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"Die Eritreer sind ehrliche und stolze Leute": Eritrea-Kenner Stauffer

"Die Schweiz verkennt die Leistung der eritreischen Staatsführung"

Afrika-Kenner Hans-Ulrich Stauffer beurteilt die Situation im Flüchtlings-Staat Eritrea weit positiver als die Schweizer Behörden


Von Ruedi Suter


Die offizielle Schweiz behandle das Flüchtlingsland Eritrea unfair, indem sie es schlechter darstelle als es tatsächlich sei. Dies sagt der Basler Anwalt und Menschenrechtler Hans-Ulrich Stauffer. Er bereiste Eritrea mehrfach und begleitete kürzlich die Schweizer Politiker-Delegation. Jetzt fordert er eine neue Annäherung an den nordostafrikanischen Staat – trotz dessen rechtsstaatlichen Defiziten.


OnlineReports: Herr Stauffer, im Februar begleiteten Sie sozusagen als "Reiseführer" die Schweizer Parlamentarier und Parlamentarierinnen, die sich ein Bild von Eritrea machen wollten. Was fiel Ihnen dabei auf?

Hans-Ulrich Stauffer: Der Aufenthalt in der Hauptstadt Asmara – einem architektonischen Juwel – ist problemlos. Es besteht absolute Bewegungsfreiheit – von einem "Schatten", wie es ihn beispielsweise in Teilen der Türkei gibt, keine Spur. Für Reisen über Land wird eine Reisebewilligung benötigt, was eine geringfügige bürokratische Hürde ist. Überall kann mit den Leuten gesprochen werden, sei es im Kaffee in der Stadt, sei es mit dem Getreidebauer auf dem Land. Die spontan angesprochenen Jugendlichen äusserten sich ohne Hemmungen über die massive Migrationsbewegung.

OnlineReports: Wie hat sich das Land entwickelt?

Stauffer: Wo es Wasser hat, ist es grün. Das Land ist fruchtbar. Der Bau von Hunderten von Stauseen und Rückhaltebecken ermöglicht eine intensivere landwirtschaftliche Nutzung. Die riesigen Anstrengungen für Terrassierung und Aufforstung sind unübersehbar. Eritrea unternimmt grosse Anstrengungen für die Nahrungsmittelsicherung. Daneben fallen die gelben Sinotrucks-Lastwagen auf: Sie bringen das halbverarbeitete Kupfer aus der vor kurzem eröffneten Bisha-Mine vom westlichen Tiefland über Asmara nach Massawa, wo es verschifft wird. Nächstes Jahr soll mit dem Abbau in einem der weltgrössten Kalilager in der Danakil-Wüste begonnen werden. Da ist etwas im Entstehen.

OnlineReports: Was zeichnet die Eritreerinnen und Eritreer aus?

Stauffer: Sie sind stolz, und sie fühlen sich als Eritreer und Eritreerinnen, unabhängig von ihrer ethnischen Zugehörigkeit oder Religion. Und sie sind ehrlich.

OnlineReports: Wie begegnen die Menschen den Ausländern?

Stauffer: Freundlich, manchmal zurückhaltend, manchmal mit direktem Ansprechen. Der Kontakt zu den Leuten ist einfach. Über Alltägliches wird gerne gesprochen, beispielsweise über Fussball, die Preise bei den Grundnahrungsmitteln oder die Folgen der Stromunterbrüche. Auch über die Gründe zum Massen-Exodus konnte ich mit verschiedenen Jugendlichen sprechen. Über die politische Zukunft wird jedoch nur im Kreise von Vertrauten gesprochen.

OnlineReports: Warum dieser Massen-Exodus von monatlich über 3'000 Menschen vor allem in Richtung Europa? Genannt werden Massenexekutionen, Verschwindenlassen und Folterungen.

Stauffer: Den Vorwurf von Massenexekutionen höre ich das erste Mal. Selbst Vertreter westlicher Staaten oder internationaler Organisationen wissen nichts davon. Wenn daran was wäre, wäre das in den Gesprächen mit europäischen Botschaftern oder internationalen Organisationen angesprochen worden."Die Zahlen politischer Gefangenen
sind mir schleierhaft."

OnlineReports:
Mit welchem Eindruck reiste die Schweizer Politiker-Delegation, die Sie begleiteten, nach Hause?

Stauffer
: Allen war klar, dass ein paar Tage im Land nicht reichen, um Einschätzungen vornehmen zu können. Es scheint mir aber, dass sie mit einem anderen Bild nach Hause gereist sind als sie es vorher hatten. Die Mischung zwischen Kontakten zu hochrangingen Regierungsvertretern – es fanden Gespräche mit mehreren Ministern statt – und mit Vertretern europäischer Staaten, der EU und der UNO gaben einen vertieften Einblick und führten zu einem nuancierten Bild.

OnlineReports:
Amnesty International Schweiz kritisiert, die Gruppe habe sich von der Diktatur "Sand in die Augen streuen" lassen.

Stauffer
: Ich erachte es als unanständig, sie als ahnungslose, leicht beeinflussbare Naivlinge hinzustellen. Die Politiker waren offen und unvoreingenommen. Auf allen Reisen über Land war die Gruppe alleine unterwegs und konnte sich mit Leuten treffen, wie sie wollte. An den Treffen mit Regierungsvertretern wurden harte Fragen gestellt. An den Treffen mit Vertretern internationaler Organisationen, so beispielsweise mit der Uno-Landesvertreterin, kamen die Demokratie-Defizite zur Sprache.

OnlineReports:
Aber damit sind keine Missstände beseitigt.

Stauffer
: Laut internationalen Organisationen gib es in Eritrea keine nennenswerte Korruption. Auch sei Eritrea eines der wenigen Länder, das mehrere der Uno-Milleniumsziele erreicht hat. So beispielsweise bezüglich drastischer Senkung der Kindersterblichkeit, Ausrottung von Polio, Masern und Malaria, dem Zugang zu sauberem Wasser und anderes mehr. Was mir als Besucher auch auffällt: Keine Kriminalität, keine Angst, auch nachts in der Stadt unterwegs zu sein.

OnlineReports:
Trotzdem: Die Rede ist von geschätzten 500 Haftanstalten, in denen Tausende unter übelsten Bedingungen ohne Anklage und Prozess eingesperrt seien.

Stauffer: Woher die Zahlen von 500 Haftanstalten oder 10'000 politischen Gefangenen kommen, ist mir schleierhaft. Sie wurden – nicht erhärtet – vor Jahren irgendeinmal von Amnesty International in die Welt gesetzt und haben sich dann durch stetes Wiederholen zu einer scheinbaren Wahrheit verfestigt. Eritrea hat etwa 3,6 Millionen Einwohner in 2'000 Dörfern. Nur in einem kleinen Teil der Kommunen hat es Polizeistationen mit Gefängniszellen.

OnlineReports: Als Migrationsgrund wird vor allem der endlose Militärdienst genannt.

Stauffer: Zwischen Eritrea und Äthiopien besteht auch heute noch der Kriegszustand. Im Grenzkonflikt von 1998/2000 haben sich beide Staaten auf ein internationales Schiedsgerichts-Verfahren geeinigt. Doch Äthiopien anerkennt das Urteil aus Den Haag nicht. Das hat zur Folge, dass in Eritrea noch immer Zehntausende unter Waffen stehen hat. Dieser Zustand "kein Krieg-kein Frieden" ist für Eritrea weitaus schwieriger zu tragen als für Äthiopien mit seinen 80 Millionen Bewohnern.

OnlineReports: Sie meinen, der in der Praxis unbefristete Militärdienst sei zur Verteidigung notwendig?

Stauffer: Die vorgesehene Dauer für den Nationaldienst ist 18 Monate. Nationaldienst heisst aber nicht nur Militärdienst. Darunter fällt auch die Arbeit im Spital, in der Zivilverwaltung oder in Privatunternehmen. Ich habe einen Psychologen kennen gelernt. Er arbeitet vormittags drei Stunden im Gesundheitswesen im Rahmen des National Service und am Nachmittag auf eigene Rechnung in seiner Praxis. Wo der Einsatz 18 Monate oder kürzer oder länger dauert, ist dies nicht nachvollziehbar und erscheint willkürlich.


"Der Uno-Menschenrechtsrat verwendete
fragwürdige Grundlagen."



OnlineReports:
Wie es heisst, erhalten die Armee-Angehörigen aber keinen Sold, der diesen Namen verdient.

Stauffer
: Auf Anfang 2016 wurde auch der Sold – bisher 500 bis 700 Nakfa (30 bis 40 Dollar) – erhöht. Neu werden 2'500 bis 3'500 Nakfa ausbezahlt.

OnlineReports:
Amnesty International spricht von schweren Menschenrechtsverletzungen.

Stauffer: Unbestreitbar gibt es politische Gefangene. Die eritreische Ausland-Gemeinde ist eine der am besten organisierte. Es müsste also detailliertes Wissen über Gefangene geben, beispielsweise Namen. Das gibt es aber nicht. Von ausländischen Mitgliedern von internationalen Organisationen, mit denen ich mehrfach gesprochen habe, wird die Zahl der politischen Gefangen auf unter 100 Personen geschätzt. Und dann stellt sich die Frage, ob die wegen Korruption einsitzenden als politische Gefangene zu betrachten sind oder nicht.

OnlineReports:
Auch der UN-Menschenrechtsrat hat harsche Kritik geäussert?

Stauffer: Er hat 2015 einen Bericht herausgegeben, der auf fragwürdigen Grundlagen beruht. Es wurden nämlich mehr als 500 Flüchtlinge in den Lagern in Äthiopien und in Europa befragt. Die Ergebnisse dieser Befragung erscheinen mir so aussagekräftig, wie wenn die Exil-Kubaner in Miami über Kuba befragt würden. Selbst Botschafter kritisieren dieses Vorgehen. Nichts desto trotz muss festgestellt werden, dass die politischen Spielräume in Eritrea sehr klein sind. Eine breitere politische Diskussion würde der Entwicklung des Landes eher nützen als schaden.

OnlineReports: Weshalb denn sperrt sich das Regime unter Staatsoberhaupt Isayas Afewerki gegen alle, die zur Klärung der Vorwürfe Einblick verlangen – selbst gegen das Internationale Komitee vom Roten Kreuz IKRK?

Stauffer: Das IKRK hat aufgrund der Genfer-Konvention das Recht, Gefangene in zwischenstaatlichen Konflikten zu besuchen. Andere Gefangenbesuche sind gestützt auf die Genfer Konvention aber nicht möglich und müssten speziell ausgehandelt werden. Anderseits hat Sheila Keetharuth, die Sonderberichterstatterin des Uno-Menschenrechtsrates, eine Dokumentation über Menschenrechtsverletzungen herausgegeben, deren Zustandekommen anerkannten wissenschaftlichen Kriterien nicht standhält.


"Eritrea muss sich bewegen,
um seine Glaubwürdigkeit zu erhöhen."



OnlineReports:
"Reporter ohne Grenzen" klagt, dass seit 2001 alle privaten Medien verboten und seit 2010 keine ausländischen Korrespondenten mehr geduldet sind. Medienschaffende würden der Zensur unterworfen, inhaftiert, verfolgt.

Stauffer
: Das Verbot privater Medien kam zu einem Zeitpunkt, in welchem Eritrea geschwächt aus dem Krieg mit Äthiopien heraus kam. Ich kann die Gründe nicht nachvollziehen, weshalb auch heute die Medienvielfalt nicht wieder hergestellt ist. Leider hat sich Eritrea während Jahren auch selbst abgeschottet. Das hat sicherlich zur Isolation beigetragen. Nun scheint sich jedoch auch in diesem Bereich ein Wechsel abzuzeichnen. Visa für Medienschaffende werden grosszügig erteilt. Zahlreiche Journalisten und TV-Teams haben in den letzten Monaten das Land besucht. Sie werden, wie ich selbst mehrfach erfahren konnte, in keiner Art behindert.

OnlineReports:
Weshalb diese selbst gewählte Isolation?

Stauffer
: Ein Problem sehe ich darin, dass in Eritrea die Befreiungsbewegung an der Macht ist. Da stossen militärische Denkmuster und zivilgesellschaftliche Ansätze frontal aufeinander.



OnlineReports:
Wie kann sich Eritrea aus dieser Isolation befreien?



Stauffer: Die "Befreiungsbewegung an der Macht" muss lernen, dass die gesellschaftliche Entwicklung nicht von einem kleinsten Zentrum aus definiert und ungesetzt werden kann. Eritrea muss sich bewegen, um seine Glaubwürdigkeit zu erhöhen. Da ist einiges in Bewegung: Die Uno-Menschenrechtskommission hat im Januar 2016 erstmals Gefangene besuchen können.

OnlineReports:
Weshalb hauen die Jungen ab?

Stauffer
: Jugendliche verlassen das Land wegen der fehlenden Perspektiven. Arbeitsplätze in unserem Sinne gibt es kaum. Die Jugend ist bestens vernetzt. Internationale Telefonverbindungen können frei gewählt werden. Ebenso können beliebige TV-Sender mit Satellitenschüsseln empfangen werden. Von denen hat es auf jedem Haus. Jugendliche haben ein Bild davon, wie das Leben anderswo sein könnte.


"Die Schweiz sollte Anreize
für Rückkehrwillige schaffen."



OnlineReports:
Wir sprechen also vor allem von Wirtschaftsflüchtlingen?

Stauffer
: Ein Freund von mir wurde von einem Schuhputzer gefragt, ob es stimme, was sein Kollege ihm aus der Schweiz berichte. Er lebe gratis in einer Dreizimmerwohnung und erhalte pro Monat 800 Dollar – 800 Franken - vom Staat. 800 Dollar! Das ist etwa das Einkommen des Schuhputzers in drei bis vier Monaten. Dass jemand mit 800 Franken in der Schweiz nicht weit kommt, kann sich der Schuhputzer nicht vorstellen. Doch weshalb soll er dieser Verlockung nicht folgen?

OnlineReports:
Die Migration in die Schweiz über die Mittelmeerroute kostet zwischen 5'000 bis 8'000 Dollar, die zumeist vom Familienclan zusammengekratzt werden. Warum wollen so viele in die Schweiz?

Stauffer
: Die Migrationsbewegung von Eritrea nach Europa hat zwei Faktoren: der Push-Faktor sind die schwierigen Lebensbedingungen und fehlenden wirtschaftlichen Zukunftsaussichten. Der Pull-Faktor ist – was die Schweiz betrifft – in der Zusicherung des Aufenthaltsrechts gegeben. Solange die offizielle Schweiz Asyl oder vorläufige Aufnahme gewährt, weil sie davon ausgeht, bei allen Eritreern handle es sich um politische Flüchtlinge, die dem Militärdienst entflohen seien und darüber hinaus auch noch einer nicht zugelassenen Religionsgemeinschaft angehören, ist die Schweiz ein Magnet.

OnlineReports:
Wie also soll sich die offizielle Schweiz gegenüber den ankommenden Eritreern verhalten?

Stauffer: Die Mehrheit der eritreischen Emigranten sucht in der Schweiz ein besseres Leben. Das finden sie jedoch nicht, wenn sie beruflich keine Chancen haben. Hält die Schweiz an ihrer Auffassung fest, dass diesen Menschen entweder Asyl oder eine vorläufige Aufnahme gegeben werden soll, so müssen sie auch beruflich eingegliedert werden. Katastrophal ist natürlich die Situation der Minderjährigen, denen oft jegliche Ausbildung fehlt und die aufgrund der Flucht völlig traumatisiert sind. Dann sollte sich die Schweiz aber auch der Frage stellen, ob diesen Menschen wirklich ein Asylstatus oder die vorläufige Aufnahme zugebilligt werden kann.

OnlineReports:
Könnte die Schweiz nicht Anreize für Rückkehrwillige schaffen?

Stauffer
: Doch. Israel praktiziert dies seit kurzem, indem freiwillig Zurückkehrende Eritreer 3'500 Dollar erhalten. Etwa 1'200 Eritreer haben bis heute davon Gebrauch gemacht. Ich sprach mit einer Gruppe von zwanzig Rückkehrern. Sie alle sagen aus, dass die Rückkehr kein Problem gewesen sei. Ein paar der frühen Emigranten konnten in Israel Geld verdienen, das sie nun für ein eigenes Geschäft brauchen wollen.

OnlineReports: Eben haben Sie ein Buch über Eritrea geschrieben. Was hat Sie dazu motiviert?

Stauffer: Ich wurde immer wieder um eine Einschätzung gebeten, was denn in Eritrea los sei. So habe ich Anfang 2014 beschlossen, mir ein eigenes Bild zu machen und bin nach Eritrea gereist. Rasch haben sich mir viele Türen geöffnet und ich erhielt viele interessante Informationen. Ich kam zur Überzeugung, dass Eritrea unfair behandelt wird.


"Eritrea ist ein stabiler Faktor:
Es braucht mehr Fairness."



OnlineReports:
Unfair behandelt – inwiefern?

Stauffer: Weshalb sagt die offizielle Schweiz, dass zu Eritrea keine Annäherung erfolge, solange die Diktatur bestehe? Gleichzeitig bereisen hochrangige Delegationen Saudi Arabien, wo regelmässig freitags gehängt wird, oder China, wo 500 Menschenrechtsanwälte nach einer Razzia inhaftiert sind. Die Schweiz verkennt die Leistungen der Staatsführung.



OnlineReports: Können Sie uns noch andere Beispiele nennen?

Stauffer: Das Regime hat punkto Nahrungsmittelsicherheit, Gesundheitswesen und Erziehungswesen enorm viel geleistet. Weiter fällt auf, dass grosse Fortschritte in der Infrastruktur erzielt worden sind. Die Überlandstrassen sind in gutem Zustand, drei Viertel aller Dörfer haben Anschluss an das Elektrizitätsnetz und noch mehr haben Zugang zu sauberem Wasser. Das sind Errungenschaften, die in vielen anderen afrikanischen Ländern Träume geblieben sind. Interessant ist auch die Art und Weise, wie der Staat mit den gewaltigen Rohstoffvorkommen umgeht. Da wird nicht einfach eine Konzession an einen Multi erteilt, sondern versucht, durch Joint Ventures einen angemessenen Anteil am Erlös im Land zu behalten.

OnlineReports: Was sind im wirtschaftlichen Bereich die grössten Probleme des Landes?

Stauffer: Eritrea unterliegt UN-Sanktionen wegen angeblicher Unterstützung der somalischen al Shabaab-Milizen. Es ist jedoch – wiederum von der Uno – bestätigt, dass Eritrea diese nicht unterstützt. Zudem ist der private Sektor bescheiden. Die Hürden für den Aufbau eines eigenen Geschäfts sind hoch. Hier müssten die bürokratischen Herausforderungen abgebaut werden.

OnlineReports: Warum also immer noch Sanktionen?

Stauffer: Wenn ich das wüsste! Die Uno-Vertreterin in Eritrea, die ruandische Diplomatin Christine Umotoni, sagte mir im Gespräch: Sanktionen sind leicht beschlossen, aber schwierig aufzuheben. Ich weiss nur: Die Sanktionen haben zur gegenwärtigen Isolation Eritreas beigetragen, politisch wie auch wirtschaftlich. In Eritrea fehlt es an Investitionen, an Arbeitsplätzen.

OnlineReports: Und was bräuchte es von internationaler Seite?

Stauffer: Mehr Fairness! Eritrea wurde mehrfach von der Internationalen Gemeinschaft vor den Kopf gestossen: das erste Mal mit der Zwangsfusion mit Äthiopien, das letzte Mal beim Hängenlassen nach dem Schiedsgerichtsurteil aus Den Haag, das Äthiopien nicht anerkennt. Dieses Gefühl, stets Spielball übergeordneter Interessen zu sein und verraten zu werden, prägt das Denken der führenden Köpfe. Es sollte anerkannt werden, dass Eritrea mit seinen zwei Religionen, Christentum und Islam, ein stabiler Faktor in einer höchst unstabilen Region ist.


Dieses Interview war dank des OnlineReports-Recherchierfonds möglich.

30. März 2016

Weiterführende Links:


Der Gesprächspartner


Interview-Partner Hans-Ulrich Stauffer, 1951, ist promovierter Jurist und arbeitet seit 1981 als Anwalt in einer Gemeinschaftspraxis in Basel. Nebst seinem Engagement im Afrika-Komitee Basel seit 1973 amtet er seit 1990 als Honorarkonsul der Republik Kapverde. Er ist Spezialist im Gebiet der Beruflichen Vorsorge, baute die Pensionsklasse "Abendrot" auf und hat einen Lehrauftrag der Universität Basel zur beruflichen Vorsorge an der Universität Basel. Er ist Herausgeber der beiden Publikationen "Kapverde fürs Handgepäck" und "Namibia für Handgepäck", die beide im Zürcher Unionsverlag erschienen. Er schrieb soeben an einem Buch über Eritrea mit dem Arbeitstitel "Eritrea – Der zweite Blick".

Mit Eritrea begann er sich während der grossen Hungersnot am Horn von Afrika zu beschäftigen. Seit 1972 hatte er Kontakt mit der Befreiungsfront von Eritrea. Er verfolgte den Kampf des eritreischen Volkes für nationale Unabhängigkeit, nachem Eritrea nach dem Ende der italienischen Kolonialherrschaft aus geostrategischen Interessen auf Drängen der USA von der Uno Äthiopien zugeschlagen worden war.

Das Selbstbestimmungsrecht des eritreischen Volkes sei "schlicht übergangen" worden, sagt Stauffer. Das Volk führte in den achtziger Jahren bis zur Unabhängigkeit 1991 einen viel bewunderten Befreiungskampf gegen das weit überlegene Äthiopien.


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"Liebe Schweizer, schaut doch genau hin!"

Nach dem Reisebericht der Parlamentarier über Eritrea wurde mir nicht klar, wo das Land steht. Dieses Interview klärt auf. Mir scheint, es werde mit Eritrea so umgegangen, wie mit Cuba jahrzehntelang. Die Idee, ein Land könne nur akzeptiert werden, wenn es eine demokratische Regierung besässe, ist ein rechter Irrtum und gibt null Garantie, dass daraus eine dem Volk verpflichtete Regierung entsteht.


Sicher ist nur, dass dadurch die finanziell Stärksten um die Macht kämpfen werden. Wir Schweizer sollten mindestens hellhörig werden, wenn Befreiungs- oder Guerillabewegungen in einem Land entstehen. Sie könnten uns an unsere eigene Geschichte mahnen und zur Solidarität aufrufen.


Der Bericht von Stauffer heisst doch nichts anderes als: Liebe Schweizer, schaut doch genau hin! Die Realität ist anders. Der Bericht kann schnell ein Dilemma erzeugen. Die Flüchtlingen brauchen Schutz, auch Wirtschaftsflüchtlinge, wohl verstanden! Es ist aber in der jetzigen Zeit der riesigen Fluchtbewegungen doch zu unterscheiden. Menschen, die vor Krieg oder Terror flüchten, haben Vorrang. Wer in seinem Land nichts zu fürchten hat, darf freundlich nach Hause geschickt werden.


Viktor Krummenacher, Bottmingen


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"Medienmietteilung"

Kantonspolizei Basel-Stadt
Betreff einer Mitteilung
vom 12. März 2020
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Bei einer Miete-Teilung sind wir sofort dabei.

RückSpiegel


Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

Coronavirus: Absagen


Pro Natura Basel: Generversammliung vom 30. März

Bruno Manser Fonds:
Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

Freundeskreises Museum.BL:
Mitgliederversammlung auf Herbst verschoben

Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
Vereidigung auf Oktober verschoben

Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

3. Trinationaler Bahn-Kongress:
vom 1. April abgesagt

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

Zoo Basel:
Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
Für die Öffentlichkeit geschlossen

BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
geschlossen

Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
Vorübergehende Schliessung

Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

Birsfelden: Gemeindeversammlung vom 30. März

In einem Satz


Coronavirus Baselland, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.

Die über Funk gesteuerten Sirenen in Basel-Stadt und Baselland haben die Bewährungsprobe bestanden: Das System funktionierte während des Probealarms vom 5. Februar ordnungsgemäss.

Der BVB-Verwaltungsrat hat am 3. Februar den 48-jährigen Bauingenieur und Leiter "Infrastruktur" Ramon Oppikofer zum Vize-Direktor gewählt.

Der 19-jährige FCB-Spieler Noah Okafor wechselt per sofort vom FC Basel 1893 zum FC Red Bull Salzburg in die österreichische Fussball-Bundesliga.

Melanie Nussbaumer, Tochter des Baselbieter SP-Nationalrats Eric Nussbaumer, wird als Nachfolgerin von Kerstin Wenk neue Vizepräsidentin der SP Basel-Stadt.

Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, das Gesetz "über den unverzüglichen Bau der H2 zwischen Pratteln und Liestal" formell aufzuheben, da es "seinen Zweck erfüllt" habe.

Kilian Winkler wird als Nachfolger von Marco Natoli neuer Präsident der JCVP Basel-Stadt.

Wegen des Baus eines neuen Kreisverkehrs im Schweizer Sektor der Basler Flughafenstrasse wurde eine temporäre Verkehrsumleitung auf der rechten Strassenseite auf der Höhe von dem Parkplatz S4 eingerichtet worden.