiligung lag bei 44,2 Prozent (2012: 41,5 Prozent). Der zweite Wahlgang findet am 27. November statt.

Ackermann deutlich vor Dürr

Der Sieges-Trend zeigt sich auch bei der Wahl ins Regierungspräsidium. Elisabeth Ackermann liegt mit 17'473 Stimmen zwar noch deutlich unter dem Absoluten Mehr von 21'525 Stimmen, schaffte aber einen deutlichen Vorsprung zu ihrem freisinnigen Konkurrenten Baschi Dürr (14'017 Stimmen). Demgegenüber blieb die Grrünliberale Martina Bernasconi (3'682 Stimmen) deutlich abgeschlagen. Ohne jede Chance blieben Eric Weber (VA, 1'414 Stimmen) und Christian Müller (FUK, 1'206 Stimmen).

"Mit einem so guten Ergebnis habe ich nicht gerechnet", sagte Elisabeth Ackermann kurz nachdem sie freudestrahlend ihr Resultat vom Grossbildschirm im Kongress-Zentrum zur Kenntnis genommen hatte. "Ich habe immer mit einem zweiten Wahlgang gerechnet." Jetzt gebe es "nochmals fünf Wochen voll Wahlkampf".

"Präsidium wird stärker thematisiert"

Justiz- und Sicherheitsdirektor Baschi Dürr zeigte sich froh, dass der "lange und intensive Wahlkampf" fürs erste abgeschlossen ist. Er habe für sich "einen zweiten Wahlgang nie ausgeschlossen", auch wenn er jetzt "ein bisschen Enttäuschung" verspüre. Es sei allerdings "nicht ganz zufällig, dass der Baudirektor und der Sicherheitsdirektor in den zweiten Wahlgang müssen". Es seien auch "Fehler von mir persönlich dazu gekommen". Ob die gegen ihn geführte "Kampagne" den Ausschlag für sein mageres Resultat gab, sei "Spekulation". Es wäre aber "billig, zu behaupten, ohne diese Berichterstattung wäre ich im ersten Wahlgang glanzvoll gewählt worden". Das Ziel bleibe weitehrin eine bürgerliche Mehrheit, fügt Dürr hoffnungsvoll an.

Auf die Frage, ob er auch für das Präsidialdepartement nochmals kandidiere, sagte Dürr: "Ich stehe dafür zur Verfügung. Am Schluss müssen die Parteien entscheiden." Zwar liege Elisabeth Ackermann "klar vorn, wozu ich ihr auch gratuliere", gleichzeitig lägen beide deutlich unter dem Absoluten Mehr. Die Funktion des Präsidiums, glaubt Dürr, "wird im Hinblick auf den zweiten Wahlgang stärker thematisiert".

Gegenüber OnlineReports sagte Lorenz Nägelin, sein Ergebnis sei "das, was man erwarten durfte". Immerhin habe er dieses Jahr doppelt so viele Stimmen geholt als vor vier Jahren. "Also habe ich auch von Bürgerlichen Stimmen gekriegt." Links habe wegen seiner Kandidatur "Angst gekriegt und deswegen besonders mobilisiert". Zum zweiten Wahlgang am 27. November werde er noch einmal mit Baschi Dürr antreten: "Dann werden die Karten neu gemischt. Wir werden die Strategie nicht ändern."

Nochmals für Vierer-Ticket kämpfen

CVP-Präsidentin Andrea Strahm zeigte sich gegenüber OnlineReports "sehr froh" darüber, dass ihr Kandidat Lukas Engelberger, er st zwei Jahre im Amt, die Wiederwahl so deutlich schaffte. "Wir haben das auch so erwarten können, weil er einen sehr guten Job macht".

Die bürgerliche Allianz von SVP, LDP, FDP und CVP will sich aber noch nicht geschlagen geben und versuchen, mit Dürr und Nägelin "im zweiten Wahlgang doch noch bürgerliche Mehrheit hinzukriegen". Eine bürgerliche Mehrheit würde Engelbergers Arbeit – beispielsweise bei der Bildung einer Spital-Aktiengesellschaft – deutlich erleichtern. Die CVP-Parteileitung will dieses Vorgehen ihrer Basis an der Parteiversammlung morgen Montagabend schmackhaft machen. Strahm attestierte, dass Rot-Grün "offensichtlich gut mobilisiert" hat.

Andrea Strahm, die den Sprung in den Grossen Rat nicht schaffte, lässt die Frage noch offen, ob sie sich kommenden Frühling als Parteipräsidentin der Wiederwahl stellen will.

Zurückhaltender FDP-Präsident

FDP-Präsident Luca Urgese musste "von Anfang an damit rechnen, dass Baschi Dürr in den zweiten Wahlgang muss, da man als Sicherheitsdirektor über vier Jahre exponiert ist". Die "Kampagne" der letzten Wochen – Dienstwagen, Lohnausweise, sexuelle Exzesse im Korps – habe sich "vielleicht auch etwas negativ auf das Ergebnis ausgewirkt. "Aber es ist noch gar nichts verloren. Ich bin sehr zuversichtlich, dass Dürr nach dem zweiten Wahlgang Regierungsrat bleibt."

Zu Dürrs Chancen als Regierungspräsident wollte sich Urgese nicht konkret äussern. Es werde im Verlaufe des heuten Sonntagnachmittags "entschieden, wie wir vorgehen werden". Auf die Frage, ob Dürr eventuell für das Präsidium nicht mehr antreten werde, wolle der Parteipräsident "noch keine Aussage machen". Dasselbe gelte auch für die Frage, ob der nur an neunter Stelle liegende SVP-Kandidat Lorenz Nägelin nochmals antreten soll.

Urgese gratulierte gleichzeitig den Liberalen LDP, denen es "deutlich besser als uns gelungen ist, die liberale Wählerbasis zu mobilisieren". Was die Liberalen besser gemacht haben als die Freisinnigen, darauf hat Urgese "heute noch keine gute Antwort".

Glückliche LDP-Liberale

"Sehr glücklich" zeigte sich LDP-Präsidentin Patricia von Falkenstein darüber, dass Grossrat Conradin Cramer gleich im ersten Wahlgang den Sprung in die Exekutive schaffte und damit den Sitz seines zurücktretenden Parteikollegen Eymann souverän verteidigte. "Es ist nicht üblich, dass ein neuer Kandidat, den man nicht so kennt, gleich auf Anhieb gewählt wird." Überrascht sei sie über das relativ schlechte Ergebnis von SVP-Kandidat Lorenz Nägelin, nachdem die vier bürgerlichen Kandidaten immer zusammen aufgetreten sind.

Es sei klar, dass die SVP mit Regierungsmandaten in vielen Kantonen Mühe habe. Dies betreffe insbesondere Kantone, "in denen die SVP nicht so stark ist". In Basel, so von Falkenstein weiter, "wollen die Wählerinnen und Wähler halt keinen SVP-ler in der Regierung". Die Wahl Baschi Dürrs im zweiten Wahlgang würde die freuen, "aber ob es reicht, ist offen".

Eine Absage an die SVP

Dass er – wie schon vor vier Jahren – zum zweiten Mal das zweitbeste Ergebnis erzielt hatte, ist für Wirtschafts- und Sozialminister Chrstoph Brutschin ein Zeichen der Kontinuität und Stabilität. "Ich bin vor allem froh, dass der prognostizierte Rechtsrutsch im Parlament nicht eintritt."

Das schlechte Eegebnis von Lorenz Nägelin hält Brutschin für "eine Absage an die SVP in diesem Kanton". Im Wahlkämpf hätten ihm viele Bürgerliche hinter vorgehaltener Hand anvertraut, Nägelin erhalte ihre Stimme nicht. Zwar seien die bürgerlichen Parteispitzen "beeindruckend geschlossen gewesen, aber an der Basis hörte man anderes". Dass es "Basta"-Kandidatin Heidi Mück schaffte, sich leicht vor Nägelin zu schieben, sei für ihn "eine freudige Überraschung".

Für das Regierungspräsidium stellt Brutschin einen unerwartet grossen Vorsprung Ackermanns vor Dürr fest, was für den Freisinnigen "sicher anspruchsvoll ist, diesen Vorsprung aufzuholen". Mitgefühl zeigte Brutschin bezüglich der Negativ-Schlagzeilen gegen Dürr in den letzten Wochen. "das hat mich sehr betroffen gemacht und ich hoffe, dass er Mut fassen mag und engagiert in den zweiten Wahlgang steigt".

"Bürgerliches Viererticket ist gescheitert"

Für den SP-Nationalrat und früheren SP-Kantonalpräsidenten Beat Jans steht fest, dass "das bürgerliche Viererticket-Konzept gescheitert ist". Wären die Bürgerlichen mit einem starken Vierer-Ticket ohne SVP angetreten, "hätte es vielleicht anders ausgesehen". Auch "die BaZ ist wieder einmal gescheitert", fügte Jans an.

Hans-Peter Wessels ist "nicht überrascht", dass er zum zweiten Wahlgang antreten muss, "enttäuscht aber sehr wohl". "Freudig überrascht" sei er hingegen vom "grossen Erfolg der rot-grünen Regierungs-Liste", sagte er zu OnlineReports. Dies sei "gesamthaft ein hervorragendes Resultat für unsere Regierungs-Mehrheit". Er sei zuversichtlich, so Wessels weiter, im zweiten Anlauf zu dieser Mehrheit beitragen zu können. Rot-grünen Schwung erhofft sich Wessels vor allem durch die zusätzliche Auseinandersetzung um das Regierungspräsidium.


Regierungsrat: Ergebnisse 1. Wahlgang vom 23. Oktober 2016:

2016   
2012/14
Eva Herzog (SP) 33'576      30'182
Christoph Brutschin (SP)  29'44826'618
Lukas Engelberger (CVP)*26'63518'387
Conradin Cramer (LDP)24'078
Elisabeth Ackermann (Grüne)     23'546
Hans-Peter Wessels (SP)22'55024'887
Baschi Dürr (FDP)21'09017'038
Heidi Mück ("Basta")18'105
Lorenz Nägelin (SVP)17'2697'852
Martina Bernasconi (GLP)*14'11511'692
Christian Mueller (FUK)6'4142'129
Eric Weber (VA)3'2471'905


* Ersatzwahl Juni 2014
Absolutes Mehr: 23'422 Stimmen


Regierungspräsidium: Ergebnisse 1. Wahlgang vom 23. Oktober 2016:

2016   
Elisabeth Ackermann (Grüne)   17'473     
Baschi Dürr (FDP)14'017
Martina Bernasconi3'682
Eric Weber (VA)1'414
Christian Mueller (FUK)     1'206
Conradin Cramer (LDP)321
Eva Herzog (SP)194
Lorenz Nägelin (SVP)183
Verschiedene590


Absolutes Mehr: 21'525 Stimmen


Der Wahl-Kommentar von Peter Knechtli

23. Oktober 2016

Weiterführende Links:


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"Keine Lust auf Völkisches"

SVolksPartei im RR und rechtsaussen Volksaktion (bye, bye Eric Weber) im GR blieben aussen vor. Das Stimmvolk hatte offensichtlich keine Lust auf Völkisches. Basel liebt nun mal seine Stop-and-Go Politlandschaft über alles. Nach den rechtsbürgerlichen Polemiken im Vorfeld der Wahlen haben Herr und Frau Basler sich offenbar gesagt: Jetzt erst recht Rot-Grün!


Esther Murbach, Basel



"Schon früher so prognistiziert"

Ich habe früher schon an dieser Stelle prognostiziert, dass das so genannte bürgerliche Viererticket nur vor den Wahlen medial funktioniert, am Wahltag aber alle bürgerlichen Parteien nur die eigenen Kandidaten unterstützen werden, jeder ist sich dann der Nächste, um ja nicht aus Rang und Traktanden zu fallen. Und genau so ist es gekommen.


Bruno Heuberger, Oberwil


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RückSpiegel


Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

persoenlich.com erwähnte OnlineReports und seine frühere Praktikantin Valerie Zaslawsky im Zusammenhang mit ihrem Weggang bei der NZZ und ihrem Umzug nach Berlin, wo sie als Freie Journalistin arbeitet.

In seinem Artikel über medienpolitische Entscheide der Wettbewerbskommission erwähnt Rainer Stadler in der NZZ auch OnlineReports.

Roland Stark, Kolumnist der Basler Zeitung, nahm in seinem Text über Meinungsvielfalt auf OnlineReports Bezug.

In der Meldung über das neue Basler Nachrichten-Portal "Prime News" bezogen sich die BZ Basel, Nachrichtenagentur SDA und das Branchenmagazin Persönlich auf OnlineReports.

Das SRF-Regionaljournal bezog sich in seiner Meldung über die Selbst-Vergiftung des Basler Museumsdirektors Michael Kessler auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über den Streit der Basler SVP mit ihrem Grossrat Patrick Hafner über Ausstände bei den Mandatabgaben auf.

Das SRF-Regionaljournal und die Schweiz am Wochenende nahmen auf die OnlineReports-Recherche über den durch die Suva verfügten Baustopp am neuen Werkhof in Sissach Bezug.

Die WochenZeitung verweist darauf, dass textfokussierte Nachrichtenportale wie OnlineReports gemäss dem Entwurf des neuen Bundesgesetzes über elektronische Medien nicht in den Genuss einer Bundesförderung kämen.

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entlarvte die von OnlineReports vermeldete Besetzung des Gewächshauses auf dem Dreispitz-Lok-Depot als Scheinbesetzung.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Bericht über den Rückzug des potenziellen Baselbieter FDP-Regierungs-Kandidaten Daniel Recher Bezug auf OnlineReports.

20 minuten online
bezog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der 33-jährige FCB-Mittelfeldspieler Geoffroy Serey Die hat den bis zum 30. Juni 2019 laufenden Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert.

• Der 41-jährige Betriebsökonom Daniel Arni, derzeit noch Leiter der Fachstelle Messen und Märkte im Präsidialdepartement, wird ab Dezember neuer Leiter der Basler Allmendverwaltung und Nachfolger von Niklaus Hofmann.

• Die Elektra Baselland (EBL) senkt auch im Jahr 2019 wieder ihre Strompreise, diesmal um 3,1 Prozent.

• Die Basler Kantonalbank eröffnet am 27. August direkt vis-à-vis des Badischen Bahnhofs ihre neue Filiale Rosental, was schon am 25. August gefeiert wird.

• Der FCB-Captain und Innenverteidiger Marek Suchy hat sich am 12. August im Spiel gegen den FC Sion einen Teilriss der Achillessehne am linken Fuss zugezogen und fällt damit für unbestimmte Zeit aus.

• Die Wirtschafts- und Abgabekommission des Grossen Rates unterstützt den "Basler Kompromiss" zur Umsetzung der Steuervorlage 17 und stimmt dem Ratschlag der Regierung mit einer Änderung zu.

• Nach zwei Jahren wechselt in Basel-Stadt das Präsidium der Fraktion "Grünes Bündnis" wieder von "Basta" (Beatrice Messerli) zu den Grünen (Jürg Stöcklin).

Pierre Lavielle, der Präsident des EuroAirport-Verwaltungsrats, ist am 2. August unerwartet gestorben.

• Verschiedene Baselbieter Gemeinden wie Therwil oder Gelterkinden haben aufgrund der Trockenheit ein totales Verbot des Abbrennens von jeglichen Feuerwerkskörpern (Raketen, Vulkane, Heuler usw.) erlassen, bevor auch der Kantonale Krisenstab ein generelles Verbot aussprach.

• Der Riehener CVP-Einwohnerrat Patrick Huber tritt von seinem Amt als Vizepräsident der Basler CVP und als Leiter der Arbeitsgruppe Wirtschaft auf Ende Juli zurück.

Patrick Huber wird im August neuer Geschäftsführer der Basler Bankenvereinigung (BBVg) als Nachfolger von Raphael Vannoni.
 
"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

Ueli O. Kräuchi, Geschäftsführer des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG), gibt die Leitung der VBLG-Geschäftsstelle per 31. März 2019 altershalber ab.

• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.

• Die Gewerkschaft Unia hat am 4. Juli 2'300 Unterschriften für das Referendum gegen längere Ladenöffnungszeiten eingereicht.

• Der Basler Gewerbeverband reichte zusammen mit den Parteien FDP und SVP, der "IG Lysbüchel" sowie verschiedenen Branchenverbänden das Referendum "gegen die Fehlplanung Lysbüchel" mit 2'972 Unterschriften ein.

Dominique Tellenbach, bisheriger Direktor der Berufsfachschule Basel, wird ab 1. Februar 2019 neuer Rektor der beiden Gewerblich-industriellen Berufsfachschulen Liestal und Muttenz.

Alexander Lenzlinger wird ab 1. August neuer Finanzchef der IWB und Nachfolger von Michael Ackermann, der eine längere berufliche Auszeit nimmt.

• Die Grünen Baselland folgten dem Vorstand und nominierten Isaac Reber für die Regierungsratswahlen 2019 (dritte Amtsperiode).

• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.