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"Neuer Anlauf": Autoreifen-Rohstoff Russischer Löwenzahn

Die Bio-Ökonomie hat das Zeug, um die Welt besser zu machen

Die deutsche Autorin Christiane Grefe zeigt in einem Buch, wie zum Beispiel aus Löwenzahn Autoreifen hergestellt werden können


Von Aurel Schmidt


Das Zeitalter des Kolonialismus ist vorbei. Falsch, es hat eben einen neuen Anlauf genommen. Der Kolonialismus von heute kommt mit Handels- und Pachtverträgen daher, die Grossinvestoren und das Agro-Business mit oft korrupten Regime abschliessen. Land wird erworben und gewinnbringend angebaut, nur nicht für die dort lebenden Menschen, sondern für den Bedarf in den entwickelten Länder.

Die ursprünglich ansässigen Menschen werden dabei übergangen, enteignet, vertrieben, wenn möglich freiwillig, sonst gewaltsam, von Sicherheitskräften der neuen Besitzer oder paramilitärischen Einheiten. Die bis dahin bewohnten Elendshütten werden niedergebrannt oder niedergewalzt. Erschütternde Szenen spielen sich ab. Das ist tägliche Realität in der Welt von heute. Internationale Organisationen berichten laufend darüber, zum Beispiel "Survival International" oder "Rettet den Regenwald".

Überall auf der Welt haben Bauern sich während Jahrtausenden auf traditionelles Wissen gestützt und zum Beispiel in Indien der kargen Erde das zum Leben Notwendige abgerungen. Heute versuchen Saatgutkonzerne, neue Produkte patentieren zu lassen, nicht nur aus synthetischer Züchtung, sondern immer mehr auch aus biologischer. Monsanto, DuPont und Syngenta kontrollieren heute etwa 53 Prozent des globalen Saatgutmarktes; die Top Ten, meistens in US-Besitz, kommen auf 73 Prozent. 

Inzwischen ist in Indien die Abhängigkeit der Bauern von grossen Konzernen erdrückend. Viele von ihnen haben sich aus Verzweiflung über ihre aussichtslose Lage das Leben genommen. Im Bundesstaat Maharashtra sollen es seit dem Jahr 2001 jährlich um die tausend Bauern sein, die bei den Saatgut-Konzernen dermassen verschuldet waren, dass sie aus Verzweiflung Pflanzengift getrunken haben. Manchmal werden solche Meldungen noch als Faits divers zur Kenntnis genommen, aber immer weniger.


"60 Prozent der Nahrungsmittel in Europa
werden von ausserhalb importiert."


I
n der  westlichen Welt ist der Hunger nach Land enorm. 60 Prozent der in Europa verbrauchten Lebensmittel werden von auswärts eingeführt, berichtet der österreichische Autor und Filmemacher Kurt Langbein in seinem Buch "Landraub", das zu seinem Film mit dem gleichen Titel erschienen ist. In grossem Ausmass kommt der zunehmende Landbedarf auch für die Erzeugung von Mais und Soja als Futtermittel für die europäische Viehwirtschaft infrage oder für den Anbau von Rohstoffen für die Produktion von Biotreibstoff. Neben den USA und Europa beteiligen sich Indien, China, Saudi-Arabien, die Golfstaaten und andere als Global Player auf dem begrenzten globalen Acker.

In Indonesien, dem weltgrössten Palmöl-Exporteur der Welt, wurden von Januar bis Anfang Oktober 2015 in Sumatra und Borneo 17'000 Quadratkilometer Regen- und Torfwald vernichtet, durch Brandrodung, die billiger zu stehen kommt als maschinelle. Die Wälder standen wochenlang in Flammen, auch wegen der Dürre. Die Rauchschwaden breiteten sich zum Teil bis Singapur und Malaysia aus. Die Bilder von rauchenden Städten und Menschen mit Mundschutz gingen um die Welt.

Das Problem hat zwei Seiten. Einmal geht es um die Annexion von fremden Land (eigentlich um Landraub) unter fragwürdigen Bedingungen (wie bei Langbein), das andere Mal um verschiedene Versuche einer sinnvolleren Nutzung der gewonnenen Biomasse.

A
uf das zweite Problem geht die deutsche Journalistin Christiane Grefe ein, die in ihrem Buch "Global Gardening" umfassend über Bioökonomie referiert. Der Begriff Bioökonomie ist relativ neu und befasst sich mit der wirtschaftlichen Nutzung von Biorohstoffen. Nicht mehr geht es nur darum, die Wirtschaft von der fossilen Grundlage auf eine biologische umzustellen, sondern immer mehr auch darum, die bioökonomische Wirtschaft zu beeinflussen und alte Rohstoffe und Produkte durch neue, integrere zu ersetzen. Das Ziel ist eine Biologisierung der Wirtschaft.


"Bioethanol lässt sich zum Beispiel
auch aus Schilfgras gewinnen."


Z
um Beispiel macht Grefe darauf aufmerksam, dass es heute schon möglich wäre, Serienfahrzeuge zu 60 Prozent aus Materialien herzustellen, deren Grundstoffe auf dem Acker gewachsen sind. Natürlich fragt sich Grefe zu Recht sofort, ob das der Weisheit letzter Schluss ist und Ackerfrüchte nicht eine bessere Verwendung finden sollten. Aber sie stellt auch fest, dass manches Andere in Bewegung gekommen ist.

Während Langbein und verschiedene weitere Autoren (Fred Pearce, "Land Grabbing") vor allem die Landfrage, also die oft illegale Landaneignung, zur Diskussion stellen, geht Grefe mehr auf die Problematik ein, wofür das erworbene Land eingesetzt wird und was in den Labors der Multis unternommen wird, um neue Verfahren und nachhaltigere Werkstoffe zu entwickeln.

Zahllose Versuche werden unternommen, um für Biotreibstoff nicht länger auf wertvolles Ackerland zu greifen. So lässt sich Bioethanol zum Beispiel aus Schilfgras herstellen, das auf Böden wächst, die für landwirtschaftlich Nutzung ungeeignet sind, und kann daher auf Zuckerrohr-Anbau verzichtet werden, der den Boden in kurzer Zeit auslaugt. Landwirtschaftliche Flächen können dann für sinnvollere Zwecke verwendet werden. Auch mit Kardonen, einer Distelart, die in einer kargen Umgebung vorkommt, könnten die Raffinerien beliefert werden. In Finnland werden Versuche mit Sägespänen angestellt. Es herrscht eine richtige Aufbruchstimmung.


"Was für die einen Abfall ist,
kann für die anderen Rohstoff sein."


D
as vielseitig verwendbare Palmöl aus flächenraubenden Ölpalm-Plantagen liesse sich zum Beispiel durch Algenöl ersetzen. Oder Kautschuk: Der ist knapp und kann alternativ aus der Milch des russischen Löwenzahns (Aufmacherbild) gewonnen werden. Überall sind die Böden übernutzt. Die Natur ist in eine Stress-Situation geraten und muss daraus befreit werden.

Es geht also darum, neue Materialien und Verfahren zu entwickeln und damit zu arbeiten. Zum Beispiel ist es möglich, Kunstleder aus Ananas-Abfällen herzustellen. Bei der Olivenernte werden die Olivenblätter meistens verbrannt. Aus ihnen lässt sich aber ein hocheffizientes Gerbemittel gewinnen. Des einen Abfall ist des anderen Rohstoff, sagt Grefe und zählt unzählige intelligente Umstellungen auf.

Ich lasse mir das gern von ihr erklären, schliesslich geht es um eine neue Einstellung von essenzieller Tragweite. Was Grefe beschreibt, stimmt zuversichtlich, weil es zeigt, dass die Menschen erfinderischer sind als es oft den Anschein macht. Nur muss dazu manchmal erst der Druck gross genug sein. Ich denke in diesem Zusammenhang auch an den englischen Autor Paul Mason, der feststellte, dass es nicht auf neue Produkte und Produktionsmethoden ankommt, sondern darauf, alte Methoden intelligent anzuwenden (in "Postkapitalismus").

Grefe beschreibt viele Versuche unter dem Zeichen dessen, wozu Mikroben (Bakterien, Pilze und andere Mikroorganismen) in der Lage sind. Oft genügt es zu beobachten, wie es die Natur macht, und sich davon leiten zu lassen. Zum Beispiel sind Fermentierungs-Prozesse eine Schlüsseltechnik vieler bioökonomischer Vorgänge. Die kürzlich erfolgte Entdeckung Plastik fressender Bakterien kann dagegen nicht den Sinn haben, beruhigt weiter Abfälle in die Weltmeere zu werfen bis wie bisher.


"2,6 Milliarden Kleinbauern
sichern die landwirtschaftliche Vielfalt."


Z
uversicht ist gut, aber kritisches Bohren besser. Vieles erscheint vielversprechend, aber aufgepasst: Nicht immer ist Bioökonomie drin, wenn Bioökonomie auf der Verpackung steht. Haben wir es mit realistischen Alternativen zu tun oder mit einem Hype? Der weit verbreitete Optimismus hat häufig nur den Zweck, an die nicht geringen Subventionstöpfe zu gelangen.

Dass im Zug der Entwicklung Wirtschaftsunternehmen entstehen, die mit Bioökonomie Geld verdienen wollen, liegt in der Logik der Dinge. Daran ist nicht viel auszusetzen, solange ein sinnvoller allgemeiner Nutzen ohne Marktverzerrungen entsteht. 

Die Entwicklung scheint jedoch eher in die entgegengesetzte Richtung zu führen. Die Tendenz, dass grosse Konzerne das Geschäft übernehmen, verspricht nicht viel. Der US-amerikanische Saatgutriese Monsanto will grüner werden. Die zivilgesellschaftliche Kritik hat also etwas erreicht.

Doch was geschieht jetzt? Monsanto mit einer relativ kleinen Produktauswahl versuchte, seine Konkurrenz mit grossem Wissensvorsprung aufzukaufen und so an Einfluss zu gewinnen. Gemeint ist die nicht zustande gekommene Übernahme von Syngenta für 45 Milliarden Dollar. Der Wettlauf um die Position als Marktleader hat Grefe überholt, seit sie das Buch schrieb. Heute ist Bayer für neustens 63,5 Milliarden Dollar an Monsanto interessiert, auch Bayer hat Interesse signalisiert, während der chinesische Staatskonzern ChemChina Syngenta übernehmen möchte.
 
Soviel zur globalen Investitionslage. Die Realität sieht anders aus. 2,6 Milliarden Kleinbauern auf der Welt leben vom Ertrag ihres Landes. Sie sind es, die die Vielfalt garantieren, weil sie sich mit den einheimischen Pflanzen und örtlichen Verhältnissen besser auskennen als die Experten in den klimatisierten Büros in den Metropolen. Konzerne und der Weltmarkt bedrohen die lokalen Märkte und damit die Existenz der Kleinbauern, die gut ohne Ackerdrohnen von Monsanto auskommen können. Man muss also diese Kleinbauern ausbilden und ihnen zur Seite stehen, aber aus ihnen nicht Landflüchtende oder Vertriebene machen, die in den Städten Automechaniker werden wollen.


"In vertikalen Indoor- und Treibhausanlagen
wird Grünzeug produziert."


W
ie auch immer: Grösse ist ein schlechter Ratgeber. Die Vielfalt ist bedroht, es entstehen "grüne Wüsten". Am Ende wird die Natur in ein System gepresst, "das sie bei lebendigem Leib frisst", wie Grefe den britischen Umweltaktivisten George Monbiot zitiert.

Völlig absurd ist die neue Idee des "Vertical Farming": riesige Indoor- und Treibhausanlagen in Türmen für den Anbau von Grünzeug nahe bei den Verbrauchern. Im Internet sind Abbildungen von solchen futuristischen Anlagen zu finden. Man denkt dabei an den früheren EG-Kommissar Sicco Mansholt, der Landwirtschaft und Tierhaltung in riesige Fabriken einsperren wollte. Was, nebenbei bemerkt, längst vorkommt, zum Beispiel in veritablen Milchfabriken (eigentlich Hightech-Ställen).

Zur Perversität wird die Bioökonomie vollends, wenn die EU mit ihrer Subventionspolitik Flächenbesitz und Grossanlagen fördert. Der deutsche Naturschützer Michael Succow, auf den sich Grefe beruft, bezeichnet dies als "subventionierte Unvernunft".  

Bio-Ökonomie kann ein vielversprechendes Projekt sein. Das Buch von Christiane Grefe mit untrüglichem, kritischem Blick und breitem Überblick für das Mögliche hilft, sich eine Vorstellung zu machen. Die Autorin zählt auf, was sie bei ihren Recherchen herausgefunden hat, Positives und Negatives, aber neutral ist sie keinen Moment lang. Wer genau liest, wird feststellen, auf welcher Seite sie steht: auf der Seite der Erneuerung und des Vertrauens in die menschliche Kreativität und die Zukunft.

In diesem Sinn verbreitet ihr Buch Optimismus. Es gibt Lösungen, an denen viele Menschen arbeiten. Für eine kommende Welt, die ein wenig intelligenter sein könnte als die gegenwärtige. Das ist die beste Nachricht zum Thema.


Kurt Langbein: Landraub. Die globaler Jagd nach Ackerland. Verlag ecowin. 190 Seiten. Um 31.90 Franken
Christiane Grefe: Global Gardening. Bioökonomie – Neuer Raubbau oder Wirtschaftsform der Zukunft? Verlag Kunstmann. 319 Seiten. Um 31.90 Franken

11. Oktober 2016


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Alles mit scharf

Viren- und Wahlkampf
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"Claraplatz als neues Gastromagnet"

BZ
Schlagzeile
vom 24. Juli 2020
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Das Maskulin.

RückSpiegel

 

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz

 

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt über den Pendlerfonds das Veloverleihsystem Basel mit 2,15 Millionen Franken.

Wegen der Corona-Situation haben der Gewerbeverband und das Erziehungsdepartement entschieden, die 8. Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse  vom 15. bis 17. Oktober nicht durchzuführen.

Auf der A2 bei Birsfelden wurde in der Nacht des 3. August ein in der Region wohnhafter Italiener als Raser erwischt, der bei erlaubten 80 mit 140 Stundenkilometern in Richtung Bern/Luzern unterwegs war.

Der Kanton Basel-Stadt, die IWB und Pro Innerstadt Basel gaben heute den offiziellen Startschuss für die Erneuerung der Freien Strasse und der angrenzenden Gassen.

Weil bei Bauarbeiten am Hochbergerplatz ein Stromkabel durchtrennt wurde, kam es am 30. Juli kurz vor 7.30 Uhr in Teilen von Kleinhüningen zu einem Stromunterbruch.

Die Friedhöfe Basel schreiben die Dienstleistungen für die Einsargung und die Überführung von Verstorbenen im Rahmen der unentgeltlichen Bestattung neu aus.

Die Universität Basel hat entschieden, ihren Dies academicus auf Grund der Corona-Pandemie nicht durchzuführen.

Die Baselbieter Corona-Abklärungs- und Teststation befindet sich neuerdings im Spenglerpark in Münchenstein.

Daniela Martin wird neue Geschäftsführerin der Basel Sinfonietta.

Am 8. Juli wurde im Basler Rathaus die Initiative für echten Wohnschutz und das Referendum gegen das "mieterfeindliche Nichtwohnschutzgesetz" eingereicht.

Mit über 4'000 Unterschriften ist in Basel-Stadt das Referendum gegen den umstrittenen Bau des Hafenbeckens 3 zustande gekommen, so dass es am 29. November zur Volksabstimmung kommt.

2. Juli: Einreichung der Initiative "Basel baut Zukunft", die 50 Prozent gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum auf Transformations-Arealen verlangt.

Niggi Rechsteiner übernimmt die Geschäftsführung der Basler "Stiftung Sucht" und folgt damit auf Francesco Castelli, der die Stiftung während neun Jahren geführt hat.

Jeanne Locher, seit 2016 Vizepräsidentin des Gemeinderates, ist mit 1'276 Stimmen neue Gemeindepräsidentin von Münchenstein, während Herausforderer Daniel Altermatt (GLP) auf 906 Stimmen kam.

Eveline Sprecher (SP) wurde in Aesch mit 1'087 Stimmen zur Gemeindepräsidentin gewählt, wobei FDP-Gemeinderat Stephan Hohl 726 Stimmen und Andreas Spindler (SVP) 305 stimmen erzielte.

In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.

"Teufelhof"-Chef Raphael Wyniger wird neuer Präsident des Basler Hotelier-Vereins und Nachfolger von Felix W. Hauser, der dieses Amt seit 2014 ausübte.

Der Baselbieter FDP-Landrat Heinz Lerf wurde heute Donnerstag, 25. Juni, mit 76 von 81 gültigen Stimmen zum Landratspräsidenten für das Amtsjahr 2020/2021 gewählt.

Die BLT und die AAGL nehmen ab Montag, 29. Juni, den Ticketverkauf durch das Fahrpersonal auf ihrem Liniennetz wieder auf.

Mit Carmen Kolp übernimmt zum 1. Juli erstmals eine Frau die Geschäftsführung der IG Kleinbasel (IGK), als Nachfolger von Benny Zeuggin.

An seiner Sitzung vom 22. Juni wählte der Vorstand der CVP Basel-Stadt Marco Natoli zum neuen Vizepräsidenten.

Nachdem die Baselbieter Polizei ihren Postenbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend an einigen zentralen Standorten konzentriert hat, wird sie per 29. Juni alle Polizeiposten wieder öffnen.

OnlineReports-Kolumnistin Andrea Strahm wurde per brieflicher Wahl einstimmig als neue Präsidentin der CVP-Sektion Grossbasel-West gewählt.

Ein Baselbieter Automobilist fuhr mit seinem Mercedes auf einer 80 km/h-Strecke bei Schöftland AG mit 131 km/h in eine Tempokontrolle der Aargauer Kantonspolizei.

Die Gemeinde Gelterkinden ist mit 3'824 Franken pro Kopf (6'300 Einwohnende) verschuldet.