© Fotos by Schweizerischer Gewerkschaftsbund / GBI
"Eine andere Welt ist möglich": Gewerkschaftsführer Paul Rechsteiner

Der Zeitgeist schafft neuen Kampfgeist

Streik, Aktionen Demonstrationen: Schweizer Gewerkschaften, schon tot gesagt, melden sich zuürck


Von Peter Knechtli


Abzockerei oben – Spardruck unten: Die Schweizer Gewerkschaften, von einigen schon für überflüssig gehalten, melden sich reformfreudig und kampfbereit zurück. Beispiele sind der Streik um das Rentenalter 60 für Bauarbeiter und für einen anständigen Sozialplan beim Telecom-Anbieter Orange. An der Spitze der Gewerkschaften sind Profis am Werk, die vor allem auch das Kommunikations-Handwerk verstehen.


Für Paul Rechsteiner, St. Galler SP-Nationalrat und Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB), wird der 1. Mai kein Ruhetag: In Bern, Chur und Sargans tritt er gleich dreimal als Hauptredner auf. Gegen die krisentreibende Finanzpolitik, AHV- und Rentenkürzung will er reden, für Lohngleichheit, soziale Gerechtigkeit und Internationalisierung. "Eine andere Welt ist möglich", ist Rechsteiner vom Sinn seines Einsatzes überzeugt.

Solche Vision waren nicht immer nötig. In den fetten achtziger und neunziger Jahren setzte in der Gewerkschaftsbewegung ein veritabler Niedergang ein: Zwischen 1980 und 2000 schrumpfte der SGB von 460'000 auf gerade noch 386'000 Mitglieder. Die wenig motivierten Beitragszahlenden nahmen ihre Interessenorganisationen häufig als bürokratische Verbände wahr, die in regionalen Kartellen Parolen fassten, sonst aber kaum proaktives Bewusstsein verbreiteten.

Rechsteiner: "Abwärtstrend gebrochen"

"Noch vor fünf Jahren wurde die Existenzberechtigung der Gewerkschaften in Frage gestellt. Das ist heute vom Tisch", meinte ein Gewerkschaftsführer zum Beobachter. Der Abwärtstrend, glaubt Rechsteiner, "ist gebrochen".

Angesichts des massiven Stellenabbaus kann schon die leichte Mitgliederzunahme im vergangenen Jahr als Erfolg gewertet werden. Möglich wurde dies allerdings nur, weil die Verbände der Sozialarbeiter, der

"Die Lohnkampagne
brachte der unia zahlreiche neue Mitglieder."


Bühnenkünstler und des Kabinenpersonals mit 6'000 Mitgliedern neu beitraten. Einzelne Gewerkschaften können indes einen Wachstums- oder Erfolgsboom aufweisen.

Die junge, vor allem im Detailhandel und Gastgewerbe verankerte "unia", die ab 1. Juli Partner des Gastgewerbe-Gesamtarbeitsvertrags sein dürfte, legt seit ihrer Gründung im Jahr 1996 zu. Stand Ende Dezember 2002: 17'642 Mitglieder, davon sind 60 Prozent jünger als 40-jährig. Vergangenes Jahr gewann die "unia" über 1'000 Mitglieder dazu – dies nicht zuletzt eine Folge der Erfolgskampagne "Keine Löhne unter 3'000 Franken".

Unterwartet erfolgreicher Streik bei Orange Telcom

Das Profil einer kämpferischen und streiklustigen Organisation erlangt hat die Gewerkschaft Bau und Industrie (GBI). Trotz Personalabbau in der Branche konnte sie letztes Jahr einen leichten Zuwachs auf 92'000 Mitglieder verzeichnen. Lang ist die Liste der Aktionen, Warnstreiks, Streiks und Grossdemonstrationen. Die rote GBI-Flagge ist auf den Schweizer Protestplätzen zum Symbol des wiedererwachten Arbeitnehmer-Kampfgeists geworden. Imageprägender Erfolg war der landesweite Streik von 15'000 Bauarbeitern, der letzten Herbst gegen jeglichen Trend zur Herabsetzung des Rentenalters auf 60 Jahren führte.

Kampfkraft zeigte Ende Februar auch die 38'000 Mitglieder starke Gewerkschaft Kommunikation, die 1999 aus der Fusion der sechs PTT-Hausverbände hervorging: Unter ihrer Ägide traten 300 bislang unorganisierte Angestellte des privaten Telefonanbieters Orange an drei Standorten im Welschland und in Zürich während 12 Tagen in den Streik. Mit Erfolg: Orange willigte in einen vertretbaren Sozialplan ein. Laut Vizepräsident Giorgio

"Die Telecom-Gewerk-
schaft dringt erstmals in die Privatindustrie ein."


Pardini spürt seine Gewerkschaft Aufwind: "Der Mitgliederschwund ist gestoppt, wir haben nachhaltiges Wachstums-Potenzial."

Der Orange-Konflikt, den die Gewerkschaft Kommunikatin erstmals mit einem Privatunternehmen führte, ist beispielhaft: Hier war es der Gewerkschaft gelungen, eine neue Klientel der Dienstleistungsbranche anzusprechen. Folge: 300 neue Mitglieder auf einen Streik.

Ein gewerkschaftliches Vakuum im Dienstleistungsbereich versucht auch die kleine Online-Gewerkschaft "Syndikat" zu schliessen. Sie peilt Fachleute aus dem Bereich der Informationstechnologien an. Vor einem Jahr gegründet, zählt sie heute 550 Mitglieder. Wachstumsrate: 20 bis 50 Neumitglieder pro Monat. Das Potenzial liegt laut Vorstandsmitglied Beat Ringger bei 15'000 bis 20'000 Mitgliedern: Allein im Kanton Zürich sind über tausend Informatikprofis arbeitslos.

Die Medienwirksamkeit entdeckt

Dass erfolgreiche Streiks und die wachsende Akzeptanz im Dienstleistungssektor den Gewerkschaften vermehrt das Profil einer glaubwürdigen und wirkungsvollen Interessenvertretung verleihen, kommt nicht von ungefähr: Sie haben die Mobilisierungskraft von Kampagnen und Streiks ebenso entdeckt wie ihre medienwirksame Inszenierung.

Denn an die Gewerkschaftsspitzen drängen immer häufiger aktionsbereite Exponenten, die mit dem Handwerk der Massenwirkung und den Kanälen, die zu Schlagzeilen führen, vertraut sind. Während die Arbeitgeber noch in behäbigster Amtsstubenmanier bürokratische Verlautbarungen komponieren, beherrschen Funktionäre wie Paul Rechsteiner, sein Vize Vasco Pedrina, die GBI-Frau Rita Schiavi oder die Novizen Christian Levrat (32, Präsident der Gewerkschaft Kommunikation) und der Waadtländer SMUV-Regionalsekretär und SP-Nationalrat Pierre-Yves Maillard (35) die plakative Mediensprache.

Streik-Organisator Hansueli Scheidegger

Einer, der sich in den vergangenen Jahren als sehr erfolgreicher Mobilisator erwiesen hat, ist GBI-Zentralsekretär Hansueli Scheidegger (50, Bild), für den mächtigen Baubereich zuständig. Der gelernte Chemikant und ausgebildete Ökonom verfügt nicht nur über soliden Sachverstand, sondern auch über eine charmante Härte, die Arbeitgeber zuweilen verzweifeln lässt.

Politisiert wurde Scheidegger im Kampf gegen das Atomkraftwerk Kaiseraugst. "Das war meine erste Bewegungserfahrung." Als Newcomer der radikalen Anti-AKW-Fraktion Gagak "hatte ich keine führende Rolle, aber ich machte dort meine ersten Erfahrungen im Organisieren".

Das kam ihm später als GBI-Sekretär in Basel zunutze, als er zahlreiche sach- und medienwirksame Aktionen aufzog. Ob eine couragierte Arbeitsniederlegung in der Rheinfelder Aare-Wäscherei oder ein erfolgreicher Lohnstreik in der Zentralwäscherei Basel (Zeba) – der entschlossene Linke war ebenso führend dabei wie später auch als Hauptverantwortlicher des landesweiten Rentenstreiks der Bauarbeiter. Scheideggers Kredo: "Wenn es sein muss, sind wir auch bereit, den Kampf zu führen und den vollen Einsatz zu leisten."

Baumeister-Boss Werner Messmer: "Eindeutig militanter"

Entsprechende Erfahrungen hat Werner Messmer, Zentralpräsident des Schweizerischen Baumeisterverbandes, schon gemacht: "In den Verhandlungen um das vorgezogene Rentenalter gab es öffentliche Anschuldigungen unter die Gürtellinie." Die GBI sei " eindeutig militanter" geworden", glaubt Messmer und glaubt auch zu wissen weshalb: "Der Mitgliederschwund zwingt die GBI dazu, populär und volksverbunden auftreten, dass es chlöpft und tätscht." Die Härte, so Messmer, werde aber "logischerweise" auch auf Arbeitgeberseite zunehmen.

"Baumeister möchten
einen 'unnötigen Krieg' verhindern."


"Unnötiger Krieg" könnte vermieden werden, "wenn wir gegenseitig lernen, uns mit unseren Interessen zu akzeptieren".

Mobilisierungsmühe erkennt Scheidegger indes nicht: "Es gibt eine neue Streit- und Kampfkultur der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung in der Schweiz", sagt Scheidegger. Selbst in Betrieben ohne gewerkschaftliche Tradition seien "die Leute sehr schnell zu einer Aktion bereit, wenn sich die Gewerkschaft einschaltet".

Die grosse Gewerkschafts-Fusion

SGB-Boss Rechsteiner geht noch weiter: Neu entdeckt werde "die Kraft des Kollektiven" angesichts des hemmungslosen "Manager-Kapitalismus", der "am Schluss fast als kriminell zu bezeichnen ist". Pikant, dass die Gewerkschaften solchen Auswüchsen mit einem sonst in der Wirtschaft üblichen Schritt begegnen: Kommendes Jahr wollen die fünf Gewerkschaften GBI, SMUV, VHTL, "unia" und "action" zur neuen "Unia" fusionieren.

24. April 2003


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"Das Bundesbüchlein (...) lädt geradezu ein, zwei Mal Nein zu stimmen: Nein zu Bundessteuern. Und Nein zu SRG-Zwangsgebühren."

Basler Zeitung
vom 13. Januar 2018
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Stimmt also Nein zur No-Billag-Initiative! Hat das der Autor so gemeint?

RückSpiegel


Die Basellandschaftliche Zeitung und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-Nachricht über die geplante Massenentlassung bei der "Küschall AG" in Witterswil auf.

In ihrer Übersicht über die Schweizer Online-Newsmedien ging die NZZ auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung zog die OnlineReports-News über den Entscheid des Basler Appellationsgerichts gegen die Nichtanhandnahme der Strafanzeigen von Staatsanwältin Eva Eichenberger und Strafgerichtspräsident Lucius Hagemann durch die Obwaldner Oberstaatsanwältin Esther Omlin im Fall "Lehrer H." nach.

In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Im Jahr 2017 verhängte die Basler Kantonspolizei im Zusammenhang mit dem FC Basel 17 Rayonverbote – davon sieben an Fans von Gastmannschaften –, während der FC Basel acht Stadionverbote anordnete, von denen fünf Fans von Gastmannschaften betrafen.

• Die Gemeinde Allschwil plant eine Erneuerung und Erweiterung der Parkanlage sowie rund 140 Wohnungen auf dem Areal Wegmatten zwischen Baselmattweg und Bachgraben.

Thomas Bretscher wird ab 1. Februar neuer Geschäftsführer des "Business Park Laufental & Thierstein" und damit Nachfolger von Daniel Fiechter.

• Die Riehener CVP verlangt eine generelle Aufgabenprüfung (GAP), um die Diskussion um Aufgaben und Leistungen der Gemeinde und die dafür benötigten Ausgaben und Einnahmen zu versachlichen.

• Die Basler Regierung hat die Standesinitiative von FDP-Grossrat Christophe Haller betreffend "Abschaffung der Besteuerung des Eigenmietwerts" beim Generalsekretariat der Bundesversammlung eingereicht.

• Das Basler Hochbauamt rechnet beim Erweiterungsbau für das Kunstmuseum Basel mit einer Kostenüberschreitung von 3,5 Prozent.

Stagnierende Gesamtzahl der Studierenden an der Universität Basel: 12'873 Studierende und Doktorierende haben sich im Herbstsemester 2017 für ein Studium eingeschrieben.

• Die volle Freizügigkeit, die auf 1. Januar 2014 in beiden Basel eingeführt wurde, bleibt auch mit der ab 2018 geltenden Spitalliste weiterhin bestehen.

• An der Sitzung vom 18. Dezember hat das französische Parlament dem schweizerisch-französischen Abkommen zum Steuerregime am EuroAirport zugestimmt.

Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.