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Wiedemann schmückt Bildungs-Umfrage mit BL-Wappen

Liestal/Birsfelden, 10. Oktober 2015

Das Komitee "Starke Schule Baselland" von GU-Landrat und Sekundarlehrer Jürg Wiedemann scheint schon semi-gouvernementalen Charakter zu haben: Vergangenen Donnerstag verschickte es ein Umfrage-Mail zur Fremdsprachen-Didaktik "an sämtliche Lehrpersonen des Kantons". Dabei scheute sich das Komitee nicht, das offizielle Baselbieter Wappen zu verwenden, das der Umfrage eine offizielle Aura verleiht.

Darin soll die gesamte Baselbieter Lehrerschaft zwei Fragen beantworten: Befürworten Sie diese neue Didaktik mit dem "Passepartout"-Projekt? Bevorzugen Sie, dass auf der Primarstufe nur eine Fremdsprache gelehrt wird (die zweite erst auf der Sek. I-Stufe)?

Gschwind bereitet offizielle Umfrage vor

Mit der Umfrage macht Wiedemann der neuen Bildungsdirektor Monika Gschwind (FDP), die er im Wahlkampf vom Frühjahr unterstützt hatte, Konkurrenz, aber keinen Gefallen. Denn die neue Regierungsrätin liess umgehend klarstellen: Die Umfrage des "Komitees Starke Schule" sei "nicht die offizielle, bereits angekündigte Befragung der Sekundarlehrer und Sekundarschulleitungen im Rahmen des Marschhalt Sek I." Die offizielle Umfrage werde "derzeit in Absprache mit allen Anspruchsgruppen und Partnern gemeinsam erarbeitet", wobei Fragen zu Passepartout "ein Teil der Befragung" seien. Die Fragen, so Gschwind weiter, werden den Lehrpersonen im Laufe dieses Quartal zugestellt.

Wiedemann hat es eiliger: Auf seine Privat-Umfrage sollen die Baselbieter Lehrerinnen und Lehrer schon bis übermorgen Montag antworten. Der Grund dürfte naheliegend sein: Die Antworten sollen "zwei wichtige bildungspolitische Korrekturen, die wir einleiten" (so "Starke Schule"-Geschäftsleiterin Saskia Olsson) unterlegen, die kommenden Mittwoch an einer Medienkonferenz vorgestellt werden.

OnlineReports berichtete bereits Ende September über den Plan: Es geht um zwei neue Bildungs-Initiativen. Die eine verlangt den Ausstieg aus dem Fremdsprachen-Projekt "Passepartout". Die andere will den Unterricht auf eine Fremdsprache in der Primarschule beschränken.




Weiterführende Links:
- Wiedemann-Komitee mit zwei neuen Bildungs-Initiativen


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"Wieder mal eine 'Spezial-Bratwurst'"

Ach der Viel-Schreiber und -"Schwätzer" sowie Grün-Unabhängige Herr Wiedemann inszeniert wieder mal eine "Spezial-Bratwurst": Verständlich, es steht ja ein bedeutsamer Wahlgang bevor, darum vermutlich die Eile und die Medienkonferenz vom kommenden Mittwoch. Hätte diese Privatumfrage z.B. jemand aus der kantonalen Verwaltung gemacht, so wäre mit einiger Wahrscheinlichkeit eine Motion, eine Interpellation oder sonst etwas Landrätliches durch Verfasser Herr Wiedemann entstanden.


Albert Augustin, Gelterkinden



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"Die Sprecherin der Swiss Indoors antwortete nicht auf die Anfrage dieser Zeitung."

BZ Basel
vom 27. November 2017
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Auf unsere Medienanfrage zu einem Gerichtsfall hat die Sprecherin auch nicht geantwortet. Die Swiss Indoors-Schweigerin.

"Und übrigens ..."

Weihnachts-Geschichte aus Israel
RückSpiegel


In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Promeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.