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Das aktuelle Bild

© Foto by Ruedi Suter, OnlineReports.ch

Des Ziegler Jeans Albtraum. "Wir leben in einer kannibalischen Weltordnung", befand er am Samstag in der Universität Basel mit grosser Geste und einem Verweis auf getriebene Mächtige wie die 500 grössten, alles schluckenden Konzerne dieser Welt. Auch wenn diese zuweilen Bewundernswürdiges schaffen würden, seien sie halt doch gezwungen, ständig zu wachsen, ständig zu fressen, ständig "strukturelle Gewalt" auszuüben. Vor allem aber sprach der Autor, Soziologieprofessor und langjährige UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung von jenen, die ihn wohl nie zur Ruhe kommen lassen: Von den täglich 37'000 Verhungerten; von den Kindern unter zehn Jahren, von denen alle fünf Sekunden eines an Hunger krepiert; von den Millionen Menschen, die wegen Nahrungsmangel bereits im Mutterleib für ihr ganzes Leben zum Krüppel werden – kurzum, vom unfassbaren, millionenfachen "Mord" an den Ärmsten der Armen durch die komplexe Wirtschaftswelt der Genährten, die – wären sie gerecht, vernünftig, mitfühlend – in gemeinsamer Anstrengung sogar bis zu 12 Milliarden Menschen ernähren könnten.

Der wortgewaltige Aufrüttler mit Charmepotential sprach am öffentlichen Studientag zu den UN-Millennium-Entwicklungszielen über das Thema "Überwindung von Elend und Hunger? Wo bleibt die Hoffnung?" Klar ist für ihn: Die Millenniumsziele bei der Bekämpfung von Armut und Hunger werden aus den verschiedensten Gründen bis 2015 niemals erreicht. Trotz allem, so gibt Jean Ziegler jedenfalls vor, stützt auch er sich auf die Hoffnung. Sie heisst "neue planetarische Zivilgesellschaft". Diese, aber auch die gelebte Eigenverantwortung könnten den zerstörerischen Herrschaftsstrukturen und dem "täglichen Massaker" an der Hungerfront ein Ende bereiten. Sagte der Mahner in der propevollen Uni-Aula – und streckte wie zum Mutmachen seinen rechten Daumen gen Himmel.

 

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24. Oktober 2010

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"Hätten Sie, im Nachhinein betrachtet, mehr machen müssen, um die Menschen (insbesondere auch im Unterbaselbiet) zu überzeugen?"

BaZ
am 11. Juni 2024
in einer Interview-Frage
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Wie hat der Journalist die Klammer wohl ausgesprochen?

RückSpiegel

 

Baseljetzt, bz, Volksstimme, SDA und Happy Radio nehmen die Recherche von OnlineReports über den geschassten CEO Marcel Allemann auf.

Die bz berichtet, dass Landrat Hannes Hänggi das Mitte-Präsidium übernehmen will, und verweist dabei auf OnlineReports.

Das Portal kath.ch nimmt die OnlineReports-Recherche über die Pläne der Basler Hicret-Moschee in Reinach im Medienspiegel auf.

Baseljetzt nimmt die Recherche von OnlineReports über den "Fuck SVP"-Schriftzug am Nebiker-Turm in Sissach auf.

In ihrem Bericht über die Wahl des neuen Baelbieter SVP-Präsidenten zitiert die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Kommentar.

 

Das Regionaljournal Basel veweist in einem Beitrag über die Probleme der Kitas im Baselbiet auf OnlineReports.

Der Klein Report nimmt die Recherche von OnlineReports über Roger Blums Buch über die Basellandschaftliche Zeitung auf.

Die BaZ bezieht sich in einem Artikel über die Zerwürfnisse in der Baselbieter SVP auf OnlineReports.

Die bz verweist in einem Bericht über die Kita-Krise im Baselbiet auf OnlineReports.

BaZ, Baseljetzt und Happy Radio nehmen die OnlineReports-News über das geplante Ministertreffen in Basel auf.

Der Sonntagsblick zitiert OnlineReports in einer grossen Recherche über die Baselbieter SVP-Politikerin Sarah Regez.

Baseljetzt verweist im Bericht über Basler Schiffsunfälle auf ein OnlineReports-Video.

Die Volksstimme greift die OnlineReports-Recherche über das Aus des Textildruck-Unternehmens Permatrend auf.
 

Weitere RückSpiegel

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In einem Satz


Jacqueline Herrmann und Alexander Bieger lösen Brigitte Jäggi ab, die als Rektorin des Gymnasiums Muttenz in Pension geht.

Bettina Zeugin folgt als Präsidentin von insieme Baselland auf Röbi Ziegler.

Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Peter Schmid gibt das Präsidium des Freundevereins Zoo Basel an seine Parteikollegin und Landrätin Miriam Locher ab.

Eine Findungskommission sucht eine Nachfolge für Anna Schmid, Direktorin des Museums der Kulturen Basel, die 2025 in Pension geht.

Grünen-Politikerin Flavia Müller aus Allschwil rückt für Biljana Grasarevic in den Baselbieter Landrat nach.

Doppel-Pensionierung am Euro-Airport: Direktor Matthias Suhr geht Ende März 2025, sein Stellvertreter Marc Steuer Ende Dezember 2025 in den Ruhestand.

Jo Krebs
übergibt nach über 23 Jahren seine Stelle als Leiter Unternehmenskommunikation von Primeo Energie an Nachfolger Fabian Hildbrand.

Die Israelitische Gemeinde Basel wählt mit Steffi Bollag als Nachfolgerin von Emmanuel Ullmann erstmals eine Frau zur Präsidentin.

Sabina Brocal wird am
1. August Förderchefin der Abteilung Kultur im Präsidialdepartement Basel-Stadt.

Die Stadtreinigung des Basler Tiefbauamts wird ab 12. August neu von Markus Müller geleitet, sein Vorgänger Dominik Egli geht in Pension.

Christoph Jorns wird am 1. Juli Finanzchef der Basler Lebensversichererin Pax als Nachfolger von Alex Flückiger.

Mirjam Christ-Crain
 von der Universität Basel erhält den mit 200'000 Franken dotierten Otto-Naegeli-Preis für ihre patientenorientierte klinische Forschung.

Kimrobin Birrer übernimmt das Parteisekretariat der GLP Baselland von Yves Krebs.

Barbara Staehelin hat am
1. Mai das Verwaltungsrats-Präsidium des Kantonsspitals Baselland von Madeleine Stöckli übernommen.

Die Baselbieter Regierung hat Kathrin Choffat und Roger Müller als neue Mitglieder des Bankrats der BLKB für die laufende Amtsperiode bis Mitte 2027 gewählt. 

Der Baselbieter Regierungsrat hat Raphael Giossi zum Nachfolger des langjährigen kantonalen Bieneninspektors Marcel Strub gewählt.

Cyril Bleisch übernimmt bei den Jungfreisinnigen Baselland das Präsidium von Lucio Sansano.

Die Basler Sozialdemokraten haben die SP queer Basel-Stadt gegründet und als neues Organ in den Statuten der Partei verankert.

Eiskunstläuferin Kimmy Repond und Wasserfahrer Adrian Rudin sind Basler Sportlerin beziehungsweise Basler Sportler des Jahres.