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Rahmtäfeli-Fabrik wird abgerissen: Neue Wohnungen

Sie verströmte während Jahrzehnten zarten Caramel-Duft: Jetzt wird die ehemalige Rahmtäfeli-Fabrik in Gelterkinden dem Erdboden gleich gemacht.
Gelterkinden, 28. Januar 2017

In Gelterkinden verschwindet jetzt auch optisch ein Stück Gewerbe-Geschichte: Die Rahmtäfeli-Fabrik am Eiweg beim Bahnhof wird demnächst abgerissen. Das Gebäude stand schon seit über zwei Jahren leer, seit die Produktion durch "Läckerli Huus"-Chefin Miriam Baumann-Blocher nach Frenkendorf verlegt wurde. Die Rampe des Gebäudes diente seither als inoffizieller Jugend-Treffpunkt mit all seinen unschönen Begleit-Erscheinungen.


Damit ist nun vorbei: In diesen Tagen sind schwere Baumaschinen aufgefahren, die vom bevorstehenden Abbruch zeugen. Gestern Freitag wurde das Gebäude eingezäunt und abgesperrt. Der Architekt Markus Wahl, Mitinhaber des Basler Architekturbüros "Stähelin & Gisin Partner AG", bestätigte gegenüber OnlineReports, dass das leerstehende Gebäude in nächster Zeit abgerissen wird, um keine Wasserschäden riskieren zu müssen und den Ort nicht vergammeln zu lassen.

Mietwohnungen auf dem Rahmtäfeli-Areal

Konkrete Neubau-Pläne sind jedoch noch nicht vorhanden. Beabsichtigt sei einzig, dass auf dieser Parzelle eine Liegenschaft mit Mietwohnungen entstehen soll. Das 25 Aren grosse Grundstück gehört inzwischen der in Aesch domizilierten BVG-Sammelstiftung "Trikolon". Es liegt in der Kernzone und könnte sofort überbaut werden. Doch noch steht die Ampel auf Rot, weil die Nutzungsziffer noch ungeklärt ist: Nach der kürzlichen Zonenplan-Revision muss der Kanton noch die Nutzung festlegen.

Der heute 80-jährige Unternehmer Willy Weber hatte in Gelterkinden Jahrzehnte lang "Ruundäfeli" (wie die Oberbaselbieter sie nennen) gekocht, bis er Ende 1993 seine Aktiengesellschaft mangels interessierter Nachkommen nach Münchenstein an den Unternehmer Peter Klein ("Läckerli-Huus") verkaufte. Seit 1. Januar 2007 ist Miriam Baumann-Blocher, die Tochter des früheren SVP-Bundesrats, Inhaberin der "Läckerli-Huus AG", die sie nach Frenkendorf transferierte, wo auch die Baselbieter Rahmtäfeli produziert werden.




Weiterführende Links:
- Miriam Blocher schleckte die "Baselbieter Rahmtäfeli" weg
- Stimmen zu Miriam Blochers "Rahmtäfeli"-Putsch


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"Im Schatten der Schallschutz-Fluh"

Diese traurige Abwärtsspirale war zu befürchten und bestätigt einmal mehr, dass Anreicherung von Besitztum eben verdirbt. Und dies mental wie auch physisch. Der Blick zurück in den Zeitraum von 2009 ist dabei sehr aufschlussreich: Die damals von einzelnen von OnlineReports interviewten Personen geäusserten Bedenken haben nun ihre bittere Wahrheit erlangt!

Zuerst der Übergang von Willy Webers – mit Herzblut aufgebautem KMU – in den Besitz der André Klein AG/Dalasta AG/Läckerlihus AG (Münchenstein) mit Fortbestand der Produktion in Gelterkinden. Dann Frau Miriam Blochers Handstreiche mit a) der gesamten Übernahme dieses süssen imperiums, dann der klandestinen Ausradierung der Traditionsmarke "Baselbieter Rahmtäfeli" und schliesslich c) der Verlegung ihrer Produktionsbereiche in einen zentralisierten Neubau im Industriegebiet von Frenkendorf.

Und nun der dritte und somit letzte donnernde Streich: Das Wegradieren eines noch keinesfalls baufälligen Gewerbegebäudes. Dieses von Willy Weber zusammen mit dem Architekten-Ehepaar Gisela & Sepp Schnyder sorgfältig nach ästhetischen und energiesparenden Gesichtspunkten konstruierte Bijou. Ein Jammer, wenn ich an alternative Möglichkeiten denke, wie die Projekte "Markthalle Basel" oder "Ziegelhof Liestal" von Barbara Buser.

Dabei wären mehrere ansässige Personen oder Organisationen an einer Überrnahme und/oder Umnutzung interessiert gewesen. Ich weiss von Ideen der Schaffung von kombinierter Nutzung als Kulturstätte und Wohnraum oder der Übernahme als Lebensmittelbetrieb der Oberbaselbieter Marke "Posamenter". Diese Firma und ihr Trägerverein sind auf der verzweifelten Suche nach einem sicheren und geeigneten Verarbeitungsstandort (Trocknung) für die erfreulich wachsende Nachfrage nach Früchten von Hochstammbäumen, wie Zwetschgen oder Kirschen.

Nun ist das Areal also in den Händen einer Anlagestiftung ("Trikolon") gelandet. Dabei müssen wir nicht mal auf Drei zählen können, um zu ahnen, dass die beabsichtigte Erstellung von Wohnraum im Schatten der Schallschutz-Fluh der SBB nur eines zum Ziel hat: Möglichst viel Profit herauszuschlagen. Und das nennt sich dann Wirtschaftsförderung à la Gelterkinden – wie gesagt: traurig, traurig!


Ueli Pfister, Gelterkinden



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Theater Basel

"Die Aufdrängung"
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"... die Intensivpflegebetten in den Aussenstationen Sitten, Martinach und Siders"

BaZ/Tamedia
vom 24. Dezember 2022
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Auf Germanisierungstour im Wallis: "Martinach" ist eine völlig veraltete deutsche Bezeichnung für Martigny.

RückSpiegel


Die BZ Basel zog die OnlineReports-Erstmeldung über die Verhaftung eines Gewerbetreibenden nach.

Zum aktuellen Thema "Krise des Kulturjournalismus" bezeichnet die Basler Zeitung die Theater- und Opernkritiken in OnlineReports als "löbliche Ausnahme".

In ihrem Text über die Bundesratswahlen zitierte die Luzerner Zeitung aus dem OnlineReports-Leitartikel über die Basler Kandidatin Eva Herzog.

In seiner Bestandesaufnahme über Basler Online-Medien startet das Wirtschafts-Magazin Trend von Radio SRF1 mit OnlineReports.

Die Basler Zeitung ging in ihrem Bericht über den Telebasel-Weggang von Claude Bühler auf dessen Rolle als Theaterkritiker bei OnlineReports ein.

Telebasel zog den OnlineReports-Bericht über Fassaden-Probleme am Markthalle-Hochhaus nach. Die BZ Basel zog auch nach, unterschlug aber eine Quellennennung.

In ihren Presseschauen zu den Bundessratswahlen zitierten bajour.ch und primenews.ch aus dem OnlineReports-Leitartikel über Eva Herzog.

matthiaszehnder.ch nimmt die beiden News-Artikel aus OnlineReports zum Anlass, sich über die schrumpfende Kulturberichterstattung in den Schweizer Medien Gedanken zu machen.

Bajour zitierte OnlineReports in seinem Bericht über die Verwicklung von Bundesratskandidatin Eva Herzog in umstrittene Basler Geschäfte.

In ihrer Recherche über die sterbende Kulturberichterstattung in Basler Medien bezieht sich Bajour auf OnlineReports.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Angriff auf den Stiefvater vor dem Muttenzer Gerichtsgebäude auf.

Die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Rückkehr von Christine Keller in den Basler Grossen Rat auf.

In ihrer Analyse über die unklare Gesundheitsversorgung des Laufentals ging die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche ein.

Telebasel konfrontierte die SVP-Regierungsrats-Kandidatin Sandra Sollberger mit einem Kommentar aus OnlineReports (worauf sie die Stellungnahme verweigerte).

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen den OnlineReports-Bericht über Pläne zum Abbruch des Spitals Laufen auf.

Die OnlineReports-News über den Wechsel des Telefon-Anbieters durch die Basler Verwaltung wurde von der BZ Basel und Happy Radio aufgenommen.

In seiner Aufstellung über "Politiker, die Wasser predigen und Wein trinken", nahm der Nebelspalter auch auf einen Artikel in OnlineReports Bezug.

20 Minuten griff die OnlineReports-Meldung über einen Autolenker, der bei der verbotenen Fahrt durch eine Einbahnstrasse in Birsfelden eine Radfahrerin schwer verletzte, auf.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Baselbieter Regierungsrats Urs Wüthrich nahmen Telebasel, die BZ Basel, die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, Prime News, die Nachrichtenagentur SDA, 20 Minuten und Happy Radio auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Melanie Thönen übernimmt am 1. Mai die Leitung des Pädagogischen Zentrums PZ.BS. Sie folgt auf Susanne Rüegg, die Ende August 2022 pensioniert worden ist.

Sarah Baschung leitet ab 1. April den Swisslosfonds Basel-Landschaft in der Sicherheitsdirektion und folgt auf Heidi Scholer, die in Pension geht.

Basel-Stadt und Baselland wollen zusammen die psychiatrische Versorgung in der Gemeinsamen Gesundheitsregion weiterentwickeln.

Nicola Goepfert, seit Juni Mitglied des Basler Grossen Ratse, wurde als neuer Co-Präsident der Links-Partei "Basta" gewählt.

Heiko Vogel (47), der frühere Cheftrainer, kehrt am 1. Januar 2023 als Sportdirektor zum FC Basel zurück, um den "gesamten operativen Fussball-Alltag des FCB" zu verantworten.

Die Baselbieter Regierung hat die Mietung von Räumlichkeiten für das Amt für Migration und Bürgerrecht im Helvetia Tower in Pratteln beschlossen.

Auf die im Februar zurücktretende "Basta"-Grossrätin Beatrice Messerli (70) wird die Präsidentin des Jungen Grünen Bündnisses Nordwest, die Klimaaktivistin Fina Girard (Jahrgang 2001) folgen.

Lorenz Amiet, bisher Vizepräsident, wird neuer Präsident der SVP-Grossratsfraktion als Nachfolger von Pascal Messerli, der neu Parteipräsident wurde.

In Lörrach bewarf dieser Tage ein Unbekannter die Fassade der Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde mit Eiern.

Am Riehenring entsiegelt das Basler Bau- und Verkehrsdepartement als Versuch ab 31. Oktober insgesamt 14 Parkfelder, so dass dort zukünftig Regenwasser in den Untergrund geleitet wird.

Witterungsbedingt muss die Eröffnung der Kunsteisbahn Eglisee in diesem Jahr um zwei Wochen nach hinten verschoben werden, nämlich auf den 12. November.

Ab 1. November müssen sämtliche Personen, die den Kanton in strategischen Führungsorganen der Beteiligungen des Kantons Basel-Landschaft vertreten, ihre Vergütungen offenlegen.

Der Kanton Baselland beteiligt sich mit 900'000 Franken an der von der Wirtschaftskammer organisierten grössten Berufswahlmesse der Schweiz.

Am 29. Oktober, ab 10.15 Uhr, findet an der Oristalstrasse 100 A in Liestal die öffentliche Fahrzeug-Versteigerung von rund 140 Velos diverser Marken, 4 Autos (BMW X6 xDrive30d, Honda Civic 2.0i Typ R, VW T5 Kombi D 4M BMT, VW Polo Blue GT) und ein Arbeitsanhänger (BZS MA MA MA) statt.

Die Kunsteisbahn Margarethen eröffnet am 22. Oktober, die Eislaufsaison und eine Woche später; ab dem 29. Oktober, ist auch die Kunsteisbahn Eglisee geöffnet.

Die Evangelische Volkspartei Baselland (EVP) feierte am vergangenen 9. Oktober mit Partei- und ihren 100. Geburtstag.

Das Bau- und Verkehrsdepartement erteilt der Wyniger Gruppe den Zuschlag für den Betrieb der Flora-Buvette ab 2023; es soll sich um die "erste klimaneutrale Buvette" handeln.

Per 1. Januar 2023 übernimmt Christopher Henry Tütsch (49) die Geschäftsleitung des Ausländerdienstes Baselland als Nachfolger von Oliver Bolliger, der zum selben Zeitpunkt die Geschäftsleitung der Stiftung Wohnhilfe in Basel übernimmt.

Die Delegierten des Gewerbeverbandes Basel-Stadt haben am 20. September Hansjörg Wilde zum neuen Präsidenten gewählt.

Nach einjährigem Studium am Basler Gymnasium Kirschgarten konnten dieses Jahr 65 junge Erwachsene ihre Passerelle-Ausweise entgegennehmen, die ihnen nach der Berufs- oder Fachmatur den Zugang zu sämtlichen Studiengängen an den Schweizer Hochschulen ermöglichen.

In Muttenz beim Hallenbad beginnen im September /Oktober die Bohrarbeiten zur Erkundung des Untergrundes, da es dort zu Dolineneinstürzen und grossflächigen Absenkungen gekommen ist.