© Fotos by Martin Graf, Reinach und Ruedi Suter, OnlineReports
"Schon sehr erstaunlich": Abfallberg im Gundeldinger Quartier

Ein Riesen-Erfolg, hinter dem sich das Problem versteckt

Die Abfall-Berge auf Basels Trottoirs enthalten viel Schrott, der gar nicht dorthin gehört


Von Peter Knechtli


Seit kurzem bietet Basel-Stadt kostenlose Sperrgut-Entsorgung an. Seither türmen sich auf den Gehsteigen die Abfallberge wie nie zuvor: Bürgerinnen und Bürger benutzen die Gelegenheit, jede Art Müll zu entsorgen. Jetzt droht der Kanton mit der Einstellung der Dienstleistung.


Das Basler Bau- und Verkehrsdepartement spricht von einem "grossen Erfolg": Die im Frühjahr eingeführten Gratis-Sperrgutabfuhren der Stadtreinigung des Tiefbauamtes seien "in der Bevölkerung auf eine sehr grosse Resonanz gestossen". Niemand wird bestreiten, dass die Sammel-Bilanz alles Erwartete übertraf, wer nicht nur die immensen Abfallberge entlang von Basels Strassenschluchten, sondern auch jene Gruppen beobachtet hat, die aus dem Gebrauchtmaterial herauszerrten, wofür sie noch für verwertbar halten. Sie nutzen es zu privaten Zwecken oder auch zum Verkauf auf einem Flohmarkt im benachbarten Elsass, wo Basler Kunden die Trouvaillen dereinst wieder vergnügt einkaufen, wie das "Regionaljournal" witzig anmerkte.

360 statt 140 Tonnen

Gestern Mittwoch wurde mit dem St. Johann-Quartier die letzte der acht Basler Abfallzonen geräumt. "Jetzt können wir dann eine erste Bilanz ziehen", sagte Torsten Rosohl, Leiter der Abfallentsorgung im Tiefbauamt, gegenüber OnlineReports. So viel steht heute schon fest: Am beeindruckendsten türmten sich die Abfallberge im Gundeldinger Quartier. 140 Tonnen waren prognostiziert worden, in den Kehrichtwagen landeten schliesslich mindestens 360 Tonnen.

Die Menge allein ist nur ein Teil des Problems. Der weit gravierendere ist das unbeschriebliche Durcheinander an regulärem brennbarem Sperrgut und unerlaubtem Deponiegut jeder Art. Ein Insider stellte "türkische Bewohner" fest, "die jede Menge Metall für die Strasse stellten". Und dies, obschon mehrsprachige Flyer in alle Haushaltungen verschickt wurden. "Igg niggt verstehn", hätten die unkorrekten Entsorger auf eine Mahnung reagiert. "Aber", so der Informant zu OnlineReports, "das 'Gratis' haben sie offenbar verstanden". Das unkorrekte Abfallverhalten zeigt sich allerdings  durch alle Nationalitäten und Schichten hindurch.

Kaum geräumt, kommt der Nachschub

"Das Hauptproblem ist, dass auch Metall, Fahrräder, Lampen und Stühle, Staubsauger, Computer, Fernseher und gar Sonderabfälle wie Farben bereitgestellt werden, die nichts mit Sperrgut zu tun haben", bilanziert Rosohl seine ersten praktischen Erfahrungen. Das zweite Problem: Kaum sind Strassenzüge geräumt, "vergeht manchmal keine halbe Stunde" (Rosohl) und schon wieder steht Material auf den Trottoirs. Den staatlichen Müll-Männern bleibt nichts anderes übrig, als nochmals auf die Tour zu gehen. Dem Abfallentsorgungs-Chef ist auch Müll-Tourismus aufgefallen: Selbst aus dem Kanton Solothurn sei Schrott angekarrt worden.

Folge: Mit den unerwarteten Müll-Lawinen kommen die staatlichen Entsorgungs-Trupps allein nicht mehr zurecht (Bild: Hegenheimerstrasse). Die Männer im leuchtend orangen Arbeits-Dress müssen Überstunden leisten. Chef Torsten Rosohl: "Wir nehmen jetzt externe Privatfirmen ins Boot." Dazu gehören Imark oder Veolia. Im Recycing-Park der Firma Lottner werden die immensen Mengen sortiert. "Auch die brennbaren Mengen sind so gewaltig, dass wir das Material gar nicht mehr sortieren können, sondern gleich schreddern müssen, bevor es in die Kehrichtverbrennung geht", meinte Firmenchef Peter Lottner gegenüber OnlineReports. "Pro Abfuhrtag hätten wir 20 bis höchstens 50 Tonnen erhalten sollen, jetzt es über 300 Tonnen."

Drohung mit Abbruch

Marc Keller, Sprecher des Bau- und Verkehrsdepartements, weiss hinterher, weshalb es in der Stadt zu richtigen Müllbergketten kam: "Viele Leute wollten keine Sperrgut-Vignetten kaufen und horteten deshalb das Material jahrelang. Jetzt ergreifen sie dankbar die Gelegenheit, den Grümpel zu entsorgen. Es ist schon sehr erstaunlich, was die Leute in ihren Kellern an Material lagern." Der bisher jährlich einmal angebotene Gratis-Entsorgungstag für Sperrgut sei offenbar "nicht jedermanns Sache".

Auch wenn er sich vor Vorwürfen hütet, ist dem staatlichen Sprecher die Irritation über die Abfall-Hysterie anzuspüren, zumal "die Entsorgung von Altpapier und Altmetall ohnehin kostenlos ist und Elektronik-Ware gratis im Fachgeschäft abgegeben werden kann".

Dennoch droht das Bau- und Verkehrsdepartement mit einem Ende der Gratis-Sperrgut-Abfuhr, wenn die Disziplin in der Bevölkerung nicht bessert: "Sollten die Mengen in den jeweiligen Quartieren nicht mehr innert eines Tages zu bewältigen sein, wäre die Fortsetzung der Gratis-Sperrgutabfuhren im nächsten Jahr in Frage gestellt."

Müll-Männer werden beschimpft

Besonders undankbar ist die Beseitigung der Müllberge nach neuem Regime für die Männer an der Front, die auch mal 12-Stunden-Schichten einlegen. "Unsere Leute geben ihr Bestes", sagt Entsorgungs-Chef Torsten Rosohl, "aber wir werden den ganzen Tag beschimpft. Das ist nicht mehr feierlich."

Respekt vor den Müll-Männern zeigt der zuständige neue Regierungsrat Hans-Peter Wessels. Seine Hoffnungen liegen in zwei weiteren Gratis-Sperrgutabfuhren im Verlaufe des Jahres, wie er gegenüber OnlineReports sagte: "Ich hoffe, dass in der nächsten Runde weniger Material bereitgestellt wird und in der dritten noch weniger." Kritik an der fehlender Abfalldisziplin weiter Teile der Bevölkerung übt OnlineReports-Leser Matthias Scheurer, der in einem Leserbrief schrieb: "Damit verkommen die gutgemeinten Abfuhraktionen zum behördlich anerkannten Littering. Die Leidtragenden dabei sind die Angestellten der Kehrichtabfuhr und der Stadtreinigung, vor denen man sich als Basler Einwohner bald schämen muss!"

Im fehlenden Verantwortungs- und Umweltbewusstsein liegt in der Tat das Problem hinter dem Sammel-Erfolg.

9. April 2009

Weiterführende Links:


Das ist Sperrgut

Das Bau- und Verkehrsdepartement ruft die Bevölkerung dazu auf, an Sperrgut-Abfuhren "wirklich nur brennbares Material bereitzustellen".

Sperrgut sind: Stühle aus Holz oder Kunststoff, kleine Möbel, Koffer, Matratzen, Besen, Kisten, Holzplatten, Verpackungsholz, Skis, Bettgestelle aus Holz, Sofas, Fauteuils, Schränke und Holzabfälle aus Umbauten.

Kein Sperrgut sind: Sonderabfälle wie alte Farben, Gebinde mit Chemikalien oder Altmetalle, Steine, Eternit, Elektroschrott, Papier und Karton.

Die Daten für die Abfuhr anderer Materialien wie zum Beispiel solche aus Eisen können dem Abfallkalender entnommen, im Internet unter www.stadtreinigung-bs.ch abgerufen oder über die Hotline der Stadtreinigung unter Telefon 061 385 15 15 bestellt werden.

In jedem Quartier werden dieses Jahr noch mindestens zwei Abfuhren durchgeführt.


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"Kanton sollte zum früheren Regime zurückkehren"

Das Baudepartement hat die Situation selbst verursacht, weil es vor Jahren die kostenlose periodische Sperrmüllabfuhr abgeschafft hat.

Diese Abfuhr hatte hervorragend funktioniert; viele der vors Haus gestellten Gegenstände wurden von Privaten abgeführt, und der Müllabfuhr entstand von den Resten eine überschaubare Arbeit. Jetzt sammelt sich der Sperrmüll und muss ein- bis zweimal jährlich vors Haus gestellt und abgeführt werden. Unter diesen Umständen sammeln sich natürlich grosse Mengen an. Der Kanton sollte zum früheren, bürgerInnenfreundlichen Regime zurückkehren.


Klaus Burri, Basel



"Gesprächsthema am Stammtisch"

An den Stammtischen im Leimental ist das Gesprächstema Nummer eins zur Zeit, wann der nächste Termin der Gratisabfallentsorgung in Basel sei – warum wohl, kann sich der geneigte Leser ja denken.


Bruno Heuberger, Oberwil



"Regeln und Gesetze veragen"

Ich verstehe nicht, dass das Bau- und Verkehrsdepartement mit einem Ende der Gratis-Sperrgut-Abfuhr droht, nachdem durch diese unvorstellbare "Nachfrage" nach Entsorgung nur bewiesen ist, dass die bestehenden Regeln, Gesetze und "Systeme" schlicht versagen! Regierung, Parlament und das Departement sollten sich eher mal fragen, was sie selbst besser machen können.

 

Das unglaubliche Chaos bei dieser Gratis-Abfuhr jedenfalls stört mich weit weniger als die Sauerei das ganze Jahr über ("Gratis"). Ich jedenfalls fände z.B. die "Drohung" naheliegender, so eine Sperrgutabfuhr jeden Monat – vorzugweise vor dem Monatsende wegen den Umzugsterminen – anzusetzen und dabei ein paar (arbeitslose) Arbeiter mehr anzustellen, die Brennbares in den einen und Unbrennbares in den zweiten Lastwagen schmeissen. Finanzieren könnte das Baudepartement das leicht über Schuldzinseinsparungen nach dem Verzicht des sinnlosen "Rückbaus" vom Wasgen- und Luzernerring.


Peter Waldner, Basel



"Trottbrettfahrer nutzen Behörden-Goodwill aus"

Auch meine Wenigkeit durchstreifte einige Strassenzüge im Santihans spätabends, nach Trouvaillen Ausschau haltend. Tatsächlich, da hielt doch am St. Johannnsr-Ring ein alter VW-Bus mit LÖ-Kennzeichen, der Plastik-Gartenstühle vor den Brunnen stellte! Als ich dem Mann freundlich sagte, nur brennbares gehöre auf die Strasse, bekam ich eine unwirsche Antwort: Geht dich nichts an.

 

Gefunden habe ich trotzdem eine Häuser weiter eine sehr schöne, handgetöpferte Blumenvase, prächtig bemalt und verziert, gut versteckt hinter einem alten PC, und Blechfarbkübeln, halbgefüllt mit eingetrockneter Dispersion. Die alte Ständerlampe davor mit eingedrücktem Schirm rundete das Bild des vollkommenen Chaos ab. Vielleicht wäre es gescheiter, das Baudepardement würde regelmässig Gutscheine an Basler Haushalte verteilen, nur für brennbares Material. Leider nützen immer wieder rücksichtslos Trittbettfahrer aus umliegenden Gemeinden und sogar dem Ausland den Goodwill der Basler Behörden zum entsorgen von brennbarem aus. Schade.


Eric Cerf, Basel


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Frisch pubertiert

Küssen, nicht spucken!
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"Nun will auch dieses den Exitus schaffen."

BZ Basel
vom 1. Juni 2018
über den Wegzug des
Naturhistorischen Museums
in Basel
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Hoffen wir, dass beim Exodus die letale Dosis ausbleibt.

RückSpiegel


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20 minuten online
bezog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

20 Minuten, die BZ Basel, theworldnews.net, die Basler Zeitung, die Tageswoche, die Bauernzeitung und Telebasel nahmen die OnlineReports-Story über das gescheiterte Projekt von "Urban Farmers" in Basel auf.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung und das Regionaljournal zogen die OnlineReports-Meldung über die Schliessung der Basler Buchhandlung "Narrenschiff" nach.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht vom Tode des früheren BLKB-Bankrats-Präsidenten Werner Degen auf.

In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die Grünen Baselland folgten dem Vorstand und nominierten Isaac Reber für die Regierungsratswahlen 2019 (dritte Amtsperiode).

• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.

• Der Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer übernimmt per 1. Mai das Präsidium der Stiftung "éducation21", einer Fachagentur der Schweizerischen Erziehungsdirektoren-Konferenz (EDK), die sich der Bildung für nachhaltige Entwicklung widmet.

10'454 Patienten weist die Psychiatrie Baselland für das Geschäftsjahr 2017 aus.

Peter Brodmann wird neuer Baselbieter Kantonschemiker und Leiter des Amts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen als Nachfolger von Peter Wenk, der Ende August in Pension geht.

• Die Grünen Baselland nominieren im Hinblick auf die Delegiertenversammlung vom 5. Mai in Olten Landrätin Florence Brenzikofer als Vizepräsidentin der Grünen Schweiz.

• Der Gemeinderat von Birsfelden hat auf einen Vorstoss von Désirée Jaun (SP)beschlossen, als erste Gemeinde in der Nordwestschweiz die Auszeichnung als "Fair Trade Town" anzustreben.

• In der Amtsperiode 2018-2022 bilden die Grünliberalen (GLP) im Einwohnerrat Riehen gemeinsam mit dem parteilosen David Moor eine Fraktion.

• Die Basler Badesaison beginnt im beheizten Sportbad St. Jakob (28. April), in den unbeheizten Becken des Gartenbads St. Jakob (12. Mai), im Gartenbad Eglisee (19. Mai) und im Gartenbad Bachgraben infolge Sanierungsarbeiten (2. Juni 2018).

• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".