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Regierungsrat Weber krempelt seine Direktion um

Der Baselbieter Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektor Thomas Weber (SVP) strukturiert sein Departement neu – mit 1,5 zusätzlichen Stellen.
Liestal, 27. August 2014

Seit gut einem Jahr ist der Vorsteher der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion (VGD) im Amt. Wenn Thomas Weber (Bild rechts) die Medienvertreter zu Orientierung und Fototermin zusammentrommelt, da scheint er aussichts-reiche Örtlichkeiten zu bevorzugen: War es letzten Herbst auf dem Sulzkopf, so präsentierte er sich heute auf dem Liestaler Aussichtsturm (Foto) beziehungsweise in der benachbarten Waldhütte (Inhalt) mit konzeptionellen Zielen, die kurzfristige Haltbarkeitsdaten weit überschreiten und – botschaftsgerecht – Weitsicht und Überblick dokumentieren sollen.

Chef will näher an die Ämter

Heute Mittwochmittag gab Weber das Ergebnis seiner ersten grossen organisatorischen Übung bekannt: Assistiert von einem Generalsekretär Olivier Kungler (Bild links) krempelt er seine Direktion ordentlich um. Natürlich sind Klarheit, Ausrichtung, Vernetzung und strategische Logik die wichtigsten Ziele. Aber dem SVP-Politiker geht es auch darum, direkteren Kontakt zu seinen Amts-Chefs zu erlangen.

Auffällig an der neuen Struktur ist die Verschiebung: Gleich fünf Bereiche, die bisher dem Generalsekretariat angegliedert sind (Zentrale Dienste, Volkswirtschaft und Recht, Veterinär-, Jagd und Fischereiwesen, Gesundheit und Wirtschaftsförderung) werden neu in die sieben (statt bisher sechs) Dienstellen integriert.

Gesundheits-Amt: Stelle wird ausgeschrieben

Neben dem total entschlackten Generalsekretariat gibt es sechs Ämter, die die drei definierten Handlungsfelder Landschaft, Gesundheit und Vokswirtschaft abdecken. Neu sind das Amt für Gesundheit und das Amt für Volkswirtschaft. Die sechs Ämter heissen Wald beider Basel (Leiter: Ueli Meier), Landwirtschaftliches Zentrum Ebenrain (Lukas Kilcher), Gesundheit (Stelle wird ausgeschrieben), Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (Peter Wenk, bisher Leiter des Kantonalen Labors), Volkswirtschaft (bisher Kiga, Thomas Keller) und Geoinformation (Patrick Reimann, Kantonsgeometer).

Das Reorganisations-Projekt trägt den Namen "Avenir VGD" und muss durch den Landrat noch bewilligt werden. Kommendes Jahr ist die Umsetzung geplant, im Jahr 2016 soll es abgeschlossen sein. Heute morgen wurde auch noch bekannt, dass Brian Martin (52) neuer Baselbieter Kantonsarzt und Nachfolger von Dominik Schorr wird, der in den Ruhestand geht. Martin wird der noch gesuchten Amtsleitung "Gesundheit" unterstellt sein.

Verstärktes Dienstleistungs-Bewusstsein

Die Kosten des Projekts dürften sich im engen Rahmen halten. Es sei lediglich ein externer Berater zugezogen worden. Konsequenz sind insgesamt anderthalb zusätzliche Stellen – jene des Amts-Chefs "Gesundheit" und eine 50 Prozent-Stelle im Generalsekretariat. Weber betonte, es sei die Vorgabe gewesen, die Restrukturierung "so schlank wie möglich" zu gestalten.

Zur Effizienzsteigerung soll das neue VGD-Organigramm im Kontakt mit 124 definierten Anspruchsgruppen beitragen. Die Qualität eines kantonalen Departements aus der Optik der Bürgerinnen und Bürger zeigt sich aber vor allem im direkten Kontakt: Freundliches, dienstleistungsbewusstes Auftreten, einfache Ansprech-Strukturen und ein notwendiges Minimum an Bürokratie sind – neben günstigen Gebühren – Faktoren, die das Image einer kantonalen Verwaltung in der Bevölkerung günstig prägen. Weber betonte auf eine OnlineReports-Frage, diesen Qualitäten soll jenseits von Organigrammen grosse Beachtung geschenkt werden. Die Bürger sollen von ihren Staatsangestellten "als Kunden" behandelt werden.




Weiterführende Links:
- Thomas Weber will seine Direktion neu organisieren


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Der Begriff 'Kunde' ist verstaubt"

Das ist wunderbar und bestimmt eine gute Sache. Einzig der Begriff "Kunden" ist verstaubt und nicht wahr. Kunden hätten die Möglichkeit, auszuweichen, bei den staatlichen Dienstleistungen ist das nur in ganz seltenen Fällen der Fall. Es sollte deshalb genügen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einzutrichtern, dass man den Leuten freundlich begegnet, auch wenn gerade Znünipause ist, ihnen zuhört, auch wenn sie schwer von Begriff zu sein scheinen und betont, dass man froh ist, ihnen geholfen zu haben und je nach Fall unbedingt Besserung verspricht, weil wir alle im gleichen Boot hocken, aber nicht an der gleichen Stelle.


Klaus Kocher, Aesch



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Frisch pubertiert

Kontroverse am Weihnachtstisch
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"Eine Anfrage hat deswegen Grünen-Politiker Harald Friedl beim Regierungsrat platziert."

BZ Basel
vom 4. Januar 2022
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Hat nun die Anfrage Friedl oder Friedl die Anfrage bei der Regierung platziert?

Alles mit scharf

Kleider machen Leute
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RückSpiegel


Die Badische Zeitung bezieht sich in ihrem Bericht über den Kauf das Kleinbasler Clara-Areals durch den Staat auf OnlineReports.

Im Interview mit dem Medienökonomen Matthias Künzler stellt Bajour die Frage, ob es fair sei, dass OnlineReports, da kostenlos zugänglich, von der Medienförderung nicht profitieren könnte.

Prime News nimmt im Kommentar gegen das "Medienförderungsgesetz" auf die Position von OnlineReports Bezug.

Die BZ Basel und Happy Radio bezogen sich in ihrer Meldung über die Kündgung der Gelterkinder Schulleitung auf eine OnlineReports-News.

Die Badische Zeitung bezog sich in ihrem Bericht über die Absage des internationalen Reitsport-Turniers "CHI Classics" in der St. Jakobshalle auf OnlineReports.

In ihrer Meldung über den Widerstand gegen ein Kirchenglocken-Läutverbot geht die BZ Basel auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Traiferhöhung auf den Basler Fähren auf.

Bajour interviewt OnlineReports-Gründer Peter Knechtli zu seiner Ablehnung des vor der Volksabstimmung stehenden "Medienförderungsgesetzes". Die Medienwoche nimmt das Interview auf.

Den OnlineReports-Primeur über tödliche Heizungsgase in Binningen nahmen der Tages-Anzeiger, 20 Minuten, das SRF-Regionaljournal und Telebasel auf.

In ihrer Story über die amtliche Schliessung des Bistro "Cheesmeyer" in Sissach nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ, Telebasel und Happy Radio nahmen die OnlineReports-Meldung über den Tod des Kleinbasler "Modezars" Roland Vögtli auf.

Die Medienwoche verlinkt auf den OnlineReports-Kommentar über das Medienrechts-Urteil des Baselbieter Kantonsgerichts zum Fall Wirtschaftskammer Baselland vs. "Basler Zeitung".

Der Tages-Anzeiger geht in seinem Bericht über die neue Post-Strategie auf OnlineReports-Nachrichten über die Verteuerung der Vereinspostfächer und die allgemeine Kostenpflicht für Postfächer ein.

In ihrem Beitrag über den Prozess der Wirtschaftskammer Baselland gegen einen ehemaligen Journalisten der "Basler Zeitung" nahm die Medienwoche auf OnlineReports Bezug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Geschichte über einen FCB-Hooligan und vor Appellationsgericht erfolglosen DNA-Verweigerer auf.

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Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die Polizei-Kontrolle von Rechtsextremen in Bubendorf nach.

Telebasel nahm den OnlineReports-Primeur über die Sichtung einer Waschbären-Familie in Gelterkinden auf.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Meldung über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Basler Grossrat Eric W. auf.

20 Minuten, Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Durchführung der Basler Herbstmesse auf. Die Basler Zeitung kam einen Tag später und unterliess die Quellennennung.

Bajour nahm im Artikel über die Basler Nano-Forschung auf eine OnlineReports-Meldung Bezug.

Im Beitrag von Prime News über die "zunehmende Missachtung der Aufgabentrennung zwischen Staat und Medien" wird OnlineReports zitiert.

Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über den Grund des Tramunglücks vom Oktober 2019 auf.

Die OnlineReports-Erstmeldung über die zweite Beschwerde von ex ASE-Präsident Simon Müller vor Bundesgericht wurde von der BZ Basel aufgenommen.

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Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


In Birsfelden ist das Referendum gegen den Quartierplan "Zentrum" zustande gekommen, so dass die Volksabstimmung am 27. März stattfindet.

Nach zwanzig Jahren im Amt wird die Oberwiler Gemeinderätin und Vizepräsidentin Rita Schaffter (Die Mitte) per Ende Juni aus dem Oberwiler Gemeinderat zurücktreten.

Der Kanton Basel-Stadt und Allschwil haben sich darauf geeinigt, die ÖV-Anbindung des Bachgrabengebiets durch Verlängerung der Buslinie 64 voraussichtlich im zweiten Quartal zu verbessern.

Weil im Reinacher Einwohnerrat die Stimmen bei der Abstimmung über den diesjährigen Steuerfuss nicht vollständig ausgezählt wurden und somit das Zweidrittel-Mehr nicht korrekt erfasst wurde, muss das Gemeindeparlament im Februar nochmals über dieses Geschäft abstimmen.

Der abgewählte Basler Regierungsrat Baschi Dürr (FDP) stösst ab Jahresbeginn zum "Sonntalk"-Moderatoren-Team von Telebasel.

Der Schweizer Dirigent Titus Engel wird ab der Saison 2023/24 als Principal Conductor der Basel Sinfonietta die Leitung des weltweit einzigen grossen Orchesters für zeitgenössische Musik übernehmen.

Die Baselbieter Regierung bewilligt den unterstützenden Einsatz von 29 Polizei-Mitarbeitenden vom 14. bis 22. Januar zur der Gewährleistung der Sicherheit anlässlich des World Economic Forums (WEF) in Davos.

Alexander Suter (36) wird als Nachfolger von Fleur Jaccard, die die Geschäftsführung der Zürcher "Age Stiftung" übernimmt, neuer Leiter der Abteilung Soziales  und GL-Mitglied der Christoph Merian Stiftung.

Weil bei der Baselbieter Polizei Beat Krattiger, Chef Sicherheitspolizei, in etwa zwei Jahren vorzeitig in Pension gehen will, kommt es ab 1. Januar aus Gründen der Kontinuität zu einem Stellen-Tausch mit Reto Zuber, dem bisherigen Chef Planung und Einsatz.

Aufgrund der aktuellen pandemischen Lage und der damit verbundenen Unsicherheiten wird die Basler Museumsnacht am 21. Januar abgesagt und voraussichtlich auf den Freitag, 20. Mai 2022 verschoben.

Wegen der stark zunehmenden Corona-Fallzahlen, der hohen Belastung des Gesundheitssystems und der aktuellen Entwicklung setzte die Baselbieter Regierung den Kantonalen Krisenstab wieder ein und reaktivierte den Pandemieplan.

Zum 125-Jahre-Jubiläum schenkt die Basler Regierung der F. Hoffmann-La Roche AG einen originalen Basilisken-Brunnen, der 2023 am künftigen Science Square auf dem Roche-Gelände an der Ecke Peter Rot-Strasse / Chrischonastrasse montiert werden soll.

Die Ost-West-Piste des EuroAirports wird ab 2. Dezember aufgrund der Verschiebung des magnetischen Nordpols von "08/26" zu "07/25" umbenannt.

Die Geschäftsleitung des Landrats hat angesichts der stark steigenden Corona-Fallzahlen beschlossen, dass an den Landratssitzungen per sofort wieder Maskenpflicht gilt.

24 Mitarbeitende der Baselbieter Polizei kommen auf Ersuchen der Genfer Regierung für Aufgaben bei der Durchführung der 12. WTO-Ministerkonferenz zum Einsatz.

Der Basler Journalist, Historiker und langjährige Grossbritannien- und Irlandkorresponent von Radio SRF, Martin Alioth, ist am 18. November nach schwerer Krankheit im Alter von 67 Jahren gestorben.

Der FC Basel überträgt der Rennbahnklinik in Muttenz per sofort die medizinische Versorgung der 1. Mannschaft, der Frauen- und der Nachwuchsabteilung.

Als Nachfolger der in Pension gehenden Yvonne Aellen wird Simon Leuenberger per 1. März 2022 die Leitung der Abteilung Grünflächen-Unterhalt der Stadtgärtnerei Basel.

Die Mitglieder des Schutzverbandes EuroAirport wählten am 11. November die Reinacher Einwohnerrätin Katrin Joos Reimer als neue Präsidentin und Nachfolgerin von Landrätin Rahel Bänziger.

Die Pharma-Firma Bachem AG hat am 11. November in Bubendorf den Grundstein für den Bau des bisher grössen Produktionsgebäudes gelegt, das bis zu 150 neue meist hochqualifizierte Arbeitsplätze bieten wird.

Die Fassade der Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde in Lörrach wurde am 8. November in der Dunkelheit mit zwei Eiern beworfen.

Für die demissionierenden Daniela Dolci Reidemeister, Gottlieb A. Keller und Sibylle Schürch treten Bernhard Berger, Annette Luther und Hans-Peter Wessels in Basler Universitätsrat ein.

Für die erstmalige Besetzung des Stiftungsrats der neuen Wohnbaustiftung und die Amtsdauer vom 1. Dezember 2021 bis 30. November 2025 wählte die Basler Regierung Sarah Barth, Agnes Dormann (Präsidentin), Manuela Jessica Scarpellino, Jürg Steiner und Felix Suter.

Eine klare Mehrheit der Justiz-, Sicherheits- und Sportkommission des Basler Grossen Rates folgt der Regeirung und empfiehlt die kantonale Volksinitiative "Grundrechte für Primaten" ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung.