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Christoph Eymann: Keine Ständerats-Kandidatur gegen Fetz

Jetzt steht fest, dass der liberale Basler Erziehungsdirektor Christoph Eymann die sozialdemokratische Ständerätin Anita Fetz nicht herausfordern wird: Er steht für die Ständeratswahlen nicht zur Verfügung.
Basel, 22. Juni 2015

Dies ist das Ergebnis einer vertraulichen Elefantenrunde, die vergangenen Freitagnachmittag tagte. Anwesend waren neben Christoph Eymann Vertreter der vier bürgerlichen Parteien SVP, FDP, LDP, CVP und GLP sowie der drei Wirtschaftsverbände Handelskammer beider Basel, Gewerbeverband und Arbeitgeberverband, wie OnlineReports aus zuverlässiger Quelle erfuhr. Eingeladen hatte der Gewerbeverband.

"Voraussetzungen sind nicht erfüllt

Auf Anfrage hin bestätigte Eymann, dass er für die Ständeratswahlen "nicht zur Verfügung steht, weil die Voraussetzungen, die ich vor längerer Zeit genannt habe, nicht erfüllt sind."

Eymann hatte seine Bereitschaft zur Kandidatur davon abhängig gemacht, dass sie von allen Parteien jenseits von Rot-Grün unterstützt werde. Dazu kam es nicht. Eymann: "Da macht es für mich keinen Sinn, anzutreten." Seine Chancen gegen die erneut antretende SP-Frau Anita Fetz wären auch im Fall seiner Konkurrenz-Kandidatur "eher klein gewesen".

Im Detail wollte sich der Regierungsrat, der bereits als Nationalrats-Kandidat nominiert ist, nicht zu den Kräften äussern, die seiner Ständerats-Kandidatur kritisch gegenüber standen. Er sagte einzig, er habe seinen Verzicht "ohne Groll" erklärt.

Bürgerliche Kandidatur unklar

Insider erklärten OnlineReports, es hätten vor allem die beiden amtierenden Nationalräte Daniel Stolz (FDP) und Sebastian Frehner (SVP) gegen eine Doppelkandidatur Eymann gestimmt, weil beide fürchteten, der Liberale könnte ihnen den Nationalrats-Sitz streitig machen.

Stolz hätte eine Ständerats-Kandidatur Eymanns begrüsst, wenn er nicht gleichzeitig auch für den Nationalrat kandidierte hätte. Eine Doppelkandidatur hätte Eymanns Chancen zur Rückeroberung des liberalen Nationalrats-Sitzes erhöht.

Stolz: "Keine Ahnung"

Somit rückt die Kandidatur eines bürgerlichen Herausforderers von Anita Fetz in die Ferne. Nachdem der frühere Regierungsrat Carlo Conti und nun auch Erziehungsdirektor Eymann nicht zur Verfügung stehen, wird die Personaldecke ernsthafter bürgerlicher Bewerbenden mit Ständerats-Qualifikationen sehr dünn. Auf die OnlineReports-Frage jedenfalls, ob nun eine andere bürgerliche Kandidatur gegen Fetz aufgebaut werde, sagte Stolz: "Kein Ahnung." Auf die Zusatz-Frage, ob eine solche Alternative-Kandidatur am Freitag ein Thema gewesen sei, sagte Stolz: "Wir diskutieren über viele Sachen."

Gewerberverbands-Präsident Marcel Schweizer wollte gegenüber OnlineReports keine Meinung abgeben ("das ist Sache der Partei-Präsidien"), sondern erklärte einzig, die drei Wirtschaftsverbände hätten ein "substanzielles Interesse an einer wirtschaftsfreundlichen Ständerats-Kandidatur"

Frehner: Sitz sehr gefährdet"

Auch Nationalrat Frehner begrüsste gegenüber OnlineReports, wenn trotzdem eine bürgerliche Ständrats-Kandidatur zustande käme. Ob seine Partei eine Bewerbung stellen werde, konnte Frehner "überhaupt noch nicht sagen". Hingegen glaubt er, dass die Basler SVP für die Nationalratswahlen hart werde kämpfen müssen: "Unser Sitz ist sehr gefährdet."



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"Eymann wird erfolgreicher Nationalrat"

Herr Stolz hat "keine Ahnung". Herr Frehner sieht sich "gefährdet". Herr Lehmann schweigt beredt. Nicht zuletzt darum, denke ich, wird Herr Eymann wieder ein erfolgreicher bürgerlicher Nationalrat. (Und ich verstehe natürlich den Verdruss der Bisherigen. Sie waren zwar bürgerlich und Nationalrat. Aber erfolglos.)


Urs Eberhardt, Antibes F




"Keine Ahnung"

FDP-Präsident Daniel Stolz bringt es auf den Punkt: "Keine Ahnung!" Besser kann man die bürgerliche Strategie nicht zusammenfassen.


Roland Stark, Basel



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Theater Basel

"Die Dreigroschenoper"
RückSpiegel


In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die gerichtliche Niederage von Polizei-Offizier Bernhard Frey Jäggi nach.

Die Basellandschaftliche Zeitung und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-Nachricht über die geplante Massenentlassung bei der "Küschall AG" in Witterswil auf.

In ihrer Übersicht über die Schweizer Online-Newsmedien ging die NZZ auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung zog die OnlineReports-News über den Entscheid des Basler Appellationsgerichts gegen die Nichtanhandnahme der Strafanzeigen von Staatsanwältin Eva Eichenberger und Strafgerichtspräsident Lucius Hagemann durch die Obwaldner Oberstaatsanwältin Esther Omlin im Fall "Lehrer H." nach.

In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Weitere RückSpiegel

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"In der Elsässerstrasse kam es zu einem Unfall mit Salzsäufer."

BaZ online
vom 20. Februar 2018
über einen Salzsäure-Unfall
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Vielleicht hat auch der Redaktor Salz gesoffen.

In einem Satz


• Der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien von staatsnahen baselstädtischen Betrieben liegt per 1. Januar 2018 bei 40,9 Prozent und übertrifft somit die geforderten 33,3 Prozent deutlich.

• Da SP-Landrat Hannes Schweizer per 31. März als Präsident der Bau- und Planungskommission zurückritt, schlägt die SP-Fraktion als seinen Nachfolger den Frenkendörfer Urs Kaufmann vor.

• Die SP Pratteln-Augst-Giebenach lanciert eine Petition zur Erhaltung des Schalters der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) in Pratteln.

BaselArea.swiss wird ab März im Mandat die Geschäftsführung des Switzerland Innovation Park Basel Area AG übernehmen.

Thomas Kessler, der frühere Basler Stadt- und Kantonsentwickler, wird Leiter eines von den AZ Medien für die "BZ Basel" ins Leben gerufenen Publizistischen Beirats.

• Nach Vandalenakten und einer Einbruchserie fordert die Riehener CVP von den Behörden "endlich die wirksame Umsetzung längst bekannter Forderungen" zur Erhöhung der Sicherheit.

• Der Münchensteiner Gemeinderat hat die Durchführung des "Tension Festivals" vom 31. Juli im Gartenbad St. Jakob sowie auf den angrenzenden Volleyball-Feldern unter Lärmauflagen bewilligt, nachdem letztes Jahr zahlreiche Beschwerden eingegangen waren.

Hans-Peter Ulmann, seit 1996 CEO von Psychiatrie Baselland, tritt auf 30. Juni 2019 in den Ruhestand.

• Im Jahr 2017 verhängte die Basler Kantonspolizei im Zusammenhang mit dem FC Basel 17 Rayonverbote – davon sieben an Fans von Gastmannschaften –, während der FC Basel acht Stadionverbote anordnete, von denen fünf Fans von Gastmannschaften betrafen.

• Die Gemeinde Allschwil plant eine Erneuerung und Erweiterung der Parkanlage sowie rund 140 Wohnungen auf dem Areal Wegmatten zwischen Baselmattweg und Bachgraben.

Thomas Bretscher wird ab 1. Februar neuer Geschäftsführer des "Business Park Laufental & Thierstein" und damit Nachfolger von Daniel Fiechter.

• Die Riehener CVP verlangt eine generelle Aufgabenprüfung (GAP), um die Diskussion um Aufgaben und Leistungen der Gemeinde und die dafür benötigten Ausgaben und Einnahmen zu versachlichen.