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Geschlossene Familiengärten: Der Stadtgärtner erklärt

Basel, 27. April 2020

Die OnlineReports-Berichte über die Schliessung, Wiedereröffnung und erneute Schliessung von drei auf französischem Boden liegenden Basler Familiengärten hat der Stadtgärtnerei viele Umtriebe beschert: "Die Leuten stürmten uns verärgert die Bude ein", erklärt der Basler Stadtgärtner Emanuel Trueb (Bild).

Er hat Verständnis dafür, dass die derzeitige Situation der Familiengärtner auf den drei Arealen Basel-West, Reibertweg und Lacheweg auf Territorium der Gemeinde Saint-Louis gerade in der laufenden Vegetationsperiode "schwierig" und "emotional" ist.

Neue Weisung, viele Instanzen

Das Hin und Her mit Schliessung und Öffnung hat laut Truebs Darstellung einerseits damit zu tun, dass der Präfekt des Départements Haut-Rhin am 20. April eine verschärfte Weisung herausgab, die auch die grenzüberschreitenden Familiengärten betrifft und an vier Nordwestschweizer Regierungspräsidien gerichtet ist. Dass die französische Regelung so rasch geändert wurde, "damit hat niemand gerechnet" (so Trueb).

Zum Andern sind in dieser grenzüberschreitenden Angelegenheit im Krisenmodus zahlreiche Instanzen wie Präfekt, Sous-Präfekt, Polizei und Grenzwachen beider Länder, Bürgermeister, das Präsidialdepartement und die Stadtgärtnerei involviert.

Zahlreiche Einbrüche

Dass es zur erneuten Schliessung des Areals durch die Police Nationale kam, könnte laut Trueb damit zusammenhängen, dass sich einige der Familiengärtner nicht an die strikten Auflagen gehalten haben, was den Pächtern der direkt angrenzenden Schrebergärten von Saint-Louis möglicherweise nicht entgangen sei, die sich selbst an diese strengen französischen Bedingungen halten mussten.

Laut Trueb gehen immer noch "gewisse Pächter" in die Gärten, um die Kulturen zu versorgen. Die Rede sei auch von "zahlreichen Einbrüchen".

Basel-Stadt plant neuen Anlauf

OnlineReports als neutraler Beobachter des Konflikts steht unter dem Eindruck, dass die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwar durchaus gepflegt wird, im Krisenfall aber noch unerprobt ist. Stadtgärtner Trueb betonte auf Anfrage, Basel-Stadt plane, beim Präfekten Laurent Touvet in Colmar nochmals vorstellig zu werden und ihn zu bitten, in diesem territorialen Sonderfall doch "zugunsten der 1'100 Basler Pächter ein Zeichen zu setzen".




Weiterführende Links:
- Stadtgärtnerei sperrt Familiengärtner in Basel West aus
- Petition für Öffnung der "französischen" Freizeitgärten
- Grenz-Familiengärten unter strengen Auflagen geöffnet
- Verwirrung: Grenz-Familiengärten wieder geschlossen
- In Leymen herrscht Ärger über rigide Schweizer Grenzabriegelung


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"Es gibt viel schlimmere Situationen"

Manchmal gibt es Situationen die man einfach akzeptieren muss. Wenn diese Gärten wahrscheinlich zu lange besucht worden sind, gleichzeitig die Bedingungen verschärft wurden, dann sollte man es einfach abwarten. Schwierig ist es natürlich und auch verständlich, es gibt jedoch viel schlimmere Situationen wie geschlossene Betriebe, Detailhandelsgeschäfte die erst am 11 Mai wieder öffnen dürfen. Diese Personen hinter diesen Arbeitgebern arbeiten alle in Kurzarbeit, da erinnert diese Posse mit den Gärten an ein lächerliches Theater in drei Akten.


Lukas Schaub, Rheinfelden



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"Stella Weihofen, seit 2019 im Vorstand, wurde neu als Kassier gewählt."

Juso Basel-Stadt
in einer Medienmitteilung
vom 22. November 2021
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Gender-Polizei her: Stella ist eine Frau.

RückSpiegel


Die Medienwoche verlinkt auf den OnlineReports-Kommentar über das Medienrechts-Urteil des Baselbieter Kantonsgerichts zum Fall Wirtschaftskammer Baselland vs. "Basler Zeitung".

Der Tages-Anzeiger geht in seinem Bericht über die neue Post-Strategie auf OnlineReports-Nachrichten über die Verteuerung der Vereinspostfächer und die allgemeine Kostenpflicht für Postfächer ein.

In ihrem Beitrag über den Prozess der Wirtschaftskammer Baselland gegen einen ehemaligen Journalisten der "Basler Zeitung" nahm die Medienwoche auf OnlineReports Bezug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Geschichte über einen FCB-Hooligan und vor Appellationsgericht erfolglosen DNA-Verweigerer auf.

Die BZ Basel, Telebasel, Bajour und Prime News nahmen zum Rücktritt des Basler Nationalrats Christoph Eymann Bezug auf ein OnlineReports-Interview.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die Polizei-Kontrolle von Rechtsextremen in Bubendorf nach.

Telebasel nahm den OnlineReports-Primeur über die Sichtung einer Waschbären-Familie in Gelterkinden auf.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Meldung über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Basler Grossrat Eric W. auf.

20 Minuten, Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Durchführung der Basler Herbstmesse auf. Die Basler Zeitung kam einen Tag später und unterliess die Quellennennung.

Bajour nahm im Artikel über die Basler Nano-Forschung auf eine OnlineReports-Meldung Bezug.

Im Beitrag von Prime News über die "zunehmende Missachtung der Aufgabentrennung zwischen Staat und Medien" wird OnlineReports zitiert.

Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über den Grund des Tramunglücks vom Oktober 2019 auf.

Die OnlineReports-Erstmeldung über die zweite Beschwerde von ex ASE-Präsident Simon Müller vor Bundesgericht wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die Medienwoche nahm den OnlineReports-Leitartikel über die Förderung von Onlinemedien ohne Subventionen in ihr Monitoring auf.

Telebasel, 20 Minuten und Primenews nahmen die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Weil bei der Baselbieter Polizei Beat Krattiger, Chef Sicherheitspolizei, in etwa zwei Jahren vorzeitig in Pension gehen will, kommt es ab 1. Januar aus Gründen der Kontinuität zu einer Stellen-Tausch mit Reto Zuber, dem bisherigen Chef Planung und Einsatz.

Aufgrund der aktuellen pandemischen Lage und der damit verbundenen Unsicherheiten wird die Basler Museumsnacht am 21. Januar abgesagt und voraussichtlich auf den Freitag, 20. Mai 2022 verschoben.

Wegen der stark zunehmenden Corona-Fallzahlen, der hohen Belastung des Gesundheitssystems und der aktuellen Entwicklung setzte die Baselbieter Regierung den Kantonalen Krisenstab wieder ein und reaktivierte den Pandemieplan.

Zum 125-Jahre-Jubiläum schenkt die Basler Regierung der F. Hoffmann-La Roche AG einen originalen Basilisken-Brunnen, der 2023 am künftigen Science Square auf dem Roche-Gelände an der Ecke Peter Rot-Strasse / Chrischonastrasse montiert werden soll.

Die Ost-West-Piste des EuroAirports wird ab 2. Dezember aufgrund der Verschiebung des magnetischen Nordpols von "08/26" zu "07/25" umbenannt.

Die Geschäftsleitung des Landrats hat angesichts der stark steigenden Corona-Fallzahlen beschlossen, dass an den Landratssitzungen per sofort wieder Maskenpflicht gilt.

24 Mitarbeitende der Baselbieter Polizei kommen auf Ersuchen der Genfer Regierung für Aufgaben bei der Durchführung der 12. WTO-Ministerkonferenz zum Einsatz.

Der Basler Journalist, Historiker und langjährige Grossbritannien- und Irlandkorresponent von Radio SRF, Martin Alioth, ist am 18. November nach schwerer Krankheit im Alter von 67 Jahren gestorben.

Der FC Basel überträgt der Rennbahnklinik in Muttenz per sofort die medizinische Versorgung der 1. Mannschaft, der Frauen- und der Nachwuchsabteilung.

Als Nachfolger der in Pension gehenden Yvonne Aellen wird Simon Leuenberger per 1. März 2022 die Leitung der Abteilung Grünflächen-Unterhalt der Stadtgärtnerei Basel.

Die Mitglieder des Schutzverbandes EuroAirport wählten am 11. November die Reinacher Einwohnerrätin Katrin Joos Reimer als neue Präsidentin und Nachfolgerin von Landrätin Rahel Bänziger.

Die Pharma-Firma Bachem AG hat am 11. November in Bubendorf den Grundstein für den Bau des bisher grössen Produktionsgebäudes gelegt, das bis zu 150 neue meist hochqualifizierte Arbeitsplätze bieten wird.

Die Fassade der Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde in Lörrach wurde am 8. November in der Dunkelheit mit zwei Eiern beworfen.

Für die demissionierenden Daniela Dolci Reidemeister, Gottlieb A. Keller und Sibylle Schürch treten Bernhard Berger, Annette Luther und Hans-Peter Wessels in Basler Universitätsrat ein.

Für die erstmalige Besetzung des Stiftungsrats der neuen Wohnbaustiftung und die Amtsdauer vom 1. Dezember 2021 bis 30. November 2025 wählte die Basler Regierung Sarah Barth, Agnes Dormann (Präsidentin), Manuela Jessica Scarpellino, Jürg Steiner und Felix Suter.

Eine klare Mehrheit der Justiz-, Sicherheits- und Sportkommission des Basler Grossen Rates folgt der Regeirung und empfiehlt die kantonale Volksinitiative "Grundrechte für Primaten" ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung

Trotz Steuerfuss von 65 Prozent rechnet das Budget 2022 der Stadt Liestal mit einem Defizit von 4,7 Millionen Franken.

Tom Wiederkehr und Andrea Schäfer erhielten von der Basler Regierung den Zuschlag für den Betrieb des Pavillon-Cafés im Schützenmattpark ab 2023.

Bettina Buomberger (40) wechselt von der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion in die Finanz- und Kirchendirektion und übernimmt die Leitung des Personalamts an Stelle von Martin Lüthy, der den Kanton per 30. Oktober 2021 verlässt.

1'500 Unterschriften trägt die Petition an die Vertreter der Leimentaler Gemeinden, die mehr Velostrassen im Leimental fordert.

Die baselstädtische EVP nominiert Gemeinderätin Christine Kaufmann für das Riehener Gemeindepräsidium und gleichzeitig für den Gemeinderat, und Bürgerrat Daniele Agnolazza als Gemeinderat.

Flavio Casanova und Thomas Schneider werden neue Verwaltungsräte der Basler Verkehrs-Betriebe anstelle von Sibylle Oser und Kurt Altermatt, die nicht mehr zur Wiederwahl antreten.

Die SP Riehen nominierte den bereits amtierenden Gemeinderat Guido Vogel zusammen mit Grossrätin Edibe Gölgeli für den Gemeinderat.