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Frehner-Nachfolger: Lorenz Nägelin neuer SVP-Präsident

Basel, 24. Mai 2017

Der 50-jährige Politiker Lorenz Nägelin ist neuer Präsident der Basler SVP. Die Generalversammlung wählte ihn gestern Dienstagabend einstimmig als Nachfolger von Sebastian Frehner, der die Kantonalparei während acht Jahren geführt hatte. Der frühere Grossrat und Fraktionspräsident Nägelin war am Wochenende in den Bürgergemeinderat gewählt worden.

In seiner Rede habe Nägelin "seine Ziele nach einem weiteren Wachstum der Partei" bekräftigt, schreibt die SVP in ihrer Medienmitteilung. Allerdings war in den Grossratswahlen vom vergangenen Oktober von einem "weiteren Wachstum" nichts zu sehen: Die Partei verharrte auf ihren bisherigen 15 Sitzen und verlor sogar 0,7 Prozent Wähleranteil, was bestenfalls als Stagnation bezeichnet werden kann. Bei den Nationalratswahlen 2015 gewann die SVP zwar ein knappes Prozent, lag aber immer noch um 1,4 Prozent hinter dem Ergebnis von 2007 zurück.

Als die künftigen Kernthemen der SVP nannte Nägelin die Bereiche Sicherheit, Familie, Wohn- und Grünflächen sowie Wirtschaft, Arbeit und Standortattraktivität. Die Partei werde zu diesen Themen "sowohl im Parlament als auch ausserparlamentarisch agieren". Dabei möchte Nägelin auch die Zusammenarbeit mit den anderen bürgerlichen Parteien weiter verstärken. Ziel müsse es sein, "dass die SVP neue Köpfe gewinnen kann und sich noch stärker im Gemeinwesen engagiert".

KURZ-KOMMENTAR. Die Wahl von Lorenz Nägelin zum neuen Basler SVP-Präsidenten hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Zwar hat er das gute Alter und die nötige Bekanntheit, aber auch gewichtige Nachteile: Er gehört dem Kantonsparlament nicht mehr an und hat kaum noch eine politische Perspektive, nachdem er in zwei Regierungsrats-Wahlen als Kandidat kläglich gescheitert war. Die Wahl Nägelins ist ein Hinweis darauf, dass es der Basler SVP an Nachwuchskräften mangelt, die als nachstossende Generation bereit sind, in kantonalen oder nationalen Mandaten, aber auch in der Partei Verantwortung zu übernehmen.



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RückSpiegel


Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

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Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

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"Das zweite politische Vorhaben jenseits der ausgelutschten Parkplatz-Debatte, die als eine Art Kitt fungiert, ..."

Tageswoche online
vom 3. April 2018
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War nicht eher der fungierte Kitt ausgelutscht?

In einem Satz


• Die Basler Badesaison beginnt im beheizten Sportbad St. Jakob (28. April), in den unbeheizten Becken des Gartenbads St. Jakob (12. Mai), im Gartenbad Eglisee (19. Mai) und im Gartenbad Bachgraben infolge Sanierungsarbeiten (2. Juni 2018).

• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".

• Der frühere Basler Grossrat und FDP-Nationalrat Urs Schweizer tritt per 15. Mai 2018 nach 15 Jahren als Präsident des ACS beider Basel zurück.

• Nach den Kontrollen an der vergangenen Basler Fasnacht bleiben Pferde von Chaisen und Vorreitern weiterhin erlaubt.

• Die 43-jährige Elisabeth Heer Dietrich wurde mit 82 von 84 Stimmen glanzvoll zur neuen Baselbieter Landschreiberin gewählt.

• Die Revitalisierung der unteren Wiese hat sich aufgrund der vielen Hochwasser um den Jahreswechsel so stark verzögert, dass das Basler Tiefbaumt sie nicht rechtzeitig vor der Fischschonzeit abschliessen konnte und bis Ende Mai pausieren muss.

• Die Rechnung 2017 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 251 Millionen Franken ab und liegt damit 108 Millionen Franken über dem Budget.

Matthias Hubeli, Leiter des Polizeistützpunkts Liestal und stellvertretender Leiter der Sicherheitsabteilung Ost, wird Geschäftsführer des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests 2022 in Pratteln.

• Der von der Wirtschaftskammer Baselland eingereichten Gesetzesinitiative "Für eine faire steuerliche Behandlung der Wohnkosten" (Wohnkosten-Initiative) stellt die Regierung einen Gegenvorschlag gegenüber.

Naomi Reichlin und Florian Sennhauser gehören neu dem Vorstand der FDP-Sektion Liestal an.

Melchior Buchs (FDP) ist neuer Gemeindepräsident von Reinach, indem er mit 2'544 Stimmen die CVP-Kandidatin Béatrix von Sury (CVP) mit 2'452 Stimmen knapp schlug.

• Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2022 findet laut Beschluss des Eidgenössischen Schwingerverbands definitiv in Pratteln statt.

• Die Universität Basel erhält fünf von 39 neuen Förderungsprofessuren, die der Schweizerische Nationalfonds (SNF) dieses Jahr vergeben hat.

• Der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien von staatsnahen baselstädtischen Betrieben liegt per 1. Januar 2018 bei 40,9 Prozent und übertrifft somit die geforderten 33,3 Prozent deutlich.

• Da SP-Landrat Hannes Schweizer per 31. März als Präsident der Bau- und Planungskommission zurückritt, schlägt die SP-Fraktion als seinen Nachfolger den Frenkendörfer Urs Kaufmann vor.

• Die SP Pratteln-Augst-Giebenach lanciert eine Petition zur Erhaltung des Schalters der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) in Pratteln.

BaselArea.swiss wird ab März im Mandat die Geschäftsführung des Switzerland Innovation Park Basel Area AG übernehmen.

Thomas Kessler, der frühere Basler Stadt- und Kantonsentwickler, wird Leiter eines von den AZ Medien für die "BZ Basel" ins Leben gerufenen Publizistischen Beirats.

• Nach Vandalenakten und einer Einbruchserie fordert die Riehener CVP von den Behörden "endlich die wirksame Umsetzung längst bekannter Forderungen" zur Erhöhung der Sicherheit.