© Foto by Peter Knechtli, OnlineReports.ch
"Die Konkurrenz für Frauen wird härter": Ex Prostituierte Maria

Die "Euro 08" weckt auch Regungen unter der Gürtellinie

Basler Szenekundige rechnen während der Fussball-Europameisterschaft mit mehr Zwangs-Prostitution und Frauenhandel


Von Peter Knechtli


Wenn im Juni Männer-Heerscharen aus ganz Europa Basel in Beschlag nehmen, dann wird nicht nur Fussball ihren Hormon-Haushalt bestimmen: Szenekennerinnen rechnen während der "Euro 08" auch mit einem deutlichen Anstieg der Prostitution - auch in ihrer schlimmsten Ausprägung.


Maria D.* (45), zögert keinen Moment mit der Antwort: "Während der Euro 08 werden sehr viele Prostituierte eingeschleust. Die arbeiten dann in Salons, Sauna-Clubs oder in Hotelzimmern." Wenn in den drei Wochen vom 7. bis 29. Juni rund eine Million Männer in die Region Basel einfällt, um in Stadion, Fan-Camps und Fan-Meilen den Fussballspielen beizuwohnen, dann bleibt es nicht bei Jubel und Trauer aus dem Mund-Werk: Die grösste Grossveranstaltung, der Basel je Gastrecht bot, weckt auch Emotionen unter der Gürtellinie.

"Die Mädchen brauchen Geld"

Maria weiss, wovon sie spricht. Mehr als ein Vierteljahrhundert gab sich die gebürtige Deutsche gegen Geld Männern hin. Der Freund ihrer Mutter hatte sie schon in jungen Jahren sexuell belästigt. Den Weg in die Prostitution hatte sie ("ich bin ein richtiges Land-Ei") nie aktiv gesucht: "Da bist du einfach drin." Knapp 17-jährig  begann es, erst als Hostess in einem deutschen Nachtclub ("da wurde ich sofort vergewaltigt"). Nur: Vom Geld, das sie verdiente, "habe ich nie etwas gesehen. Die haben mir immer alles abgenommen". Ihrem Job unterzog sie sich auch noch mit Herpes genitalis, Lähmungserscheinungen und Erstickungsanfällen.

Genauso könnte es einst Frauen ergehen, die zur Aktivität im Markt der Lüste ihre sommerliche Reise ans Rheinknie antreten. "Die Mädchen aus dem Osten brauchen Geld", sagt Maria und nennt als Beispiele Ungarn, Polen und Rumänien, aber auch Frankreich und Deutschland. "Die Frauen werden härtere Konkurrenz haben", ist auch Viky Eberhard von "Alina", der Basler Beratungsstelle für Frauen im Sexgewerbe mitten im Milieu-Viertel, überzeugt.

Rotlicht-Unternehmer erwartet "Umsatz-Boom"

Der Basler Gastronom, Barbesitzer und Rotlichtkönig ("White Horse", "Roter Kater", "Adacio") Beat Emmenegger (60) hofft auf Umsätze, die sich ähnlich entwickelt wie an den grossen Messen, die ihm und den in seinen Etablissement eingemieteten "Mädchen" unterschiedliche Geschäfte bescheren.

Einen Getränkeumsatz-Zuwachs von 10 Prozent bringen ihm die Weltmessen für Uhren und Schmuck ("Baselworld") und für Kunst ("Art"). Schon deutlich besser – mit einem Plus von 30 Prozent ("sehr lukrativ") - läuft das Geschäft anlässlich der Baumesse "Swissbau" und Gastromesse "Igeho". Doch vom Moment an, wenn die Euro-Kicker die Rasenfelder belegen, erwartet Emmenegger einen noch nie erlebten Boom: "Meine Hoffnung ist eine Umsatzverbesserung von 50 Prozent." Davon dürften auch seine Mieterinnen, die sich als Touristinnen in der Schweiz aufhalten, profitieren.

Unterschiedliche Beurteilungen

Die Beurteilungen allerdings, wie stark die freiwillige und die zwangsweise Prostitution während der Basler "Euro 08"-Wochen boomen wird, gehen stark auseinander, wie OnlineReports-Recherchen ergeben. In einer Vorschau auf eine demnächst bevorstehende Ausstellung über "Frauenhandel und Prostitution" im Kollegiengebäude nennt die Website der Universität Basel eine Zahl von jährlich 500'000 Frauen, die in Europa "in die Prostitution gezwungen" werden. Die Zahl ist, zumindest an dieser Stelle, nicht belegt.

Für Gastronom Emmenegger steht fest, dass professionelle Liebesdienerinnen aus "allen möglichen Ländern" - vor allem aus Ostländern und den EU-Staaten, mobilisiert "durch das Busch-Telefon" - zum Einsatz nach Basel reisen werden: "Die kommen aus den letzten Löchern raus. Alles, was von diesem Business lebt, wird aktiviert." Entschieden bestreitet er aber, dass es zu Zwangsprostitution kommt: "Das ist hier absolut kein Thema. Das gibt es hier nicht." Beziehungspersonen der "Frauen" seinen heute nicht mehr ihre Zuhälter, sondern ihre Familien in fernen Ländern, denen sie sich sozial verpflichtet fühlten.

Gar nicht dieser Auffassung ist die Basler Anwältin Susanne Bertschi, die häufig Frauen aus dem Milieu vertritt, und die der kantonalen "Arbeitsgruppe Menschenhandel" angehört. Zwangsprostitution beginne dort, wo ein Abhängigkeitsverhältis bestehe wie beispielsweise die Pflicht, Vorschüsse abzustottern oder die Reisekosten zu bezahlen. Die Grenzen seien fliessend von "Hardcore-Menschenhändlern", die Frauen verschleppen, bis zu "Arbeitgebern, die Sex-Arbeiterinnen ausbeuten".

Nur drei "verflüchtigte" Fälle in Basel

Zwangsprostitution "ist ganz klar ein Thema, je grösser der EU-Raum wird", meint auch Philipp Thommen (42), Leiter der Fahndungs-"Gruppe 7" der Basler Kantonspolizei, die sich mit dem Bereich der Sex-Arbeit beschäftigt: Frauen werden beispielsweise als Serviertochter in die Schweiz gelotst. "Hier wird ihnen der Pass abgenommen und gesagt: Jetzt musst du zahlen!" Einziger Ausweg bleibt die Sex-Arbeit. Dieser Trend verlagere sich "verstärkt in die Ostländer". Allerdings sei es so gut wie unmöglich, Zwangsprostitution, wie sie beispielsweise Maria D. erlebt hat, nachzuweisen. Die Betroffenen seien "sehr verängstigt", oft mit der Kultur in der Schweiz in keinster Weise vertraut und in einer finanziellen Notlage. Fahnder Thommen sind in Basel lediglich drei Fälle von Zwangsprostitution bekannt, die aber nie ans Gericht kamen: "Sie haben sich alle verflüchtigt."

Während die Fahndung beispielsweise letztes Jahr fast 650 Massagesalons kontrollierte, ist der sogenannte "Escort-Service", der sich in Hotelzimmern oder Privatwohnungen abspielt ohne V-Mann-Einsatz "nur schwer kontrollierbar".

Eher eine Sex-Flaute möglich

Philipp Thommen bezweifelt aber, dass das "Euro 08"-Sexgewerbe in Basel zu einem Problem werden könnte. Er bezieht sich bei seiner Einschätzung auf die Erfahrungen anlässlich der Fussball-Weltmeisterschaft in Deutschland. Es sei vorausgesagt worden, dass 300'000 Prostituierte freiwillig oder zwangsweise anreisen. "Das hat sich nicht bewahrheitet. Es herrschte diesbezüglich eine Flaute." Als kritisch hätten sich eher Alkohol und Hooliganismus erwiesen. Die 1'516 Sexdienstleisterinnen im Kanton Basel-Stadt (Stand 2007) müssen dennoch mit "Grosskontrollen" rechnen. Davon sind auch die Toleranzzonen im Raum Webergasse / Ochsengasse / Teichgässlein, Güterbahnhof DB Wiesenknoten und Güterbahnhof Wolf sowie der Drogenstrich um die Claramatte betroffen.

Gar keine Sorgen über käuflichen Sex während des Grossereignisses macht sich der Hanspeter Weisshaupt, offizieller "Euro 08"-Delegierter der beiden Basel. Aus seiner Optik handelt es sich bei den Fussballfans nicht um eine interessante potenzielle Kundschaft für das älteste Gewerbe. Vielmehr stehe der Sport und auch das Familien- und Freudeerlebnis klar im Vordergrund.

Die Wut der Domina auf Männer

Wenn seine Prognosen zutreffen werden, dann dürfte die Gefahr gebannt sein, dass das Fussballfest zur Erotik-Party mit Frauen verkommt, denen es ergehen könnte wie Maria. Ihre "Wut auf Männer", auf Ausbeutung und auf ihre Zwangsheirat mit einem Schweizer, die sie zunehmend empfand, liess sie zum Schluss ihrer Sex-Karriere als Domina aus.

Seit eingen Jahren lebt sie, auch dank der Unterstützung von "Alinea",  ausserhalb des Milieus in geordneten Verhältnissen: "Ich bin heute Gassenarbeiterin." Vielleicht wird ihr Einsatz kommenden Juni besonders gefragt sein.

1. April 2008

Weiterführende Links:


Beratungsstelle "Alinea"
"Alinea", die Basler "Beratungsstelle für Frauen imSex-Gewerbe", befindet sich mitten in demselben - an der Webergasse 15. Die Anlaufstelle wird von der Basler Sektion des Vereins Compagna geführt. Sie bietet unter anderem Gespräche und Information, Vermittlung von Hilfsangeboten und Begleitung zu sozialen, ärztlichen und rechtlichen Dienststellen sowie Gemeinschaftspflege, Deutschkurse und Ausstiegshilfe.

Nach Angaben von "Alinea"-Mitarbeiterin Viky Eberhard bestehen gute Kontakte zum Milieu, was auch Beat Emmenegger im Gespräch mit OnlineReports im "Roten Kater" bestätigte.

Alinea
Webergasse 15
4058 Basel
Telefon/Fax 061 681 24 14
alinea@compagna-bs.ch

 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

Was Sie auch noch interessieren könnte

E-Bikes im Fokus der
regionalen Verkehrspolizei

30. Juni 2020

Augenschein bei Kontrolle in Binningen: Ein E-Scooter-Fahrer ging ins Netz.


Immer häufiger und
zutraulicher: Die Milane

19. Juni 2020

Der Baselbieter Jagdexperte Gabriel Sutter warnt vor Fütterung durch Menschen.


"Aktion Abutille" machte
Basler Mediengeschichte

10. Juni 2020

Seine Affäre löste Unruhe vor dem
Sturm
der Zeitungs-Fusion aus.


Reaktionen

Grosspeter: Gute Architektur
wird Abbruchobjekt

20. Mai 2020

Markantes Swisscom-Bürogebäude soll
schon nach dreissig Jahren ersetzt werden.


Rebell gegen Tempo-Radar
in Rothenfluh verurteilt

19. Mai 2020

Strafgericht sprach eine bedingte Geldstrafe gegen den 24-Jährigen aus.


Plexiglas-Branche erlebt
einen Spuckschutz-Boom

18. Mai 2020

Transparente Trenn-Scheiben überall:
Es drohen bereits Liefer-Engpässe.


Münsterplatz: Keine Gnade
für Sommer-Kulturpavillon

15. Mai 2020

Basler Allmendverwaltung lehnt einen
dreimonatigen Sommerbetrieb ab.


Basler Arzt bietet "Zertifikat"
für Corona-Immunität an

12. Mai 2020

Aber der Kantonsarzt und Fachleute warnen vor falscher Sicherheit.


Ein Machtfaktor treibt
"Telebasel" ins Abseits

25. April 2020

Rüpelhafter Moderations-Auftritt von
Stiftungsrat Michael Bornhäusser.


Reaktionen

Verordnete Haus-Pflicht
weckt das Räumungsfieber

21. April 2020

Die begehrten Abfall-Mulden von
Grieder Tecknau sind ausgebucht.


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Fasnacht ist erneut in Gefahr"

Basler Zeitung
vom 8. Juli 2020
im Interview mit dem
Infektiologen Andreas Widmer
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Ausgezeichnete Fragen, ausgezeichnete klare Antworten.

RückSpiegel

 

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz

 

Am 8. Juli wurde im Basler Rathaus die Initiative für echten Wohnschutz und das Referendum gegen das "mieterfeindliche Nichtwohnschutzgesetz" eingereicht.

Mit über 4'000 Unterschriften ist in Basel-Stadt das Referendum gegen den umstrittenen Bau des Hafenbeckens 3 zustande gekommen, so dass es am 29. November zur Volksabstimmung kommt.

2. Juli: Einreichung der Initiative "Basel baut Zukunft", die 50 Prozent gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum auf Transformations-Arealen verlangt.

Niggi Rechsteiner übernimmt die Geschäftsführung der Basler "Stiftung Sucht" und folgt damit auf Francesco Castelli, der die Stiftung während neun Jahren geführt hat.

Jeanne Locher, seit 2016 Vizepräsidentin des Gemeinderates, ist mit 1'276 Stimmen neue Gemeindepräsidentin von Münchenstein, während Herausforderer Daniel Altermatt (GLP) auf 906 Stimmen kam.

Eveline Sprecher (SP) wurde in Aesch mit 1'087 Stimmen zur Gemeindepräsidentin gewählt, wobei FDP-Gemeinderat Stephan Hohl 726 Stimmen und Andreas Spindler (SVP) 305 stimmen erzielte.

In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.

"Teufelhof"-Chef Raphael Wyniger wird neuer Präsident des Basler Hotelier-Vereins und Nachfolger von Felix W. Hauser, der dieses Amt seit 2014 ausübte.

Der Baselbieter FDP-Landrat Heinz Lerf wurde heute Donnerstag, 25. Juni, mit 76 von 81 gültigen Stimmen zum Landratspräsidenten für das Amtsjahr 2020/2021 gewählt.

Die BLT und die AAGL nehmen ab Montag, 29. Juni, den Ticketverkauf durch das Fahrpersonal auf ihrem Liniennetz wieder auf.

Mit Carmen Kolp übernimmt zum 1. Juli erstmals eine Frau die Geschäftsführung der IG Kleinbasel (IGK), als Nachfolger von Benny Zeuggin.

An seiner Sitzung vom 22. Juni wählte der Vorstand der CVP Basel-Stadt Marco Natoli zum neuen Vizepräsidenten.

Nachdem die Baselbieter Polizei ihren Postenbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend an einigen zentralen Standorten konzentriert hat, wird sie per 29. Juni alle Polizeiposten wieder öffnen.

OnlineReports-Kolumnistin Andrea Strahm wurde per brieflicher Wahl einstimmig als neue Präsidentin der CVP-Sektion Grossbasel-West gewählt.

Ein Baselbieter Automobilist fuhr mit seinem Mercedes auf einer 80 km/h-Strecke bei Schöftland AG mit 131 km/h in eine Tempokontrolle der Aargauer Kantonspolizei.

Die Gemeinde Gelterkinden ist mit 3'824 Franken pro Kopf (6'300 Einwohnende) verschuldet.

Angesichts der positiv verlaufenden Zahlen stellen wir hier die Baselbieter Corona-Angaben ein und fahren mit üblichen Kurzmeldungen weiter.

Coronavirus Baselland, Stand 11. Juni, 14 Uhr: 846 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 807 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 10. Juni, 14 Uhr: 846 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 806 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 9. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 805 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 8. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 804 Personen (-) sind genesen.

Am Wochenende des 13./14. Juni beendet das Universitätsspital Basel den Betrieb des Corona-Testcenters in der Predigerkirche.

Coronavirus Baselland, Stand 7. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 804 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 6. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 803 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 5. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 4. Juni, 14 Uhr: 844 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 3. Juni, 14 Uhr: 844 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 2. Juni, 14 Uhr: 843 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 1. Juni, 14 Uhr: 843 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 31. Mai, 14 Uhr: 842 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 30. Mai, 14 Uhr: 841 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 29. Mai, 14 Uhr: 841 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 28. Mai, 14 Uhr: 840 bestätigte Fälle (+2); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 27. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 26. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 25. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 801 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 24. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 801 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 23. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 800 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 22. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 799 Personen (+1) sind genesen.