© Fotos by Fabian Schwarzenbach, OnlineReports.ch
"Inspection totale": Schrebergarten im Elsass, Zollpflicht-Hinweis

"Zollbüchlein"-Zoff: Keine "Amour fou" zwischen "Jardiniers" und "Douaniers"

Französische Zöllner zeigen gegenüber Basler Schrebergärtnern in Elsass plötzlich ungeahnten Kontroll-Eifer


Von Fabian Schwarzenbach


Für Basler Familiengärtner, die im nahen Elsass einen Schrebergarten pflegen, geht nichts ohne das "Zollbüchlein". Neuerdings nehmen sich die französischen Zollbehörden für die Kontrolle der eingeführten Waren Zeit – viel Zeit. Bis sich dieses "Zollbüchlein" wieder bei den Gärntner befindet, muss es eine bürokratische Odyssee über sich ergehen lassen.


Jahrzehntelang schon stempeln französische Zöllner frische Druckerschwärze in kleine Heftchen von Schweizer Familiengärtnern. Diese "Zollbüchlein" müssen die Basler Hobbygärtner – beinahe schon eidgenössisch korrekt – jedes Jahr als Beleg korrekt deklarierter Material-Einfuhren an die elsässischen Zollbehörden abgeben. Die Basler Gartenfreunde haben ihren "Pflanzblätz" nämlich auf dem Gebiet der Grande Nation. Oder wie es Heidi Imbach Gloor, Leiterin der Abteilung Freizeitgärten bei der Basler Stadtgärtnerei, ausdrückt: "Die Stadt St.-Louis erlaubt den Gärtnern, Erde zu haben."

Um diese französische Erde zu beackern, müssen die Basler Hobbypflanzer allerlei Bürokratie über sich ergehen lassen. Allem voran müssen sie eben dieses "Zollbüchlein" führen. Darin muss ganz genau aufgelistet werden, welche Anschaffungen binnen Jahresfrist im Schrebergarten getätigt wurden: Sonnenkollektoren für die energiepolitisch korrekte Warmwasser-Gewinnung, den Benzinmäher für den englischen Rasen oder die Festbank-Garnitur für das Feierabend-Bier. Immerhin: Esswaren und was sonst noch zum "Savoir-vivre" gehört, müssen nicht vermerkt werden.

Grosszügig wie die Nachfahren Napoleons sind, gibt es einen Freibetrag von 500 Franken. Gerade hier liegt jedoch die Krux: Die meisten Anschaffungen liegen innerhalb dieses Freibetrages. Zudem gibt es auch Jahre, in denen die Gärtner keine grossen Anschaffungen tätigen. Dann wird im Zollbüchlein auch nichts eingetragen.

Vom "Laisser-Faire" zur "Inspection totale"

Die vielen leeren Seiten kommen den Franzosen nun aber offenbar spanisch vor: Sie mögen nicht glauben, dass so viele Gärtner gar nichts eingeführt haben. Die brav zur Begutachtung abgegebenen "Zollbüchlein" für letztes Jahr gaben die Kontrolleure deshalb nur tröpfchenweise oder gar nicht zurück. Entgegen der sonst vorherrschenden französischen Gelassenheit nehmen es unsere westlichen Nachbarn mit der Deklaration der eidgenössischen Jäter und Häckler sehr genau. Was früher teilweise ohne grosses Nachprüfen abgestempelt wurde, wird neu akribisch genau kontrolliert. Damals akzeptierte der Douanier auch, dass ein Gärtner die Büchlein gleich stapelweise vorbeibrachte. Er stempelte "en passant", wie ältere Schrebergartenbesitzer OnlineReports berichten.

Doch nun hat "Laissez-Faire" ausgedient – "Inspection totale" übernimmt das Regime: Rund ein dreiviertel Jahr warten Basler Familiengärtner nun schon auf die Aushändigung ihrer Zollbüchlein. Damit gerät die harmonische Beziehung zur Administration Hollande ins Stocken. Ärger macht sich unter Gärtnern breit: Falls die Douaniers oder gar die Gendarmerie eine grosse Kontrolle durchführen, können sich viele Hobbypflanzer nicht ausweisen.

Paul Kotzolt, Co-Präsident des Zentralverbandes der Familiengärtnervereine Basels, kennt das Problem und versucht jeden Präsidenten eines betroffenen Vereines zu unterstützen. "Machen Sie Kopien von ihrem Zollbüchlein!", rät er den Betroffenen. Gegenüber OnlineReports schüttelt er den Kopf und wundert sich, weil die ganze Angelegenheit den französischen Zollbeamten ja eine grosse zusätzliche Arbeitslast beschert.

Die Sprache Voltaires als Problem

Gärtner, die länger schon keine Anschaffungen mehr getätigt haben, haben von der Basler Stadtgärtnerei, die mit dem französischen Zoll kooperiert, Briefe erhalten, in denen sie aufgefordert wurden, sich beim "Recette principale des Douanes de St. Louis-Bâle-Autoroute" zu melden. Es gibt nun allerdings Pächter, die wohl Elsässisch verstehen, der Sprache Voltaires aber nicht mächtig sind. Die Franzosen kennen da nichts: Sie sprechen konsequent Französisch.

Dies führt zu sehr speziellen Situationen. Ob sich die beiden Seiten – schon rein sprachlich – verstehen, ist nicht klar. Die meisten Privat-Gärtner, die sich beim französischen Zoll telefonisch gemeldet haben, wurden aufgefordert, schriftlich zu erklären, ob sie und wenn ja, was für Gegenstände sie in ihre Gärten transportierten und damit ins Elsass einführten. Die meisten Freizeitgärtner haben auf ihre Deutsch geschriebenen Deklarationen seit Monaten nichts mehr gehört. "Der französische Zoll hatte sehr viele Zusatzfragen an die privaten Basler Gärtner", beschreibt die oberste staatliche Freizeitgärtnerin Imbach Gloor sehr diplomatisch die Verzögerung und erklärt, dass die französischen Autoritäten eben alle Büchlein genau anschauen, nachrechnen, deklarieren und wieder abliefern. Krankheit und Stellenwechsel hätten zusätzlich zur Verzögerung beigetragen.

Stadtgärtner treiben Bussen der Franzosen ein

Gleichzeitig beschied die Stadtgärtnerei den Hobbygärtnern, dass gebüsst werde, wer sich beim französischen Zoll nicht melde. Imbach Gloor präzisiert, dass die Stadtgärtnerei selbst keine Bussen ausspreche, sondern diese nur im Auftrag der Franzosen einziehe. Die betroffenen Hobbygärtner empfinden diese Geldeintreiberei der Stadtgärtnerei zugunsten der französischen Zollbehören als eine Art vorauseilenden Gehorsam.

Auch das Einsammeln der "Zollbüchlein" ist ein bürokratischer Akt über mehrere Stationen: Die Freizeitgärtner müssen die Papiere ihrem Verein abgeben. Dieser wiederum übergibt sie der Stadtgärtnerei, die sie dann den Franzosen weiterleitet. Das Einsammeln der Zollbüchlein durch die Stadtgärtnerei sei als Dienstleistung zu verstehen, erklärt Imbach Gloor den Service der Stadtgärtnerei: "Seit ein paar Jahren können die Büchlein nur am Autobahnzoll abgegeben werden. Da es aber Pächter gibt, die kein Auto haben, sammeln wir die Zollbüchlein ein und bringen sie dort vorbei."

Der Amtsschimmel wiehert

Eine "Amour fou" wird die "Liaison" zwischen den "Jardiniers" und den "Douaniers" sicher nicht mehr. Denn die Zollbüchlein mit dem Stempel für das Jahr 2013 werden erst in diesen Tagen an die Besitzer retourniert. Zumindest geht die Stadtgärtnerei davon aus. Vom Autobahnzoll via "Hörnli", wo die Abteilung "Freizeitgärten" ihren Sitz hat, an die Familiengartenvereine und von dort wiederum an die Gärtnerinnen und Gärtner. Geographisch gesehen: Von Frankreich in die Schweiz, dann zu den Familiengärtnervereinen im Elsass und über die einzelnen Gärtner wiederum zurück nach Basel.

Aber immerhin werden die "Zollbüchlein" ihren Weg an die Besitzer wohl gerade noch rechtzeitig finde, um sie im Mai wieder abzugeben, damit der Stempel "2014" seinen Abdruck hinterlassen kann. Honi soit qui mal y pense.

3. April 2014


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"Tödlicher Fehler"

Leider, leider, liegt diesem Artikel ein tödlicher Journalisten-Fehler zugrunde: Der Verfasser hat die Gegenseite nicht kontaktiert – wohl weil der die "Sprache Voltaires" nicht spricht, und vielleicht gar auch nicht die Sprache von "Gérard l'Alsacien", dem grossartigen Cabarettisten aus dem Sundgau. Die Wahrheit liegt dort, wo sie immer liegt, wenn man den Franzosen und den Elsässern Schikane unterschieben will: Die Familiengärtner haben wieder mal die Geduld der französischen Zöllner überstrapaziert. Denn via Familiengärten wurde geschmuggelt, was nix mit Gärtnern zu tun hat. Und gewisse Reaktionen der Schreberheinis gegenüber französischen Amtspersonen sind eher in der Kleingeistigkeit der eidgenössischen Vereinsmeier-Demokraten begründet und stehen einer grossen kulturellen Tradition der discrètion und politesse diametral entgegen: Da liegt der Hund im Fidleburger-Gärtlein begraben. Und witzig finde ich, wie kreativ die Franzosen sein können, wenn man deren Autorität nicht respektiert oder deren Toleranz überstrapaziert. Wo der Spass aufhört, können die Kleingärtner sich nicht vorstellen, denn sie können gar keine Erinnerung an Hunger, Elend, Besetzung, Besatzer-Terror, Algérie und die Geschichte um "Mort pour la France" oder den Unterschied, warum es im Elsass "Mort pour la Patrie" heisst, kennen. Dass man in einem Restaurant isst und nicht stundenlang "Halbeli um Halbeli" bechert, wissen "les suisses" eben auch nicht - wie so vieles, was mit Kultur zu tun hat.


Jürg-Peter Linhard, Oberwil




"Der Fisch immer vom Kopf her"

Hoppla, da hat aber mein lieber & langjähriger Quartier- und Dorfnachbar einen unheimlich engen Röhrenblick, wenn er diese französische Amtschimmel- und Piesackerei den "bösen Roten unter Hollande" in die Schuhe schiebt – aber au, Albert ….!

 

Wahr ist: Diese 'l'état-c'est-moi'-Hochnäsigkeit der französischen Behörden existiert nun schon seit De Gaulles Zeiten (wahrlich kein Sozialist!), oder vielleicht sogar schon seit Menschengedenken. Hab das früher am eigenen Leib oft genug auf dem Flughafen Basel-Mulhouse mit erleiden müssen, wo ich längere Zeit gearbeitet hatte.

 

Wenn Albert Augustin das Malaise in Frankreich nun freudig seinen Lieblingsfeinden, den Linken, in die Schuhe schieben will, vergisst er offenbar gerne z.B.

– den bis vor wenigen Jahren wütenden Nicolas Sarkozy (Nicolas Paul Stéphane Sarközy de Nagy-Bocsa) und auch – was im Kopf eines Nachfahren Voltaires steckt: Nämlich diese tödliche Überheblichkeit, sein Volk sei von Gott auserwählt worden.

 

Und weil bekanntlich der Fisch immer vom Kopf her stinkt, sollte es eben dort mal gesunden.


Ueli Pfister, Gelterkinden




"Das Lachen bleibt im Hals stecken"

Beim Lesen dieses Artikels bleibt einem ja das Lachen im Hals stecken. Sollte diese "Kontroll-Aktion" auf die Administration Hollande zurückgehen, so kann es nicht verwundern, dass die "Roten" am letzten Sonntag die Kommunalwahlen verloren haben. Offenbar hat man an Frankreichs Grenze keine anderen Probleme!


Albert Augustin, Gelterkinden



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"Denn die meisten Gemeinden hätten ihre Versände bereits abgepackt (...), wie die Landeskanzlei schreit."

OnlineReports.ch
vom 14. Mai 2021
über die Baselbieter
Abstimmungserläuterungen
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Man hörte es bis nach Basel.

Alles mit scharf

Immer wieder Neulinge

RückSpiegel


20 Minuten nahm in der Nachricht über einen Hacker-Angriff auf die Basler Gewerbeschule auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Report über die Basler LDP nimmt die WochenZeitung (WoZ) Bezug auf ein OnlineReports-Interview mit LDP-Grossrat Michael Hug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Psychoterror in einem Arlesheimer Wohnblock auf.

Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

Den OnlineReports-Bericht über Masken-Sicherheit an Spital-Porten nahm die Konsumenten-Sendung "Espresso" von Radio SRF zum Anlass, das Thema vertieft zu untersuchen.

Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Die BZ, die zu Recht die Intransparenz der Baselbieter Steuer(ab)rechnungen kritisierte, nahm in ihren Nachzug auf einen bestätigenden OnlineReports-Kommentar Bezug.

Prime News ging in der Kritik an "Weltwoche"-Kolumnist Christoph Mörgeli auf einen satirischen OnlineReports-Text über Lukas Engelberger ein.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in einem Artikel über Impf-Privilegien auch auf einen OnlineReports-Artikel über UKBB-CEO Marco Fsicher.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Abschiedstext über den Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels in Text und Bild auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-Todesnachricht über alt-Landrat Peter H. Müller wurde von der BZ aufgenommen.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


CEO Roland Heri hat sich entschieden, den FC Basel zu verlassen und sich "umzuorientieren" und sich "neuen Aufgaben zu widmen".

Josiane Tinguely Casserini wird per 1. August neue Baselbieter Kantonsapothekerin und Leiterin der Abteilung Heilmittel im Amt für Gesundheit.

Das Hafenfest Basel 2021, das vom 3. bis 5. September hätte stattfinden sollen, wurde vom Organisationskomitee aus epidemiologischen Gründen abgesagt.

Die Basler Regierung hat die kantonalen Einschränkungen für "Einrichtungen im Sportbereich" aufgehoben, so dass der Sportunterricht und die Nutzung der Garderoben auf Sekundarstufe I und II ab 3. Mai wieder möglich sind.

Marc-André Giger und Guy Lachappelle werden neue Mitglieder des Verwaltungsrats des Universitäts-Kinderspitals beider Basel (UKBB).

Das Landratspräsidentinnen-Fest zu Ehren der Grünliberalen Regula Steinemann muss aus Pandemie-Gründen vom 24. Juni auf den 26. August verschoben werden.

Rolf Borner, Geschäftsleiter Immobilien Basel-Stadt, verlässt das Finanzdepartement nach 16 Jahren per 1. August und wird Direktor "Infrastruktur und Betrieb" und Mitglied der Universitätsleitung der Universität Basel.

Ab 19. April sind die Sportanlagen im Kanton Basel-Stadt gemäss den Vorgaben des Bundes und unter Einhaltung der Schutzmassnahmen wieder zugänglich.

Salome Bessenich wird Nachfolgerin des zurücktretenden Basler SP-Grossrats Sebastian Kölliker, der Co-Generalsekretär des Basler Präsidialdepartements wird.

Der 615. Liestaler Banntag vom 10. Mai ist durch einen Beschluss der vier Rottenchefs aus pandemischen Gründen abgesagt worden.

Innerhalb von zwei Wochen sind über 3’000 Unterschriften gegen die vom Grossen Rat beschlossene Abschaffung der Parkplätze beim Friedhof Hörnli zusammengekommen.

Daniel Urech, Gemeinderat der Freien Wähler Dornach und Kantonsrat der Grünen Solothurn, tritt für das Gemeindepräsidium Dornach an.

Mit einer Geschwindigkeit von 124 km/h statt der erlaubten 60 km/h erwischte die Polizei am 29. März auf der Oristalstrasse in Liestal einen 33-jährigen italienischen PW-Lenker, der in Richtung Büren raste und es jetzt mit der Justiz zu tun bekommt.

Die neugewählten Basler Regierungsmitglieder Esther Keller (GLP) und Kaspar Sutter (SP) wurden zu neuen Verwaltungsratsmitgliedern des EuroAirport ernannt.

Das Referendum gegen eine flächendeckende Parkraum-Bewirtschaftung in Allschwil ist mit über 800 Unterschriften zustande gekommen; das Quorum beträgt 500 Unterschriften.

Waltraud Parisot wird neue Verwaltungs-Chefin an der Musik-Akademie Basel und damit Nachfolgerin von Marc de Haller, der nach 18 Dienstjahren regulär pensioniert wird.

Lina Arti hat heute als 10'000. Baslerin im Impfzentrum die Corona-Zweitimpfung und von Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger einen grossen Blumenstrauss erhalten.

Der Kanton Basel-Stadt hat bis 2. März gesamthaft 25,2 Millionen Franken A-fonds-perdu-Beiträge aus dem Härtefall-Programm an Unternehmen ausbezahlt und 4,9 Millionen Franken Bürgschaften für KMU-Kredite bewilligt.

Dominik Scherrer wird als Nachfolger von Titus Hell neuer Präsident der Jungfreisinnigen Basel-Stadt.

Die Fluxdock AG wird den Kasernen-Hauptbau betreiben, in dem Anfang 2022 das Kultur- und Kreativzentrum seine Tore öffnet.

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Alexa Ipen-Providoli wird ab 1. April neue Leiterin des Amtes für Beistandschaften und Erwachsenenschutz und damit Nachfolgerin von Sarah Thönen, die ins Erziehungsdepartement wechselt.

Bis 1. Februar erhielten in Basel-Stadt über 9'800 Personen eine erste Impfdosis gegen das Coronavirus, über 3'700 weitere Personen haben bereits zwei Dosen erhalten.

Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat bei 36 Haarfärbemittel-Proben neun Produkte mit einem Verkaufsverbot belegt.

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Medbase und das Kantonsspital Baselland (KSBL) werden das "Regionale Gesundheitszentrum Laufen" im "Birs Center" betreiben und damit ein breites ambulantes Angebot mit Notfallversorgung anbieten.