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Zigarettenstummel auf den Boden werfen erwünscht

Die Basler Stadtreinigung will umweltbewusstlosen Rauchern versuchsweise eine Erleichterung anbieten: in den Boden eingelassene Aschenbecher.
Basel, 5. Februar 2020

Rauchen ist zunächst eine Frage des individuellen Entscheids. Wer den "inneren Schweinehund" aber nicht überwinden kann und Zigarettenstummel achtlos wegwirft, tangiert das öffentliche Interesse. Besonders viele Stummel liegen an Bus- und Tramhaltestellen herum, wie die Stadtreinigung ermittelt hat. Wer bei dieser Art Littering erwischt wird – was vermutlich selten genug gelingt –, zahlt 80 Franken Busse.

Letztes Jahr wurden in Basel-Stadt 67 Ordnungsbussen für "Verbotenes Beseitigen von Kleinabfällen" ausgestellt. Ob sich darunter auch Zigarettenkippen befanden, wird in der amtlichen Statistik nicht ausgewiesen.

Nun testet die Stadtreinigung an zwei Orten der Tramhaltestelle "Münchensteinerstrasse" ein Modell, das Stummelsündern die Entsorgung ihres Restglimmstengels erleichtern soll, und durch auffällig grosse Überkleber mit dem Logo des "inneren Schweinehundes" erkennbar ist (Bild): Gitterförmige Aschenbecher aus feuerverzinktem Stahl im Ausmass von gut 30 mal 30 Zentimetern und mehreren Zentimetern Tiefe wurden ebenerdig in den Boden eingebaut.

Schale fasst tausend Stummel

Zigarettenmüll oder auch Kaugummis fallen durch die Gitter in eine Schale, die rund tausend Kippen – Abfall aus 50 Zigaretten-Päckchen – fassen kann, und aus der das Regenwasser abfliessen kann. Der Preis eines solchen Versuchs-Aschenbechers beträgt rund 300 Franken, wie Stadtreinigungs-Chef Dominik Egli auf Anfrage von OnlineReports erklärte.

Der Versuch laufe nun einmal zwei bis drei Monate. Sei er so erfolgreich, dass weitere Haltestellen mit unterirdischen Aschenbechern ausgerüstet werden, dann müsste der Kredit über eine Vorlage vom Grossen Rat bewilligt werden. Wieviele der insgesamt 469 Haltekanten von Tram und Bus auf Stadtgebiet mit versenkten Aschenbechern ausgerüstet würden, ist noch unklar und abhängig von der Schwere der Verunreinigung.

Sollte beim Versuch "etwas schief laufen", so besteht laut Egli ein "Abbruch-Szenario", das sofort umgesetzt werden kann. Vorerst hoffen die Stadtreiniger, dass ihr Slogan bei den Rauchern ankommt: "Easy? 80 Stutz gspaart!" (sic!)



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RückSpiegel


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Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"
 

Bajour.ch zitiert OnlineReports in einem Interview mit der Basler Regierungsrats-Kandidatin Stephanie Eymann.

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Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

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Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


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