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Abenteuer ums Impf-Zentrum: "Dann sterbe ich halt!"

Das Impfen der Bevölkerung gegen Covid-19 läuft im Baselbiet wie am Schnürchen. Hinter den Kulissen offenbart sich aber viel Psychologie-Futter.
Muttenz/Lausen, 16. April 2021

Gespannt vorne rein – entspannt hinten raus. Weniger als eine halbe Stunde, und man ist geimpft. Der Empfang ist locker. Eine Dame mit Namensliste ruft einem draussen wartenden, schon geimpften Begleiter seiner nicht geimpften Ehefrau scherzend zu: "Kommen Sie doch auch rein. Wir impfen jetzt dreimal. Dann kriegen Sie das goldene Bändchen."

So problemlos die Durchimpfung der Baselbieter Bevölkerung angelaufen ist, so interessant sind die Nebenerscheinungen hinter den Kulissen, die der Öffentlichkeit meist vorenthalten bleiben.

Mann will Impfung ohne Termin

Durch Hinweise sensibilisiert wollte es OnlineReports genauer wissen. So war es im Impfzentrum Lausen ein ungeimpfter Mann östlicher Herkunft, der seine Frau auf den Weg zur Impfung begleiten wollte – und lautstark eine Impfung einforderte, obschon er noch gar keinen Impftermin hatte.

Rolf Wirz, der Sprecher der Baselbieter Gesundheitsdirektion, bestätigte gegenüber OnlineReports, dass die Möglichkeit der Impfung unter einzelnen Personen merkwürdige Reaktionen ausgelöst habe. So sei es tatsächlich zu einigen Fällen gekommen, in denen Impfwillige ohne Termin in den Impfzentren vorgesprochen und eine Impfung verlangt hätten.

Zunehmende Anspruchshaltung

Laut Wirz ist ein klarer Stimmungswandel festzustellen. Zu Beginn der Impf-Kampagne habe viel öffentlicher Druck nach "Impfen, impfen, impfen" verbunden mit Dankbarkeit über einen erhaltenen Termin bestanden.

Diese Stimmung habe sich inzwischen "eher in eine Anspruchshaltung" gewandelt. So wollen die Kunden vermehrt den Impfstoff bestimmen ("Ich will 'Moderna'"). Oder sie verstehen nicht, dass Paare nicht gleichzeitig angemeldet und geimpft werden können, sondern vielleicht mit zwei, drei Stunden Unterschied, weil zwischen den beiden Anmeldungen eben schon weitere Impfwillige registriert wurden.

Es sei auch zu beobachten, dass Leute "erst ein Gschtürm um einen Impf-Termin machten und nach Vermittlung eines Aufgebots wieder absagen, weil ihnen der Termin nicht passt". Andere wiederum drängelten um einen Termin und zeigten sich hinterher in Mails an die Behörden "absolut begeistert" über den Ablauf des Impf-Vorgangs.

Vom Geldangebot zur Strafdrohung

Zu den eher exotischen Beispielen zählen folgende Einzelfälle. So erhielten die Behörden schon "Angebote von Geldzahlungen" für den Fall der Ermöglichung einer vorzeitigen Impfung. In einem Fall kam es sogar zur Androhung einer Strafanzeige wegen unterlassener Hilfeleistung, "wenn ich jetzt keinen Termin bekomme". Ein geografisch wenig bewanderter Zeitgenosse aus dem Birstal reklamierte, "dass es im Bezirk Arlesheim kein Impfzentrum gibt" (Muttenz gehört zu diesem Bezirk).

Andere kreuzen noch kurz vor abendlichen Schliessung der Impfzentren auf in der Meinung, von "Restdosen" zu profitieren. Doch das Erschleichen eines übrig gebliebenen Impfstoffs bleibt erfolglos. Solches Vakzin wird dem Personal in den Test- und Impfzentren appliziert.

Einer Dame aus Binningen passte der Standort Muttenz nicht und verlangte eine Impfung beim Hausarzt. Auf die Antwort, sie müsse sich dafür noch etwas gedulden, meinte sie: "Ja, dann sterbe ich halt."



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"Stella Weihofen, seit 2019 im Vorstand, wurde neu als Kassier gewählt."

Juso Basel-Stadt
in einer Medienmitteilung
vom 22. November 2021
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Gender-Polizei her: Stella ist eine Frau.

RückSpiegel


Die Medienwoche verlinkt auf den OnlineReports-Kommentar über das Medienrechts-Urteil des Baselbieter Kantonsgerichts zum Fall Wirtschaftskammer Baselland vs. "Basler Zeitung".

Der Tages-Anzeiger geht in seinem Bericht über die neue Post-Strategie auf OnlineReports-Nachrichten über die Verteuerung der Vereinspostfächer und die allgemeine Kostenpflicht für Postfächer ein.

In ihrem Beitrag über den Prozess der Wirtschaftskammer Baselland gegen einen ehemaligen Journalisten der "Basler Zeitung" nahm die Medienwoche auf OnlineReports Bezug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Geschichte über einen FCB-Hooligan und vor Appellationsgericht erfolglosen DNA-Verweigerer auf.

Die BZ Basel, Telebasel, Bajour und Prime News nahmen zum Rücktritt des Basler Nationalrats Christoph Eymann Bezug auf ein OnlineReports-Interview.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die Polizei-Kontrolle von Rechtsextremen in Bubendorf nach.

Telebasel nahm den OnlineReports-Primeur über die Sichtung einer Waschbären-Familie in Gelterkinden auf.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Meldung über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Basler Grossrat Eric W. auf.

20 Minuten, Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Durchführung der Basler Herbstmesse auf. Die Basler Zeitung kam einen Tag später und unterliess die Quellennennung.

Bajour nahm im Artikel über die Basler Nano-Forschung auf eine OnlineReports-Meldung Bezug.

Im Beitrag von Prime News über die "zunehmende Missachtung der Aufgabentrennung zwischen Staat und Medien" wird OnlineReports zitiert.

Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über den Grund des Tramunglücks vom Oktober 2019 auf.

Die OnlineReports-Erstmeldung über die zweite Beschwerde von ex ASE-Präsident Simon Müller vor Bundesgericht wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die Medienwoche nahm den OnlineReports-Leitartikel über die Förderung von Onlinemedien ohne Subventionen in ihr Monitoring auf.

Telebasel, 20 Minuten und Primenews nahmen die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


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