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Engelberger bleibt auch ohne SVP zuversichtlich

Der Basler CVP-Regierungsratskandidat Lukas Engelberger will für den zweiten Wahlgang keine Zugeständnisse an die SVP-Wähler machen.
Basel, 20. Mai 2014

Die bürgerliche Koalition geht betont gelassen und zuversichtlich in den zweiten Durchgang der Ersatzwahl in den Basler Regierungsrat am 22. Juni. Sie startete ihre Kampagne für Lukas Engelberger (CVP) gestern mit einer Medienkonferenz im Hotel Merian.

Der CVP-Präsident und Grossrat wird weiterhin von der FDP und der LDP mitgetragen, was die Anwesenheit der Vorsitzenden Patrizia von Falkenstein und Daniel Stolz unterstrich. Mit der SVP seien keine Gespräche geführt worden, auch habe die CVP keine Signale erhalten, erklärte CVP-Präsidentin Andrea Strahm. Die SVP hatte nach dem Rückzug ihres Kandidaten Edi Rutschmann keine Parole zu Gunsten des bürgerliche Kandidaten ausgegeben.

Keine klare Position zur Osttangente

Das relativ gute Resultat der Gegenkandidatin Martina Bernasconi (GLP) sei keine Überraschung, sagte Daniel Stolz auf eine entsprechende Frage. Sie habe viele Stimmen aus dem linken Lager erhalten, obwohl sie von der SP und den Grünen nicht offiziell unterstützt wurde. Die bürgerlichen Parteichefs liessen durchblicken, dass Bernasconi im Unterschied zu ihrem Kandidaten das Format für das anspruchsvolle Regierungsamt abgehe. Auch sei die Politik der Grünliberalen zu erratisch und zu unberechenbar.

Lukas Engelberger will keine Kurskorrekturen mit Blick auf die SVP-Wählerschaft vornehmen. Er definiert seine Linie als wirtschaftsfreundlich, will aber die Interessen der breiten Bevölkerung nicht aus den Augen verlieren. Auf die Frage, welche Variante er denn für den Ausbau der Osttangente bevorzuge, wollte er sich aber nicht festlegen. Die Wirtschaftsverbände hatten dazu gestern Druck gemacht und dem Bau- und Verkehrsdepartement zögerliches Verhalten vorgeworfen.

Die Bürgerlichen setzen für die zweite Etappe des Wahlkampfes auf Kontinuität. Engelberger wird weiterhin Burger für Bürger braten und wird auf dem Wahlplakat noch etwas näher ins Bild gerückt.




Weiterführende Links:
- Zweiter Regierungs-Wahlgang: SVP verzichtet
- Engelberger vorn, Bernasconi folgt: Zweiter Wahlgang


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"Nicht gegen die Jungbürgerfeier"

Wer den Vorstoss von Emmanuel Ullmann genau gelesen hat, weiss, dass dieser nicht die Abschaffung der Jungbürgerfeier gefordert hat, sondern eine zeitgemässe Anpassung der Zielgruppe (Erweiterung auf ausländische Jugendliche, welche in Basel geboren und aufgewachsen sind; vgl. www.grosserrat.bs.ch/dokumente/100371/000000371481.pdf). Das ist eine liberale Forderung, welche alle unterstützen sollten, denen der gesellschaftliche Zusammenhalt am Herzen liegt. Wer sich solchen Neuerungen entgegenstellt ist nicht liberal, sondern konservativ.


Johannes Vontobel, Basel




"GLP stimmt oft mit Linken"

Wer die Sitzungen des Grossen Rates mitverfolgt, wird feststellen, dass die GLP sehr oft die linken Anträge von SP und Grünem Bündnis unterstützt. Erwähnenswert ist sicher auch der der Vorstoss von GLP-Grossrat Emmanuel Ullmann, welcher verlangte, dass die seit Jahren erfolgreich durchgeführte Jungbürgerfeier abgeschafft und durch eine Volljährigkeitsfeier für alle Jugendlichen ersetzt wird. Unterstützt wurde dieser Vorstoss von den SP- und Grünen Bündnis-Vertretern im Grossen Rat. Auch Frau Bernasconi, die übrigens in früheren Jahren in der linken Partei "Frauenliste" politisierte und jetzt plötzlich liberale Politik betreibt, unterstützte diesen Vorstoss! Das ist klar linke Politik und verdient das Prädikat "liberal" keinesfalls. Deshalb ist Lukas Engelberger 1. Wahl am 22. Juni 2014!


Stephan Gassmann, Meister E.E. Zunft zu Gartnern, Basel




"Engelberger gegen Heirat gleichgeschlechtlicher Paare"

Sehr geschätzte Frau Strahm. Lukas Engelberger hat am "Stadtgespräch" vor über hundert Leuten auf die Frage nach der Homo-Ehe geantwortet, die Ehe sei für Mann und Frau vorbehalten, er sei nicht dafür, dass gleichgeschlechtliche Paar heiraten können. Eingetragene Partnerschaft ja, aber nicht Ehe für gleichgeschlechtliche Paare. Das propagiert nicht direkt eine Diskriminierung, Gleichstellung sieht aber sehr wohl anders aus. Hier ist natürlich Martina Bernasconi überzeugt liberaler.


David Wüest-Rudin, Basel




"Engelberger ist der geeignete Regierungsrat"

Dass Lukas Engelberger bei den Varianten zu Osttangente zuerst die Einschätzungen des zuständigen Bundesamtes hören möchte, anstatt gleich mit den Wölfen zu heulen, zeigt, dass er der geeignete Regierungsrat sein wird. Es geht darum, die beste bzw. machbare Lösung für alle Baslerinnen und Basler gegenüber Bern zu vertreten.

 

Ausserdem, Herr Ullmann, ist Lukas Engelberger kein Abtreibungsgegner und steht hinter der Fristenlösung. Ihre Behauptungen diesbezüglich sind tendenziös und entsprechen nicht den Tatsachen. Bleiben Sie doch, trotz Wahlkampf, fair.

 

Und wenn wir schon beim Wahlkampf sind – wie man am letzten Stadtgespräch hören konnte, weiss Frau Bernasconi nicht ob sie für oder gegen eine Einheitskasse ist. Als Anwärterin für den Regierungsratssitz bzw. als Gesundheitsdirektorin dürfte man in dieser Frage allerdings eine Antwort erwarten.

 

Nun zur GLP: Beim Erlenmatt Tram hat die GLP gezeigt, dass ihre Politik mehr grün als liberal ist und daher die Kosten zuweilen aus den Augen verliert. Gut, dass das Basler Stimmvolk dieses überteuerte Vorhaben gestoppt hat. Eine solch einseitige Position zeigt, dass es der GLP anscheinend nicht immer um tragbare Lösungen für Steuerzahlende geht.


Pasqualine Gallacchi, Basel




"Falsche Behauptungen"

Ich weiss nicht, woher diese Behauptungen von Herrn Ullmann kommen, die auch Frau Bernasconi aufstellt. Lukas Engelberger war entsprechend der Parolenfassung der CVP gegen die Abtreibungsinitiative ("Abtreibung ist Privatsache") und ist selbstverständlich für eine Gleichberechtigung der gleichgeschlechtlichen Paare. Andernfalls würden weder Daniel Stolz noch ich in seinem überparteilichen Unterstützungskomitee sitzen.


Andrea Strahm, Vizepräsidentin CVP Basel-Stadt, Basel




"Typisch für Engelbergers Politik"

Dass sich Herr Engelberger nicht auf eine Ausbauvariante der Osttangente festlegen möchte, ist typisch für seine Politik. Festlegen konnte er sich bisher lediglich bei gesellschaftspolitischen Themen mit seiner Aussage, er sei gegen die Abtreibung und gegen andere Lebensformen als die traditionelle Ehe zwischen Mann und Frau. Insofern erstaunt es doch sehr, dass liberale Parteien rechts der Mitte eine Person unterstützen, die ein solch konservatives Weltbild vertritt.


Emmanuel Ullmann, Basel



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"Nach der Dompteuse wird Massimo gewaschen, geföhnt."

Migros-Zeitung
vom 18. November 2020
über Hundepflege
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Tondeuse heisst das Hundescheren. Oder war es die Hunde-Dompteuse, die zuvor gewaschen und geföhnt wurde?

Frisch pubertiert

Knutschen im Thermalbad

Alles mit scharf

Der Bart nach dem Maskenball

RückSpiegel


Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"
 

Bajour.ch zitiert OnlineReports in einem Interview mit der Basler Regierungsrats-Kandidatin Stephanie Eymann.

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Pfeifer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Baselbieter Regierung senkt den Verzugszins 2021 bei der Staatssteuer von 6 auf 5 Prozent, während der Vergütungszins unverändert bei 0,2 Prozent bleibt.

Das Budgetdefizit 2021 in Höhe von 2,2 Millionen Franken sei "mehrheitlich coronabedingt", schreibt der Birsfelder Gemeinderat.

Sarah Thönen wird am 1. April 2021 die Leitung des Bereichs "Jugend, Familie und Sport" des Kantons Basel-Stadt übernehmen.

Die Birsfelder Gemeinderätin Regula Meschberger wird ab 1. Januar 2021 als Nachfolgerin von Bianca Maag-Streit den "Verband Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) präsidieren.

Gregor Leonhardt (52) übernimmt im Frühjahr 2021 die Leitung des Geschäftsbereichs Infrastruktur im Basler Tiefbauamt.

Der Basler Anwalt und Notar Andreas Waldmann zieht sich per 1. Januar 2021 aus der Kanzlei Waldmann Petitpierre als Partner zurück.

Der Baselbieter Landrat nahm das Gesetz über die Bekämpfung der Schwarzarbeit und das Arbeitsmarktaufsichts-Gesetz mit 71:18 Stimmen an, doch kommt es zur obligatorischen Volksabstimmung, weil die Vierfüntel-Mehrheit nicht erreicht wurde.

Der Baselbieter Polizeikommandant Mark Burkhard ist zum Präsidenten der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz (KKPKS) gewählt worden.

Die Central Real Estate Basel AG, Eigentümerin im Klybeck-Areal, tritt ab sofort unter dem neuen Namen Rhystadt AG auf.

Das Basler Marionetten Theater unterbricht per sofort seine Saison bis mindestens Ende 2020.

Die Basler FDP nominierte für den zweiten Wahlgang der Regierungsrats-Wahlen erwartungsgemäss ihr Mitglied Baschi Dürr sowie die LDP-Liberale Stephanie Eymann.

Auf der Autobahn A3 bei Eiken, wo 120 km/h erlaubt sind, wurde am frühen Morgen des 24. Oktober eine Autofahrerin mit Tempo 214 km/h als Raserin geblitzt.

Die Basler Juso bitten die Regierung in einer Petition, sich aktiv dafür einzusetzen, 100 Menschen aus dem Camp Moria in den Kanton Basel-Stadt aufzunehmen.

Der Stiftungsrat der Stiftung Brasilea hat die 37-jährige brasilianisch-schweizerische Doppelbürgerin Tatiana Andrade Vieira als neue Geschäftsführerin und Nachfolgerin von Daniel Faust gewählt.

Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

Dominik Beeler wird neuer Präsident der Grünen Liestal und damit Nachfolger von Erika Eichenberger.

Die Volksinitiative "für ein klimagerechtes Basel", die die Treibhausgas-Emissionen in Basel-Stadt bis 2030 auf Null senken will, ist am 8. Oktober mit über 3'700 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht worden.

Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.