© Foto by OnlineReports.ch
"Die Alternative ist nicht der Absturz": Obtree-Chef Frank Boller

"Im Moment ist kein weiterer Personal- Abbau geplant"

Obtree-CEO Frank Boller über die Überlebensaussichten seines Software-Unternehmens und die künftige Strategie


Von Peter Knechtli


Eine Investitionsspritze von fünf Millionen Franken, ein kostengünstigerer Standort und ein Abbau von 25 Stellen hat der Verwaltungsrat des Basler Softwarehauses Obtree diese Woche beschlossen. Im Interview mit OnlineReports räumt CEO Frank Boller ein, die IT-Rezession unterschätzt zu haben. Das Ziel sei aber weiterhin Wachstum und der Gewinn von Marktanteilen.


OnlineReports: Obtree erhält nochmals eine Finanzspritze, diesmal in Höhe von fünf Millionen Franken. Ist es die letzte?

Frank Boller: Unter den gegebenen Voraussetzungen im Markt und unseren Planzahlen ist dies ausreichend Kapital, um den Break Even erreichen zu können.

OnlineReports: Bestehen Sie darauf, dass der Break Even Ende Jahr erreicht wird oder besteht auch das Risiko eines Totalabsturzes?

Boller: Mit einem Totalabsturz rechne ich nicht. Die Kostenseite kennen wir genau. Die Umsatzseite dagegen stützt sich auf unsere Prognosen ab. Die Alternative zum Break Even ist nicht der Absturz ...

OnlineReports: ... sondern?

Boller: Der Break Even im ersten Quartal 2003.

"Wir haben die IT-Rezession unterschätzt und
uns auf eine zu schnelle Erholung eingestellt."




OnlineReports: Einige Beobachter sagen, dies sei nur Schönrednerei, wie sie in der IT-Branche üblich sei.

Boller: Die ganze Industrie hat in der Tat die IT-Rezession unterschätzt und sich auf eine zu schnelle Erholung eingestellt. Allerdings haben wir nie etwas anderes gesagt, als dass wir Ende dieses Jahres in die Gewinnzone kommen wollen und dies nach heutigen Prognosen auch werden.

OnlineReports: Sie werden in demnächst weniger als hundert Personen vorstehen. Ist damit die minimale Grösse erreicht?

Boller: Das ist eine ganz schwierige Frage. Die minimale Grösse kennen wir nicht. Aber wir sind nach Abschluss der eben beschlossenen Massnahmen in einer Grössenordnung, die für ein Software-Unternehmen, das in den zwei Märkten Schweizer und Grossbritannien tätig ist, nicht mehr grossen Spielraum lässt. Zwischen 80 und 90 Mitarbeiter ist eine gute Grösse, wenn der Markt nicht wächst.

"Wir möchten bis spätestens Ende Jahr
in neue Räumlichkeiten ziehen."




OnlineReports: Obtree wird also nicht ein weiteres Mal Personal abbauen müssen?

Boller: Im Moment ist kein weiterer Abbau geplant.

OnlineReports: Trifft zu, dass die Investoren bisher um 100 Millionen Franken investiert haben?

Boller: Irgendwo zwischen 60 und 100 Millionen werden es schon gewesen sein. In der Dotcom-Phase wurde unter völlig andern Voraussetzungen investiert. Da sind wir aber nicht die Einzigen.

OnlineReports: Wie weit sind die Verhandlungen mit Novartis über eine Nachmiete des Obtree-Hauptsitzes in Basel?

Boller: Wir sind nach wie vor in Verhandlungen. Aber wir möchten so schnell wie möglich zu einem Abschluss kommen.

OnlineReports: Wann wird Obtree ausziehen und den neuen Standort beziehen?

Boller: Es gibt verschiedene Szenarien. Wir möchten so schnell wie möglich - spätestens bis Ende Jahr - in günstigere Räumlichkeiten ziehen.

"Der kostenintensive Standort-Entscheid
am Basler Bahnhof ist tragisch."




OnlineReports: Finden Sie es nicht absurd, dass eine innovative Firma wie Obtree mit einem ausgereiften Produkt wegen einer impertinenten Hausmiete fast in den Abgrund gerissen wird?

Boller: Ohne den Gründern einen Vorwurf zu machen - aber es ist natürlich tragisch, dass dieser kostenintensive Standortentscheid getroffen wurde. Da wurde man vor allem von erfahrenen Leuten nicht gut beraten.

OnlineReports: Obtree zahlt für das Basler Hauptsitz am Bahnhof monatlich 300'000 Franken Miete . Wie viel wird es künftig noch sein?

Boller: Für unsere Grösse sollten es nicht mehr als 40'000 Franken sein.

OnlineReports: Haben Sie Kontakte zur Basler Regierung oder zur kantonalen Wirtschaftsförderung, die Ihnen bei der Standortsuche behilflich sind?

Boller: Kontakte bestehen schon. Allerdings machen wir uns keine Sorgen, freie Mietfläche zu finden. Auch Basel hat heute ein grosses Angebot.

"Ich habe keine fixe Vorstellung.
Wir haben ein bewegliches Ziel."




OnlineReports: Was ist nun eigentlich die Idee - das Unternehmen zu verkaufen oder es profitabel weiter zu führen?

Boller: Unsere Aufgabe ist es, alle Optionen uns offen zu halten und den richtigen Zeitpunkt für einen Entscheid zu finden. Wir verfolgen verschiedene Optionen, aber es ist noch keine beschlossen. Wir sind mit verschiedenen Unternehmen im Gespräch. Dabei geht es darum, die Interessen der Aktionäre, der Kunden und der Mitarbeiter optimal zu vertreten. Dies ist ein bewegliches Ziel. Ich habe keine fixe Vorstellung muss mich laufend neu orientieren. Eine absolute Wahrheit gibt es nicht.

OnlineReports: Halten Sie einen Konkurs für ausgeschlossen?

Boller: Nichts ist im Leben ausgeschlossen. Das Management-Team und der Verwaltungsrat haben aber das Vertrauen, dass die Obtree erfolgreich werden kann. Wenn ich persönlich nicht daran glaubte, wäre ich nicht mehr hier.

OnlineReports: Ein potenzieller Käufer könnte ein Interesse an einem Konkurs haben. Dann könnte er Obtree für ein Schnäppchen holen.

Boller: Sicher ist nur eins: Dass uns diese Art Interessenten nicht interessieren.

"Ich suche den Verkaufskanal, nicht die Technologie. Davon habe ich eigene - und die ist Weltklasse."




OnlineReports: Kommt für Sie eine Fusion mit der zweiten grossen Content-Management-Firma auf dem Platz, "Day", in Frage?

Boller: Heute sind die Voraussetzungen nicht gegeben. Es wäre sicher ein Szenario, das grosse Herausforderungen mit sich brächte, weil wir zum Teil überlappendende Märkte und Produkte haben. Unternehmerisch und marktbedingt sind die Voraussetzungen dazu nicht ideal. Was mich an einer Partnerschaft am meisten interessiert, ist der Verkaufskanal, nicht die Technologie. Davon habe ich eigene, und die ist Weltklasse.

OnlineReports: Worin unterscheiden sich die Produkte der beiden Firmen?

Boller: Es sind ähnliche Technologien, trotzdem unterscheiden sie sich in den Anwendungsmöglichkeiten. Obtree scheint sich Kundenbedürfnissen besser anzupassen – anders kann ich mir die grössere Kundenbasis nicht erklären.

OnlineReports: Stimmt, dass "Day" im Kampf gegen Obtree mit Dumping-Preisen operiert?

Boller: Es liegt mir fern, "Day" und ihrer Preispolitik einen Vorwurf zu machen. Wir stellen fest, dass unsere Konkurrenz in ihrer Preisgestaltung in letzter Zeit mehr Flexibilität zeigt.

"Wir werden uns bemühen,
in Zukunft faktischer zu berichten."




OnlineReports: Ihre Kommunikationspolitik hat uns in den letzten schwierigen Monaten nicht überzeugt. Statt offen über die Schwierigkeiten zu reden, wurden Erfolgs-Communiqués über neu gewonnene Kunden verbreitet.

Boller: Vielleicht waren wir zu optimistisch, aber die Presse konzentrierte sich auch hauptsächlich auf negative Schlagzeilen. Wir werden uns bemühen, in Zukunft faktischer zu berichten.

OnlineReports: Als OnlineReports vor einigen Wochen erstmals über einen möglichen Liquditätsengpass in Deutschland schrieb, forderte Obtree intern noch auf, solche "Gerüchte" als "Markt-blabla" abzutun. Heute ist die Insolvenz Tatsache.

Boller: Wir waren bemüht, eine ordentliche Liquidation durchzuführen. Leider fanden wir keine Lösung, um aus den langfristigen Mietverpflichtungen aussteigen zu können.

OnlineReports: Warum hat Obtree in Deutschland kürzlich die "Mepomuck GmbH" gegründet?

Boller: Dabei handelte es sich nur um eine Umbenennung der Obtree GmbH, damit der gute Name Obtree nicht vom Konkurs belastet wird.

OnlineReports: Hat die neue Obtree AG, die kürzlich in Basel gegründet wurde, eine ähnliche Funktion?

Boller: Nein, das hat mit der Gesellschaftsstruktur zu tun. Wir wollen aus verschiedenen Gründen eine Holding-Struktur aufbauen.


Die Belegschaft hat mit Vernunft auf das neueste Sparprogramm reagiert.



OnlineReports: Die Mitarbeiter wurden aufgefordert, Sparvorschläge einzubringen. Welches Ergebnis erwarten Sie davon?

Boller: Die Mitarbeiter sollen aktiv mitdenken, wie wir unsere Kostenbasis verringern können. Soweit ich höre, machen die Mitarbeiter engagiert mit.

OnlineReports: Vergangene Woche hat das Obtree-Management die Belegschaft erstmals offen über den Stand der Lage orientiert. Wie wir hören, hat die ungeschminkte Kommunikation bei Mitarbeitenden, die ihre Stelle verlieren, Betroffenheit ausgelöst, bei den andern aber zu einem eigentlichen Motivations-Kick geführt.

Boller: Es ist noch verfrüht, Stellung zu nehmen. Aber die Belegschaft hat die Botschaft mit Vernunft aufgenommen.

OnlineReports: Warum haben Sie nicht schon früher transparent informiert?

Boller: Ich habe immer transparent kommuniziert. Die Mitarbeiter kennen unsere
Zahlen.

"Die entlassenen Mitarbeiter in Deutschland werden
die ihnen zustehenden Guthaben erhalten."




OnlineReports: Unseres Wissen warten in Deutschland noch Mitarbeiter auf ihre Löhne. Können sie damit rechnen, dass die ihnen zustehenden Guthaben noch gezahlt werden, ohne dass sie vor Gericht müssen?

Boller: Sicher.

OnlineReports: Wie hoch wird der Umsatz im Jahr 2003?

Boller: Das Budget ist noch nicht verabschiedet, aber wir planen einen Marktanteilsgewinn und einen Umsatz, der mindestens bei den 17 Millionen dieses Jahres liegt.

OnlineReports: Ist Stagnation die Strategie nach dem Break Even?

Boller: Nein, Wachstum bleibt das Ziel. Es wird eine Phase folgen, in der wir die Nachhaltigkeit des Break Even unter Beweis stellen müssen.

OnlineReports: Wir sind der Auffassung, dass niemand wirklich weiss, was Content-Management ist. Müssten Sie die Unternehmen nicht besser aufklären?

Boller: Wir verkaufen nicht Content Management, sondern Lösungen zu Businessproblemen, welche die Internet-Technologie als zentrale Informationsdrehscheibe verwenden. Ich bin überzeugt, dass unsere Kunden sehr genau wissen, was sie kaufen.

OnlineReports: Laut Mitarbeitern arbeiten Sie oft bis in die Nacht hinein. Wie häufig haben Sie Ihre Familie in den letzten drei Monaten gesehen?

Boller: Nach 20 Jahren Berufserfahrung kann meine Familie sehr wohl mit Unregelmässigkeiten umgehen. Ich arbeite nicht mehr als alle unsere engagierten Mitarbeiter.

OnlineReports: Wie lange bleiben Sie noch CEO von Obtree?

Boller: Ich habe keine Pläne, dies zu ändern – schliesslich will ich mit dem Unternehmen den Erfolg feiern und nicht nur als Turn-around-Manager agieren.

20. Oktober 2002


Der Gesprächspartner

Gesprächspartner Frank Boller (45) ist CEO des Basler Softwarehauses Obtree im grünen Geschäftsgebäude am Basler Bahnhof. Von Februar 2000 bis März 2001 war er CEO des Telekommkonzerns Diax. Zuvor war er Geschäftsführer von Hewlett-Packard Schweiz. Nach der Matura bildete er sich während drei Jahren an der School of Management der Universität Boston aus. Boller ist verheiratet und Vater zweier Kinder im Alter von 14 und 16 Jahren. Er lebt in der Nähe von Baden AG.


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

Theater Basel

"Die Dreigroschenoper"
RückSpiegel


In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die gerichtliche Niederage von Polizei-Offizier Bernhard Frey Jäggi nach.

Die Basellandschaftliche Zeitung und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-Nachricht über die geplante Massenentlassung bei der "Küschall AG" in Witterswil auf.

In ihrer Übersicht über die Schweizer Online-Newsmedien ging die NZZ auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung zog die OnlineReports-News über den Entscheid des Basler Appellationsgerichts gegen die Nichtanhandnahme der Strafanzeigen von Staatsanwältin Eva Eichenberger und Strafgerichtspräsident Lucius Hagemann durch die Obwaldner Oberstaatsanwältin Esther Omlin im Fall "Lehrer H." nach.

In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Weitere RückSpiegel

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Sabine Pegoraro vor Bekanntgabe des Rücktitts"

OnlineReports.ch
Anriss vom
12. Februar 2018
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Schickt den Autor ins Sittenlager!

In einem Satz


• Der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien von staatsnahen baselstädtischen Betrieben liegt per 1. Januar 2018 bei 40,9 Prozent und übertrifft somit die geforderten 33,3 Prozent deutlich.

• Da SP-Landrat Hannes Schweizer per 31. März als Präsident der Bau- und Planungskommission zurückritt, schlägt die SP-Fraktion als seinen Nachfolger den Frenkendörfer Urs Kaufmann vor.

• Die SP Pratteln-Augst-Giebenach lanciert eine Petition zur Erhaltung des Schalters der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) in Pratteln.

BaselArea.swiss wird ab März im Mandat die Geschäftsführung des Switzerland Innovation Park Basel Area AG übernehmen.

Thomas Kessler, der frühere Basler Stadt- und Kantonsentwickler, wird Leiter eines von den AZ Medien für die "BZ Basel" ins Leben gerufenen Publizistischen Beirats.

• Nach Vandalenakten und einer Einbruchserie fordert die Riehener CVP von den Behörden "endlich die wirksame Umsetzung längst bekannter Forderungen" zur Erhöhung der Sicherheit.

• Der Münchensteiner Gemeinderat hat die Durchführung des "Tension Festivals" vom 31. Juli im Gartenbad St. Jakob sowie auf den angrenzenden Volleyball-Feldern unter Lärmauflagen bewilligt, nachdem letztes Jahr zahlreiche Beschwerden eingegangen waren.

Hans-Peter Ulmann, seit 1996 CEO von Psychiatrie Baselland, tritt auf 30. Juni 2019 in den Ruhestand.

• Im Jahr 2017 verhängte die Basler Kantonspolizei im Zusammenhang mit dem FC Basel 17 Rayonverbote – davon sieben an Fans von Gastmannschaften –, während der FC Basel acht Stadionverbote anordnete, von denen fünf Fans von Gastmannschaften betrafen.

• Die Gemeinde Allschwil plant eine Erneuerung und Erweiterung der Parkanlage sowie rund 140 Wohnungen auf dem Areal Wegmatten zwischen Baselmattweg und Bachgraben.

Thomas Bretscher wird ab 1. Februar neuer Geschäftsführer des "Business Park Laufental & Thierstein" und damit Nachfolger von Daniel Fiechter.

• Die Riehener CVP verlangt eine generelle Aufgabenprüfung (GAP), um die Diskussion um Aufgaben und Leistungen der Gemeinde und die dafür benötigten Ausgaben und Einnahmen zu versachlichen.