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Die "Basler Zeitung" sollte ihre Sicherungen überprüfen

Basel, 23. Februar 2022

In der unvollkommenen Hektik-Branche der tagesaktuellen Nachrichtenmedien ist es seit Jahrzehnten gute Sitte, auf der Redaktion regelmässig eine Blattkritik abzuhalten. Manchmal wird ein externer Kollege oder eine Kollegin gebeten, die Sicht von aussen darzulegen.

Ich hatte in meiner journalistischen Laufbahn einige Male Gelegenheit, meine differenzierte, aber ungeschminkte Meinung auf diese Weise vor Redaktionen zu vertreten. "Gut, daran müssen wir arbeiten", war dann jeweils die Reaktion auf die eine oder andere Anregung.

Neulich erhielt ich wieder eine Anfrage, aber ich lehnte ab. Denn die Anregungen, an denen "wir arbeiten müssen", blieben ohne Folge. Meine letzte Blattkritik absolvierte ich auf der Lokalredaktion der "Basler Zeitung", noch unter Markus Somm. Drei Wochen lang hatte ich (honorarfrei) gewissenhaft den Lokalbund durchforstet und dann hier etwas Lob und dort etwas Kritik geäussert sowie den einen oder andern Tipp fallen lassen.

In der Ausgabe von gestern Dienstag hätte ich mit Sicherheit die unkommentiert gebliebene Schlagzeile auf der Frontseite kritisiert und die Frage gestellt, wie eine solche falsch zugespitzte Formulierung entstehen konnte.

Im Lokalteil derselben Ausgabe stand eine Meldung, wonach im "Recycling-Paradies" an der Mattenstrasse in Reinach Abfall in Brand geraten war. Die Meldung stimmt inhaltlich, es hat in Reinach gebrannt.

Nur: Der Recyclingbetrieb steht nicht in Reinach BL, sondern im aargauischen Reinach, Nähe Hallwilersee. Die Agenturmeldung der "sda" nennt als Quelle sogar ausdrücklich die "Kantonspolizei Aargau". Und niemand hat's gemerkt auf der Lokalredaktion der "Basler Zeitung" – weder beim Gegenlesen noch in der Korrektur. Shit happens, auch in OnlineReports.

Aber sind in der Lokalredaktion der "Basler Zeitung" wichtige Sicherungen durchgebrannt? Jedenfalls würde ich in einer nächsten Blattkritik, wenn es sie denn gegeben hätte, diese Frage stellen.




Weiterführende Links:
- "Basler Zeitung": Bundesrat soll die Roche kaufen


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"Berechtigte Frage"

Betreffend Herrn Leuthardts Echo auf Ihren Artikel: Er wirft die Frage auf "Wie soll bei Qualitätsblättern Qualitätsjournalismus gepflegt werden?" Diese berechtigte Frage stellt sich de facto in Basel schon sehr lange, da seit Ende 1976, seit die "Basler Nachrichten" eliminiert, sowie seit Ende 2007, seit die "Basellandschaftliche Zeitung" verkauft wurde, in Basel und Liestal bedauerlicherweise kein Qualitätsblatt mit Printausgabe mehr existiert.


Urs Erny, Pfeffingen




"Peinliche, beschämende Leistung"

Die Geschichte ist damit leider nicht komplett wiedergegeben: Ursprünglich landete der Beitrag vor der Printausgabe auf der Internetseite der BaZ. Dabei wurde im Bericht Reinach "AG", also Ortsname und Kantonsangabe, publiziert. Spannend ist, dass nun in der Printausgabe die Kantonsangabe weggeputzt worden ist, das aargauische Reinach weiterhin in der "Region Basel" belassen wurde.

Ob die Schlaumeier oder -meierinnen der Redaktion damit gedacht haben, es merke das dann schon niemand!? Wie soll bei Qualitätsblättern Qualitätsjournalismus gepflegt werden, wenn nicht einmal die Bearbeitung einer einfachen Agenturmeldung von der Redaktion korrekt abgewickelt, sondern sogar noch manipuliert wird, damit wohl die letzte weisse Fläche, aufgemotzt mit einem Zitat, im Blatt gefüllt werden kann? Und dies, obwohl man/frau offensichtlich gemerkt hat, dass da etwas nicht in unsere Region passt! Das ist eine peinliche, beschämende Leistung.


Heiner Leuthardt, Journalist, Reinach BL



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"Für viele war in Liestal die Lösung, sich im Orisbach zu erleichtern."

BZ Basel
vom 3. September 2022
über Toiletten-Probleme
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Motto: Lieber nasse Füsse als nasse Hosen.

RückSpiegel


In ihrer Analyse über die unklare Gesundheitsversorgung des Laufentals ging die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche ein.

Telebasel konfrontierte die SVP-Regierungsrats-Kandidatin Sandra Sollberger mit einem Kommentar aus OnlineReports (worauf sie die Stellungnahme verweigerte).

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen den OnlineReports-Bericht über Pläne zum Abbruch des Spitals Laufen auf.

Die OnlineReports-News über den Wechsel des Telefon-Anbieters durch die Basler Verwaltung wurde von der BZ Basel und Happy Radio aufgenommen.

In seiner Aufstellung über "Politiker, die Wasser predigen und Wein trinken", nahm der Nebelspalter auch auf einen Artikel in OnlineReports Bezug.

20 Minuten griff die OnlineReports-Meldung über einen Autolenker, der bei der verbotenen Fahrt durch eine Einbahnstrasse in Birsfelden eine Radfahrerin schwer verletzte, auf.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Baselbieter Regierungsrats Urs Wüthrich nahmen Telebasel, die BZ Basel, die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, Prime News, die Nachrichtenagentur SDA, 20 Minuten und Happy Radio auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Recherche über Lärm-Überschreitungen im Osten des Gundeldinger-Quartiers auf.

Auf die OnlineReports-News über den Rücktritt der Laufener Finanzkommission reagierte die BZ Basel mit einem Nachzug.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Analyse der Basler FDP auf einen OnlineReports-Artikel aus dem Jahr 2005 Bezug.

Die BZ Basel nahm in ihrem Bericht über den Protest gegen entwässerte Basler Brunnen auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-News über stehengelassene BVB-Buspassagiere wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Aufnahme von Frauen in die drei Kleinbasler Ehrengesellschaften auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über Login-Probleme bei der Basler Kantonalbank (BKB) nach. Ebenso das Regionaljournal, das aber keine Quelle nannte.

Die BZ Basel und das SRF-Regionaljournal nahmen die OnlineReports-Meldung vom Tod des ehemaligen Baselbieter LdU-Nationalrats Claudius Alder auf.

In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Das Bau- und Verkehrsdepartement erteilt der Wyniger Gruppe den Zuschlag für den Betrieb der Flora-Buvette ab 2023; es soll sich um die "erste klimaneutrale Buvette" handeln.

Per 1. Januar 2023 übernimmt Christopher Henry Tütsch (49) die Geschäftsleitung des Ausländerdienstes Baselland als Nachfolger von Oliver Bolliger, der zum selben Zeitpunkt die Geschäftsleitung der Stiftung Wohnhilfe in Basel übernimmt.

Die Delegierten des Gewerbeverbandes Basel-Stadt haben am 20. September Hansjörg Wilde zum neuen Präsidenten gewählt.

Nach einjährigem Studium am Basler Gymnasium Kirschgarten konnten dieses Jahr 65 junge Erwachsene ihre Passerelle-Ausweise entgegennehmen, die ihnen nach der Berufs- oder Fachmatur den Zugang zu sämtlichen Studiengängen an den Schweizer Hochschulen ermöglichen.

In Muttenz beim Hallenbad beginnen im September /Oktober die Bohrarbeiten zur Erkundung des Untergrundes, da es dort zu Dolineneinstürzen und grossflächigen Absenkungen gekommen ist.

Der Verein "Treffpunkt Arlesheim" (ehemals "Verkehrsverein Arlesheim") beschloss bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung, sich aufzulösen.

Gleichzeitig mit dem Start der Bundeskampagne zum Energiesparen senkt die Basler Regierung die Heiztemperatur in seinen Verwaltungsgebäuden auf 19 Grad Celsius.

Der Liestaler Stadtrat hat beschlossen, den "Engel-Saal" unter dem Namen "Stadtsaal" in eigener Regie zu betreiben, womit er den Liestaler Vereinen zukünftig zu vergünstigten Konditionen angeboten werden kann.

Die Baumann & Cie übernimmt rückwirkend per 30. Juni 100 Prozent der Aktien der Vögeli Vermögensverwaltung AG.

In Basel-Stadt ist am 19. August die aus Lehrerkreisen angeregte Initiative zur Erweiterung der Integrativen Schule durch heilpädagogisch geführte Förderklassen eingereicht worden.

Die beiden Ludotheken Bläsi und St. Johann der Robi-Spiel-Aktionen werden nach 2022 nicht weiter betrieben.

Anouk Feurer, die Co-Präsidentin des "Jungen grünen Bündnisses Nordwest", ist Nachrückende für die zurücktretende grüne Basler Grossrätin Michelle Lachenmeier.

Die grosse Silberlinde im Riehener Solitude-Park musste durch die Stadtgärtnerei gefällt werden, weil sich aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit zwei gefährliche Risse im Kronenansatz gebildet haben und der Baum zusätzlich stark in Schieflage geraten ist.

Auch die Gemeinden Arisdorf, Bubendorf, Frenkendorf, Füllinsdorf, Hersberg, Itingen, Lausen, Liestal, Lupsingen, Seltisberg und Ziefen haben per sofort das Feuerwerksverbot beschlossen.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt mit 118'000 Franken aus dem Pendlerfonds den Bau einer Mobilitätsdrehscheibe in Lörrach-Brombach, die dazu beitragen soll, den Pendler- und Besucherverkehr nach Basel auf umweltfreundliche Verkehrsmittel zu verlagern.

Der Landrat hat am 30. Juni Lucia Mikeler Knaack (SP) mit 68 von insgesamt 78 abgegebenen Stimmen zur neuen Präsidentin gewählt.

Die Volksinitiative "Sichere Velorouten in Basel-Stadt" ist am 24. Juni mit 3'176 beglaubigten Unterschriften bei der Basler Staatskanzlei eingereicht worden.

Claraspital-Direktor Peter Eichenberger wird per Jahresende Nachfolger von Fritz Jenny als Präsident des Verwaltungsrats der "Rehab Basel".

Nach 12 Jahren als Delegierte des Vorstands trat Ruth Ludwig-Hagemann an der GGG-Mitgliederversammlung vom 16. Juni zurück; als Nachfolger wurde David Andreetti gewählt.

Markus Leuenberger wird ab  August 2023 neuer Rektor des Gymnasiums Laufental-Thierstein und damit Nachfolger von Isidor Huber, der in Pension gehen wird.

Andreas Eggimann, Chief Digital & Information Officer (CDIO) und Mitglied des Executive Board der MCH Group verlässt das Unternehmen im Verlaufe des Sommers.

Der Liestal Gymnasiums-Rektor Thomas Rätz wird im Sommer 2023 in Pension gehen, worauf die bisherigen Konrektoren Urban Kessler und Andreas Langlotz seine Nachfolge als Co-Rektoren antreten werden.

Die Basler Regierung hat die Wohnschutzkommission gewählt: Rico Michael Maritz (vorsitzender Präsident), Béatrice Elisabeth Müller Schnürle, Piotr Franciszek Brzoza (Präsidium); Vera Gruber, Felix Spiegel, und Markus Anderegg (Vermietende); Beat Leuthardt (Mieterschaft); Martin Schlatter (Schreiber).

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) des Basler Grossen Rates unterstützt die Beteiligung des Kantons Basel-Stadt an einer Kapitalerhöhung der MCH Group AG, wie es die Regierung vorschlägt.

Die künftige Direktorin des Basler Waisenhauses ist Anita Conrad, die auf den Ende November 2023 pensionierten Uli Hammler folgt.