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AKW-Gegner Hansjürg Weder 89-jährig gestorben

Basel, 12. Januar 2018

Der ehemalige Basler Nationalrat und Umweltschützer Hansjürg Weder (Bild) ist vergangenen Sonntag im Alter von 89 Jahren gestorben, wie aus einer Todesanzeige hervorgeht. Vor einiger Zeit hatte er einen Hirnschlag erlitten. Der Freiwirtschafter und gelernte Kaufmann, der stets ein Beret trug, machte sich in der Region Basel einen Namen als einer der führenden Exponenten im Kampf gegen das geplante Atomkraftwerk in Kaiseraugst.

Für Besetzung verurteilt

Er war 1975 einer der entschlossenen Besetzer des Projektgeländes, die sich Ende der siebziger Jahre durch das Bezirksgericht Rheinfelden auf Anzeige der Bauherrin "Kernkraftwerk Kaiseraugst AG" wegen Landfriedensbruch, Sachbeschädigung und Nötigung verurteilen liessen.

Als Mitgründer, erster Präsident und Mitglied des innersten Zirkels der Bürgerinitiative NWA ("Nordwestschweizer Aktionskomitee gegen Atomkraftwerke") vertrat er den Landesring der Unabhängigen von 1980 bis 1992 im Basler Grossen Rat und von 1983 bis 1995 im Nationalrat. Zu seinen engsten NWA-Verbündeten gehörten SP-Nationalrat Alexander Euler, André Stoll, Peter Niklaus und Hans Schneider.

"Aussenminister" der AKW-Bewegung

Damalige Mitstreiter bezeichnen den ehemaligen Wettkampfsportler heute als "Aussenminister" der Anti-AKW-Bewegung. Wie kein Zweiter sei er in Bern geweibelt und habe "nach aussen viel gewirkt". Hansjürg Weder wird als wertvolle Stütze der atomkritischen Bewegung geschildert: Er habe – zuweilen mit grossem Eifer – "gut reden" können und sei "ein guter Verkäufer unseres Anliegens" gewesen. Menschlich galt er als "sehr liebenswürdig und eine treue, ehrliche Seele durch dick und dünn".

In seiner parlamentarischen Tätigkeit kämpfte er ganz allgemein für Umwelt- und Tierschutzanliegen, aber auch für eine neue Geld- und Bodenordnung. So motivierte er den Arzt und bekannten Umweltschützer und Energiepolitiker Martin Vosseler zur Kandidatur für den Grossen Rat.

Engagierter Heimatschützer

Vosseler, der sich später mit langen Märschen für die Energiewende einsetzte, beschreibt Weder als "Animal politique", das "kompromisslos, mit viel Energie und unglaublich gutem politischem Gespür" für die gute Sache eingetreten sei. So kämpfte er mit Vosseler gegen die Zerstörung eines Abschnitts der Wiese als Folge des Baus der Zollfreistrasse.

Dem Einsatz des engagierten Heimatschützers Weder ist es auch mitzuverdanken, dass mehrere historische Gebäude wie die Safranzunft, der Schmiedenhof oder der Märthof nicht abgerissen wurden.



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Weitere RückSpiegel

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"Letzte Details zum Neujahrsempfang vom 8. January 2019"

Handelskammer beider Basel
Betreff einer E-Mail
vom 7. Januar 2019
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Thanks. Got ya.

In einem Satz


Anna Ott gibt das Amt als Vizepräsidentin der Grünen Baselland aufgrund ihres Masterstudiums in Nordeuropa ab; eine Nachfolge steht noch nicht fest.

• Das von der Fondation Franz Weber massgeblich unterstützte Referendum gegen ein Ozeanium auf der Basler "Heuwaage" ist mit 4'649 Unterschriften zustande gekommen.

• Der Reinacher Gemeinderat hat beschlossen, ab Februar 2019 mit einem neuen TV-Sendeformat zu starten, das wöchentliche Fernsehsendungen mit Inhalten aus Gemeinde und Vereinen bietet.

• Der Basler "Basta"-Grossrat Daniel Spirgi tritt per 12. Februar 2019 nach nur zweieinhalb Jahren aus dem Kantonsparlament zurück, der Grüne Jérôme Thiriet rückt nach.

Henriette Götz wird am 1. Mai 2019 die Nachfolge von Danièle Gross als Kaufmännische Direktorin am Theater Basel antreten.

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• Der EuroAirport begrüsste am 4. Dezember seinen 8 Millionsten Passagier und erzielte damit die höchste Jahres-Frequenz seit Gründung im Jahr 1946.

Erik Rummer (48) ist seit 2002 bei den IWB, seit 2016 als Leiter Public Relations, übernimmt auf Jahresbeginn die Leitung des Bereichs Kommunikation & Marketing und folgt damit auf Lars Knuchel, der sich selbstständig macht.

• Die Baselbieter Regierung will bei der Staatssteuer den Vergütungszins für das Jahr 2019 bei 0,2 Prozent belassen, ebenso bleibt der Verzugszins bei 6 Prozent.

• Die Bau- und Raumplanungs-Kommission des Basler Grossen Rates spricht sich für den Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann-Quartier aus.

Matthias Gysin, heute Verwaltungsleiter in der Gemeinde Aesch, wird ab 1. April 2019 neuer Geschäftsführer des "Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) und Nachfolger von Ueli O. Kräuchi.

• Das Projekt eines Ozeaniums des Basler Zoos hat mit starkem Wellengang zu kämpfen: Das gegnerische Komitee reichte fast 5'000 Referendums-Unterschriften ein, wodurch es zu einer Volksabstimmung kommen wird.

Yvette Harder wird per 18. März 2019 neue Generalsekretärin des Basler Finanzdepartements und damit Nachfolgerin von Alexandra Schilling, die in die Kommandoabteilung der Kantonspolizei wechselte.

• Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli übernahm an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Universität Basel von Jean-Luc Nordmann das Präsidium.

• In weniger als sieben Wochen sammelte das parteiunabhängige Komitee "Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park" mehr als 3500 Unterschrift'en für seine Petition.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal für das Jahr 2019 einen Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent auszurichten.

Elena Hermann wird neue Leiterin der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten Basel-Stadt und löst Ernst Jost ab, der per Ende Jahr in Pension gehen wird.

• Das Basler Komitee gegen die kantonale Vorlage zur "Steuervorlage 17", das sich aus linken Parteien und Gewerkschaften rekrutiert, hat 3'300 Unterschriften für das Referendum gesammelt.

Andreas Häner, von 2009 bis 2015 schon Vorstandsmitglied, wird neuer Geschäftsführer des Basler Heimatschutzes und damit Nachfolger von Paul Dilitz, der nach elfjähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.