© Foto by Peter Knechtli, OnlineReports.ch


KMU-Networking-ZAK-Verschwörungs-Medien-Plausch

Augst, 23. August 2018

Das Thermometer zeigt 33 Grad an, als mehr als 500 Verbandsangehörige zum KMU-Networking-Grill auf dem Römergelände eintreffen und gleich dem Bierausschank zustreben. Das ist der jährlich Ende August stattfindende Grossanlass der Wirtschaftskammer Baselland, der das Ziel hat, Gewerbetreibende jeder Art untereinander oder mit Politikern zu vernetzen, die an diesem Anlass jeweils auch zum traditionellen Barbecue aufkreuzen.

Symbolische Bedeutung

Gestern Mittwochabend erwies die Baselbieter Regierung der Wirtschaftskammer in corpore die Ehre: Monica Gschwind (FDP), Sabine Pegoraro (FDP), Anton Lauber (CVP), Thomas Weber (SVP) und Isaac Reber (Grüne) kreuzten auf. (Wobei es Anton Lauber beim spontanen Fototermin geschickt verstand, sein Bierglas hinter dem Rücken von Monica Gschwind zu verstecken.)

Das Bild hat etwas Symbolisches: zusammenstehen in schwierigen Zeiten. Wirtschaftskammer-Direktor Christoph Buser sieht sich seit einer gefühlten halben Ewigkeit dem Vorwurf ausgesetzt, mit seinen Suborganisationen wie ZAK, ZPK oder Gefak etwas zuviel Networking betrieben zu haben, obschon ihm bisher rechtlich keinerlei Unregelmässigkeiten nachgewiesen werden konnten.

"Verschwörungstheorien der Medien"

Vor seiner Basis ging Wirtschaftskammer-Präsident Andreas Schneider denn sogleich auf die "grotesken Verschwörungstheorien der Medien" ein, die ein "völlig realitätsfremdes Bild" des Gewerbe-Dachverbandes zeichneten. Er sei ein Mensch, der "gerne solche Fehltritte vergibt", doch "diese ungerechtfertigten Attacken" werde er "nicht so schnell vergessen können", sagte Schneider und fügte etwas dunkel an: "Die Namen werden mir lange in Erinnerung bleiben."

Wie sich sodann die Gewerbler an langen Tischen unter freiem Himmel kulinarischen Köstlichkeiten hingaben, war von ZAK und Co. weit und breit nichts zuhören. Da fiel der pickelhart in Anzug und Krawatte auftretende designierte Regierungsrats-Kandidat, SVP-Nationalrat Thomas de Courten, im Gespräch mit einem Headhunter auf, da fachsimpelten Drogisten und Sanitärfachleute, da hielten Betreuer von Banken nach ihren Kunden Ausschau.

Da fragte sich FDP-Präsident Paul Hofer, ob SP-Ständerat Claude Janiak nicht doch noch einmal antreten werde. Da unterhielt sich Waldenburgs Gemeindepräsidentin und FDP-Landrätin Andrea Kaufmann diskret mit der Eventuell-Regierungsrats-Kandidatin Elisabeth Augstburger (EVP). Und da fragte sich OnlineReports, ob es zwischen den Sitznachbarn Urs Steiner (neuer Verwaltungsrats-Präsident der IWB) und SP-Nationalrat Eric Nussbaumer (ADEV-Präsident) zur Fusion komme.

Christian Miesch, immun

Wohl nicht wenige der Gäste hatten bei der Hinfahrt aus den Radio-Nachrichten vernommen, dass die Rechtskommission des Ständerats die Immunität von Christian Miesch aufheben wolle. Minuten später stand der frühere Baselbieter SVP-Nationalrat, der gut viertausend Franken angenommen hatte, die er nicht hätte annehmen sollen, in Fleisch und Blut mit Stümpchen und dunklem Bier auf der Augster Matte.

Die Hoffnung hat ihn nicht verlassen: Das Geschäft geht nun zurück an die nationalrätliche Immunitätskommission, die den Titterter schon früher vor dem Kadi verschonen wollte. Wenn sie bei ihrem Entscheid bleibt, dann ist dieser Fall einer kleinen Gefälligkeit erledigt.

Zu vorgerückter Stunde hallte unter den Sitzengebliebenen noch das helle Frauen-Lachen über das Römergelände, das der Papp-Feldherr Lucullus vor den Toiletten in stoischer Ruhe bewachte.



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BZ Basel
vom 17. April 2019
über Regula Rytz
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Sie regularisiert einfach zuviel.

RückSpiegel


Die Nachrichtenagentur SDA nahm die OnlineReports-News über die Berufung im Fall des pädophilen Sekundarlehrers auf.

Die OnlineReports-Nachricht des Todes von Hannes Bertschi wurde von der Basler Zeitung, für die der Verstorbene auch gearbeitet hat, aufgenommen.

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Telebasel, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen den OnlineReports-Primeur über die Massenkündigung von Mietern der Hochhäuser am Basler Schorenweg auf.

In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der Arzt, Uni-Dozent, LDP-Grossrat, Meister E.E. Zunft zum Goldenen Stern und Aktivfasnächtler Raoul Furlano ist neuer Obersperber des Basler Sperber-Kollegiums.

• Eine Baselbieter Rentnerin übergab einem "falschen Polizisten" Schmuck im Wert von mehreren 10'000 Franken.

• Bei einem budgetierten Gewinn von 3 Millionen Franken schloss die Baselbieter Staatsrechnung mit einem Überschuss von 56 Millionen Franken.

• Die "Starke Schule Baselland" hat den Rückzug der Initiative "Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern" bekanntgegeben.

• Ein Referendums-Komitee hat am 30. März 5’000 Unterschriften für das Referendum gegen die "Lautsprecher-Beschallung" in Basel der Staatskanzlei übergeben.

• Die Rechnung 2018 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 283 Millionen Franken ab und liegt damit um 150 Millionen Franken über dem Budget.

• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.

• Die Basler Regierung spricht sich im Rahmen der Konsultation zum Entwurf des institutionellen Abkommens Schweiz-EU für eine Unterstützung des vorliegenden Abkommens aus.

• Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) haben mit fast 128 Millionen Fahrgästen letztes Jahr 2,2 Prozent weniger Fahrgäste befördert – dies vor allem wegen Gleiserneuerungs-Arbeiten.

• Das von SVP- und FDP-Kreisen getragene Komitee gegen das vom Grossen Rat beschlossene Neubauprojekt "Naturhistorisches Museum / Staatsarchiv" hat fristgerecht das Referendum mit über 2'700 Unterschriften eingereicht.

• Das Basler Tiefbauamt erteilt Gabriel Pellicanò und Alfredo Ogi den Zuschlag für den Betrieb des Gastro-Kiosks "Hamburgeria Pellicano" an der Feldbergstrasse, der ab Frühjahr in Betrieb gehen soll.

• Mit 18'000 Besuchenden, davon 14'000 Kindern und Jugendlichen und über 300 Schulklassen verzeichnet die "tunBasel" einen Besucherrekord, der sogar das Spitzenjahr 2017 übertraf.

• Die Juso Basel-Stadt haben ihre Nationalrats-Bewerbenden nominiert: Seyran Dilekci (20), Nicolas Eichenberger (28), Livia Kläui (21), Nino Russano (18) und Lucas Wirz (29).

Jochen Kirsch wird neuer Direktor der "Mission 21" und somit Nachfolger von Claudia Bandixen, die Ende August in Pension geht.

• Die Grünliberalen Frauen Schweiz haben die bisherige Vizepräsidentin, die Oberwilerin Tanja Haller, zu ihrer neuen Präsidentin gewählt.