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Grosser Rat sagt überdeutlich Ja zum neuen Hafenbecken 3

Basel, 12. Februar 2020

Nach Meinung des Basler Grossen Rates soll in Kleinhüningen ein drittes Hafenbecken gebaut werden, das die Grundlage eines trimodalen Güterterminals bildet: Das Kantonsparlament bewilligte heute Mittwochmorgen einen Kredit von 115 Millionen Franken mit einer Mehrheit von 78 Ja zu 12 Nein.

Das neue Terminal durch den Ausbau der Hafeninfrastruktur – so die dominierende Meinung – unterstütze das Ziel einer Verlagerung des Gütertransports von der Strasse auf die Schiene. Für die deutliche Parlamentsmehrheit steht die Weiterentwicklung des Standorts Basel als Verkehrsdrehscheibe und die Stärkung des hiesigen Logistikclusters im Vordergrund.

Referendum angekündigt

Die Grünen argumentierten vergeblich mit der Biodiversität von nationaler Bedeutung, die durch die Überbauung des ehemaligen Rangierbahnhofs der Deutschen Bahn zerstört werde. Dass der Bau des Container-Terminals im Widerspruch zum ausgerufenen Klimanotstand stehe, vermochte die Ratsmehrheit nicht zu überzeugen. Sie meinte, dieses Projekt sei wegen der Güterverlagerung auf die Bahn eben gerade klimafreundlich.

Um das Hafenprojekt mit offiziellem Namen "Gateway Basel Nord" tobt seit längerem ein erbittert geführter Kampf. Die Basler Logistikfirma Swissterminal, die um ihre führende Stellung im Container-Umschlag fürchtet, wehrt sich vor Bundesgericht erbittert gegen die mit öffentlichen Geldern unterstützten Pläne.

Umweltschutz-Organisationen wie der WWF Region Basel und Pro Natura haben für den Fall eines positiven Grossrats-Entscheids das Referendum angekündigt. Über hundert Kapitäne von Frachtschiffen haben sich zur "IG Schiffsführer Basel" zusammengeschlossen. Sie kritisieren die komplizierte rechtwinklige Einfahrt ins Hafenbecken 3.



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"Swissterminal ist nicht im Boot"

Der Grossrat kann noch 10 mal diesen Kredit beschliessen. Solange Swissterminal nicht mit ins Boot geholt wird, ist das ganze Projekt durch Einsprachen bis vor das Bundesgericht blockiert.


Rolf Schweizer, Frenkendorf




"Komplizierte Ein- und Ausfahrt"

Als ehemaliger Schiffsführer kann ich der IG Schiffsführer nur zustimmen. Die Einfahrt ins Hafenbecken geht schon heute nur im Einbahnverkehr und ins neue Hafenbecken sowieso, und erst noch um die Ecke. Unter Umständen hat noch nicht jedes mit Containern beladene Schiff einen Bugstrahler (früher hiess es Kopfruder). Da wird die Ein- und Ausfahrt noch komplizierter.

Die Politiker im Grossen Rat sehen anscheinend nur die Bahn- und Autozufahrten. Der Ausbau der italienischen Seehäfen wird auch direkten Einfluss auf den Containerverkehr haben. Ich hoffe nur, dass das Projekt abgelehnt wird.


Hanspeter Berger, Basel




"Warum eigentlich dieser ganze Leerlauf?"

Super, wir werden wieder abstimmen, das Hafenbecken 3 ablehnen – und wenige Tage später wird es wie der abgelehnte Veloring über den Zolli, die abgelehnten Unterflurkontainer, die abgelehnte Überbauung Ost bei der Grenzacherstrasse und der abgelehnte Margarethenstich wieder aus der Versenkung auftauchen. Warum eigentlich dieser ganze Leerlauf?
 
Vertrauen wir doch der Sozialdemokratur – die wissen es ja à priori immer besser als das tumbe Volk.
 
Für eine entsprechende Verfassungsänderung brächte es nur noch eine Volksabstimmung. Text des Artikels: Paragraph 1: "Die Sozialdemokratur hat immer Recht" – Paragraph 2: "Sollte sie einmal nicht Recht haben/bekommen, tritt automatisch Paragraph 1 in Kraft".


Dieter Stumpf, Basel



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"9 x 40 (...) wir reden hier von 320 Millionen."

Kaspar Sutter
Ökonom und Basler
SP-Regierungsrats-Kandidat
im Telebasel-Wahltalk
vom 1. September 2020
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Neunerprobe!

RückSpiegel

 

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Peiffer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

Dominik Beeler wird neuer Präsident der Grünen Liestal und damit Nachfolger von Erika Eichenberger.

Die Volksinitiative "für ein klimagerechtes Basel", die die Treibhausgas-Emissionen in Basel-Stadt bis 2030 auf Null senken will, ist am 8. Oktober mit über 3'700 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht worden.

Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.

Der Deutsche Florian Röthlingshöfer wird neuer Direktor der Schweizerischen Rheinhäfen und Nachfolger von Hans-Peter Hadorn, der Ende Jahr abtreten wird.

Patricia von Falkenstein, die Präsidentin der Liberalen LDP, wird als Nachfolgerin von Helmut Hersberger neue Präsidentin des Hauseigentümer-Verbandes Basel-Stadt.

Roman Brunner (Muttenz) wird per 1. November 2020 neuer Präsident der Baselbieter SP-Landratsfraktion als Nachfolger von Miriam Locher, die sich für das Amt der Parteipräsidentin bewirbt.

Dem Enkeltrickgewerbe fielen in Basel kürzlich Beträge von 15'000 und 4'000 Franken in die Hände, während ein happiger Beutezug von 80'000 Franken misslang.

Der FC Basel und sein Captain Valentin Stocker verlängern den Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis im Sommer 2023 – mit einer Option auf ein weiteres Jahr.

Im vergangenen Sommer lagen die Ozon-Konzentrationen in der Region Basel zwar tiefer als im Vorjahr, aber immer noch deutlich über den Grenzwerten der Luftreinhalte-Verordnung.

Mit zusätzlichen Städtepartnerschaften mit Abidjan (Elfenbeinküste) und einer Stadt in einem Erstfluchtland im Nahen Osten will die Basler Regierung "ein Zeichen der Solidarität setzen".

Teilerwerbstätigen Beziehenden von Ergänzungsleistungen und Beziehenden von Ergänzungsleistungen, die zu einer medizinischen Behandlung fahren, werden im Baselbiet die Kosten für Schutzmasken mit pauschal 30 Franken vergütet.

Ralph Lewin und Andreas Sturm stellen sich nach über zehnjähriger Amtszeit nicht mehr für eine Wiederwahl für die nächste Amtsperiode im Bankrat der Basler Kantonalbank zur Verfügung.

Die auslaufenden Verträge von Cheftrainer Marcel Koller und den Assistenztrainern Thomas Janeschitz und Carlos Bernegger mit dem FC Basel werden "im gemeinsamen Einvernehmen" nicht verlängert.

Die auf Gebäudetechnik und Energiekonzepte spezialisierte Rapp Gebäudetechnik AG plant die Konzentration ihrer Geschäftstätigkeit am Standort Münchenstein und erwägt die Schliessung ihrer beiden Filialen in Lausanne und Genf.

Der Baselbieter Landrat wird vorläufig – mindestens bis zu den Herbstferien – weiterhin im Basler Kongresszentrum tagen, wie die Geschäftsleitung beschlossen hat.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt über den Pendlerfonds das Veloverleihsystem Basel mit 2,15 Millionen Franken.

Wegen der Corona-Situation haben der Gewerbeverband und das Erziehungsdepartement entschieden, die 8. Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse  vom 15. bis 17. Oktober nicht durchzuführen.

Auf der A2 bei Birsfelden wurde in der Nacht des 3. August ein in der Region wohnhafter Italiener als Raser erwischt, der bei erlaubten 80 mit 140 Stundenkilometern in Richtung Bern/Luzern unterwegs war.