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Verbände: Zwei Drittel gegen "Tempo 30" auf Hauptstrassen

Basel, 30. Mai 2022

Zwei Drittel der befragten Baslerinnen und Basler lehnen Tempo 30 auf städtischen Hauptstrassen ab. Dies ist das Ergebnis einer von neun Wirtschafts- und Verkehrsverbunden in Auftrag gegebenen repräsentativen "Link"-Studie zur Haltung der baselstädtischen Bevölkerung.
 

68 Prozent sprechen sich gegen oder eher gegen "Tempo 30" auf Hauptstrassen aus. Gleichzeitig befürwortet eine Mehrheit diese Tempobeschränkung auf Quartierstrassen. "Wir anerkennen dies und unterstützen Tempo 30 in Quartieren und anderen sensiblen Bereichen", so die Verbände.


Damit "Tempo 30" in Quartieren bezüglich Sicherheit und Lärmschutz erfolgreich sein kann, dürfe sich dort die Verkehrsmenge aber nicht substanziell erhöhen. Die Einführung dieser Temporeduktion auf Hauptstrassen würde aber genau dazu führen. Denn Auto- wie auch Velofahrende würden bei gleicher erlaubter Geschwindigkeit "den oftmals kürzeren Weg durch das Quartier wählen". Dadurch erhöhe sich der Lärm und auch die Unfallgefahr.


Laut den Verbänden sei das geplante Regime für den öffentlichen Verkehr und die Blaulicht-Organisationen schädlich. "Eminent wichtig" sei ein hierarchisch gegliedertes Strassennetz, um die Abwicklung des Motorfahrzeugverkehrs sicherzustellen. Mit "Tempo 30" bräuchten Arbeitnehmer, Lieferanten und Handwerker "noch mehr Zeit, um zum Betrieb oder zur Kundschaft zu gelangen, was wiederum die Preise erhöht".


Mit einer Petition soll der Druck gegen die Einführung der Tempo-Reduktion erhöht werden.



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"Anwätltin"

Schweizer Fernsehen
Text auf einem Standbild
der Verteidigerin
des Fussballers Dani Alves
am 22. Februar 2024
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Drippelfehler.

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