© Video by Elmar Ackermann / Screenshot by OnlineReports.ch
"Jööööh": Fütternde Turmfalken-Mutter vor Webcam

Intimer Blick ins Gebärzimmer von Frau Turmfalke

An einer Muttenzer Gebäudewand verfolgt eine Live-Kamera die Brut eines Raubvogel-Paares / Jetzt sind die ersten Küken geschlüpft


Von Peter Knechtli


Eine Live-Kamera verbreitet über Internet Tag und Nacht die Brut eines Turmfalken-Paares in Muttenz. Die Website entpuppt sich als sehr erfolgreich - jetzt erst recht: Vier von fünf Küken sind geschlüpft und sorgen erst recht für Betrieb im Brutkasten.


Der Nistkasten ist an der Aussenfassade des Bildungszentrums Muttenz in luftiger Höhe, beachtliche 20 Meter über Boden, angebracht. Es ist ein Projekt des Baselbieter Hochbauamtes, konkreter: von Initiator Elmar Ackermann (41, "Ich bin nicht Ornithologe, aber Tierfreund"), Gebäudeverantwortlicher des Bildungszentrums. Laut seinen Beobachtungen hat sich das Turmfalkenpärchen am 31. März hier oben sein vorübergehendes Domizil zwecks Art-Erhaltung eingerichtet. "Bernhard" (Bild) und "Bianca" nach der Disney-Serie "Mäusepolizei" hat er seine Schützlinge getauft. Tag und Nacht kann die Turmfalken-Familie über einen Live-Stream im Internet beobachtet werden.

Der Nistkasten dient seinem Zweck schon seit Jahren. Die Brut-Szenen daraus übertrug Ackermann letztes Jahr über eine Spy-Cam zu Bildungszwecken ins Schulhaus. Dieses Jahr wagte er den Schritt ins Internet. Innerhalb weniger Wochen ist Turmfalke.ch mit rund 90'000 Zugriffen eine Kult-Seite geworden. In der Tat sind die Bilder aus dem Nistkasten mindestens so spektakulär wie jede "Sport-Schau". Schon in allen Erdteilen gibt es Fans, die über das Web am Gedeihen der Vogel-Familie teilnehmen.

Spannender als jede "Sport-Schau"

Ich habe vor einigen Wochen erstmals reingeschaut und gleich über die recht gute Bildqualität gestaunt. Ausser einem meist liegenden Turmfalken-Weibchen und einem Ei gab es noch wenig zu sehen. Dann, zwei Eier, drei Eier, fünf Eier, ging ich täglich rein - und schliesslich erging mir wie meinen Schreib- und Gefiederfreunden bei der "Basler Zeitung": Der Turmfalke lief während meiner Arbeit als Hintergrund-Screen. Es erging mir wie Andern: Ich wurde süchtig nach dem bisher Unbekannten, Unerreichbaren, für unmöglich Gehaltenen. Bisher hatte ich den filigranen, wendigen "Vogel des Jahres 2008" jeweils nur bestaunt, wie er über Feldern im so genannten "Standschwebeflug" an Ort flatterte und bei Erblicken einer Beute in die Tiefe stürzte.

Inzwischen hat Turmfalke.ch in meinem Tages-Ranking längst die Nachrichten-Seiten abgelöst; selbst "Google" und "YouToube" haben im Moment gegen die Muttenzer Falken nichts zu bestellen. Aber auch Freunde, Bekannte und Famlienangehörige orientieren sich gegenseitig mit Mails über News aus dem Nistkasten. In tiefer Nacht, die die Vogel-Frau Bianca wohl rabenschwarz erlebt, verfolgen wir dank Infrarot-Kamera gebannt mit, wie die werdende Mutter ihre Liege-Lage wechselt, es sich dann über den fünf Eiern sorgfältig wackelnd gemütlich macht und gleichzeitig noch ihr Gefieder pflegt. Biancas Augen schliessen sich mal kurz, um schon beim geringsten Anlass im Zustand mit höchster Aufmerksamkeit die Umgebung auszuspähen.

Sie brütet - er jagt

Gedanken kommen auf: Wann eigentlich schläft Bianca? Was sieht sie in der Dunkelheit? Warum möchte sie nicht lieber ihre eleganten Runden drehen? Wieviele der fünf Jungen werden überleben? Weshalb weiss sie, weshalb sie brütet? Der intime Blick in eine nahe und doch so unbekannte Welt ist faszinierend.

Die Arbeit im Nistkasten ist zur Hauptsache Frauen-Kompetenz: Bianca brütet. Bernhard hat hier wenig bis nichts zu suchen. Er jagt und bringt regelmässig eine Maus, ein Frosch aus einem nahegelegenen Tümpel oder einen Vogel als Verpflegung vorbei. Abwart Ackermann hat, räumt er offen ein, auch Freude an einem Nebeneffekt der Raubvogel-Präsenz: Ratten machten sich schon über Pausenabfälle her. Seit sich die Turmfalken ihrerseits über die Ratten hermachen, "hat's schon etwas gebessert".

Das Männchen ist mit zunehmender Dauer der rund 30-tägigen Brutzeit seltener zu sehen. Macht es sich aber einmal anheischig, den Eier-Wurf selbst für einen Moment zu be-sitzen, ist köstlich zu beobachten, wie seltsam eingeschüchtert das Weibchen (Bild) von seiner Kernaufgabe ablässt und sich verängstigt in die Lüfte schwingt.

"In Wahrheit", erzählt Ackermann, "ist Bernhard immer in Biancas Nähe für den Fall, dass etwas passieren sollte". Gern sitzt er auch auf den Rollladenkästen der benachbarten Fachhochschule und lässt die Brutstätte kaum aus den Augen. Bianca und Bernhard sind selten beisammen, und doch sind sie ein unzertrennliches Paar: "Eine Falken-Ehe hält ein Leben lang", weiss Elmar Ackermann.

Plötzlich bewegt sich etwas Weisses

Gestern Montag passiert es. Plötzlich bewegt sich ein weisser Knäuel unter Biancas Bauch. Ein Küken nach dem andern schlüpft, teils unter sorgfältiger Nachhilfe der Mutter. Nur ein Ei wollte bisher noch nicht sprengen. Aber jetzt kommt Leben ins Nest und manch einer und einem wird in den nächsten Tagen noch ein "Jöööhh!" entfahren.

Diese schnuckeligen und ganz und gar unräuberischen Raubvögelchen versuchen schon rasch, der mütterlichen Engnis zu entfliehen oder zumindest etwas Licht und Luft zu ergattern. Doch die elegante Bianca, scheinbar ganz routiniert, will Herrin im Hause bleiben und bestimmen, wann erste Erkundungen unternommen werden dürfen. Dann schubst sie ihre Jungschar samt letztes Ei liebevoll unter ihre Decke, gestützt durch ihre Flügel, die sie zu einer Art Wänden formt. Heute Dienstag kehrt schon so etwas wie Alltagsbetrieb ein: Es piepst, die weit aufgesperrten Schnäbelchen verlangen Futter und Bianca tranchiert die leckeren Innereien.

7'000 Besuchende am Geburts-Tag

Jetzt geht auch auf dem Web die Post ab. 7'000 Besuchende waren gestern Zeuge der Geburt. "Ich hatte scheinbar viele Mitbrüter. Diesen Run habe ich nie erwartet", freut sich Initiant Ackermann. 20 bis 30 Mails auch aus dem Ausland erhielt er in den letzten Tagen, in zahlreichen Foren ist sein sensationelles Beobachtungs-Angebot schon thematisiert. Über tausend Zuschauende waren laut Ackermann schon gleichzeitig online. Leider konnte er die spannenden Momente des Schlüpfens nicht miterleben, weil er diese Woche als Prüfungsexperte verpflichtet ist. Ganz verzichten muss er aber auf den bisherigen Höhepunkt der Live-Übertragung nicht: Sie wird aufgezeichnet. Die schönsten Szenen sollen dem Publikum später ebenfalls zugänglich gemacht werden.

"Da ist er happy. Die Tierchen sind sein Ein und Alles", meinte Elmar Ackermanns Mutter Ursula zu OnlineReports. "Als sie ausschlüpften, sagte er zu mir, jetzt sei er Grossvater geworden." Ihr Sohn freue sich ausserordentlich über den unerwarteten Publikumserfolg.

Sogar das "Weisse Haus" in Washington figuriere in der Web-Statistik unter den Beobachtern. "Vielleicht schaut sogar George W. Bush zu", scherzte Ackermann. Möglich wär's ja: Der gehört bekanntlich auch zur Familie der Falken.

www.turmfalke.ch

3. Juni 2008



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"Ich bin den Ermöglichern dankbar"

Ich bin dankbar denjenigen, die solches ermöglichen. Ich habe vorletztes Jahr ein Amselnest hautnah beobachten und fotografieren können von der Eiablage bis zum Ausflug. Sicher, man muss die Natur lieben und es kostet Zeit zu beobachten, aber es lohnt sich. Weiterhin viel Erfolg.


Günter Stuber, Renningen bei Stuttgart



"Sie können das Verpasste nachholen"

Gute Nachricht für Frau Yvonne Gerber: Beim Naturschutzverein Lausen haben Sie die Gelegenheit das Verpasste nachzuholen. Dort sollten in den nächsten Tagen ebenfalls junge Turmfalken schlüpfen. Bereits zu seinem 75. Geburtstag im Jahr 2006 liess der Verein zwei Live-Kameras das Brutgeschäft in die gute Bürostube flimmern: eine Turmfalken- und eine Mauerseglerbrut. Dieses Jahr wurde vom Verein am IKEA-Gebäude in Itingen eine Kamera in einem Turmfalken-Kasten installiert: www.nvl.ch

 

Auch der Natur- und Vogelschutzverein Pratteln lässt die Öffentlichkeit am Wunder der Natur teilnehmen: eine Schleiereule bebrütet mit viel Ausdauer ihre fünf Eier in einem Kasten an der reformierten Kirche inmitten von Pratteln; www.nvvpratteln.ch

 

Der Blick in das Brutgeschäft der Spyren oder Mauersegler des Vereins in Titterten wurde getrübt. Nachdem drei Eier im Nest zu entdecken waren, werden es jetzt wieder weniger. Ein Nesträuber hat sich hier offensichtlich gütlich getan – und vielleicht mit dem Ei seine eigenen Jungen gefüttert. Es ist nur noch ein Ei im Nest. Von den Eltern fehlt jede Spur. Diese Seite der "jöö-Medaille" gehört auch dazu.

 

Trotzdem viel Spass an diesen einmaligen Einblicken!


Suzanne Oberer-Kundert, Präsidentin Basellandschaftlicher Natur- und Vogelschutzverband, Liestal



"Meine Frau ist ganz verrückt nach der Turmfalken-Familie"

Vielen Dank für ihren Bericht. Ich muss dazu sagen, dass gestern Dienstag der Server wahrscheinlich überlastet war. So konnten wir über Mittag keine Bilder anschauen.

 

Meine Frau ist ganz verrückt nach der Turmfalken-Familie. Sie kommt kaum zum Essen oder zum Schlafen. Leider hat sie den Zeitpunkt des Schlüpfens verpasst. Jedesmal, wenn wieder eines geschlüpft war, hat sie es erst später entdeckt. So warten wir nun voller Hoffnung auf das fünfte Küken. Wir freuen uns, wie wenn es unsere Kinder wären.

 

Am liebsten würde sie alle mit nach Hause nehmen und sie gross ziehen. Selber besitzen wir sechs wunderbare Nymphensittiche. Alles richtige Kobolde.


Yvonne und Peter Gerber, Basel


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Theater Basel

"Die Dreigroschenoper"
RückSpiegel


In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die gerichtliche Niederage von Polizei-Offizier Bernhard Frey Jäggi nach.

Die Basellandschaftliche Zeitung und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-Nachricht über die geplante Massenentlassung bei der "Küschall AG" in Witterswil auf.

In ihrer Übersicht über die Schweizer Online-Newsmedien ging die NZZ auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung zog die OnlineReports-News über den Entscheid des Basler Appellationsgerichts gegen die Nichtanhandnahme der Strafanzeigen von Staatsanwältin Eva Eichenberger und Strafgerichtspräsident Lucius Hagemann durch die Obwaldner Oberstaatsanwältin Esther Omlin im Fall "Lehrer H." nach.

In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Weitere RückSpiegel

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"In der Elsässerstrasse kam es zu einem Unfall mit Salzsäufer."

BaZ online
vom 20. Februar 2018
über einen Salzsäure-Unfall
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Vielleicht hat auch der Redaktor Salz gesoffen.

In einem Satz


• Der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien von staatsnahen baselstädtischen Betrieben liegt per 1. Januar 2018 bei 40,9 Prozent und übertrifft somit die geforderten 33,3 Prozent deutlich.

• Da SP-Landrat Hannes Schweizer per 31. März als Präsident der Bau- und Planungskommission zurückritt, schlägt die SP-Fraktion als seinen Nachfolger den Frenkendörfer Urs Kaufmann vor.

• Die SP Pratteln-Augst-Giebenach lanciert eine Petition zur Erhaltung des Schalters der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) in Pratteln.

BaselArea.swiss wird ab März im Mandat die Geschäftsführung des Switzerland Innovation Park Basel Area AG übernehmen.

Thomas Kessler, der frühere Basler Stadt- und Kantonsentwickler, wird Leiter eines von den AZ Medien für die "BZ Basel" ins Leben gerufenen Publizistischen Beirats.

• Nach Vandalenakten und einer Einbruchserie fordert die Riehener CVP von den Behörden "endlich die wirksame Umsetzung längst bekannter Forderungen" zur Erhöhung der Sicherheit.

• Der Münchensteiner Gemeinderat hat die Durchführung des "Tension Festivals" vom 31. Juli im Gartenbad St. Jakob sowie auf den angrenzenden Volleyball-Feldern unter Lärmauflagen bewilligt, nachdem letztes Jahr zahlreiche Beschwerden eingegangen waren.

Hans-Peter Ulmann, seit 1996 CEO von Psychiatrie Baselland, tritt auf 30. Juni 2019 in den Ruhestand.

• Im Jahr 2017 verhängte die Basler Kantonspolizei im Zusammenhang mit dem FC Basel 17 Rayonverbote – davon sieben an Fans von Gastmannschaften –, während der FC Basel acht Stadionverbote anordnete, von denen fünf Fans von Gastmannschaften betrafen.

• Die Gemeinde Allschwil plant eine Erneuerung und Erweiterung der Parkanlage sowie rund 140 Wohnungen auf dem Areal Wegmatten zwischen Baselmattweg und Bachgraben.

Thomas Bretscher wird ab 1. Februar neuer Geschäftsführer des "Business Park Laufental & Thierstein" und damit Nachfolger von Daniel Fiechter.

• Die Riehener CVP verlangt eine generelle Aufgabenprüfung (GAP), um die Diskussion um Aufgaben und Leistungen der Gemeinde und die dafür benötigten Ausgaben und Einnahmen zu versachlichen.