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© Foto by Nightnurse Images, Zürich


"Rheinhattan" ist versenkt: Rheinhafen und Klybeck neu

Mit einem Stadtteilrichtplan Klybeck und einem neuen städtebaulichen Konzept für den Rheinhafen wird Basels nördlichster Stadtteil umfassend neu geplant.
Basel, 6. November 2019

Vor bald zehn Jahren präsentierten die Planungsbehörden eine städtebauliche Vision für den Rheinhafen: eine Massierung von Hochhäusern auf einer Rheininsel, die bald den Spitznamen "Rheinhattan" erhielt. Dagegen mobilisierte sich Opposition: "Rheinhattan versenken", lautete die Devise.

Mittlerweile sind die Planer im Basler Bau- und Verkehrsdepartement von diesem ersten Entwurf abgerückt. Sie orientierten heute Mittwochmorgen über ein umfassendes Konzept für Basels Norden auf der östlichen Seite des Rheins. Denn durch das weitgehende Wegfallen der Industrie im Klybeck-Areal hat sich einiges verändert. Für diese grosse Fläche wurden bereits auch städtebauliche Entwürfe präsentiert, die im Moment aber nicht zur Diskussion stehen.

Richtplan mit grosser Beteiligung

Für das gesamte Gebiet beginnt nun die Arbeit an einem Stadtteil-Richtplan, in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, insbesondere auch mit der teilweise kritisch eingestellten Quartierbevölkerung. Dafür werden dem Grossen Rat 5,7 Millionen Franken beantragt.

Mit dem Klybeck eng verknüpft ist das Rheinhafen-Areal. Ein drittes Hafenbecken soll die Anbindung an den Schienenverkehr gewährleisten, für das der Bund seine Unterstützung zugesagt hat. Das hat den Vorteil, dass die Schienenalagen der Hafenbahn, die sich wie ein Riegel zwischen Klybeck und Rhein schieben, aufgehoben werden können.

Neue Bauten bis zu 30 Meter Höhe

In Zusammenarbeit mit dem renommierten Architekten und Städteplaner Vittorio M. Lampugnani ("Novartis-Campus") wurde nun ein städtebauliches Konzept für diese Uferpartien erarbeitet. Lampugnani möchte die Blockrand-Bebauung des Klybeckquartiers an den Rhein weiterziehen und sie dort mit neuen Bauten bis zu 30 Metern Höhe akzentuieren. Das Schienenareal würde zu einem schmalen Park umgestaltet.

Auf dem Westquai (Bild) würden vor allem Kleinindustrie-, Gewerbe- und Bürobauten mit wenig Wohnungen platziert. Der Charakter des Rheinhafens mit seinen charakteristischen Silobauten soll beibehalten werden. Die Basler Rheinpromenade mit ihren Alleebäumen wird über die Dreirosenbrücke bis zum Rheinhafen geführt.

Neue Brücke – ohne Autos

Aus den Planungsverträgen mit dem französischen Nachbarn ist schon bekannt, dass in Verlängerung der Hochbergerstrasse bei der Wiesemündung eine Brücke über den Rhein geschlagen wird. Sie soll aber wie die Dreiländerbrücke zwischen Weil-Friedlingen und Hüningen nur dem Fussgänger- und Zweiradverkehr sowie dem öffentlichen Verkehr offen stehen. Wie der zusätzliche Verkehr von geschätzten 8'000 neuen Einwohnern bewältigt wird, ist somit noch offen.

Zeitliche Versprechungen machten Baudirektor Hans-Peter Wessels und Kantonsbaumeister Beat Aeberhard keine. Der grosse Wurf soll in Etappen realisiert werden.



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Carmela Monsanto

Tanti auguri caro Beat!
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"Hauswürfe in Kippkantonen"

bz
vom 19. Februar 2024
in einem Zwischentitel
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Wenn genügend Häuser umgeworfen sind, kippen die Kantone.

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Die bz zitiert den OnlineReports-Artikel über die Wiedereröffnung des Gefängnisses in Sissach.

Baseljetzt erzählt den OnlineReports-Artikel über die Räppli-Krise nach.

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persoenlich.com und Klein Report vermelden mit Verweis auf OnlineReports die Personalrochade bei Prime News.

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In einem Artikel über die Leerstandsquote bei Büroflächen in Basel nimmt die bz den Bericht von OnlineReports über einen möglichen Umzug der Basler Polizei ins ehemalige Roche-Gebäude an der Viaduktstrasse auf.

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