© Fotos by OnlineReports.ch
"Dramatische Zeit": Protagonisten Achermann, Ballmer, Wüthrich, Zwick

Das Baselbiet beendet eine Amtsperiode der Tragödien

Affären in Serie, parlamentarischer Hickhack und ein Todesfall im Amt versetzten den Kanton in einen Ausnahmezustand


Von Peter Knechtli


Noch nie erlebte die Baselbieter Politik eine derart von politischen Affären und menschlichen Dramen geprägte Amtszeit wie in den letzten vier Jahren. Jetzt machen sich Politiker grundsätzliche Gedanken über Ethik und Arbeitsweise im politischen Betrieb. In der nächsten Legislatur sollte parteienübergreifende Sachpolitik statt Profilierungs-Krieg die Entscheide in Landrat und Regierung bestimmen.


Nicht alles, was das politische Baselbiet in den letzten vier Jahren erschütterte, war menschenbestimmt. Die tragische Botschaft verbreitete sich am 23. Februar 2013: Regierungsrat Peter Zwick ist tot. Der Vorsteher der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion (VGD) erlag im Alter von 62 Jahren überraschend schnell einem heimtückischen Augenkrebs. Mit seiner Spitalpolitik war der CVP-Politiker zuvor über längere Zeit von fast allen Lagern unter Beschuss gekommen.

Pulverisierte Spital-Millionen

Ende April 2012, die neue Legislatur war noch kein Jahr alt, beschlossen die Regierungen der beiden Basel, auf einen Spital-Neubau für ein gemeinsames Zentrum für Akutgeriatrie und Rehabilitation auf dem Bruderholz zu verzichten. Folge: Das Baselbiet setzte damit – mitten im Sparprozess – gegen 11 Millionen Franken Planungskosten in den Sand. Zwick, von allen Seiten unter Druck, litt vor sich hin. Wie es in der Spitalpolitik weitergehen soll, war unklar.

Die Millionen-Pulverisierung war das erste Debakel einer Amtsperiode, die als Dauer-Drama in die Geschichte des Baselbiets eingehen wird. Es machte sich der Eindruck breit, das Baselbiet gerate allmählich aus den Fugen: Denn gut zwei Monate vor Zwicks Tod hatte der langjährige, im Pensionsalter angelangte FDP-Finanzdirektor Adrian Ballmer seinen Rücktritt auf Sommer 2013 angekündigt. Der Todesfall fiel somit genau in eine Zeit, in welcher der Wahlkampf um die Ballmer-Nachfolge zwischen Eric Nussbaumer (SP) und dem schliesslich gewählten Thomas Weber (SVP) in vollem Gange war. Damit wurde klar: Schon bald treten gleichzeitig zwei neue Mandatsträger in die Regierung ein, von einem organischem Übergang keine Spur. Denn Hals über Kopf musste rechtzeitig vor Beginn des neuen Amtsjahres auch ein Zwick-Nachfolger gewählt werden.

Führungslose Landeskanzlei

Während mehr als vier Monaten war die VGD-Führung verwaist, ihre Aufgaben musste der Stellvertreter übernehmen – ausgerechnet der zurücktretende Adrian Ballmer in seinem politischen Lebensabend.

Noch bevor die komplettierte Regierung nach den Sommerferien 2013 erstmals zusammentrat, gab Landschreiber Alex Achermann (CVP), erst rund zwei Jahre in dieser Funktion, seinen Austritt aus dem Staatsdienst bekannt. Schon seine Wahl am 23. Juni 2011 war ungewöhnlich: Die Findungskommission hatte zwei andere Kandidaten zur Auswahl vorgeschlagen, doch der Landrat ignorierte die Empfehlung – und wählte Achermann, bis dahin langjähriger Zweiter Landschreiber.

Doch damit nicht genug: Nur ein Vierteljahr nach Achermanns Rücktrtt gab auch die Zweite Landschreiberin Andrea Mäder nach erst zwei Amtsjahren ihre Demission bekannt. Die Landeskanzlei stand vor einer ungewissen Zukunft, bis mit Peter Vetter und seinem Stellvertreter Nic Kaufmann zwei Nachfolger bereitstanden.

Die Honorar-Affäre

Am 19. Dezember 2013 erschütterte ein weiteres politisches Erdbeben das Baselbiet: In einem einmaligen Schritt der Transparenz legte die Gesamtregierung vor versammelten Medien die Ergebnisse von Untersuchungen der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle vor: Dabei zeigte sich schonungslos, dass mehrere Regierungsräte – unter ihnen insbesondere Finanzdirektor Ballmer – Gelder aus Tätigkeiten in staatsnahen Betrieben in die eigene Tasche gesteckt hatten. Die Unterlagen, die aktuelle und ehemalige Regierungsmitglieder belasteten, übergab die Exekutive der Staatsanwaltschaft.

Noch vor einem Monat klagte die Regierung vorsorglich gegen den ehemaligen Kassenwart, um eine Verwirkungsfrist zu vermeiden. Erst vor wenigen Tagen, als sich Regierung und Ballmer auf die Rückzahlung eines Gesamtbetrags von 98'000 Franken einigten, zog die Exekutive die Anzeige zuürck.

Landrats-Präsidentin Gaugler musste gehen

Nach einem Jahr der relativen Ruhe kam es am 17. Oktober 2014 zu einem zumindest seit Jahrzehnten noch nie dagewesenen Eclat: Nachdem die Vorwürfe zu ihrem privaten Bed&Breakfast-Geschäft nicht verstummten, gab Landrats-Präsidentin Daniela Gaugler (SVP, Bild) ihren "sofortigen Rücktritt" aus dem Parlament bekannt, kaum hatte sie ihr Amtsjahr als "höchste Baselbieterin" angetreten. Eher eine Fussnote der Geschichte ist die kürzliche Annullierung der Wahl der Basler "Basta"-Grossrätin Sibel Arslan als Leiterin für Straf- und Massnahmenvollzug in der Baselbieter Sicherheitsdirektion.

Was sich in den letzten vier Jahren an personellen Verwerfungen in staatlichen Schlüsselpositionen ereignete und die Stabilität des Kantons in Frage stellte, fand auch in der Sachpolitik seine Entsprechung. Ein bürgerlicher Landrat, der nicht gennant werden will, bilanzierte gegenüber OnlineReports: "Grosse Würfe gab es nicht. Vielmehr offenbarten sich die Versäumnisse." Knappe Finanzen diktierten das Repertoire an Wünschen und Dringlichkeiten. Mit Ach und Krach schaffte die 1,8 Milliarden Franken teure und seit Jahren fällige Sanierung der Pensionskasse die Hürden. Mit einem Teil seines Sparpakets erlitt Ballmer zuvor in der Volksabstimmung eine der schmerzlichsten Niederlagen seiner Regierungs-Tätigkeit.

Sparpakete nach "Steuergeschenken"

Der Prattler SP-Landrat und Parteistratege Ruedi Brassel erkennt den "strategischen Grundfehler" darin, dass das Baselbiet grosse Aufgaben wie die Universitäts-Beteiligung oder den Ausbau der Fachhochschulen übernahm, während Finanzdirketor Ballmer jährlich gleichzeitig "hundert Millionen Franken Staats-Erträge durch Steuergeschenke bachab schickte".

Wenig Fortüne hatte Regierungsrat Urs Wüthrich (SP) mit seinen Bildungsreformen, obschon er, wie Parteifreund Brassel lobt, "so dossierfest war wie kein anderer Regierungsrat". Doch in der Bildungskommission wurde gemauert. "Am Schluss", sagt Brassel, "hörte man ihm gar nicht mehr zu". Laut Brassel spielte dabei die FDP eine merkwürdige Rolle: "Sie liess Wüthirch ins Leere laufen und verweigerte einen konstruktiven Kurs, obschon sie nie gegen Harmos war."

Mit seinem Komitee "Starke Schule Baselland" macht auch der in dieser Frage fraktionsintern isolierte grüne Birsfelder Landrat Jürg Wiedemann aggressiv Stimmung gegen die Politik des SP-Regierungsrates und – Höhepunkt des Angriffs – unterstützt neuerdings die FDP-Kandidatin Monica Gschwind als künftige Bildungsdirektorin. Indem Wiedemann mit dem Freisinn gemeinsame Sache macht, nimmt er in Kauf, dass die SP aus der Regierung fliegt.

Support des parteipolitischen Gegners

Doch gemeinsame Sache mit gegnerischen Exponenten zu machen, ist nicht Wiedemanns Exklusivität – sondern eine Art in Mode kommendes Gegengeschäft, das als Aufbruch des Blockdenkens interpretiert werden könnte: Freisinnige wie darunter der frühere Kantonsgerichtspräsident Peter Meier oder der Arlesheimer Landrat Balz Stückelberger gehören einem Komitee an, das den liberal-grünen Sicherheitsdirektor Isaac Reber unterstützt.

Solcher Support von Persönlichkeiten gegnerischer Lager wäre vor vier oder acht Jahren noch nicht denkbar gewesen. Dadurch wird die Politik weniger berechenbar, die parteipolitische Stabilität volatiler. Diesen Trend unterstützen auch Landräte wie ex-BDP-Mann Peter Müller (CVP), ex-SVP-Landrat Urs-Peter Moos (BDP) oder ex-FDP-ler Patrick Schäfli (SVP), die im Verlauf des Legislatur Partei und Fraktion gewechselt haben.

"Keine politische Kultur mehr"

SVP-Fraktionschef Dominik Straumann hat in den vergangenen vier Jahren einen wachsenden Einfluss von "Einzel-Exponenten" ausgemacht, die unabhängig von der Fraktionsmeinung "Einzelmeinungen durchpauken bis zum Schluss" und dabei unterliegen. Laut einer anderen Stimme, die im Landrat zunehmende "Profilierungssucht" feststellt, existiert "keine politische Kultur" mehr: "Niemand nimmt auf niemanden Rücksicht, und die Lust wächst, aufeinander einzuhacken." Dies habe auch zu tun mit der veränderten schlagzeilen-süchtigen Medienlandschaft, "die sich für jeden Skandal interessiert".


Hinweise auf wachsendes Selbstdarstellungs-Bedürfnis sind mehrere Verfahren wegen Amtsgeheimnis-Verletzung, die – wie soeben im Zusammenhang mit einem vertraulichen Protokoll über den damaligen Kantonstierarzt, aus dem die "Basler Zeitung" zitierte – im Sand verliefen. Übereifriges Ego-Marketing äussert sich auch darin, dass Politiker ihre Vorstösse – teils sogar in Form von "Pressemitteilungen" – den Medien selbst dann zustellen, wenn sie von mässigem Interesse sind.

Ein Insider spricht von einer "dramatischen Zeit". Das Baselbiet habe lange den Eindruck vermittelt, politische Probleme besser als Basel-Stadt zu lösen – sich in Tat und Wahrheit aber oft nur in einem rechtlichen Graubereich "durchgewurstelt", wie die Honorar-Affäre oder die Gaugler-Affäre gezeigt hätten. Der Kanton leide heute unter einer massiven Sparpolitik, habe den Zentralismus so auf die Spitze getrieben, dass die Gemeinden kaum noch handlungsfähig seien, und zudem die Sanierung seiner Pensionskasse und die Wirtschaftsförderung verschlafen.

Forderung nach Abwahl der Regierung

Auch der SP-Politiker und Historiker Ruedi Brassel diagnostiert: "Die differenzierenden Stimmen sind wie verschwunden. In den Fraktionen fehlen die mahnenden Rufer und die den Populismus bremsenden Geister." Auch schwinde der Teamgeist der Regierungsräte und ihr Wille, in ihren Fraktionen für die Entscheide des Kollegiums ("das ist unsere gemeinsame Regierungsvorlage") zu kämpfen.

So herzhaft die Kandidierenden im Wahlkampf derzeit ihre Arbeit im Sonnenlicht darstellen, so sehr präsentierte sich der Kanton nach aussen als zerstrittenes, stilloses und an Ort tretendes Gebilde. Der einstige Baselbieter FDP-Landrat und spätere Publizistik-Professor Roger Blum äusserte in einem Social Media-Eintrag die Erwartung, dass die Regierung am Tag der Ablehnung der Kantonsfusion letzen September "vor die Medien tritt und einen 'Masterplan' zur Weiterentwicklung der regionalen Partnerschaft" verkünde. "Doch nichts geschah. Stattdessen verwarf sie gestern die Erhöhung des Beitrags an die Theater Basel um 1,4 Millionen Franken."

Offensichtlich hochgradig verärgert forderte Blum im Wissen, dass die Verfassung dies nicht zulässt: "Man sollte die Baselbieter Regierung abberufen." Allerdings war damit offenbar nicht das gesamte Kollegium gemeint. Jedenfalls figuriert Blum auch im Pro-Reber-Komitee.

Einfache Schuldzuweisungen

Einfach lassen sich die für das Image-Problem der Baselbieter Politik Verantwortlichen nicht benennen. Externe Kritiker und ein Teil des 90-köpfigen Parlaments neigen dazu, die Schuld einzelnen Regierungsräten zuzuweisen – nicht immer zu Recht: Im Fall von Zwicks Spitalplanungs-Debakel war es das Parlament, das den Planungskredit gesprochen hatte. Im Fall der gescheiterten Wiedervereinigung sah sich die fusionskritische Regierungsmehrheit bestätigt von der überaus deutlichen Mehrheit der Stimmbevölkerung. Anderseits verteidigte sich der unter Druck geratene frühere Finanzdirektor Ballmer jeweils mit der Feststellung, für den defizitären Staatshaushalt sei das Parlament verantwortlich.

Als Beispiel einer parlamentarischen Ressourcen-Verschwendung entpuppt sich das kantonale Kulturleitbild, das freisinnige Landräte von Wüthrich verlangt hatten. In einer aufwendig inszenierten "Tagsatzung" ermittelten die staatlichen Kulturverantwortlichen Meinungen, Bedürfnisse und Analysen, die schliesslich mit in das Leitbild einflossen. Vor den Sommerferien 2013 legte die Kulturdirektion das 54-seitige Konzept-Papier vor. Seither liegt es bei den Akten, ohne dass sich darüber ein öffentlicher Diskurs entwickelt hatte – und offenbar auch ohne dass jemand danach gefragt hätte. Immerhin legt die Regierung dem Landrat nun ein Kulturfördergesetz vor, das in der Vernehmlassung auf "breite Zustimmung" gestossen sei.

Arbeit am Fundament vordringlich

Für die kommenden vier Jahre fordert Brassel, dass im Landrat "die persönliche Profilierung und die Egomanie ohne Rücksicht auf Nebenwirkungen zurücktreten müssen". Die Kantonsregierung anderseits müsse sich klar werden, wie sie ihre Beschlüsse in den Fraktionen gemeinsam stützt.

Der Arlesheimer FDP-Landrat Balz Stückelberger verlangt, dass nun "statt an der Sanierungs-Flickarbeit am Fundament des Kantons gearbeitet" werden müsse. Künftig müsse verstärkt sachpolitisch und in diesem Interesse auch fraktionsübergreifend gearbeitet werden. Selbstkritisch hält Stückelberger aber auch fest: "Alle müssen sich selbst an der Nase nehmen."

14. Januar 2015

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Regierung seit Jahren in bürgerlicher Hand"

Wenn ich mich nicht täusche, ist die Baselbieter Regierung ja in bürgerlicher Hand und das seit Jahren. Und die wollen ja immer alles besser machen als die Linken und Grünen, besonders vor den Wahlen. Es sieht aber so aus, dass diverse Exponenten ihr eigenes Süppchen kochten. Teamwork war und ist scheinbar ein Fremdwort, das merkte ja der unpolitischste Bürger. Warum überrascht es mich nicht, dass nun wieder vor den Wahlen die gleichen bürgerlichen Phrasen zu lesen und zu hören sind wie das ihre Vorgänger schon von sich gaben. Allein mir fehlt der Glaube, dass sich irgendwas ändert. Seit Jahren immer wieder das gleiche Hoftheater, Namen und Vorkommnisse sind ja bestens bekannt.


Bruno Heuberger, Oberwil




"Eine Regierung möglichst Gleichgesinnter?"

Ein Geschenk an die Bürger vom Baselbiet ist dieser Artikel. Die Zusammenstellung der Ereignisse der politischen Debakel in den letzten Jahren ist ernüchternd und wohltuend zugleich. Wohltuend, weil sie klar macht, was unsere Regierung zu leisten im Stande war. Wer schon hat diesen Überblick und kann ihn zu Papier bringen. Krisen dieses Ausmasses binden enorm viel Kräfte und provozieren persönlichen oder parteipolitischen Profilierungsdrang. Also mehr Kooperation und Gelassenheit wäre gefragt, liebe PolitikerInnen und Verwaltungsangestellte. Wie sehen sich denn die verbleibenden Regierungsräte? Erwecken sie den Eindruck den Problemen gewachsen zu sein? Ein Gedanke beim Anblick der imponierenden und zahlreichen sich leicht wiederholenden Wahl-Plakate entlang den Strassen zuckt durch die Köpfe: Das Triumvirat Pegoraro, Lauber, Weber sucht Verstärkung! Eigentlich ist dieses Bild Aufruf zur Abwahl. Ist eine Regierung, in der ein Verhältnis 3:2 herrscht, erwünscht? Ist diese Solidaritäsdemonstration nicht gerade Zeichen für Schwäche, für Machtraffung, für Ignoranz gegenüber der notwendigen Vielfalt politischer und gesellschaftlicher Gesinnung. Um die Probleme eines Kantons zu bearbeiten und zu lösen, braucht es doch Umsichtigkeit, Sachbezogenheit, Akzeptanz anderer Ansichten und Bedürfnisse. Ist es Ihr Ziel Frau Pegoraro, Herr Lauber und Herr Weber, eine Regierung möglichst gleichgesinnter Politiker zu bilden? Möchten Sie gar gleich noch eine weitere Person Ihrer politischen Auffassungen in Ihrem Kreis aufnehmen? Warum dieser unsägliche Schulterschluss? Er beängstigt!


Viktor Krummenacher, Bottmingen




"Baselbiet, bleib selbständig"

Ich war mal für die Wiedervereinigung, doch jetzt bitte ich inständig: Baselbiet, bleib selbständig!


Esther Murbach, Basel




"Basis für ein Legislaturprogramm"

Vielen Dank für diese sehr gute Analyse! Toll, wenn sich Regierungsrat und Landrat fraktionsübergreifend Punkt für Punkt davon zu Herzen nehmen würden. Oder könnte diese Analyse mit passenden Schlussfolgerungen nicht gleich als Basis für ein Legislaturprogramm 2015-2019 genommen werden? Wer ergreift da die Initiative? Das wäre doch, obwohl absolut normal, für die Politik direkt revolutionär und könnte unseren tollen Kanton endlich wieder weiter bringen.


Peter Meschberger, Birsfelden



Was Sie auch noch interessieren könnte

Basler SVP: Bio-Rhythmus
in Streit und Misstrauen

7. Juli 2020

Die Partei von Edi Rutschmann und
Joël Thüring kommt nicht vom Fleck.


Reaktionen

E-Bikes im Fokus der
regionalen Verkehrspolizei

30. Juni 2020

Augenschein bei Kontrolle in Binningen: Ein E-Scooter-Fahrer ging ins Netz.


Regierung: Basler SVP
kommt mit Stefan Suter

18. Juni 2020

Isolation der Partei schmälert die Chancen
des bisher parteilosen Instant-Kandiaten.


Reaktionen

Stadtcasino Rouge: Die
neue Basler Kultur-Perle

17. Juni 2020

Am 22. August ist Eröffnung: Die Medien durften schon reinkucken – und staunen.


Stephanie Eymann: "Ich
bin hart im Nehmen"

16. Juni 2020

Die Basler LDP-Regierungsrats-Kandidatin
im grossen OnlineReports-Interview.


"Aktion Abutille" machte
Basler Mediengeschichte

10. Juni 2020

Seine Affäre löste Unruhe vor dem
Sturm
der Zeitungs-Fusion aus.


Reaktionen

Messe will mehr Einfluss
für privaten Investor

3. Juni 2020

Öffentliche Beteiligungen sollen
künftig ein Drittel nicht überschreiten.


"Eine Kerosinsteuer ist
vollkommen falsch am Platz"

27. Mai 2020

Handelskammer beider Basel will
eine Wirtschaft, die durchstartet.


Stephanie Eymann: Die
politisch schärfste Waffe

23. Mai 2020

Peter Knechtli über die bürgerliche Angst vor dem Angriff in Basel-Stadt.


Reaktionen

Rebell gegen Tempo-Radar
in Rothenfluh verurteilt

19. Mai 2020

Strafgericht sprach eine bedingte Geldstrafe gegen den 24-Jährigen aus.


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Fasnacht ist erneut in Gefahr"

Basler Zeitung
vom 8. Juli 2020
im Interview mit dem
Infektiologen Andreas Widmer
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Ausgezeichnete Fragen, ausgezeichnete klare Antworten.

RückSpiegel

 

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz

 

Am 8. Juli wurde im Basler Rathaus die Initiative für echten Wohnschutz und das Referendum gegen das "mieterfeindliche Nichtwohnschutzgesetz" eingereicht.

Mit über 4'000 Unterschriften ist in Basel-Stadt das Referendum gegen den umstrittenen Bau des Hafenbeckens 3 zustande gekommen, so dass es am 29. November zur Volksabstimmung kommt.

2. Juli: Einreichung der Initiative "Basel baut Zukunft", die 50 Prozent gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum auf Transformations-Arealen verlangt.

Niggi Rechsteiner übernimmt die Geschäftsführung der Basler "Stiftung Sucht" und folgt damit auf Francesco Castelli, der die Stiftung während neun Jahren geführt hat.

Jeanne Locher, seit 2016 Vizepräsidentin des Gemeinderates, ist mit 1'276 Stimmen neue Gemeindepräsidentin von Münchenstein, während Herausforderer Daniel Altermatt (GLP) auf 906 Stimmen kam.

Eveline Sprecher (SP) wurde in Aesch mit 1'087 Stimmen zur Gemeindepräsidentin gewählt, wobei FDP-Gemeinderat Stephan Hohl 726 Stimmen und Andreas Spindler (SVP) 305 stimmen erzielte.

In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.

"Teufelhof"-Chef Raphael Wyniger wird neuer Präsident des Basler Hotelier-Vereins und Nachfolger von Felix W. Hauser, der dieses Amt seit 2014 ausübte.

Der Baselbieter FDP-Landrat Heinz Lerf wurde heute Donnerstag, 25. Juni, mit 76 von 81 gültigen Stimmen zum Landratspräsidenten für das Amtsjahr 2020/2021 gewählt.

Die BLT und die AAGL nehmen ab Montag, 29. Juni, den Ticketverkauf durch das Fahrpersonal auf ihrem Liniennetz wieder auf.

Mit Carmen Kolp übernimmt zum 1. Juli erstmals eine Frau die Geschäftsführung der IG Kleinbasel (IGK), als Nachfolger von Benny Zeuggin.

An seiner Sitzung vom 22. Juni wählte der Vorstand der CVP Basel-Stadt Marco Natoli zum neuen Vizepräsidenten.

Nachdem die Baselbieter Polizei ihren Postenbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend an einigen zentralen Standorten konzentriert hat, wird sie per 29. Juni alle Polizeiposten wieder öffnen.

OnlineReports-Kolumnistin Andrea Strahm wurde per brieflicher Wahl einstimmig als neue Präsidentin der CVP-Sektion Grossbasel-West gewählt.

Ein Baselbieter Automobilist fuhr mit seinem Mercedes auf einer 80 km/h-Strecke bei Schöftland AG mit 131 km/h in eine Tempokontrolle der Aargauer Kantonspolizei.

Die Gemeinde Gelterkinden ist mit 3'824 Franken pro Kopf (6'300 Einwohnende) verschuldet.

Angesichts der positiv verlaufenden Zahlen stellen wir hier die Baselbieter Corona-Angaben ein und fahren mit üblichen Kurzmeldungen weiter.

Coronavirus Baselland, Stand 11. Juni, 14 Uhr: 846 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 807 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 10. Juni, 14 Uhr: 846 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 806 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 9. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 805 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 8. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 804 Personen (-) sind genesen.

Am Wochenende des 13./14. Juni beendet das Universitätsspital Basel den Betrieb des Corona-Testcenters in der Predigerkirche.

Coronavirus Baselland, Stand 7. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 804 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 6. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 803 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 5. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 4. Juni, 14 Uhr: 844 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 3. Juni, 14 Uhr: 844 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 2. Juni, 14 Uhr: 843 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 1. Juni, 14 Uhr: 843 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 31. Mai, 14 Uhr: 842 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 30. Mai, 14 Uhr: 841 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 29. Mai, 14 Uhr: 841 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 28. Mai, 14 Uhr: 840 bestätigte Fälle (+2); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 27. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 26. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 25. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 801 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 24. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 801 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 23. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 800 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 22. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 799 Personen (+1) sind genesen.