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"Schwedenreisli" der BaZ: Wessels gelangt an Presserat

Basel, 19. März 2014

Die Berichterstattung der "Basler Zeitung" über das angeblich überrissene "Schwedenreisli" der Geschäftsleitung des Basler Bau- und Verkehrsdepartements (BVD) hat ein Nachspiel: Regierungsrat Hans-Peter Wessels hat entschieden, die nach seiner Ansicht mehrfach fehlerhafte Berichterstattung (Bild) vor dem Schweizer Presserat anhängig zu machen, wie das "Regionaljournal" meldet.

Die BaZ hatte am 18. Februar in reisserischer Aufmachung über eine Kaderklausur-Reise vom 7. bis 9. Mai nach Stockholm berichtet. Der Artikel vermittelte den Eindruck, hier werde teils zum Vergnügen der Teilnehmenden Steuergeld verschleudert. Der Bericht enthielt zahlreiche handwerkliche und inhaltliche Fehler. So wurde behauptet, 36 Personen reisten nach Stockholm, es sind 16. Es wurde behauptet, Partnerinnen und Partner seien miteingeladen, was nicht stimmt. Der Artikel war illustriert mit einer "Teilnehmerliste", die 18 Namen auflistete. Falsch: Es war die Einladungsliste für das letztjährige Weihnachtsessen.

Nach längerem Hin und Her druckte die "Basler Zeitung" eine Gegendarstellung des Departements ab. BVD-Sprecher Marc Keller sagte gegenüber OnlineReports, es werde noch geprüft, ob es im Zusammenhang mit diesen 18 fälschlicherweise publizierten Namen zu Privatklagen komme.

Der Schweizer Presserat, der nun angerufen wird, ist ein berufsethisches Gremium, das Beschwerden gutheisst, teilweise gutheisst oder ablehnt und seine Entscheide ausführlich begründet. Es hat keine rechtlichen Kompetenzen. BaZ-Chefredaktor Markus Somm hält von diesem Gremium – gelinde ausgedrückt – wenig.

Kommentar



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"Gremien und Richter nur gut bei Eigennutz"

Markus Somm hält nichts vom Schweizer Presserat. Das ist aber bei Somm mit allen Institutionen nur so, solange er nicht selber davon profitieren kann. Würde der Presserat die Beschwerde von RR Hans-Peter Wessels ablehnen, gäbe das wohl die grosse Schlagzeile der BaZ mit zusätzlichen seitenfüllenden Berichten auf den Seiten 2 und 3. Oder wie war das mit der BaZ-Journalistin, welche auf Geheiss des Bundesgerichts den Namen eines Drogendealers nennen muss? Die BaZ, welche sich sonst dem Kampf gegen fremde Richter verschrieben hat, geht in diesem Fall an den Europäischen Gerichtshof. Fremde Richter sind also (nur) gut, wenn sie der eigenen Sache dienen. Recht à la carte! Viel Glaubwürdigkeit bleibt da nicht. Leider nicht nur in diesen beiden Fällen!


Otto Kunz-Torres, Basel




"Gibt's da nicht gewisse Seelenverwandtschaften?"

Da kommt mir unser früherer Schülerwitz mit dem "Paragrafen 11 vom Waldgesetz" in den Sinn, wo letztlich der Lehrer gemäss diesem eben doch immer recht haben sollte.

 

Oder in der Gegenwart: Gibt's da nicht gewisse Seelenverwandtschaften zu Potentaten in Ost und West, die ja auch nichts von anderen halten ?! - Das gemeine Volk ist eh nicht gefragt, nur glauben soll's um jeden Preis.


Ueli Pfister, Gelterkinden



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"Kapo übt Terror"

Basilea Info
Basler Polizei-Personalmgazin
6/2019
Anriss auf der Frontseite
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Das wäre dann das Gegenteil von Terrorbekämpfung.

Frisch pubertiert

Jahresrückblick? Nein, danke.
RückSpiegel


Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

In der Besprechung des Films "Bruno Manser – Stimme des Regenwalds" nahm die BZ auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

Die BZ nahm den OnlineReports-Primeur über eine Rückzahlung der wegen Veruntreuung angeklagten ex-Kassierin der katholischen Kirchgemeinde Grellingen auf.

Die Basler Zeitung greift in ihrem Bericht über die E-Trottinett-Anarchie auf ein OnlineReports-Interview zurück.

In ihrem Bericht über die Hühnerhaltung auf einem Basler Mehrfamiienhaus nimmt die BZ Bezug auf eine frühere Recherche von OnlineReports.

Die BZ bezog sich in ihrer Recherche über die Abgänge von Kaderärzten am Kantonsspital Baselland auf einen Bericht in OnlineReports.

Die BZ berief sich in einem Bericht über die Massenkündigungen am Schorenweg auf eine OnlineReports-News.

Die Schweiz am Wochenende und die Basler Zeitung haben die OnlineReports-News über den Bombenalarm am EuroAirport aufgenommen.

Das SRF-Regionaljournal, Telebasel, die Schweiz am Wochenende und Prime News haben den OnlineReports-Primeur über die Schliessung des Basler Kinos "Rex" nachgezogen.

In ihrem Bericht über den Gelterkinder Antennenposter-Streit bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über den Rücktritt der Basler Unispital-Verwaltungsrätin Irmtraut Gürkan aus dem Vorstand des Universitäts-Klinikums Heidelberg auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Die Gemeinde Riehen spendet 10'000 Franken zugunsten eines Nothilfe-Projekts des Roten Kreuzes für Geflüchtete in Bosnien-Herzegowina.

Ein überparteiliches Komitee hat am 15. Januar bei der Basler Staatskanzlei die Unterschriften für die Initiative "für erschwingliche Parkgebühren" eingereicht.

Urs Bucher wird am 1. August 2020 die Leitung der Volksschulen Basel-Stadt übernehmen und damit die Nachfolge von Dieter Baur antreten, der zum Ende des Schuljahres in Pension geht.

Die 53-jährige Juristin Blanche Gilli ist seit Anfang 2020 neue Präsidentin des Vereins gemeinsame Opferhilfe beider Basel.

Der FC Basel leiht seinen 21-jährigen Innenverteidiger Yves Kaiser bis zum Ende der Saison 2019/2020 an den FC Schaffhausen aus der Challenge League aus.

Knut Schmidtke, Marc Schärer und Lucius Tamm werden per 1. April 2020 die Leitung des in Frick domizilierten Forschungsinstituts für biologischen Landbau FiBL von Urs Niggli übernehmen.

Die Baselbieter Grünen reichten am 12. Dezember ihre mit rund 1700 Unterschriften versehene Klimaschutz-Initiative ein, die das Ziel des Pariser Abkommens gesetzlich verankern will.

Die Basler SP-Bürgergemeinderätin Canan Özden tritt auf Anfang 2020 die Nachfolge der zurücktretenden Gabriella Matefi (SP) als Basler Bürgerrätin (Exekutive der Bürgergemeinde) an.

Das Theater Basel konnte im Jahr 2018/2019 die Anzahl der Besuchenden zum vierten Mal in Folge auf 183'705 Personen (+1,6 Prozent) erhöhen, während jedoch die Besucher-Einnahmen um 1,7 Prozent sanken.

Die neue grüne Baselbieter Landrätin Laura Grazioli übernimmt von der frisch gewählten Nationalrätin Florence Brenzikofer das freiwerdende Präsidium der Finanzkommission.

Paola Gallo, die ehemalige Geschäftsleiterin von "Surprise", übernimmt per 1. Oktober 2019 die Geschäftsführung der Job Factory Basel AG und der Stiftung Job Training.

Der 19-jährige Geografie- und Geschichtsstudent Nino Russano wird als Nachfolger von Nicolas Eichenberger neuer Präsident der Juso Basel-Stadt.

Der Basler Bürgerrat hat eine spürbare Senkung der Einbürgerungsgebühren beschlossen, von der sowohl ausländische als auch Schweizer Bewerbende profitieren.

Die Verlängerung der BVB-Tramlinie 3 nach Saint-Louis kostete rund 84 statt 93,7 Millionen Franken und ist somit um fast zehn Millionen Franken günstiger als geplant.

Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal per 1. Januar 2020 einen Teuerungsausgleich von 0,5 Prozent auszurichten.

Die Forscherin Michaela Kneissel nimmt anstelle des Ende Jahr ausscheidenden Ulrich Vischer Einsitz im Universitätsrat der Universität Basel.

Nach dem Rücktritt der neuen Basler Regierungsrätin Tanja Soland aus dem Grossen Rat rückt die ehemalige Juso-Präsidentin Jessica Brandenburger ab 1. Dezember ins Parlament nach.

Die ausserordentliche Mitgliederversammlung des Jungen Grünen Bündnisses Nordwest vom 3. November 2019 wählte als Nachfolger von Dominik Beeler Simon Fankhauser in das Co-Präsidium.

Zu sieben Fällen von Sachbeschädigungen an Autos kam es in der Nacht von Freitag auf Samstag, 2. November, in der Umgebung der Tramhaltestelle "Vogesenstrasse" in Reinach.

Der Gemeinderat von Riehen erwartet für die Planperiode 2020 bis 2023 jährliche Defizite von 1,3 bis 2,5 Millionen Franken.

Susanne Wäfler-Müller (42) wird ab dem 1. Mai 2020 die Führung der Kantonsbibliothek Baselland übernehmen und auf Gerhard Matter folgen, der im Frühjahr in den Ruhestand gehen wird.

Zu Beginn des Schuljahrs 2021/22 wird Informatik als obligatorisches Fach in allen Baselbieter Gymnasien eingeführt.