© Fotos by Mission 21 / Marco Schmidt
"Wir machen uns grosse Sorgen": Betroffene Kinder bei Manyenem, Kamerun

Mission 21 gegen Palmölplantagen-Projekt in Kamerun

Das Monokultur-Projekt bedroht einen der ältesten und artenreichsten Regenwälder Afrikas


Von Ruedi Suter


Aufgeschreckt durch ein gigantisches Palmöl-Projekt in Kamerun, das den Regenwald und die Menschen im eigenen Wirkungsbereich existenziell bedroht, bezieht die in Basel ansässige Mission 21 eine umweltpolitische Abwehrposition: Sie verurteilt öffentlich das Vorhaben des US-amerikanischen Konzerns "Herakles Farms".


Ihr Ding war es bislang nicht, sich explizit für den Umweltschutz einzusetzen. Doch jetzt wehrt sich auch die Basler Mission 21 gegen eine Palmölplantage. Und zwar im Südwesten Kameruns, wo die für das Weltklima wichtigen Regenwälder am Golf von Guinea noch einigermassen intakte Stellen aufweisen. Dort sollen jetzt auf einem gegen 80'000 Hektar grossen Gebiet zwischen dem nördlichen Korup-Nationalpark und dem südlichen Naturreservat Rumpi Hills alle wild wachsenden Bäume und Sträucher umgehauen werden, um einer riesigen, symmetrisch angelegten Palmölplantage Platz zu machen.

Hinter dem Projekt steht der US-amerikanische Konzern "Herakles Farms" und seine Tochterfirma "Sithe Global Sustainable Oils Cameroon" (SG-SOC). Auffallend: "Sustainable" heisst auf Englisch "nachhaltig", was Palmölplantagen gemäss Ökologen und Umweltschutzorganisationen eben gerade nicht sind. So hat sich jetzt eine breite Front gegen das Palmöl-Projekt in Kamerun gebildet. Ihr hat sich das evangelische Missionswerk in Basel nun ebenfalls angeschlossen.

Gekaperte Wasserrechte

Die Mission 21 und ihr kamerunischer Partner, die Presbyterianische Kirche, stemmt sich laut Mediensprecherin Anna Wegelin nun gegen die geplante Gross-Plantage, weil 25'000 Menschen – vorwiegend Kleinbauern – ihre Lebensgrundlage verlieren würden. Diese bauen auf kleinen Feldern Maniok und Kochbananen an, sie ernten Kakao und verkaufen ihn, um damit Arzt oder Medikamente bezahlen zu können. Der bedrohte Regenwald liefert ihnen neben Baumaterialien Früchte und Wildfleisch. Betroffen würde aber auch das von der Basler Mission (heute Teil der Mission 21) vor über sechs Jahrzehnten als Aussätzigenspital gegründete Spital Manyemen zwischen Kumba und Mamfe, das am Rande der geplanten  Mono-Plantage liegt und in dem zurzeit vier Mitarbeitende mit ihren Familien leben.

Die Kamerun-Verantwortliche der Mission 21, Verena Ramseier: "Wir machen uns grosse Sorgen um die Menschen, die Umwelt und die Auswirkungen, die dies auf das Spital Manyemen haben könnte." Zu befürchten sei, "dass viele Menschen, die durch die Monokultur ihr Land verlieren, sich beispielsweise einen Spitalbesuch nicht mehr leisten" könnten. Und da sich SG-SOC alle Wasserrechte gesichert habe, könne es in Trockenperioden zu Engpässen in der Wasserversorgung kommen. Überdies könne das Wasser durch Pestizide verseucht werden, befürchtet Ramseier. Ob dem verbalen Protest auch konkrete Aktionen gegen die Plantage folgen werden, hat die Mission 21 noch nicht entschieden.

Bevölkerungen protestieren

Kritisiert wird das gigantische Palmölplantagen-Projekt auch vom WWF. Für diesen ist Kamerun ein afrikanisches Schwerpunktgebiet, in dem sich die Organisation allerdings oftmals scheut, klar Position gegen die Verantwortlichen der Regenwaldvernichtung Stellung zu beziehen (Bild: Palmölplantage in Kamerun).  Nicht so aber in diesem Fall. Das bedrohte Gebiet sei Teil eines der 25 Biodiversität-Hot-Spots der Welt.

 

Die Konzessionsflächen lägen in einem der "ältesten und artenreichsten Regenwälder Afrikas" und bedrohten die Heimat einzigartiger und bedrohter Tiere wie Waldelefanten, Schimpansen, Stummelaffen und Preuss-Meerkatzen, liess die Panda-Organisation verlauten. Herakles Farms und SG-SOC seien zwar Mitglieder der Organisation Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO), die eine Nachhaltigkeit anstrebt, doch hielten sich die Unternehmen "nicht an die Regeln".

Schliesslich moniert der WWF in seltener Schärfe den Umgang des Konzerns mit den betroffenen Gemeinden: "Die lokalen Gemeinden wurden weder mit den erforderlichen Informationen, wie Umweltgutachten, versorgt, noch wurde ihre Zustimmung für das Projekt eingeholt." Der Organisation lägen mindestens 20 offizielle Beschwerden von Dörfern, Bürgermeistern und Abgeordneten vor, die sich gegen die geplante Plantage stellten.
 
Verlierer sind die Einheimischen

Ein paar Kommunen hätten zudem eine Klage eingereicht, da das Vorgehen des Konzerns gegen Kameruner Gesetze verstosse. Diese sind oft recht fortschrittlich, kommen jedoch aufgrund der ausufernden Korruption im Land häufig gar nicht zur Anwendung. Gemäss der deutschen Wildschutzorganisation Pro Wildlife und Rettet den Regenwald sei die in Kamerun erforderliche Umwelt- und Sozialverträglichkeitsstudie für die Palmölplantage von Herakles Farms und SG-SOC erst nach Rodungsbeginn und nach dem Setzen von "tausenden Ölpalmsetzlingen" präsentiert worden – jedoch "voll mit manipulativen Informationen".

Pro Wildlife: "Uns liegt der Vertrag vor, den die Regierung Kameruns mit SG-SOC abgeschlossen hat. Demnach muss die Firma auf zehn Jahre keine Steuern zahlen. Sie darf zudem auch noch das gesamte Holz der Konzessionsfläche von 60-70'000 Hektar verkaufen und den Gewinn einstecken. Die Regierung und die lokale Bevölkerung hingegen sind die Verlierer der Deals." Dass die letzten Regenwälder der Erde immer mehr von Palmölplantagen bedroht werden, hängt mit dem explodierenden Konsum des Palmöls zusammen.

Beliebtes, aber verhängnisvolles Palmöl

Das weltweit meist verwendete Pflanzenfett gilt als gesund (keine Transfettsäuren). Umweltbewusste Konsumenten und Konsumentinnen können darauf achten, andere gesunde Öle zu verwenden. Kein einfaches Vorhaben, da zahlreiche Produkte des Alltags, speziell in den Bereichen Hygiene und Lebensmittel, Palmöl enthalten. 


Zu allem Unglück wird Palmöl auch immer mehr für Agrotreibstoffe verwendet. Die Folge davon ist eine weitere Steigerung des Irrsinns: Fielen die überall schrumpfenden Wälder wenigstens noch für die Speisung der Menschen, werden sie jetzt auch noch für die Fütterung von Maschinen abgeholzt. Womit sich die globale Entwaldung selbstverständlich weiterhin beschleunigt.

14. April 2012

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"Mission nahm in Naturschutzfragen Stellung"

Danke für diesen Artikel auf OnlineReports. Es ist gut, dass sich die Presbyterianische Kirche respektive die Mission 21 jetzt auch kritisch über die geplante Oelpalmenplantage nordwestlich des Kamerunbergs äussern. Allerdings stimmt es nicht, dass es nie Aufgabe der Mission gewesen sei, sich in Naturschutzfragen zu äussern. Beispielsweise habe ich an meinem College (Cameroon Protestant College Bali/Bamenda) als Biologielehrer gleich kurz nach der Gründung des WWF mit dieser Organisation Verbindung aufgenommen und viel Werbeprospekte

zum Schutz der Fauna und auch der Flora erhalten, mit Schülern besprochen und verteilt.

 

Das gleiche tat unser Principal, der Basler Botaniker Peter Rudin (später am Realgymnasium Lehrer von Bruno Manser) und mein Kollege Paul Dürr aus Pratteln, auch Biologe, Rektor des Lehrerseminars Batibö der Basler Mission. Wir alle von Basel ausgesandten Lehrer haben den Naturschutzgedanken propagiert, und vielleicht hat der eine oder andere Schüler das zu Herzen genommen – in einem Land, wo alles geschossen wurde, was vor die Flinte kam. Bewahrung der Schöpfung ist ein urchristliches Anliegen, nicht erst seit Carl Friedrich von Weizsäcker. Hoffen wir, dass noch ein Rest des Regenwalds übrig bleibt!


Hans Peter Straumann, Liestal



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"Innerhalb von weniger als zehn Jahren brannte es in der Auto-Einstellhalle Im Hirshalm, in Riehen."

Peter A. Vogt
SVP-Einwohnerrat Riehen
in einer Medienmitteilung
vom 29. September 2020
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Gute Bilanz. In andern Einstellhallen brennt es innerhalb von Sekunden.

Frisch pubertiert

Bitte so lange wie möglich

RückSpiegel

 

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.
 

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.

Der Deutsche Florian Röthlingshöfer wird neuer Direktor der Schweizerischen Rheinhäfen und Nachfolger von Hans-Peter Hadorn, der Ende Jahr abtreten wird.

Patricia von Falkenstein, die Präsidentin der Liberalen LDP, wird als Nachfolgerin von Helmut Hersberger neue Präsidentin des Hauseigentümer-Verbandes Basel-Stadt.

Roman Brunner (Muttenz) wird per 1. November 2020 neuer Präsident der Baselbieter SP-Landratsfraktion als Nachfolger von Miriam Locher, die sich für das Amt der Parteipräsidentin bewirbt.

Dem Enkeltrickgewerbe fielen in Basel kürzlich Beträge von 15'000 und 4'000 Franken in die Hände, während ein happiger Beutezug von 80'000 Franken misslang.

Der FC Basel und sein Captain Valentin Stocker verlängern den Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis im Sommer 2023 – mit einer Option auf ein weiteres Jahr.

Im vergangenen Sommer lagen die Ozon-Konzentrationen in der Region Basel zwar tiefer als im Vorjahr, aber immer noch deutlich über den Grenzwerten der Luftreinhalte-Verordnung.

Mit zusätzlichen Städtepartnerschaften mit Abidjan (Elfenbeinküste) und einer Stadt in einem Erstfluchtland im Nahen Osten will die Basler Regierung "ein Zeichen der Solidarität setzen".

Teilerwerbstätigen Beziehenden von Ergänzungsleistungen und Beziehenden von Ergänzungsleistungen, die zu einer medizinischen Behandlung fahren, werden im Baselbiet die Kosten für Schutzmasken mit pauschal 30 Franken vergütet.

Ralph Lewin und Andreas Sturm stellen sich nach über zehnjähriger Amtszeit nicht mehr für eine Wiederwahl für die nächste Amtsperiode im Bankrat der Basler Kantonalbank zur Verfügung.

Die auslaufenden Verträge von Cheftrainer Marcel Koller und den Assistenztrainern Thomas Janeschitz und Carlos Bernegger mit dem FC Basel werden "im gemeinsamen Einvernehmen" nicht verlängert.

Die auf Gebäudetechnik und Energiekonzepte spezialisierte Rapp Gebäudetechnik AG plant die Konzentration ihrer Geschäftstätigkeit am Standort Münchenstein und erwägt die Schliessung ihrer beiden Filialen in Lausanne und Genf.

Der Baselbieter Landrat wird vorläufig – mindestens bis zu den Herbstferien – weiterhin im Basler Kongresszentrum tagen, wie die Geschäftsleitung beschlossen hat.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt über den Pendlerfonds das Veloverleihsystem Basel mit 2,15 Millionen Franken.

Wegen der Corona-Situation haben der Gewerbeverband und das Erziehungsdepartement entschieden, die 8. Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse  vom 15. bis 17. Oktober nicht durchzuführen.

Auf der A2 bei Birsfelden wurde in der Nacht des 3. August ein in der Region wohnhafter Italiener als Raser erwischt, der bei erlaubten 80 mit 140 Stundenkilometern in Richtung Bern/Luzern unterwegs war.

Der Kanton Basel-Stadt, die IWB und Pro Innerstadt Basel gaben heute den offiziellen Startschuss für die Erneuerung der Freien Strasse und der angrenzenden Gassen.

Weil bei Bauarbeiten am Hochbergerplatz ein Stromkabel durchtrennt wurde, kam es am 30. Juli kurz vor 7.30 Uhr in Teilen von Kleinhüningen zu einem Stromunterbruch.

Die Friedhöfe Basel schreiben die Dienstleistungen für die Einsargung und die Überführung von Verstorbenen im Rahmen der unentgeltlichen Bestattung neu aus.

Die Universität Basel hat entschieden, ihren Dies academicus auf Grund der Corona-Pandemie nicht durchzuführen.

Die Baselbieter Corona-Abklärungs- und Teststation befindet sich neuerdings im Spenglerpark in Münchenstein.

Daniela Martin wird neue Geschäftsführerin der Basel Sinfonietta.

Am 8. Juli wurde im Basler Rathaus die Initiative für echten Wohnschutz und das Referendum gegen das "mieterfeindliche Nichtwohnschutzgesetz" eingereicht.

Mit über 4'000 Unterschriften ist in Basel-Stadt das Referendum gegen den umstrittenen Bau des Hafenbeckens 3 zustande gekommen, so dass es am 29. November zur Volksabstimmung kommt.

2. Juli: Einreichung der Initiative "Basel baut Zukunft", die 50 Prozent gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum auf Transformations-Arealen verlangt.

Niggi Rechsteiner übernimmt die Geschäftsführung der Basler "Stiftung Sucht" und folgt damit auf Francesco Castelli, der die Stiftung während neun Jahren geführt hat.

Jeanne Locher, seit 2016 Vizepräsidentin des Gemeinderates, ist mit 1'276 Stimmen neue Gemeindepräsidentin von Münchenstein, während Herausforderer Daniel Altermatt (GLP) auf 906 Stimmen kam.

Eveline Sprecher (SP) wurde in Aesch mit 1'087 Stimmen zur Gemeindepräsidentin gewählt, wobei FDP-Gemeinderat Stephan Hohl 726 Stimmen und Andreas Spindler (SVP) 305 stimmen erzielte.

In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.