Kein Wechsel: Somm bleibt Chefredaktor der "Basler Zeitung"

Basel, 15. Dezember 2014

Die Hysterie in der Medien-Gerüchteküche darf sich wieder legen: Markus Somm wechselt nicht zur NZZ, sondern bleibt Verleger und Chefredaktor der "Basler Zeitung"

In einer Medienmitteilung von heute Montagmorgen schreibt Somm: "Ich bestätige, dass Gespräche zwischen mir und der Führung der NZZ Mediengruppe stattgefunden haben betr. Neubesetzung der Chefredaktion der Neuen Zürcher Zeitung. Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschlossen, meine Tätigkeit bei der Basler Zeitung als Chefredaktor und Verleger unverändert weiterzuführen. Ziel ist es, auch weiterhin eine aussergewöhnliche, profilierte Tageszeitung für die Region Basel und die Schweiz herauszugeben.

Letzten Dienstag hatte Somm gegenüber OnlineReports erklärt, er sei in die Entscheide der NZZ "nicht involviert". Am Mittwoch war NZZ-Chef Markus Spillmann vom Verwaltungsrat abgesetzt worden.




Weiterführende Links:
- Somm-Gerüchte-Hysterie: "Salon Bâle" ging in die Hosen
- NZZ-Chefredaktor Markus Spillmann wird abgesetzt


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"Grad noch einmal gut gegangen"

Das ist ja grad noch einmal gut gegangen, dass uns z’Züri der Somm erspart bleibt. Neben dem Brandstifter auch noch dessen Biographen, das wäre des gar nicht Guten wirklich zuviel. Ob hinter der Entmachtung Spillmanns und der geplanten Neubesetzung wirklich nur der VR-Präsident steckt und letztlich nicht noch viel mehr, ist eine andere Frage. Man sagt ihm als Pharmahändler bekanntlich wenig Medien-Wissen nach und hat ihn auch schon als troyanisches Pferd und Spezi Martin Ebners bezeichnet. Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass da auch "die Freunde der FDP" und der Rennweg-Club die Finger drin haben. Das ist ein Verein einiger neoliberaler Superreicher wie Banker Matter, Ex-Denner-Gaydoul, Caroline Müller-Möhl u. ä., die uns thumben Normalo-Eidgenossen-Deppen die reine und einzig wahre Lehre des Neo-Liberalismus auch via eine wieder auf diesen alleinselig machenden Kurs zurück gesteuerten NZZ eintrichtern möchten. Übrigens: Das Design entspricht genau der politischen Ausrichtung der BAZ und erinnert irgendwie frappant an die 70erJahre. Wenn ich mich richtig erinnere, hat doch die damals bejubelte Werbeagentur GGK diesen Furz geboren, indem sie hinter jede Headline einen Punkt setzte. Übrig geblieben davon sind eigentlich einzig die Punkte hinter den Ressort-Titeln in der BAZ. Heute wirkt das nur noch hinterwäldlerisch-verschroben, leicht verklemmt und pseudo-intellektuell. Was ja irgendwie zur redaktionellen Ausrichtung sommscher Provenienz gar nicht mal so furchtbar schlecht passt.


Max Mantel, Kilchberg




"Originalton Somm"

".. Ziel ist es, auch weiterhin eine aussergewöhnliche, profilierte Tageszeitung für die Region Basel und die Schweiz herauszugeben". Originalton Somm. Da fällt mir

doch ein, dass die BaZ im Jahr 2010 noch 75'000 Abonnenten hatte, im Jahr 2014 aber nur noch 46'000, also 38,5% Schwund. Scheinbar funktioniert das mit einer aussergewöhnliche Tageszeitung in der Region Basel nicht so recht. Die Basler setzen wahrscheinlich mehr auf Informationen und Berichte, mit denen man sich auch identifizieren kann.


Bruno Heuberger, Oberwil



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"Die Sprecherin der Swiss Indoors antwortete nicht auf die Anfrage dieser Zeitung."

BZ Basel
vom 27. November 2017
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Auf unsere Medienanfrage zu einem Gerichtsfall hat die Sprecherin auch nicht geantwortet. Die Swiss Indoors-Schweigerin.

"Und übrigens ..."

Weihnachts-Geschichte aus Israel
RückSpiegel


In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Promeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.