© Fotos by zvg / OnlineReports.ch
Dokumentation einer Entsorgungs-Geschichte, Autor Martin Forter

Die Sündenspur von damals bis heute

Die Entsorgung von Abfällen aus der Produktion ihrer hochrentablen Produkte verfolgt die Chemie-Industrie bis auf den heutigen Tag


Von Martin Forter


Keiner hat die Geschichte der - wie er sie nennt - "Umweltnutzung" durch die Basler chemische Industrie so fundiert untersucht wie OnlineReports-Mitarbeiter Martin Forter. Seine Dissertation* unter dem sinnigen Titel "Farbenspiel" ist soeben in Buchform erschienen.


Mehr als hundert Jahre lang - vom Beginn der ersten Farbenproduktion Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Zweiten Weltkrieg - diente der Rhein der Basler chemischen Industrie als Müllschlucker. Den festen Chemieabfall kippte sie hinter den Fabriken am Rheinufer ab, warf ihn durch ein Loch in der Mittleren Rheinbrücke in die Fluten des Stromes (1860 bis 1870), schwemmte ihn später, zerrieben in den sogenannten "Dreckmühlen", mit dem Abwasser in den Rhein oder liess ihn von der Strömung des Flusses aus dem Bauch der sogenannten Girrfähre schwemmen (1916 bis etwa 1945).

Chemie: Stauwehr als Rheinverschmutzer

Frankreich baute in den 1930er Jahren unterhalb Basels das Flusskraftwerk und Stauwehr Kembs. Da die Staumauer die Strömung des Rheins reduzierte, schwemmte er den meist farbigen Chemieabfall langsamer aus dem Stadtgebiet. Dies verleitete einen Geigy-Angestellten zur abstrusen These, "dass das Stauwehr, wenn auch nicht direkt, für die Verschmutzung des Rheines doch kausaler ist als die Industrie".

Die trockenen Sommer mit niedrigem Rheinwasserstand Ende der 1940er Jahre und der rasant steigende Wasserbedarf der wachsenden Stadt sowie der florierenden Industrie machten die Nutzung des Rheins als Abfalldeponie noch besser sichtbar. Das setzte die Basler Firmen unter Druck: Sie mussten den Strom vom festen Chemieabfall entlasten und diesen an Land in Deponien beseitigen.

Als erste legte die Ciba ihre Dreckmühlen still und liess ihren Chemiemüll ab 1946 in die "Lippsgrube" der südbadischen Grenzgemeinde Weil am Rhein fahren. "Da hat's in allen Farben bunt geschillert", erinnert sich ein Augenzeuge, weshalb das Landratsamt Lörrach 1951 aus Sorge um das Grundwasser die Ablagerungen in der "Lippsgrube" verbot. Nun wich die Ciba in die Feldrebengrube in Muttenz (BL/CH) aus. Sie liegt am Rande des seit 1951 neu von Basel-Stadt als Trinkwasserquelle genutzten Grundwassergebietes "Hard". Die beiden Basel planten, das dortige Grundwasser mit versickerndem Rheinwasser anzureichern. Obwohl ein Gutachten vor einer Verschmutzung der Trinkwasserbrunnen gewarnt hatte, deponierten die Ciba und die Geigy ihren Chemieabfall in der "Feldrebengrube".

Ausweichen in elsässische und badische Nachbarschaft

Als 1955 das erste Gewässerschutzgesetz der Schweiz in Kraft trat, legte auch die Sandoz AG ihre Dreckmühlen still. Weil sie befürchtete, dass das neue Gesetz in der Schweiz Haftungsansprüche Dritter legitimiert, liess die Sandoz ihren Giftmüll bis 1961 in die "Gravière Nord" in der elsässischen Grenzgemeinde St. Louis fahren.

1957 trat aus einem Grundwasserbohrloch zwischen "Feldrebengrube" und Trinkwasserversorgung "Hard" eine stinkende, orange und phenolhaltige Brühe aus. Da die Baselbieter Regierung nun ein Ablagerungsverbot erliess, machten es die Geigy und die Ciba nun der Sandoz nach und liessen ihren festen Chemieabfall im französischen und deutschen Grenzgebiet abkippen: Im "Le Letten" in Hagenthal-le-Bas (F), im "Roemisloch" bei Neuwiller (F) und im Hirschacker sowie in der Kesslergrube in Grenzach(D).

Bach kam grün, dann rot und gelb

Erst um 1960 gelang es den deutschen und französischen Behörden, die wilde Ablagerei an der Grenze zur Schweiz zu unterbinden. Nun stapelte sich der Chemiemüll auf den Fabrikarealen. Einen anderen Platz im Umfeld der Basler Fabriken liess sich nicht mehr finden. Zu schlecht waren die Erfahrungen mit den Giftrückständen in der Vergangenheit gewesen. Zum Beispiel in der Grenzgemeinde Neuwiller (F): "Eines Tages kam der kleine Bach aus dem ‘Roemisloch’ grün, am nächsten rot, dann gelb." Später hing mehrere Male "eine Dampfwolke in der Luft über dem Dorf", erzählt der ehemalige Bürgermeister Frédéric Schoeffel. "Es war wie Nebel. Er verursachte Atemnot."

Ähnliches geschah fast überall, wo die Basler chemische Industrie ihren Abfall hinbrachte. So duldete 1961 keine Gemeinde mehr eine Chemiemülldeponie. Der Industrie blieb "nur der Transport in eine sehr weit entfernte Grube übrig". Denn 1961 entdeckte die Basler Chemische Industrie (BCI) zwischen den beiden Gemeinden Bonfol (heutiger Kanton Jura) und dem elsässischen Pfetterhouse eine ausgebeutete Tongrube an der Grenze zu Frankreich. Niemand wusste damals in der strukturschwachen Ajoie, was Chemiemüll ist. Er kam offen und in Fässern. Was für Stoffe in die Grube an der französischen Grenze geleert wurden, hielt niemand fest.

Bonfol als "mustergültiges Projekt" gelobt

Wie die Vorgängerdeponien in der Region Basel war auch die Grube Bonfol weit herum zu riechen: In einer Petition beschwerten sich 1966 die Bewohnerinnen und Bewohner von Pfetterhouse über Giftwolken aus der benachbarten Chemiemülldeponie. Die Geigy bestritt deren Existenz. Firmenintern aber berichtet ein Ciba-Mitarbeiter: Die "Immissionen" rund um die Grube in Bonfol "widersprechen (...) so ziemlich allen kantonalen Baugesetzen". Trotzdem schrieb die Basler "National-Zeitung" 1968, die Deponie in Bonfol sei "ein mustergültiges Werk".

Schon zu Beginn der 1960er Jahre hatte ein Geologe die J.R. Geigy AG gewarnt: Im Gegensatz zu den vorher in der Region Basel aufgefüllten Kiesgruben sei die Tongrube in Bonfol gegen das Grundwasser hin dicht. Deshalb bestehe die Gefahr, dass sich die Deponie mit Wasser fülle. Geigy glaubte, die Sache mit einer Lehmabdeckung des Chemieabfalls und einer Drainage für das Sickerwasser in den Griff zu bekommen. Doch die Wassereintritte in die von 1961 bis 1976 belieferte Deponie waren nicht zu stoppen: Die Giftlagerstätte an der Grenze zu Frankreich füllte sich langsam mit Wasser und drohte zu Beginn der 1980er Jahre ins Nachbarland abzurutschen. Die BCI sicherte die Deponie für 28 Millionen Franken mit einem wasserundurchlässigeren Deckel, einem neuen Drainagesystem für das Sickerwasser und einer Kläranlage zu dessen Reinigung. Heute fordert die Regierung des Kantons Jura von der BCI, dass sie den gesamten Chemieabfall in der Grube in Bonfol ausgräbt und in Sondermüllöfen verfeuert.

Auch Kölliken wartet auf Totalsanierung

Auch bei der Sondermülldeponie Kölliken im Kanton Aargau ist gegenwärtig von Totalsanierung die Rede. Die Lösung besteht wahrscheinlich - wie für Bonfol und die Deponien in der Region Basel - im Ausgraben und Verbrennen des Grubeninhalts. Kölliken wurde von 1976 bis 1985 mit Sondermüll beliefert. Etwa 10 Prozent des eingelagerten Giftmülls kamen aus der Basler Industrie.

Wie in den 1950er Jahren im Umfeld der Deponien in der Region Basel und in den 1960er und 70er Jahren rund um Bonfol, beklagten sich auch in Kölliken die BewohnerInnen des Dorfes schon kurz nach Ablagerungsbeginn über Chemiekaliengestank, Kopfschmerzen und Übelkeit. Die Aargauer Behörden spielten die Symptome herunter: Der damalige Kantonsarzt Max Buser bezeichnete die Beschwerden 1979 als "psychosomatisch".

Sechs Jahre später schloss der Gemeinderat von Kölliken die Sondermülldeponie. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden in der Grube rund 300’000 Tonnen Problemabfall abgelagert. Täglich flossen rund 50’000 Liter verschmutzes Deponiesickerwasser in die örtliche Kanalisation. Wie in Bonfol mussten die Deponiebetreiber die Grube sichern: Sie installierten eine Kläranlage für das Sickerwasser und eine Verbrennungsanlage für die kontaminierte Luft aus der Deponie. Doch die Altlast läuft noch immer aus. Eine geplantes Drainagesystem soll bis zur Totalsanierung (Kosten geschätzt: 500 Millionen Franken) ein weiteres Aussickern des Grubenwassers verhindern.

Teuftal: "Die politisch mögliche Lösung"

Mit der öffentlichen Auseinandersetzung um die Gruben Bonfol und Kölliken konnte die chemische Industrie nach 1985 in der Schweiz keine Chemiemülldeponie mehr eröffnen: Wie schon 1961 in der Region Basel war Mitte der 1980er Jahre in der ganzen Schweiz keine Gemeinde mehr bereit, den Giftabfall vor ihrer Haustüre zu dulden. Der Bund trug diesem Umstand auf Gesetzesebene 1990 mit der "Technischen Verordnung Abfall" Rechnung. Sie verbietet die direkte Ablagerung von Chemiemüll in der ganzen Schweiz. Deshalb musste die chemische Industrie 1996 auch die zweite Nachfolgedeponie von Bonfol in Teuftal bei Mühleberg (BE) schliessen. Sie war 1976 erstmals durch die Basler Chemieindustrie beliefert worden und hat ein Volumen von 300'000 Kubikmetern: Jedes Abfallfass wurde einbetoniert und dessen Lage kartiert. Obwohl Hans Gubser, ehemaliger Umweltbeauftragter der Ciba-Geigy, 1977 festhielt, die Grube im Bernbiet sei nicht die technisch bzw. geologisch beste, sondern die politisch mögliche Lösung gewesen, ist bis heute in Teuftal noch nicht von einer Totalsanierung die Rede.

Da in der Schweiz Mitte der 1980er Jahre keine neue Chemiemülldeponie mehr zu finden ist, exportierte die Industrie einen Teil ihres Abfall. Gleichzeitig bauten die Basler Konzerne ihre Verbrennungsanlagen aus. Heute verfeuern sie fast allen Chemiemüll. Seine Verbrennung hatte die Finanzdirektion des Kantons Basel-Landschaft schon 1957 gefordert: Nur weil der chemischen Industrie die dazu notwendigen Spezialanlagen zu teuer seien, könne das Baselbiet keine Chemiemülldeponien bewilligen. Die Industrie wollte nicht hören und hat noch acht weitere Gruben ausserhalb des Kantons Basel-Landschaft beliefert. Dafür erhält sie heute die Rechnung.

* Martin Forter: "Farbenspiel - Ein Jahrhundert Umweltnutzung durch die Basler chemische Industrie", Chronos Verlag Zürich, 2000.

6. Juni 2000


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

Weitere aktuelle News

News

Basel Feuer aus Abfallkübel in der Sekundarschule Bäumlihof
Basel "Swisslos"-Panne: 5'000 Gewinner warten auf Gutschrift
Liestal Ehemaliger Obergerichtspräsident René Bacher gestorben
Riehen Einbrecher suchte 30 Familiengarten-Häuschen heim
Zoll Ein fetter Fleisch-Schmuggel ohne Fleisch am Knochen
Basel Grosser Rat stimmt umstrittenen Rheinterrassen zu
Wittinsburg 1,2 Millionen Franken für mehr Komfort für Fahrende

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Fasnacht ist erneut in Gefahr"

Basler Zeitung
vom 8. Juli 2020
im Interview mit dem
Infektiologen Andreas Widmer
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Ausgezeichnete Fragen, ausgezeichnete klare Antworten.

RückSpiegel

 

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz

 

Am 8. Juli wurde im Basler Rathaus die Initiative für echten Wohnschutz und das Referendum gegen das "mieterfeindliche Nichtwohnschutzgesetz" eingereicht.

Mit über 4'000 Unterschriften ist in Basel-Stadt das Referendum gegen den umstrittenen Bau des Hafenbeckens 3 zustande gekommen, so dass es am 29. November zur Volksabstimmung kommt.

2. Juli: Einreichung der Initiative "Basel baut Zukunft", die 50 Prozent gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum auf Transformations-Arealen verlangt.

Niggi Rechsteiner übernimmt die Geschäftsführung der Basler "Stiftung Sucht" und folgt damit auf Francesco Castelli, der die Stiftung während neun Jahren geführt hat.

Jeanne Locher, seit 2016 Vizepräsidentin des Gemeinderates, ist mit 1'276 Stimmen neue Gemeindepräsidentin von Münchenstein, während Herausforderer Daniel Altermatt (GLP) auf 906 Stimmen kam.

Eveline Sprecher (SP) wurde in Aesch mit 1'087 Stimmen zur Gemeindepräsidentin gewählt, wobei FDP-Gemeinderat Stephan Hohl 726 Stimmen und Andreas Spindler (SVP) 305 stimmen erzielte.

In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.

"Teufelhof"-Chef Raphael Wyniger wird neuer Präsident des Basler Hotelier-Vereins und Nachfolger von Felix W. Hauser, der dieses Amt seit 2014 ausübte.

Der Baselbieter FDP-Landrat Heinz Lerf wurde heute Donnerstag, 25. Juni, mit 76 von 81 gültigen Stimmen zum Landratspräsidenten für das Amtsjahr 2020/2021 gewählt.

Die BLT und die AAGL nehmen ab Montag, 29. Juni, den Ticketverkauf durch das Fahrpersonal auf ihrem Liniennetz wieder auf.

Mit Carmen Kolp übernimmt zum 1. Juli erstmals eine Frau die Geschäftsführung der IG Kleinbasel (IGK), als Nachfolger von Benny Zeuggin.

An seiner Sitzung vom 22. Juni wählte der Vorstand der CVP Basel-Stadt Marco Natoli zum neuen Vizepräsidenten.

Nachdem die Baselbieter Polizei ihren Postenbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend an einigen zentralen Standorten konzentriert hat, wird sie per 29. Juni alle Polizeiposten wieder öffnen.

OnlineReports-Kolumnistin Andrea Strahm wurde per brieflicher Wahl einstimmig als neue Präsidentin der CVP-Sektion Grossbasel-West gewählt.

Ein Baselbieter Automobilist fuhr mit seinem Mercedes auf einer 80 km/h-Strecke bei Schöftland AG mit 131 km/h in eine Tempokontrolle der Aargauer Kantonspolizei.

Die Gemeinde Gelterkinden ist mit 3'824 Franken pro Kopf (6'300 Einwohnende) verschuldet.

Angesichts der positiv verlaufenden Zahlen stellen wir hier die Baselbieter Corona-Angaben ein und fahren mit üblichen Kurzmeldungen weiter.

Coronavirus Baselland, Stand 11. Juni, 14 Uhr: 846 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 807 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 10. Juni, 14 Uhr: 846 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 806 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 9. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 805 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 8. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 804 Personen (-) sind genesen.

Am Wochenende des 13./14. Juni beendet das Universitätsspital Basel den Betrieb des Corona-Testcenters in der Predigerkirche.

Coronavirus Baselland, Stand 7. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 804 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 6. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 803 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 5. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 4. Juni, 14 Uhr: 844 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 3. Juni, 14 Uhr: 844 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 2. Juni, 14 Uhr: 843 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 1. Juni, 14 Uhr: 843 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 31. Mai, 14 Uhr: 842 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 30. Mai, 14 Uhr: 841 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 29. Mai, 14 Uhr: 841 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 28. Mai, 14 Uhr: 840 bestätigte Fälle (+2); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 27. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 26. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 25. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 801 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 24. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 801 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 23. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 800 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 22. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 799 Personen (+1) sind genesen.