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Herr SBB-CEO Andreas Meyer, macht hoch die Tür!

Irgendwo, 4. November 2016

Ich nehme an, dass Sie für diese Nachrichten hier kein Musikgehör haben, weil Sie Wichtigeres zu tun haben, geschätzter Herr Andreas Meyer.

Als einer, der vermutlich zehnmal mehr Kilometer mit öffentlichen Verkehrsmitteln als mit dem Personenwagen reist, habe ich Sie in den letzten Jahren auf verschiedene Kleinigkeiten hingewiesen, die es ausmachen, dass die SBB nicht das ultimative Produkt sind, das sie sein könnten: Die grotesken Digitalanzeigen und das ohrenbetäubende Gepfeife in den "Flirt"-Lokalzügen, die Perron-Durchsagen genau dann, wenn der Schnellzug vorbeirattert, die teils satirisch anmutenden Zugsdurchsagen in Englisch oder Französisch, die merkwürdigen Stations-Bezeichnungen ("Baselbadisch"), an wartenden Passagieren vorbei fahrende Züge, die gefährlich rutschenden Sitze und weiteres mehr.

Weil immer mehr Leute zu Ihrer und unserer Freude die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen, sind Sie gezwungen, den "letzten Schrott" (wie einige sagen) als Rollmaterial einzusetzen. Ich mag diese Wagen, die meist am Schluss des Zuges angehängt werden: Die etwas verstaubt wirkenden, aber gemütlichen Sitzbänke, die im Sommer regulierbaren Fenster, Erinnerungen an frühe Schulreisen.

Doch in den letzten Tagen ist mir der böse Gedanke hochgekommen, dass diesen Wagen nicht die ungeteilte Aufmerksamkeit der Unterhalts-Equipen zuteil kommt. So ein Wagen erfüllt nur dann seinen Zweck, wenn sich an Haltestellen die Türen dann öffnen lassen, wenn es der Fahrgast will. Doch es gilt immer häufiger das Gegenteil: Die Türen bleiben dann geschlossen, wenn es ihnen beliebt.

Kürzlich musste ich mit weiteren SBB-Kunden zwangsweise eine Reise ins Mittelland unternehmen, weil die beiden angehängten Waggons im AHV-Alter an meinem Ankunftsort kurz vor dem Hauenstein-Tunnel dicht blieben und sich trotz Knopfdruck und allerlei hilflosem Hantieren an Haltern und Hebeln zu keiner Öffnung hinreissen liessen.

Jetzt scheint gar eine Epidemie ausgebrochen zu sein: Die Türen bleiben zu, wenn es ihnen gerade passt. So auch heute Abend, als erneut eine Reise ins Aaretal drohte. Ein Hin- und Her-Gerenne in den Waggons, ein Gefluche von sonst so stummen Handy-Guckern, ein erlösendes Aufatmen, als kurz vor der Abfahrt ein Nicht-Uniformierter für eine Entsperrung sorgte.

Darum, geschätzter Herr Meyer, möchte ich für einen kurzen Moment Ihr Musikgehör beanspruchen und Ihnen ein ostpreussisches Kirchenlied aus dem 17. Jahrundert als Dringlichkeits-Devise mit auf die Reise setzen: "Macht hoch die Tür, die Tor macht weit."




Weiterführende Links:
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- Nachruf auf das Gepäckwägeli im Basler Bahnhof SBB
- SBB rauben uns Bild-Sujets: Neue Anzeigetafeln für Basel
- Unser Lieblingsthema: IC brauste am Bahnhof durch
- Herr SBB-CEO Meyer: Was haben Sie gegen Aarau?
- Anzeige-Flops: Neues aus dem ÖV-Disneyland
- SBB-Mickey-Mouse-Reisli: Basel-Strasbourg-Luzern
- Sehr geehrter Herr SBB-CEO Andreas Meyer ... (III)
- Herr SBB-Generaldirektor Meyer: Verstehen Sie mich?
- Sehr geehrter Herr SBB-CEO Andreas Meyer ...
- Die SBB schaffens nicht mehr: "Flirt" steht erneut
- Zu spät in die Schule: "Flirt"-Probleme mit Kupplungen
- Abenteuer mit der Bundesbahn: "Nein, nicht schon wieder!"
- Die SBB verflirten den "Flirt": Neuer Frust am Bahnsteig
- SBB-"Türstörung" und Pannen-Halt im Hauenstein-Tunnel
- Wieder Micky Mouse-Einlage der SBB im Basler Bahnhof
- Stadler Rail zwingt das Weck-Feeling in den "Flirt"
- SBB machen wieder Kunden sauer: Pannen-"Flirt"
- Wieder unzuverlässige SBB: Zu spät am Arbeitsplatz
- Kurzer "Flirt": Kupplungsprobleme führten zu Gedränge
- Krähenbühl: SBB-Chef Meyer war "etwas überrascht"
- Regierungsrat Krähenbühl zu SBB-Pannen: "Katastrophal"
- SBB setzen Kunden weiter dem Zug-Entzug aus
- Wieder mal Zugsausfälle: Störung im Oberbaselbiet
- Liebe SBB: Wo blieb nur schon wieder der Regionalzug?
- Wieder SBB-Pannen-Serie: "Wegen einer Türstörung ..."
- Staunende SBB-Kunden: Der "Interregio" sauste durch
- Pendler klagen: "SBB-Service wird immer schlimmer"
- SBB-Kunststück des Tages: An Olten vorbei gefahren
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- Mega-Panne bei den SBB: Schweizer Züge stehen still
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- Vergessliche SBB-Lokführer: Erneute Durchfahrt
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- Micky-Mouse-Chaos auf der SBB-Pendlerstrecke


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"Notbremse besser nicht ziehen"

Lieber Herr Berger, vom Ziehen der Notbremse in einem solchen Fall würde ich ihnen tunlichst abraten, es sei denn, sie hätten ein gut gefülltes Portemonnaie und scheuen den anschliessenden grossen Ärger nicht ...


Bruno Heuberger, Oberwil




"Samichlaus mit Rute"

Tja Frau Alder, ich glaube da müssen wir doch mal bei Herrn Meyer den Samichlaus vorbei schicken, mit einer Pfitzenrute und einem grossen Sack, was meinen sie?


Bruno Heuberger, Oberwil




"Von der Notbremse gehört?"

Schon mal was von der Notbremse gehört? Oder habt Ihr Euch auf die Gratisfahrt gefreut? Kurz nach Abfahrt hätte man doch die Notbremse ziehen konnen in der Hoffnung, dass diese wenigstens funktioniert.


Hanspeter Berger, Basel




"Das Gleiche passiert"

Welche Erheiterung an diesem trüben Samstagmorgen. Das Gleiche ist mir übrigens kürzlich auch im IC von Zürich nach Basel in einem der mittleren Wagen passiert. Das Lied passt ja auch zu der immer früher anfangende Weihnachtszeit.


Beatrice Alder, Basel




"Kader-Gehälter und Parkplatz sind gesichert"

Der Unterhalt gilt nur gewissenhaft bei den Kadergehältern und beim Parkplatz der Verwaltungsratspräsidentin.


Urs Haener, Oensingen



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... vielleicht darüber, welche Welt soeben neu gestartet ist.

RückSpiegel


Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Der Basler Zeitung fiel in einem Leserbrief in OnlineReports auf, dass der frühere Baselbieter Polizeisprecher auf der SVP-Liste für den Landrat kandidiert.

Telebasel, nau.ch und 20 Minuten bezogen sich in ihren Beiträgen über Sachbeschädigungen gegen die Jüdische Genossenschafts-Metzgerei auf OnlineReports.

Im Interview mit Claudia Sigel geht die Basler Zeitung auf eine Aussage der Baselbieter CVP-Präsidentin Brigitte Müller in einem OnlineReports-Interview ein.

In ihrem Bericht über das Ja der Wettbewerbs-Kommission zur Übernahme der "Basler Zeitung" durch Tamedia erwähnt die NZZ auch OnlineReports.

Die BZ Basel, Telebasel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-Nachricht vom Tod der FCB-Legende Peter Ramseier auf.

Prime News geht in ihrem Überblick über die Perspektiven des Medienplatzes Basel auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

persoenlich.com erwähnte OnlineReports und seine frühere Praktikantin Valerie Zaslawsky im Zusammenhang mit ihrem Weggang bei der NZZ und ihrem Umzug nach Berlin, wo sie als Freie Journalistin arbeitet.

In seinem Artikel über medienpolitische Entscheide der Wettbewerbskommission erwähnt Rainer Stadler in der NZZ auch OnlineReports.

Roland Stark, Kolumnist der Basler Zeitung, nahm in seinem Text über Meinungsvielfalt auf OnlineReports Bezug.

In der Meldung über das neue Basler Nachrichten-Portal "Prime News" bezogen sich die BZ Basel, Nachrichtenagentur SDA und das Branchenmagazin Persönlich auf OnlineReports.

Das SRF-Regionaljournal bezog sich in seiner Meldung über die Selbst-Vergiftung des Basler Museumsdirektors Michael Kessler auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über den Streit der Basler SVP mit ihrem Grossrat Patrick Hafner über Ausstände bei den Mandatabgaben auf.

Das SRF-Regionaljournal und die Schweiz am Wochenende nahmen auf die OnlineReports-Recherche über den durch die Suva verfügten Baustopp am neuen Werkhof in Sissach Bezug.

Die WochenZeitung verweist darauf, dass textfokussierte Nachrichtenportale wie OnlineReports gemäss dem Entwurf des neuen Bundesgesetzes über elektronische Medien nicht in den Genuss einer Bundesförderung kämen.

20 Minuten
entlarvte die von OnlineReports vermeldete Besetzung des Gewächshauses auf dem Dreispitz-Lok-Depot als Scheinbesetzung.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli übernahm an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Universität Basel von Jean-Luc Nordmann das Präsidium.

• In weniger als sieben Wochen sammelte das parteiunabhängige Komitee "Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park" mehr als 3500 Unterschrift'en für seine Petition.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal für das Jahr 2019 einen Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent auszurichten.

Elena Hermann wird neue Leiterin der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten Basel-Stadt und löst Ernst Jost ab, der per Ende Jahr in Pension gehen wird.

• Das Basler Komitee gegen die kantonale Vorlage zur "Steuervorlage 17", das sich aus linken Parteien und Gewerkschaften rekrutiert, hat 3'300 Unterschriften für das Referendum gesammelt.

Andreas Häner, von 2009 bis 2015 schon Vorstandsmitglied, wird neuer Geschäftsführer des Basler Heimatschutzes und damit Nachfolger von Paul Dilitz, der nach elfjähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.

Daniel Roth (61) wird im Baselbiet neuer Leiter des Rechtsdienstes von Regierung und Landrat, als Nachfolger von Hans Jakob Speich, der sich vorzeitig pensionieren lässt.

Irene Heinimann wird neue Baselbieter Kantonsapothekerin und folgt als bisherige Stellvertreterin auf Hans-Martin Grünig, der Ende Dezember in Pension geht.

• Vertiefte Kostenkontrollen zum Umbau der Kunsteisbahn Sissach zur geschlossenen Halle zeigen, dass der Bau bis zu zehn Prozent teurer wird als vorgesehen.

• Der Baselbieter alt Landratspräsident Jürg Degen und der Läufelfinger Gemeindepräsident Dieter Forter sind von "Pro Bahn Schweiz" für ihr Engagement zur Erhaltung des "Läufelfingerlis" mit dem Preis "Premio Pro Spez 2018" ausgezeichnet worden.

Steigende Bildungs- und Sozialkosten belasten das Ergebnis der Gemeinde Reinach, so dass für 2019 ein Defizit von 1,67 Millionen Franken budgetiert werden muss.

Olivier Aebi wird per 1. Februar 2019 neuer CEO des Basler Ingenieur- und Planungsunternehmens Gruner AG und Nachfolger von Kurt Rau ab, der die Gruner-Gruppe interimistisch leitet.

• Aufgrund einer umfassenden Kontrolle der Stadtgärtnerei müssen im Kanton Basel-Stadt 229 Bäume zum grössten Teil aus Sicherheitsgründen gefällt und ersetzt werden; die Liste der betroffenen Bäume wird im Kantonsblatt vom 10. Oktober publiziert.

Andrea Schenker-Wicki, die Rektorin der Universität Basel, ist durch den Universitätsrat für weitere vier Jahre bestätigt worden.

• Am 1. Oktober beginnen in Basel die Vorarbeiten für den Bau des unterirdischen Kunstmuseum-Parkings mit der Umlegung unterirdischer Leitungen.

Liestal hat den Bruttokredit in der Höhe von 4,96 Millionen Franken für den Bau der städtischen Velostation und den Bau der erhöhten Velospur in der Unterführung der Oristalstrasse mit 2'386 Ja-Stimmen gegen 732 Nein-Stimmen sehr deutlich angenommen.

• Der 33-jährige FCB-Mittelfeldspieler Geoffroy Serey Die hat den bis zum 30. Juni 2019 laufenden Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert.

• Der 41-jährige Betriebsökonom Daniel Arni, derzeit noch Leiter der Fachstelle Messen und Märkte im Präsidialdepartement, wird ab Dezember neuer Leiter der Basler Allmendverwaltung und Nachfolger von Niklaus Hofmann.

• Die Elektra Baselland (EBL) senkt auch im Jahr 2019 wieder ihre Strompreise, diesmal um 3,1 Prozent.