News

© Foto by Kim Culetto


SP-Präsidium: Ein Quartett meldet Ambitionen an

Nach dem Rücktritt der Basler SP-Spitze will ein junges Quartett die Lücke füllen. In das Präsidium wollen sich zwei Frauen teilen.
Basel, 26. Februar 2021

Die Grossrätinnen Jessica Brandenburger (28, frühere Co-Präsidentin der Juso) und Lisa Mathys, beruflich Projektleiterin bei "Energie-Zukunft Schweiz", wollen sich der Delegiertenversammlung als Co-Präsidentinnen der SP-Basel-Stadt zur Verfügung anbieten. Der Informatiker und Hobbymusiker Marcel Colomb, Co-Präsident des Quartiervereins Clara Wettstein Hirzbrunnen, und der Architekt und Grossrat Stefan Wittlin bewerben sich für die Ämter der Vizepräsidenten. Beide sind 37-jährig.

Die weibliche Co-Führung und das männliche, ausserhalb der Partei noch kaum bekannte Vize-Duo zeigen sich "überzeugt, in dieser Zusammensetzung ein ideales Präsidiums-Team zu stellen". Als Qualitätsmerkmal nennen sie zusammengezählt "33 Jahre politisches Engagement, Führungserfahrung aus den verschiedensten Gremien und Organisationen und eine grosse Portion Lust auf diese spannende und intensive Aufgabe".

Nominations-Interesse angemeldet

Obschon jugendlich im Auftritt bilden sie nach eigenen Angaben "mehrere Polit-Generationen ab", ergänzen sich mit ihren inhaltlichen Schwerpunkten "nahezu perfekt" und bringen "unterschiedliche berufliche Hintergründe, Temperamente und Stärken" mit.

 

Obschon die Lebensqualität steigt, bleibe noch viel zu tun, lässt das mit guten Wahlchancen ausgestattete Führungs-Quartett verlauten: "Für mehr Demokratie, mehr Chancengerechtigkeit, für mehr wirkungsvollen Klimaschutz und mehr für alle zugänglichen Lebensraum." Es wolle sich mit aller Kraft dafür einsetzen, "dass die SP in all diesen Bereichen gestaltende Kraft bleibt".

Lisa Mathys, Mutter von drei Kindern, einstige Sekretärin der SP Baselland und mit 43 Jahren Amtsälteste der drei Kandidierenden Grossrats-Mitglieder, sagte gegenüber OnlineReports, das Quartett habe gestern Donnerstag sein Interesse bei der Findungskommission angemeldet. Ob sich noch weitere Interessenten gemeldet hätten, wisse sie nicht. Sie fände aber "immer gut", wenn sich mehrere Kandidierende zur Wahl stellten.

"Ein Mega-Knochenjob"

Mit ihrer Vierer-Kandidatur könne gewährleistet werden, dass "wir gut zusammenarbeiten", was wichtig sei. Denn: "Ein Parteipräsidium ist ein Mega-Knochenjob." Auf die neue Parteiführung wird als zentrale Aufgabe die Leitung der nächsten nationalen und kantonalen Wahlen warten.

Nach Einschätzung von OnlineReports ist allerdings nicht mit einem Gerangel gegen die jetzt öffentlich gemachte Kollektiv-Kandidatur zu rechnen. Es ist sogar denkbar, dass ihr gar keine Konkurrenz erwächst: Die Ambition auf den Knochenjob Parteipräsidium hält sich – nicht nur bei der SP – jeweils in engen Grenzen.

Anfang Januar hatten Präsident Pascal Pfister und das aus Beda Baumgartner und Melanie Nussbaumer bestehende Vizepräsidium ihren kollektiven Rücktritt auf die Wahl-Delegiertenversammlung vom 19. April erklärt.




Weiterführende Links:
- Die Basler SP-Spitze tritt im April kollektiv zurück


 Ihre Meinung zu dieser News
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

Weitere aktuelle News

Basel Velo-Lobby zu Lastwagen-Drama: "Immer am gleichen Ort"
Konsum Liebe Migros: Solche Nektarinen bitte einfach nicht!
Basel Wieder tödlicher Unfall zwischen Velofahrerin und Lastwagen
Gelterkinden "Tempo 30"-Promotoren waren politisch zu schnell
Basel Radfahrerin bei Verfolgungsjagd im Kleinbasel verletzt
Kultur Basler Jazz-Grösse Isla Eckinger 81-jährig gestorben
Basel Regierung sieht sich in ihrer Wohnbaupolitik bestätigt

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Get the Rahmenabkommen done!"

Nochmals BZ Basel
Titel über Leitartikel
vom 16. April 2021
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

The BZ focusses expats.

RückSpiegel


In ihrem Report über die Basler LDP nimmt die WochenZeitung (WoZ) Bezug auf ein OnlineReports-Interview mit LDP-Grossrat Michael Hug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Psychoterror in einem Arlesheimer Wohnblock auf.

Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

Den OnlineReports-Bericht über Masken-Sicherheit an Spital-Porten nahm die Konsumenten-Sendung "Espresso" von Radio SRF zum Anlass, das Thema vertieft zu untersuchen.

Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Die BZ, die zu Recht die Intransparenz der Baselbieter Steuer(ab)rechnungen kritisierte, nahm in ihren Nachzug auf einen bestätigenden OnlineReports-Kommentar Bezug.

Prime News ging in der Kritik an "Weltwoche"-Kolumnist Christoph Mörgeli auf einen satirischen OnlineReports-Text über Lukas Engelberger ein.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in einem Artikel über Impf-Privilegien auch auf einen OnlineReports-Artikel über UKBB-CEO Marco Fsicher.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Abschiedstext über den Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels in Text und Bild auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-Todesnachricht über alt-Landrat Peter H. Müller wurde von der BZ aufgenommen.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Ab 19. April sind die Sportanlagen im Kanton Basel-Stadt gemäss den Vorgaben des Bundes und unter Einhaltung der Schutzmassnahmen wieder zugänglich.

Salome Bessenich wird Nachfolgerin des zurücktretenden Basler SP-Grossrats Sebastian Kölliker, der Co-Generalsekretär des Basler Präsidialdepartements wird.

Der 615. Liestaler Banntag vom 10. Mai ist durch einen Beschluss der vier Rottenchefs aus pandemischen Gründen abgesagt worden.

Innerhalb von zwei Wochen sind über 3’000 Unterschriften gegen die vom Grossen Rat beschlossene Abschaffung der Parkplätze beim Friedhof Hörnli zusammengekommen.

Daniel Urech, Gemeinderat der Freien Wähler Dornach und Kantonsrat der Grünen Solothurn, tritt für das Gemeindepräsidium Dornach an.

Mit einer Geschwindigkeit von 124 km/h statt der erlaubten 60 km/h erwischte die Polizei am 29. März auf der Oristalstrasse in Liestal einen 33-jährigen italienischen PW-Lenker, der in Richtung Büren raste und es jetzt mit der Justiz zu tun bekommt.

Die neugewählten Basler Regierungsmitglieder Esther Keller (GLP) und Kaspar Sutter (SP) wurden zu neuen Verwaltungsratsmitgliedern des EuroAirport ernannt.

Das Referendum gegen eine flächendeckende Parkraum-Bewirtschaftung in Allschwil ist mit über 800 Unterschriften zustande gekommen; das Quorum beträgt 500 Unterschriften.

Waltraud Parisot wird neue Verwaltungs-Chefin an der Musik-Akademie Basel und damit Nachfolgerin von Marc de Haller, der nach 18 Dienstjahren regulär pensioniert wird.

Lina Arti hat heute als 10'000. Baslerin im Impfzentrum die Corona-Zweitimpfung und von Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger einen grossen Blumenstrauss erhalten.

Der Kanton Basel-Stadt hat bis 2. März gesamthaft 25,2 Millionen Franken A-fonds-perdu-Beiträge aus dem Härtefall-Programm an Unternehmen ausbezahlt und 4,9 Millionen Franken Bürgschaften für KMU-Kredite bewilligt.

Dominik Scherrer wird als Nachfolger von Titus Hell neuer Präsident der Jungfreisinnigen Basel-Stadt.

Die Fluxdock AG wird den Kasernen-Hauptbau betreiben, in dem Anfang 2022 das Kultur- und Kreativzentrum seine Tore öffnet.

Marcus Vetter ist neuer Chefarzt für Onkologie und Hämatologie des Kantonsspitals Baselland.

Alexa Ipen-Providoli wird ab 1. April neue Leiterin des Amtes für Beistandschaften und Erwachsenenschutz und damit Nachfolgerin von Sarah Thönen, die ins Erziehungsdepartement wechselt.

Bis 1. Februar erhielten in Basel-Stadt über 9'800 Personen eine erste Impfdosis gegen das Coronavirus, über 3'700 weitere Personen haben bereits zwei Dosen erhalten.

Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat bei 36 Haarfärbemittel-Proben neun Produkte mit einem Verkaufsverbot belegt.

Die Wahlvorbereitungs-Kommission beantragt dem Grossen Rat, am 10. März Staatsanwalt Urs Jürg Müller-Egli zum Leitenden Staatsanwalt und Leiter der Allgemeinen Abteilung zu wählen.

Elisabeth Simon wird am 1. August neue Rektorin des Gymnasiums Bäumlihof und somit Nachfolgerin von Anna-Katharina Schmid, die auf diesen Zeitpunkt in Pension geht.

Mit einer Mehrheit von 89,4 Prozent beschlossen die Mitglieder der CVP Basel-Stadt am 25. Januar den Namenswechsel in "Die Mitte Basel-Stadt".

Gegen die Kreditbewilligung des Landrates in Höhe von 17,15 Millionen Franken für die Verlängerung der Tramlinie 14 von Pratteln nach Augst reichte am 25. Januar die Aktionsgruppe "aapacke" Pratteln das Referendum ein.

Mark Eichner (Präsident), Carol Baltermia, Liselotte Henz, Isabelle Mati und Karin Sartorius bilden die Findungskommission zur Evaluation eines neuen Basler FDP-Präsidiums.

Medbase und das Kantonsspital Baselland (KSBL) werden das "Regionale Gesundheitszentrum Laufen" im "Birs Center" betreiben und damit ein breites ambulantes Angebot mit Notfallversorgung anbieten.