© Foto by Landeskanzlei BL
"Geschichtsträchtiges wird denkbar": Aktuelle Baselbieter Regierung*

SVP, FDP, CVP, SP, GLP: Das Gerangel um die Ballmer-Nachfolge

Im Baselbiet bahnt sich durch den Rücktritt von FDP-Regierungsrat Adrian Ballmer Geschichtsträchtiges an


Von Peter Knechtli


Im Kampf um den frei werdenden Baselbieter Regierungs-Sitz von Adrian Ballmer (FDP) bahnt sich eine historische Wende an: Die Freisinnigen verlieren ein Mandat und vermutlich auch die traditionell von ihr verwaltete Finanzdirektion. Eine Auslegeordnung in acht Punkten.


1. Die FDP wird den Sitz preisgeben

Seit Jahrzehnten besetzen die Baselbieter Freisinnigen in der fünfköpfigen Kantonsregierung zwei Sitze. Derzeit sind es Regierungspräsidentin Sabine Pegoraro und Finanzdirektor Adrian Ballmer. Jetzt tritt Ballmer auf Ende des Amtsjahres zurück, so dass es für die FDP gälte, ihre bisherige Vorzugsstellung zu verteidigen. Schon am 3. Januar wird eine dringliche Delegiertenversammlung abgehalten, an der entschieden werden soll, "ob die Partei mit einer eigenen Kandidatur ins Rennen steigt oder zu Gunsten einer bürgerlichen Allianz eine SVP-Kandidatur unterstützt".

Diese Auswahl-Möglichkeit, die den Delegierten hier unterbreitet wird, ist rein rhetorisch. Die 15 Prozent-Partei FDP wird den Ballmer-Sitz nicht verteidigen wollen, sondern ihn jener Partei zugestehen, die ihn arithmetisch verdient: der SVP mit 24 Prozent Wähleranteil. Allerhöchstens könnte die Idee auftauchen, im ersten Wahlgang eine Aufwärm-Kandidatur zu nominieren, um sie im zweiten Wahlgang zu Gunsten der SVP zurückzuziehen. Diese Option ist aber unwahrscheinlich, da sie von der SVP als Misstrauensvotum verstanden würde und dem bürgerlichen Anspruch zuwider liefe, einen SVP-Kandidaten über alle Parteigrenzen hinweg geschlossen zu unterstützen. Denn: Ist die Allianz der traditionellen bürgerlichen Parteien von Anfang an brüchig, wird die SVP-Bewerbung chancenlos sein, so moderat der Kandidat auch sein möge.

2. Der Deal der FDP mit der SVP

Allerdings wird die FDP ihren zweiten Sitz nicht ohne Preis räumen. Sie dürfte den SVP-Kandidaten in dieser Ersatzwahl und auch bei den nächsten Gesamterneuerungswahlen nur unterstützen, wenn die SVP in zweieinhalb Jahren auch die FDP-Kandidatur unterstützt. Mehr noch: Wenn die SVP bei einem Rücktritt des sozialdemokratischen Ständerats Claude Janiak auch eine freisinnige Ständerats-Kandidatur unterstützen wird. Im Vordergrund der Diskussionen steht Sabine Pegoraro, die bei den letzten Regierungsratswahlen das Spitzenergebnis erzielte. Sie allerdings könnte es mit einer ernsthaften Konkurrentin aus dem grünen Lager zu tun bekommen: Mit Maya Graf, der aus einer SVP-Familie stammenden amtierenden Nationalratspräsidentin, die weit über Rot-Grün hinaus auf Sympathien zählen kann.

3. Ohne CVP geht gar nichts

Doch FDP und SVP können sich noch so sehr auf gemeinsames Kämpfen einschwören – wenn die CVP nicht ins Boot genommen wird, nützt kein Schulterschluss. Die bürgerliche Regierungs-Mehrheit im Baselbiet kann nur verteidigt werden, wenn alle drei Parteien wie in den letzten vier Jahren bis 2007geschlossen auftreten und sich mobilisieren lassen. Im Ziel der Machterhaltung sind die SVP, FDP und CVP im ureigensten Interesse einig: Fällt die Mehrheit, fliegt eine der Parteien aus der Regierung.

Das weiss auch die CVP. Die Mitte-Partei wird sich zurückhalten und nichts unternehmen, was SVP und Freisinnige auch nur ansatzweise als schädlich betrachten könnten. Denn wenn der christdemokratische Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektor dereinst an den Rücktritt denkt, wird die 9,3 Prozent-Partei CVP für ihr Verbleiben in der Regierung auf die Unterstützung von SVP und FDP angewiesen sein können. Denn auf die Vier-Parteien-Allianz der "Starken Mitte" (mit GLP, EVP und BDP) ist nur beschränkt Verlass, wie die geplante GLP-Kandidatur vermutlich von Landrat Gerhard Schafroth zeigt. Der Pensionskassen-Experte sagt offen, dass für ihn im Falle einer Wahl nur die Finanzdirektion in Frage käme.

4. Die bürgerliche Allianz ist instabil

Bis 2007 führte die "Bürgerliche Zusammenarbeit" immer wieder zu Erfolgen, auch wenn die Brüche in der Allianz immer deutlicher wurden. 2011 bescherte der mit Abstand wählerstärksten bürgerlichen Partei SVP ein Waterloo, indem ihr Bau- und Umweltschutzdirektor Jörg Krähenbühl überraschend abgewählt wurde: CVP und FDP hatten ihn fallen lassen. Dafür schaffte es mit Isaac Reber der erste Grüne in die Baselbieter Regierung, und dies gleich im ersten Wahlgang.

In einer ganz heiklen Lage befindet sich derzeit die CVP: Sie wird entscheiden, wem ihre Loyalität gilt – dem SVP-Kandidaten oder dem Mitte-Kandidaten der Grünliberalen. Je nachdem, wie die CVP taktiert, könnte sich diese Partei schon im ersten Monat des neuen Jahres einer Zerreissprobe mit möglicherweise weitreichenden Folgen ausgesetzt sehen. Denn die SVP schöpft jetzt Hoffnung auf eine Rückkehr in die Regierung, was ohne CVP-Support sicher nicht gelingen wird. Anderseits kursieren unter den CVP-verbundenen Grünliberalen Hoffnung, dass bei den nächsten Gesamterneuerungwahlen zwei Sitze für die vereinte Mitte im Bereich des Möglichen liegen.

5. Der Kandidat der SVP

Sowohl FDP wie CVP haben unmittelbar nach Ballmers Rücktritts-Ankündigung zu verstehen gegeben, dass ein SVP-Hardliner nicht auf ihre Unterstützung zählen könne. Vermutlich wird sich die SVP an der Nominations-Versammlung von 17. Januar im eigenen Interesse auf einen gemässigten Kandidaten besinnen.

An Thomas de Courten fällt auf, dass er sich seit seiner Wahl als Nationalrat und als staatlicher Wirtschaftsförderer in der Tonlage etwas gemässigt hat. Bisher hat er sich bezüglich seinen Regierungs-Ambitionen erstaunlich zurückgehalten. Vermutlich wird er sich als Aufsteiger dann der Wahl stellen, wenn der Erfolg gewiss sein wird. Es könnte sein, dass er im aktuellen Fall daran zweifelt. Ebenso ist denkbar, dass er sich als frischgewählter Bundesparlamentarier und Wirtschaftsförderer erst einmal bewähren und profilieren will, bevor er zur Wahl in die Regierung bereit ist. De Courten hat ein Alter, das ein gewisses Zuwarten noch erlaubt. Am (betriebswirtschaftlichen) Rucksack fehlt es dem strammen Rünenberger SVP-ler nicht.

Wer sonst käme für die SVP in Frage? Landrat Thomas Weber, Fraktionspräsident Dominik Straumann und der frühere Landratspräsident Hanspeter Ryser sind im Gespräch.

6. Die SP wittert Morgenluft

Während sich die bürgerlichen Parteien derzeit in intensiven "Gesprächen" die Köpfe zerbrechen, wie sie die Dominanz in der Regierung erhalten wollen, sehen Sozialdemokraten und Grüne im Ballmer-Rücktritt erst recht die Möglichkeit, von der bürgerlichen Erosion und einem moderaten Links-Trend im Baselbiet zu profitieren und eine geschichtsträchtige Wende hin zu einer erstmaligen Rot-Grün-Regierungsmehrheit zu vollziehen.

Genannt wird nur ein Name: jener von SP-Nationalrat Eric Nussbaumer. Er ist ohne Zweifel das Kraftpaket der Linken. Für den 52-jährigen Frenkendörfer und ehemaligen Kantonalpräsidenten, der schon vor fünf Jahren kandidierte, das absolute Mehr erreichte, aber als überzählig ausschied, ist die Zeit reif: Gelingt die Wahl kommendes Frühjahr nicht, dürfte er seine Regierungs-Ambitionen aufgeben. Nicht wenige Beobachter räumen dem dreifachen Familienvater mit evangelisch-methodistischem Glaubenshintergrund intakte Wahlchancen ein, zumal er keineswegs als "Bürgerlichenschreck" ("Basler Zeitung") wahrgenommen wird. Der Elektroingenieur gilt manchmal als etwas ruppig, aber umgänglich und debattierfreudig.

7. Wer übernimmt die Finanzdirektion?

Wenn Ballmer geht, entsteht eine weitere geschichtsträchtige Vakanz: Mit grosser Wahrscheinlichkeit werden die Freisinnigen die traditionelle, jahrzehntelange Herrschaft über Finanzdirektion verlieren. Denn es ist nicht anzunehmen, dass Sabine Pegoraro, kaum hat sich die frühere Sicherheitsdirektorin in der Bau- und Umweltschutzdirektion eingelebt, schon wieder abspringt und in die Finanzdirektion wechselt, in der auch in den kommenden Jahren mit wenig optimistischen Finanz-Perspektiven kaum grosse Meriten zu holen sind.

Wer wird nächster kantonaler Kassenwart sein? Neben dem promovierten Juristen und Finanzer Schafroth hätte Nussbaumer als Verwaltungsratspräsident der Alternativen Bank sicherlich ein Flair für Zahlen. Das Beispiel von Eva Herzog in Basel-Stadt zeigt, dass auch eine Linke und eine Historikerin mit Köpfchen eine solide Finanzpolitik machen kann. Will heissen: Auch andere Parteien als die FDP verfügen über Köpfe, die dem schwierigen Amt gewachsen wären.

8. Das Jahr 2015 im strategischen Blickfeld

Die gegenwärtigen hektischen Absprachen unter den Parteien beschränken sich nicht bloss auf die Ersatzwahl kommenden März. Vielmehr ziehen sie auch die nächsten Gesamterneuerungswahlen und die nationalen Wahlen im Jahr 2015 ins Kalkül mit ein.

Selbst wenn Rot-Grün in ein paar Monaten die Regierungsmehrheit erlangte, wäre damit nicht automatisch sichergestellt, dass die neuen Machtverhältnisse die Wahlen in zweieinhalb Jahren überstehen würden. Denn schon in absehbarer Zeit dürfte der seit anderthalb Jahren in der Exekutive wirkende Grüne Reber amtsältester Baselbieter Regierungsrat sein – nämlich dann, wenn Urs Wüthrich (SP), Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektor Peter Zwick (CVP) und allenfalls auch Bau- und Umweltschutzdirektorin Sabine Pegoraro (FDP) ihre Sessel verlassen werden. Ebenso ist zu bedenken, dass in den nächsten Wochen entschiedene Nominationen und Support-Deklarationen auch nur taktischen Hintergrund haben können.

* Von links: Isaac Reber, Urs Wüthrich, Adrian Ballmer, Sabine Pegoraro, Landschreiber Alex Achermann, 2. Landschreiberin Andrea Mäder, Peter Zwick

29. Dezember 2012

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Die Niederlassung Füllinsdorf der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) wird (...) im Frühling 2018 als Selbstbedienungsbank wieder eröffnet."

Basellandschaftliche Kantonalbank
Medienmitteilung
vom 28. September 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Wo bitte ist der Geld-Selbstbedienungsschalter?

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.