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"Verbündete auf gleicher Ebene": Antennenstandort-Vermieter Hans Buess*

Mobilfunk-Antenne: Wortbruch "für eine Handvoll Dollar"

Gelterkinden: Sohn des Hausbesitzers zog Kündigung des Mobilfunkantenne-Standorts heimlich zurück


Von Peter Knechtli


Kaum eine Mobilfunkantenne im Baselbiet löste derartigen Widerstand aus wie jene auf einem Gelterkinder Wohnblock. Der reumütige Hausbesitzer Hans Buess kündigte darauf hin 2012 den Mietvertrag mit Sunrise auf Ende April 2019. Nun hat sein Sohn Jürg Buess die Kündigung heimlich rückgängig gemacht und den Mietvertrag verlängert.


Gelterkinder Passanten staunten am Morgen des 6. Februar 2010: Erstmals seit Menschengedenken zogen rund 80 Personen in einem Demonstrationszug durch das Dorf. Ausgerüstet mit Transparenten, Tröten und Trillerpfeifen protestierten sie gegen das "Strahlen-Meer im Wohnquartier" – ausgelöst durch eine geplante UMTS-Mobilfunkantenne auf dem Mehrfamilienhaus an der Rickenbacherstrasse 11.

Endstation der dörflichen Manifestation war das unweit davon gelegene Wohnhaus von Hans Buess, einem gestandenen Malermeister, Gründer eines renommierten Renovationsbetriebs und Lokalchronist, im Volksmund "Johnson" genannt. Ihm gehört die Liegenschaft "Riba 11", wie er sie nennt, und er war es zusammen mit seiner Frau, der Sunrise vertraglich die Bewilligung erteilte, auf dem Haus die Antenne zu errichten. Vereinbart wurde eine jährliche Entschädigung von 9’000 Franken.

Blumenstrauss statt Schmährufe

Die Antennenkritiker klingelten – und "Johnson" öffnete. Ihn erwarteten statt Schmährufe eine freundliche Begrüssung, eine kurze Erklärung über den Grund der Demonstration und ein bunter Blumenstrauss. Auf die Schnelle war für die Demonstranten nichts zu erreichen: Der auf die Dauer von zehn Jahren abgeschlossene Vertrag mit Beginn des Mietverhältnisses am 1. Mai 2009 war unterzeichnet. Einsprachen gegen die Baubewilligung waren abgelehnt worden.

Im Bewusstsein, dass langer Atem gefragt sein dürfte, blieben die im losen Komitee "Nein zum Strahlen-Meer im Wohnquartier" verbündeten Gegner aktiv. Sie sammelten Petitions-Unterschriften für einen "sofortigen Baustopp" und montierten individuelle Protestplakätchen an den Wegen im Quartier.

Der Widerstand richtete sich nicht gegen die Handynutzung, sondern gegen ungeklärte gesundheitliche Folgen und die Errichtung einer Mobilfunk-Antenne ohne jeglichen Einbezug der Quartierbevölkerung, die teilweise auch eine Wertverminderung ihrer Liegenschaften befürchtete.

Patron kündigte Antennen-Vertrag

Beim geistig rüstigen, damals 86-jährigen "Johnson" Buess hatte die anhaltende Aktivität einen Umdenkprozess ausgelöst. Schon im Frühjahr zog der Familienpatron seine Vermietungs-Bereitschaft beziehungsweise seinen "leider in zu guter Treue" (wie er schrieb) mit Sunrise abgeschlossenen Vertrag zurück. Grund: Die "grosse Resonanz aus gut Hunderten berechtigten Einsprachen" sei die Lage "wirklich unzumutbar".

In einem Brief an das kantonale Bauinspektorat ersuchte das Ehepaar Buess gar um "Nichterteilung der Baubewilligung". Ein Brief belegt, dass Buess gegenüber Sunrise seinen "Rücktritt vom Vertrag BL-402-2" schon wenige Tage vor der Dorf-Demo eingeleitet hatte: "Uns wird vorgeworfen, wir seien geldgierig und die Mieterträge seien uns wichtiger als das gute nachbarschaftliche Verhältnis."

Am Morgen des 18. April 2012 lud er schliesslich zu einer Medienkonferenz. Bei Gutzi und Getränken erklärte Buess vor Vertretern der Medien und des Komitees "Kein Strahlen-Meer im Wohnquartier", er sei von der Antennenbetreiberin "über den Tisch gezogen worden". (O-Ton hier) Die Antennengegner hätten ihm mit ihrem Widerstand "aus dem Herz gesprochen" und seien "Verbündete auf gleicher Ebene". Mehr noch: Buess trat später sogar dem "ABtennenverein Gelterkinden" bei, der Ende 2012 gegründet wurde und das Komitee "Kein Strahlen-Meer im Wohnquartier" ablöste.

Huawei bestätigt Kündigung

Beinahe serienweise gab der reuige Hauseigentümer in Briefen an Sunrise seiner "Verweigerung des Antennenbaus" Ausdruck. Am 13. Juni 2013 schliesslich bestätigte die inzwischen zuständige chinesische Firma "Huawei Schweiz AG" den "Erhalt Ihrer Kündigung vom 28. Mai 2013 für den oben erwähnten Mobilfunk-Standort auf den 30. April 2019".

In einem Brief an Sunrise hatte Hans Buess noch Ende 2012 festgehalten, dass die Kündigung "automatisch auf unsere Erben" übergehe. Angesichts dieser zahlreichen Belege der Standort-Kündigung wurde es im "ABtennenverein" ruhiger. Doch passiv blieb er nicht: Auf einer Protesttafel an der Rickenbacherstrasse wies er in mehreren Sujets (zuletzt: "Der Countdown läuft") auf den umstrittenen Strahlen-Mast hin, der seit Jahren in Betrieb ist.

Sohn macht Vater-Versprechen rückgängig

Die Kritiker vertrauten darauf, dass das reumütige Wort des betagten Malermeisters gilt wie der Handschlag unter Handwerkern. Selbst vor der staatliche Mieterschlichtungsstelle bekräftigte Hans "Johnson" Buess seine Bereitschaft, seine Liegenschaft "Riba 11" als Antennen-Standort nicht mehr zur Verfügung zu stellen..

Doch ohne dass der Verein informiert wurde, geschah Grundlegendes, das alles bisher Versprochene zur Makulatur macht. Denn seit 2014 vertritt "Johnsons" Sohn Jürg Buess die Interessen seines Vaters. Was der knapp 70-jährige ehemalige Zivilrichter Buess junior dem Verein vorenthalten hatte, vertraute er dieser Tage der "Basler Zeitung" an: "Ich habe das nochmals angeschaut und abgewogen, und ich bin zum Schluss gekommen, dass die Antenne stehen bleibt. Ich stelle mich auf den Standpunkt, dass die Angelegenheit zu 100 Prozent rechtskonform verlaufen ist."

Die Antenne bleibt somit weiterhin Jahre in Betrieb. Ob sie auf die G5-Technologie hochgerüstet wird, ist nicht bekannt.

Damit lenkte der Generalbevollmächtigte Buess nicht nur vom abgegebenen Versprechen seines Vater ab, sondern auch vom Hauptthema ab: Der "ABtennenverein" hatte die Rechtskonformität gar nie in Zweifel gezogen. Ihm ging es um Treu und Glauben.

"Keine Rechenschaft schuldig"

Als Vereinspräsident Adrian Hasler vergangenen August Jürg Buess in einem Brief anfragte, ob das Versprechen seines Vaters gegenüber der Quartier-Öffentlichkeit immer noch gelte, und unter Hinweis auf den Frieden im Quartier um ein Gespräch bat, blockte der Standort-Vermieter schroff ab. Er sehe "keinen Anlass, mit ihnen zusammen zu sitzen. Wir sind ihnen keine Rechenschaft schuldig über unsere zukünftigen Entscheide betreffs der Antenne".

Diese Position muss nach Auffassung der Standortkritiker als Wortbruch gegenüber ihnen, aber auch gegenüber der Quartierbevölkerung gewertet werden.

Für Jürg Buess scheinbar kein Problem, der strahlende Mast rentiert: Die jährlich 9’000 Franken fliessen weiter in die Familienkasse.


* an der Medienkonferenz vom 18. April 2012.

Transparenz: Der Autor ist Basismitglied des "ABtennenvereins"

6. Mai 2019

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"Erschreckender Einfluss der Strahlung"

Beim Altersheim und Park stand lange unmittelbar neben einer Swisscom-Zentrale (Bützenen) ein Kindergarten, der scheint in einem Neubau rechts vom Park einquartiert zu sein. Auf dem frei werdenden Gelände/Parkplatz stehen Alterswohnungen.

Es ist erschreckend welchen Einfluss die Strahlung aufs Wohlbefinden hat. Wohne seit mehr als zwei Jahrzehnten unfreiwillig am Wasgenring-äusserer Ring in Basel. Auf dem Dach in 20m Entfernung hats jede Menge Antennen aller Art. Ich hielt mich mal vier Tage in 260 Metern Entfernung zu der Bützenen-Antenne auf. Es war wie 14 Tage Erholung. Nur die Glocken am Morgen um sechs und am Nachmittag stören enorm.


Michael Przewrocki, Basel




"Nicht überzeugend"

Als Richter bereits nicht überzeugend; privat offenbar auch nicht!


Dieter Troxler, Rünenberg




"Es geht nur um die Kohle!"

Welch ein Volltreffer, den Jakob Speiser hier gelandet hat – ein grosses Kompliment an einen streitbaren Schreiber, der immer gewohnt ist, Klartext zu reden. Wir haben schon manchmal unsere "Bleistift-Klingen" gekreuzt.

Seiner fundierten Auslegeordnung betreffend drohendem Insekten-/Vogelsterben ist nichts mehr beizufügen. Fragt sich, ob das die beiden Bundesämter BAKOM und BUFU ebenso realisieren – sie haben soeben die Westschweizer Kantone, welche die 5G-Technologie einem Moratorium unterwerfen wollten, in aller Schärfe zurückgepfiffen.

Es liegt auf der Hand: Da gibt es auffällige Parallelen zwischen der Haltung dieser Bundesämter zugunsten der Mobilfunk-Anbieter und dem äzend-unappetitlichen Verhalten von Immobilienverwalter Jürg Buess (Sohn von Hans "Johnson" Buess): Es geht nur um die Kohle!

Aber vergesst nicht: Geld kann man nie und nimmer essen.


Ueli Pfister, Gelterkinden




"Diktatorisch ausgespannter Elektrosmog"

Für 5G braucht es derart vielmehr Antennen (je höher die Frequenz, desto geringer die Reichweite), dass jede bestehende bestimmt aufgerüstet werden wird. Man muss sich fragen, welchen echten Mehrwert der Wettlauf der Handy- und Wireless-Industrie für die Gesellschaft bringt. Welchem aktiven, arbeitenden Menschen hilft es, wenn das Handy ein "Sauglattismus"-Video immer noch schneller streamen kann, oder Autos "selbstfahrend" werden (bei gleich knappem Raum, ergo noch mehr Stau!). Alles in Richtung noch mehr Mangel- und Krankheitszuständen: Immer weniger manuelle Bewegung, eigenes Denken wird überflüssig, alles wird einem elektronisch "abgenommen", einige werden dadurch noch einsamer und psychisch krank.

Die neue 5G-Euphorie ist nicht so banal wie geflötet wird. Die neuen Frequenzen sind vorerst ins K-Band hinauf gelegt (3,8 GHz), was im Bereich "SHF" (Super High Frequency) ist, worin Radar, Richtfunk und so weiter arbeiten. Wird am Boden ein Flugzeugradar getestet, muss ein grosser Umraum abgesperrt werden, dass ja niemand zu nahe kommt.

5G steht erst am Anfang, und es werden eventuell bald noch höhere Frequenz zum Durchbruch kommen (in USA wird 5G bereits mit 28 GHz) getestet. Die Sende/Abstrahlleistung der Antennen ist relativ gering (halt in den heute gültigen Grenzwerten), aber was diese in der Natur, nicht nur beim Menschen anstellen werden, weiss noch niemand!.

Man redet viel von Biodiversität und von den vielen aussterbenden Insekten (und deshalb auch von Vogelarten). Nebst den Pestiziden spielen meiner Meinung nach auch gewisse Frequenzen im über uns alle diktatorisch ausgespannten Elektrosmog eine Rolle. Man weiss von den Bienen ja bereits, dass sie sich selbst mit gewissen Frequenzen orientieren und kommunizieren.

Inwiefern all die in den letzten Jahren neuen Bestrahlungen mit immer höheren Frequenzen auf die Insektenwelt wirkt, hat noch niemand schlüssig erforscht. Auch die Handys selbst oder die WLAN Router im Haus strahlen ähnlich, aber jeder hat (noch) die Freiheit, diese auszuschalten.


Jakob Speiser, Gelterkinden




"Wenn nur die Kasse stimmt"

Es ist immer das Gleiche: Der oder die Hausbesitzer kassieren, die Anwohner zahlen dafür mit ihrer Gesundheit. Dazu gibt es wissenschaftliche Arbeiten (z.B. Naila in D, Belo Horizonte in Brasilien). Diese beweisen, dass im Umkreis von Antennen das Krebsrisiko deutlich steigt. Egal, je schneller die Leute sterben, desto geringer die Chance, dass sie einmal Klage erheben.

Es gibt noch ungezählte Arbeiten mehr, die einfach von der Mobilfunklobby nicht zur Kenntnis genommen und als nicht existent bezeichnet werden. Für sie zählt nur das Geld, wie für Roger Federer auch, der für Sunrise Reklame macht. Swisscom ist keinen Deut besser und hat in der Schweiz ein Quasi-Monopol und ist genau so skrupellos wie Sunrise/Huawei.

Aber ohne Mitspieler ginge nichts, in diesem Fall der Sohn des Malermeisters, dem die Gesundheit seiner Nachbarn und die gebrochenen Versprechen egal sind, wenn nur die Kasse stimmt.


Alexandra Nogawa, Basel



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Herzenk-
lubs

BZ
vom 25. August 2020
über ex U21-Trainer Alex Frei
und den FC Basel
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Wenn Herzen brechen, misslingen wenigstens Trennungen.

Frisch pubertiert

Bitte so lange wie möglich

Alles mit scharf

Viren- und Wahlkampf

RückSpiegel

 

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz

 

Dem Enkeltrickgewerbe fielen in Basel kürzlich Beträge von 15'000 und 4'000 Franken in die Hände, während ein happiger Beutezug von 80'000 Franken misslang.

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Im vergangenen Sommer lagen die Ozon-Konzentrationen in der Region Basel zwar tiefer als im Vorjahr, aber immer noch deutlich über den Grenzwerten der Luftreinhalte-Verordnung.

Mit zusätzlichen Städtepartnerschaften mit Abidjan (Elfenbeinküste) und einer Stadt in einem Erstfluchtland im Nahen Osten will die Basler Regierung "ein Zeichen der Solidarität setzen".

Teilerwerbstätigen Beziehenden von Ergänzungsleistungen und Beziehenden von Ergänzungsleistungen, die zu einer medizinischen Behandlung fahren, werden im Baselbiet die Kosten für Schutzmasken mit pauschal 30 Franken vergütet.

Ralph Lewin und Andreas Sturm stellen sich nach über zehnjähriger Amtszeit nicht mehr für eine Wiederwahl für die nächste Amtsperiode im Bankrat der Basler Kantonalbank zur Verfügung.

Die auslaufenden Verträge von Cheftrainer Marcel Koller und den Assistenztrainern Thomas Janeschitz und Carlos Bernegger mit dem FC Basel werden "im gemeinsamen Einvernehmen" nicht verlängert.

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Der Baselbieter Landrat wird vorläufig – mindestens bis zu den Herbstferien – weiterhin im Basler Kongresszentrum tagen, wie die Geschäftsleitung beschlossen hat.

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