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"Wir sind tief erschüttert": Feldweg, bewachte Landesgrenze bei Leymen

In Leymen herrscht Ärger über rigide Schweizer Grenzabriegelung

Ein kurzer Spaziergang über die Landesgrenze scheitert an Sicherheitsorganen / BLT-Tram hält in Leymen mit geschlossenen Türen


Von Peter Knechtli


Eine weitere Grenz-Groteske bringt Corona derzeit in der elsässischen Gemeinde Leymen hervor: Dorfbewohner mit Schweizer Pass, die ihren Fuss auf Schweizer Boden setzen wollen, werden von der Militärpolizei zurückgewiesen. Gleichzeitig verlieren sie ihr wichtigstes öffentliche Verkehrsmittel: Das BLT-Tram lässt in Leymen niemanden ein- und aussteigen.


Belinda Ruhl (Name geändert) ist "wütend", wie sie selbst sagt. Die Baslerin wohnt seit 26 Jahren mit ihrem elsässischen Ehemann in Leymen. Sie besitzt auch den französischen Pass, er auch den schweizerischen. Wer, wie das binationale Doppelbürger-Paar im Leimental am Fusse der Ruine Landskron wohnt, kennt die Landesgrenze längst nicht mehr: Es ist ein eingespieltes Hin und Her.

Ein international buntes Gemisch der elsässischen Grenzgemeinde – rund 30 Prozent von ihnen sind Schweizer, aber auch viele in der Pharmaindustrie tätige Expats wohnen hier – fährt täglich in die Region Basel zur Arbeit oder zum Einkauf. Oder geht auf einen kleinen Spaziergang, so wie Belinda Ruhls Lebenspartner, der sich vergangenen Dienstag wegen der geltenden Ausgangssperre zu ein paar Schritten ins Grüne aufmachte.

"Nehmen Sie den Fuss von der Strasse"

Sein Rundweg auf einem Mergelweg verläuft während 90 Metern (Pfeile) ein paar Schritte südlich parallel zur Landesgrenze asphaltiert über Schweizer Boden, und danach wieder weiter auf Elsässer Territorium. Was im normalen Alltag längst als überwunden gilt, war auf einen Schlag anders: Die Militärpolizei verbot ihm im Niemandsland, seinen Spaziergang weiterführen. Dasselbe erlebte er, als er den Leymener Rundweg zwei Tage später nochmals absolvieren wollte. "Nehmen Sie den Fuss von der Strasse", befahl ihm der Schweizer Uniformierte.

"Diese Grenze existiert für uns schon lange nicht mehr", sagte Belinda Ruhl und spricht von einer Schikane. "Ich bin tief erschüttert über den Mangel an Solidarität und das völlige Fehlen regionalen Denkens in einer Grenzregion wie Basel, wo man sonst immer eine grosse Klappe hat und alle gern vom andern profitieren." Umso störender empfand sie die Beobachtung, wie eine Reiterin aus der Schweiz "seelenruhig" und aus dem Elsass ungehindert über die grüne Grenze in die Schweiz trabte.

Ab Samstag vom ÖV abgenabelt

Die Grenzgänger-Gemeinde Leymen ist derzeit aussergewöhnlich abgenabelt. Denn jetzt kommt es auf der Tramlinie 10 der BLT zu einer grotesken Situation. Auf der Fahrt von Flüh nach Rodersdorf führt die Linie auf einer Länge von drei Kilometern über französisches Gebiet der Gemeinde Leymen.

Ab morgen Samstag hält das Tram am Bahnhof der Elsässer Gemeinde zwar an, lässt aber niemanden ein- und niemanden aussteigen, wie BLT-Direktor Andreas Büttiker am Donnerstag gegenüber OnlineReports bestätigte. Sein ÖV-Unternehmen habe von der Eidgenössischen Zollverwaltung eine entsprechende "Verfügung" erhalten. "Natürlich ist das für uns als kundenorientiertes Unternehmen unangenehm" meinte Büttiker, allerdings nicht ohne zu erwähnen, dass sich Leymen am Betrieb der Tramlinie finanziell nicht beteiligt.

"Kanalisierung" angestrebt

OnlineReports wollte bei der Zollverwaltung wissen, wie es zu dieser kuriosen Aussperrung der Gemeinde Leyem kommen konnte. Bei der Tramlinie 10 handle es sich "um eine rein Schweizerische Tramlinie, die aufgrund der Passage durch Frankreich von Personal der Eidgenössischen Zollverwaltung kontrolliert werden muss", erklärte eine Sprecherin.

Und weiter: "Durch die Schliessung der Haltestelle in Leymen kann die Einreise in die Schweiz besser auf andere Grenzübergänge kanalisiert und die dadurch gewonnenen personellen Ressourcen wiederum auf anderen Grenzübergängen oder im Zwischengelände eingesetzt werden."

Tramlinien Weil und St-Louis bleiben offen

Damit wird Leymen, das zu rund 30 Prozent von Schweizern und vielen Grenzgängern bevölkert wird, des wichtigsten öffentlichen Verkehrsmittels beraubt. Für Belinda Ruhl ein weiterer Grund für Kopfschütteln, weil nämlich die grenzüberschreitenden BVB-Linien nach Weil am Rhein sowie nach St-Louis weiterhin in Betrieb sind, wie OnlineReports auf Nachfrage bei den "Basler Verkehrsbetrieben" erfuhr.

Hingegen ist der Strassen-Grenzübergang in Biel-Benken geschlossen. Die Folge für Leymen: Ein "Coop"-Einkauf im benachbarten Flüh ist nicht mehr möglich. Für Grenzgänger, die gleich nebenan in der Schweiz arbeiten, ist durch die "Kanalisierung" ein immens langer Umweg über Allschwil oder Basel erforderlich.

Androhung einer Busse

Ein Mann aus Leymen, der diese Woche um 6 Uhr nach Biel-Benken über die grüne Grenze zur Arbeit fahren wollte, wurde gestoppt und unter Androhung einer Busse an die Leymener Tramhaltestelle zurückgewiesen. Was, wenn diese Haltestelle demnächst wochenlang geschlossen bleibt?

Fassungslos bleibt Belinda Ruhl zurück. Sie denkt an Dorfbewohner, die auf den öffentlichen Verkehr angewiesen sind, aber auch an ganz praktische Fragen: "Weshalb kann ein Schweizer Rentner, der in Leymen wohnt, nicht direkt in Flüh im 'Coop' einkaufen gehen, sondern muss mit dem Auto zuerst über den Zoll in Allschwil fahren und sich und andere einem Risiko aussetzen?"

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3. April 2020

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"Ein Schildbürgerstreich"

Nun ja, sehr geehrter Herr Heusser, primär geht es in diesem Fall nicht um billiges Einkaufen in Leymen, sondern dass zwei mir bekannte Mitarbeiterinnen vom Bruderholzspital in Binningen nicht mehr mit dem 10-er Tram in Leymen einsteigen und nach Bottmingen fahren konnten, da beide selbst kein eigenes Fahrzeuge besitzen, um dann (bis heute Montag) über Allschwil (!) fahren zu müssen. Was Bekannte von ihnen nun machen "durften".

Wenn das kein Blödsinn ist, da die 8-er und 3-er Trämli frisch-fröhlich weiter nach Deutschland und Frankreich fahren, und das selbstverständlich mit Grenzkontrollen im Tram. Warum konnte man das nicht in Leymen machen? Und kann es immer noch nicht, da dort nicht angehalten wird. Jetzt dürfen die beiden Krankenschwestern "freundlicherweise" über Biel-Benken chauffiert werden. Wenn diese Organisation kein Schildbürgerstreich ist.


Bruno Heuberger, Oberwil




"Diese Compatriotes beeindrucken mich nicht"

Es ist schon enorm, wie viele Compatriotes sich enervieren können ob einer sicher vorübergehenden Situation. Die lieben Leute, die gerne die niederen Hauspreise und das spannendere und billigere Einkaufen im Elsass sowie die guten Schweizer Gehälter geniessen, müssen sich einmal während einigen Wochen etwas anders einrichten.

Diese lieben Zeitgenossen, die man meines Wissens im Badischen manchmal "Klugscheisserle" nennt, können mich nicht besonders beeindrucken. Und Alexandra Nogawa möchte ich zuhanden ihrer Freunde in Frankreich ein Zitat von Charles de Gaulle ans Herz legen: "Les choses étant celles qu’elles sont …."


Heinrich Heusser, Basel




"Heimlich über die grüne Grenze"

Gottseidank schützt das Militär unsere Grenzen! Es könnte ja nachts jemand heimlich über die grüne Grenze kommen, um das in Frankreich auf 1000 m begrenzte Hundeausführverbot zu umgehen. Und dann pinkeln die Hunde noch auf unsern Bärlauch!


Peter Lottner, Basel




"Ich es mir nicht verklemmen"

Als Doppelbürger sollten die beiden aber kein Problem haben: Als Schweizer dürfen sie nämlich jederzeit in die Schweiz einreisen, und ich denke, für Franzosen gilt das umgekehrte auch. Also einfach beide Pässe mitführen und den jeweils angesagten vorweisen – und gegebenenfalls den Miiitärpolizisten auf die Gesetzeslage hinweisen. (Wie sich das mit dem von Frankreich verordneten Ausgangsrayon verträgt, weiss ich natürlich nicht.) Dennoch kann ich es mir nicht verklemmen, die letzte Frage mit einer Gegenfrage beantworten: Warum muss Belinda Ruhl unbedingt in Flüh einkaufen? Auch in Leymen hat's Lebensmittelgeschäfte.


Stefan Zingg, Basel




"Ich habe mit meiner Frau gewettet ..."

Als ich den BZ-Basel Artikel gelesen habe, dass unser 10-er-Tram nur sporadisch kontrolliert würde und weiter über das kleine Stückchen Leymen auf französischem Boden fährt, habe ich mit meiner Frau gewettet, dass die Schweizer Zollverwaltung sicher das Gebiet absperren wird, statt regelmässige Kontrollen im Tram wie im 8-er-Tram nach Weil und St-Louis zu machen. Kam noch dazu, dass der SVP-NR Aeschi im Nachhinein lautstark eine vollständige Grenzsperrung forderte. Und genau so ist es nun passiert.

Der reisserisch aufgemachte Artikel mit Foto in der BZ sei Dank. Die Frage sei schon erlaubt, ob der Schreiberling sich der Situation dort überhaupt bewusst war. Es scheint, dass sich wieder mal ein Schreibtischtäter als Regionaljournalist profilieren wollte und das im Sinne dieser CH-Media Zeitung aus Aarau. Hoffentlich bleibt mit die gewonnene Pizza dann nicht im Hals stecken.


Bruno Heuberger, Oberwil




"Entweder oder"

Zur letzten Frage bezüglich des "Schweizer Rentners" hätte ich folgende Frage: "Ist es nicht so, dass die Grenze nur für Grenzgänger geöffnet ist?" Daraus folgt: Der Rentner darf auch nicht über den Zoll in Allschwil in die Schweiz einfahren, um einzukaufen. Zudem sollte es wohl auch keine Rolle spielen, ob der Rentner aus Timbuktu oder der Schweiz stammt. Er wohnt nun mal in Frankreich.

Ich kann den Ärger zwar sehr gut nachvollziehen, aber ich denke, die Behörden können zur Zeit nun mal  nicht für jeden Sonderfall Ausnahmelösungen schaffen. Entweder ist die Grenze zu oder sie ist offen. Und wenn nicht eine regionale Zeitung einen Artikel über die offene Grenze bei Leymen gebracht hätte, wäre dort wohl auch nicht plötzlich zugesperrt worden ...


Lucas Gerig, Bürgerrat, Basel




"Mit 500 Euro gebüsst"

Das ist in Frankreich überhaupt nicht anders. Wir haben Freunde, die in der Nähe von Genf in Frankreich wohnen. Bei einem Spaziergang wurde das Ehepaar (er Japaner, sie Französin) von der französischen Polizei gestoppt und mit 500 Euro gebüsst, das weil sie mehr als 1 Kilometer vom Wohnort entfernt waren. Ich weiss das auch vom Elsass, dass die Leute sich nicht mehr aus den Häusern getrauen. Ist das vielleicht besser?


Alexandra Nogawa, Basel




"Grenztrams müssen weiter fahren könnnen"

"Der Schlagbaum ist ein denkbar unintelligentes Fahndungsmittel", sagte einstmals der frühere deutsche Innenminister und gegenwärtige Präsident des deutschen Bundestages Wolfgang Schäuble. Was der Rechtsaussenpolitiker damals auf etwas bezog, was er selber als "Terroristen-Abwehr" verstand, kann als allgemeingültiger Satz gelten, der sich ebensogut auf die jetzige Abwehr des Corona-Virus anwenden lässt.

Die willkürlich gezogenen Grenzlinien gegen Corona zu verbarrikadieren ist dumm. Sie dann erst noch mit derselben Sturheit zu schützen wie damals vor unseligen Jahrzehnten (wie das Beispiel Leymen zeigt) ist erst recht bedrohlich. Dumpfer Nationalismus ist da nicht weit. Will man den bestmöglichen Schutz vor dem Virus, dann greift man zur Abschottung von Siedlungs- und Ballungsgebieten, grosse (wie Quartiere) oder kleine (wie Strassenblocks), egal ob durch Grenzlinien getrennt oder nicht – aber ganz sicherlich nicht zu Grenzsperren.

Deshalb müssen die Grenztrams 3 und 8 (und auch die 10) unter allen Umständen weiter zirkulieren können: Nicht nur für den wichtigen wirtschaftlichen Austausch, sondern auch als Symbol der Offenheit und als Zeichen gegen politische Dummheit und Abschottung.


Beat Leuthardt, Grossrat "Basta"/Grünes Bündnis, Basel




"Sie verfallen gern in den Kriegsmodus"

Eine wunderbare Beschreibung dessen, was einer längst "zusammengewachsenen", internationalen Region und Gemeinschaft geschieht, wenn der jeweilige Nationalstaat und seine von den sogenannten "Hauptstädten" aus geführten Erfüllungsgehilfen nur noch nationalistisch denken. Ob Bern, Paris oder Berlin – so was wie einen Bahnanschluss am gemeinsamen Flughafen können sie grossartig, flott und locker vereinbaren – und dann "vergessen". Aber in so einer Lage - wie jetzt "Corona" – verfallen sie nur allzu gerne in den "Kriegsmodus". Ist halt so einfach ...


Peter Waldner, Basel



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