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FDP BL-Präsidentin Christine Frey tritt im August zurück

Liestal, 23. März 2017

Die Baselbieter FDP-Präsidentin Christine Frey (Bild) wird am 14. August zurücktreten. Dies gab sie heute Donnerstagabend am Parteitag in Liestal bekannt. Als Grund nannte sie ihr "wachsendes berufliches Engagement in ihrem eigenen Unternehmen". Frey führt die freisinnige Kantonalpartei seit rund sechs Jahren und ist derzeit die amtsälteste Baselbieter Parteiführende.

Partei "ausserordentlich stabil"

Der Zeitpunkt für den Rücktritt sei "ideal", sagte sie vor ihrer Basis. Die Partei befinde sich "in einer ausserordentlich stabilen Phase". Nun gehe es darum, "die Partei personell so aufzustellen, dass die kommenden Wahlen in rund zwei Jahren ebenso erfolgreich verlaufen wie die vergangenen Wahlen", aus denen zwei Regierungsrätinnen, 17 Landratsmitglieder und eine Nationalrätin resultierte.

Auch politisch habe die Partei in den vergangenen Jahren "wichtige Erfolge" erarbeitet. So habe die bürgerliche Allianz in den vergangenen Jahren "so gut funktioniert wie selten zuvor".

Deutliche Kritik an Abweichler

Kritisch äusserte sich Frey zur Tatsache, "dass sich einzelne Exponenten der Partei öffentlich als Sprachrohr gebärden, nachdem die innerparteiliche Meinungsfindung schon stattgefunden hat". Dieses Verhalten sei "besonders stossend, wenn diese Personen sich weder in den erwähnten Gremien einbringen, noch sich kaum je an einem Parteitag blicken lassen".

Diese Bemerkung münzte sie auf Landrats-Kollegen, die im Vorfeld der Abstimmung über die kantonale Energie-Abgabe ausscherten und ins Nein-Lager wechselten, nachdem der Parteitag klar die Ja-Parole beschlossen hatte. Der deutliche Tadel der Präsidentin lässt indessen Zweifel darüber aufkommen, ob sich die Partei tatsächlich in einer "ausserordentlich stabilen Phase" befindet.




Weiterführende Links:
- FDP-Präsidentin Frey: Die Inszenierung eines Abschieds


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"Frey sollte sich an der eigenen Nase nehmen"

Der Frust von FDP-Präsidentin über die Abstimmungs-Pleite bei der Volksabstimmung kann ich nicht nachvollziehen und ist grenzwertig in Richtung Hybris. Die sogenannten "Abweichler", zum Glück hat es sie gegeben, haben immerhin fünf vor zwölf erkannt, dass es so nicht geht. Frau Frey und ihresgleichen gehören, so nehme ich mal an, einkommensmässig nicht mehr zum Mittelstand und können auch nicht nachvollziehen, dass die Staatsquote (Bund, Kanton und Gemeinde) für den Mittelstand längst ein Mass erreicht hat wo es "nichts mehr verträgt", nämlich keine Steuer- und Ababen-Erhöhungen.

Als FDP-Chefin und Landrätin sollte sie sich diesbezüglich an der eigenen Nase nehmen. Wenn eine FDP Steuer- und Abgabenerhöhungen zustimmt oder neue solche erfindet so ist das, wie wenn die SP beschliessen würde, die Steuern generell um 10 Prozent zu senken. Und was die beiden FDP-Regierungsrätinnen betrifft so meine ich, dass die Partei schon bessere Vertreter in der kantonalen Exekutive hatte.


Albert Augustin, Gelterkinden



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Dieser Sattel muss einiges an Gewicht ausgehalten haben.

RückSpiegel


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nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

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Das SRF-Regionaljournal, Telebasel, die Schweiz am Wochenende und Prime News haben den OnlineReports-Primeur über die Schliessung des Basler Kinos "Rex" nachgezogen.

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Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Das Theater Basel konnte im Jahr 2018/2019 die Anzahl der Besuchenden zum vierten Mal in Folge auf 183'705 Personen (+1,6 Prozent) erhöhen, während jedoch die Besucher-Einnahmen um 1,7 Prozent sanken.

Die neue grüne Baselbieter Landrätin Laura Grazioli übernimmt von der frisch gewählten Nationalrätin Florence Brenzikofer das freiwerdende Präsidium der Finanzkommission.

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Der 19-jährige Geografie- und Geschichtsstudent Nino Russano wird als Nachfolger von Nicolas Eichenberger neuer Präsident der Juso Basel-Stadt.

Der Basler Bürgerrat hat eine spürbare Senkung der Einbürgerungsgebühren beschlossen, von der sowohl ausländische als auch Schweizer Bewerbende profitieren.

Die Verlängerung der BVB-Tramlinie 3 nach Saint-Louis kostete rund 84 statt 93,7 Millionen Franken und ist somit um fast zehn Millionen Franken günstiger als geplant.

Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal per 1. Januar 2020 einen Teuerungsausgleich von 0,5 Prozent auszurichten.

Die Forscherin Michaela Kneissel nimmt anstelle des Ende Jahr ausscheidenden Ulrich Vischer Einsitz im Universitätsrat der Universität Basel.

Nach dem Rücktritt der neuen Basler Regierungsrätin Tanja Soland aus dem Grossen Rat rückt die ehemalige Juso-Präsidentin Jessica Brandenburger ab 1. Dezember ins Parlament nach.

Die ausserordentliche Mitgliederversammlung des Jungen Grünen Bündnisses Nordwest vom 3. November 2019 wählte als Nachfolger von Dominik Beeler Simon Fankhauser in das Co-Präsidium.

Zu sieben Fällen von Sachbeschädigungen an Autos kam es in der Nacht von Freitag auf Samstag, 2. November, in der Umgebung der Tramhaltestelle "Vogesenstrasse" in Reinach.

Der Gemeinderat von Riehen erwartet für die Planperiode 2020 bis 2023 jährliche Defizite von 1,3 bis 2,5 Millionen Franken.

Susanne Wäfler-Müller (42) wird ab dem 1. Mai 2020 die Führung der Kantonsbibliothek Baselland übernehmen und auf Gerhard Matter folgen, der im Frühjahr in den Ruhestand gehen wird.

Zu Beginn des Schuljahrs 2021/22 wird Informatik als obligatorisches Fach in allen Baselbieter Gymnasien eingeführt.