Dank Schweizer Elektronik heulten Saddams Sirenen

Walliser Elektrofirma erfüllte für das irakische Militär auch Geheimaufträge


Von Lukas Straumann


Beim Wiederaufbau des Irak hoffen auch Schweizer Unternehmen auf interessante Aufträge. Das Walliser Elektrounternehmen Grichting & Valtério war bereits Anfang der 1980er Jahre im Zweistromland tätig - unter anderem mit einem militärischen Geheimauftrag zum Schutz von Bagdads Luftraum.


Fein säuberlich listet das Walliser Elektrounternehmen im Internet seine vielen Referenzen auf. Kein Zweifel: Das Know-How der in Sitten ansässigen Firma Grichting & Valtério ist in der ganzen Welt gefragt. Verschiedenste Auftraggeber - von der Schweizer Botschaft in Kinshasa bis zur Nestlé-Fabrik in Mexiko - haben die Dienste des 240 Mitarbeiter zählenden Unternehmens in Anspruch genommen. Dieses bezeichnet sich als "eine der führenden industriellen Gruppen auf dem Gebiet der Systeme und Installationen der Elektrik, Hydraulik, Mechanik und Telekommunikation" und hat sich auf die Ausführung von Projekten in Entwicklungsländern spezialisiert. Unter den vielen auf der Homepage aufgeführten Referenzprojekten sticht ein militärischer Auftrag besonders hervor. Sein Titel: "Classified Project – Iraq – Ministry of Defense".

Know-how aus dem Wallis

Der brisante Geheimauftrag im Irak von Saddam Hussein geht auf das Jahr 1981 zurück. Damals lieferte Grichting & Valtério Elektronik für den Schutz von Bagdads Luftraum. Als Akkordant des schwedischen Telekommunikationskonzerns Ericsson fertigten die Walliser mehrere hundert elektronische Schaltstationen für Bagdads "Air Defence System" (Luftverteidigungssystem). Die Stationen hatten laut Firmendarstellung den Zweck, die von den Radars eingehenden Alarmsignale über feindliche Luftraumverletzungen zu empfangen und mittels eines Kompressors den Sirenenalarm in der irakischen Hauptstadt auszulösen. Wegen ihrer Masse – zwei Meter hohe Würfel mit einem Grundriss von 1,5 auf 1,5 Metern – wurden die Stationen firmenintern als "Kiosks" bezeichnet.

"Wir haben die 'Kiosks’ geliefert, die Montage aber nicht selber gemacht", erinnert sich Seniorchef und Verwaltungsratspräsident Jean Valtério offenherzig. Mit einem Auftragsvolumen in der Höhe von rund einer Million Franken sei dies damals ein wichtiger Auftrag gewesen. "Ob die 'Kiosks' eingesetzt wurden, wissen wir nicht. Für uns galt das als Teil der Zivilschutzanlagen." Konnten die Stationen auch mit der irakischen Fliegerabwehr gekoppelt werden? Valtério könnte sich vorstellen, dass das möglich war. Mit Boden-Luft-Raketen gekoppelte Radarsysteme zählen heute zu den Spezialitäten der Rüstungssparte von Ericsson.

Vom Westen hochgerüstet

Zum Zeitpunkt der Lieferung, kurz nachdem Saddam Hussein im September 1980 den achtjährigen Krieg gegen den Iran begonnen hatte, war der Irak an westlicher Technologie hochinteressiert. Irak galt damals als Bollwerk gegen den islamisch-revolutionären Iran unter Ayatollah Khomeiny und wurde vom Westen, insbesondere von Frankreich, aufgerüstet. Auch Schweizer Firmen belieferten den Irak mit Hightechartikeln: 1982 exportierten Schweizer Unternehmen für 680 Millionen Franken in den Irak, wovon der grösste Anteil auf die Maschinen- und Metallindustrie entfiel.

Verstiess die geheime Elektronik-Lieferung an den kriegführenden Irak gegen die Schweizer Rüstungsexportgesetzgebung? Jean Valtério verneint die Frage. Othmar Wyss, Verantwortlicher für Exportkontrollen und Sanktionen im Staatssekretariat für Wirtschaft (seco), erläutert: "Unter das damals geltende Kriegsmaterialgesetz von 1972 fiel nur Material für direkte Angriffs- und Gefechtszwecke wie Waffen, Munition und Sprengmittel sowie weitere Erzeugnisse, die als Kampfmittel verwendet werden können."

Für den Historiker und Rüstungsexperten Peter Hug ist indes klar: "Anfang der 1980er-Jahre war das Schweizer Kriegsmaterialgesetz löchrig wie ein Emmentalerkäse." Nach damaligen Erhebungen der von Hug mitherausgegebenen Zeitschrift Friedenspolitik belieferten während des Iran-Irak-Krieges über 100 Schweizer Firmen die Kriegsparteien legal mit Rüstungsgütern. Für Schlagzeilen sorgten vor Jahresfrist auch die zahlreichen von Schweizer Bunkerbauern realisierten Zivilschutzbauten – worunter Saddams Kommandobunker 359 im Bagdader Regierungsviertel.

Kooperation mit Oerlikon-Bührle

Bevor sich das Unternehmen 1983 aus dem Irak zurückzog, waren für Grichting & Valtério zeitweise rund zehn Mitarbeiter im Zweistromland tätig. Eine Getreidemühle in Mossul, eine Textilfabrik in Hillah, ein Computergebäude für das Innenministerium in Badad zählen zu den Projekten, an denen man zusammen mit anderen Schweizer Firmen arbeitete. Bemerkenswert ist die Zusammenarbeit mit dem Rüstungskonzern Oerlikon-Bührle bei einer vom Ministerium für Industrie und Mineralien realisierten Transformatorenfabrik im Industriekomplex Taji nördlich von Bagdad. Taji erlangte später als Zentrum von Saddam Husseins Raketenproduktion internationale Berühmtheit und wurde im Vorfeld des Irak-Kriegs von den UNO-Waffeninspektoren häufig frequentiert.

Auf das seinerzeitige Irak-Engagement angesprochen, gerät Jean Valtério beinahe ins Schwärmen. Die Arbeitsbedingungen seien gut gewesen, die lokalen Ingenieure hervorragend ausgebildet: "Ich bedaure, dass wir damals nicht einige der Ingenieure bei uns eingestellt haben." Falls sich im Zug des Wiederaufbaus des Irak Auftragsmöglichkeiten für seine Firma ergeben sollten, ist für den Walliser Unternehmer jedenfalls klar: "Ich wäre bereit, morgen wieder da hinzugehen."

 

* OnlineReports-Autor Lukas Straumann ist promovierter Historiker. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter der Bergier-Kommission und ist Ko-Autor der Studie "Schweizer Chemieunternehmen im Dritten Reich".

20. April 2004

Weiterführende Links:


SCHWEIZER IRAK-EXPORT

lst. Können Schweizer Firmen damit rechnen, beim - vorab von amerikanischen Firmen wie Halliburton dominierten - milliardenträchtigen Wiederaufbau des Iraks zum Zug zu kommen? Am 1. April dieses Jahres organisierte die Schweizerische Zentrale für Handelsförderung OSEC eine Tagung unter dem Titel "Iraq – Ready for Swiss Companies?". Neben Vertretern der Schweizer Diplomatie referierten auch zwei Firmenvertreter über ihre Einschätzung der aktuellen Lage im Irak: Rudolf Guyer, Syngenta-Verkaufsleiter für den Nahen Osten und Nordafrika, und Steve Karim, Nahostverantwortlicher der Müllereimaschinenfabrik Bühler Uzwil.

Bis zum Beginn der Uno-Sanktionen im August 1990 gehörte der Irak zu den bevorzugten nahöstlichen Destinationen der Schweizer Exportwirtschaft. Besonders Anfang der 1980er-Jahre importierte das Bagdader Regime Waren in erklecklicher Höhe: Mit 680 Millionen Franken erreichten die Schweizer Exporte 1982 einen Höhepunkt. Mit zunehmender Dauer des Krieges gegen den Iran (1980-1988) verlor der Golfstaat an Finanzkraft: Bis 1986 fielen die Schweizer Exporte auf blosse 169 Millionen Franken zurück. Nach dem Einmarsch Saddam Husseins in Kuwait im August 1990 schloss sich die Schweiz den UNO-Sanktionen an: Die Irak-Exporte kamen praktisch zum Erliegen. Erst mit dem "Oil for Food"-Programm der UNO überschritten sie im Jahr 2000 wieder die 100-Millionen-Grenze. Nie eine nennenswerte Rolle spielte der Import irakischer Güter.

















Quelle: Eidgenössische Zollverwaltung

TREFFPUNKT SCHWEIZER BOTSCHAFT

lst. Interessanten Aufschluss über die Schweizer Wirtschaftsbeziehungen zum Irak geben die OnlineReports vorliegenden Protokolle der "Swiss Economic Meetings" in Bagdad aus dem Jahr 1987. Auf Einladung der Schweizer diplomatischen Vertretung unter Botschafter Erwin Schurtenberger trafen sich damals im Irak tätige Schweizer Wirtschaftsleute regelmässig zu Aussprachen über die politische, militärische und ökonomische Entwicklung des Landes: Traditionsreiche Unternehmen aus der Maschinenindustrie (BBC, Schindler, Bühler Uzwil) waren ebenso vertreten wie die Zementindustrie (Holderbank), Rüstungsindustrie (Oerlikon Bührle) und die Speditions- bzw. Transportbranche (Danzas, Panalpina, Swissair).

Besprochen wurden unter anderem die Lage der irakischen Staatsfinanzen, Entwicklungen auf dem Erdölmarkt und der Kriegsverlauf zwischen Iran und Irak. So wurde beispielsweise am Meeting vom 24. Februar 1987 vermerkt, es sei "eine betontere Ausrichtung der irakischen Wirtschaft auf den Krieg" und ein zunehmender staatlicher Interventionismus festzustellen. Leseprobe vom gleichen Tag: "Durch die Betonung islamischer Grundsätze soll das Sendungsbewusstsein der Iraker als Verteidiger der arabischen Nation dahingehend erweitert werden, traditionelle Grundwerte vermehrt zu pflegen. Das Streben nach sozialer Gerechtigkeit erfährt neues Gewicht."

Niederschlag in den Gesprächen fand – politisch brisant – auch die Unterdrückung der irakischen Kurden. So ist im Protokoll des Meetings vom 26. Mai 1987 über die Lage im Nordosten von Irak zu lesen: "Die 'Unruhen' in der Kurdenregion dauern […] an und dürften auch nach den im Gange befindlichen Umsiedlungen kaum entschärft werden. Trotzdem wird die Gefahr eines massiven Einbruches iranischer Streitkräfte an der nördlichen Kriegsfront als gering einzuschätzen sein." Im September des gleichen Jahres wurde dagegen in Kurdistan "eine Phase der Milde" konstatiert, "was zur Abnahme der Kampftätigkeiten beigetragen haben dürfte".

Gegen Ende des Iran-Irak-Krieges erreichte die gewaltsame Repression der Kurden durch das Saddam-Regime seinen Höhepunkt: Am 15./16. April 1987 setzten die irakischen Truppen bei Luftangriffen auf die kurdischen Dörfer Balisan und Sheikh Wasan erstmals chemische Kampfstoffe gegen die eigene Bevölkerung ein. Wenig später begannen Infanterietruppen und Bulldozer mit Umsiedlungsaktionen und gezielten Dorfzerstörungen, denen laut kurdischen Quellen mindestens 700 Kommunen zum Opfer gefallen sind. Als Symbol für die blutige Unterdrückung der Kurden gilt der Chemiewaffen-Einsatz gegen die Stadt Halabja vom 16. März 1988, der unter der Zivilbevölkerung mindestens 5'000 Todesopfer forderte.


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https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Fraglos ist der Verbrunnungsmotor ein Meisterwerk der Ingenieurskunst"

BaZ online
vom 2. Oktober 2020
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Das wären dann die revolutionären Wasser-Motoren.

RückSpiegel

 

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Pfeifer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


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Auf der Autobahn A3 bei Eiken, wo 120 km/h erlaubt sind, wurde am frühen Morgen des 24. Oktober eine Autofahrerin mit Tempo 214 km/h als Raserin geblitzt.

Die Basler Juso bitten die Regierung in einer Petition, sich aktiv dafür einzusetzen, 100 Menschen aus dem Camp Moria in den Kanton Basel-Stadt aufzunehmen.

Der Stiftungsrat der Stiftung Brasilea hat die 37-jährige brasilianisch-schweizerische Doppelbürgerin Tatiana Andrade Vieira als neue Geschäftsführerin und Nachfolgerin von Daniel Faust gewählt.

Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

Dominik Beeler wird neuer Präsident der Grünen Liestal und damit Nachfolger von Erika Eichenberger.

Die Volksinitiative "für ein klimagerechtes Basel", die die Treibhausgas-Emissionen in Basel-Stadt bis 2030 auf Null senken will, ist am 8. Oktober mit über 3'700 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht worden.

Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.

Der Deutsche Florian Röthlingshöfer wird neuer Direktor der Schweizerischen Rheinhäfen und Nachfolger von Hans-Peter Hadorn, der Ende Jahr abtreten wird.

Patricia von Falkenstein, die Präsidentin der Liberalen LDP, wird als Nachfolgerin von Helmut Hersberger neue Präsidentin des Hauseigentümer-Verbandes Basel-Stadt.

Roman Brunner (Muttenz) wird per 1. November 2020 neuer Präsident der Baselbieter SP-Landratsfraktion als Nachfolger von Miriam Locher, die sich für das Amt der Parteipräsidentin bewirbt.

Dem Enkeltrickgewerbe fielen in Basel kürzlich Beträge von 15'000 und 4'000 Franken in die Hände, während ein happiger Beutezug von 80'000 Franken misslang.

Der FC Basel und sein Captain Valentin Stocker verlängern den Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis im Sommer 2023 – mit einer Option auf ein weiteres Jahr.

Im vergangenen Sommer lagen die Ozon-Konzentrationen in der Region Basel zwar tiefer als im Vorjahr, aber immer noch deutlich über den Grenzwerten der Luftreinhalte-Verordnung.

Mit zusätzlichen Städtepartnerschaften mit Abidjan (Elfenbeinküste) und einer Stadt in einem Erstfluchtland im Nahen Osten will die Basler Regierung "ein Zeichen der Solidarität setzen".

Teilerwerbstätigen Beziehenden von Ergänzungsleistungen und Beziehenden von Ergänzungsleistungen, die zu einer medizinischen Behandlung fahren, werden im Baselbiet die Kosten für Schutzmasken mit pauschal 30 Franken vergütet.

Ralph Lewin und Andreas Sturm stellen sich nach über zehnjähriger Amtszeit nicht mehr für eine Wiederwahl für die nächste Amtsperiode im Bankrat der Basler Kantonalbank zur Verfügung.

Die auslaufenden Verträge von Cheftrainer Marcel Koller und den Assistenztrainern Thomas Janeschitz und Carlos Bernegger mit dem FC Basel werden "im gemeinsamen Einvernehmen" nicht verlängert.

Die auf Gebäudetechnik und Energiekonzepte spezialisierte Rapp Gebäudetechnik AG plant die Konzentration ihrer Geschäftstätigkeit am Standort Münchenstein und erwägt die Schliessung ihrer beiden Filialen in Lausanne und Genf.

Der Baselbieter Landrat wird vorläufig – mindestens bis zu den Herbstferien – weiterhin im Basler Kongresszentrum tagen, wie die Geschäftsleitung beschlossen hat.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt über den Pendlerfonds das Veloverleihsystem Basel mit 2,15 Millionen Franken.

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