© Foto by Polizei BL


Tramunfall: Kommt der Verkehrsfluss vor Sicherheit?

Weil ein Autofahrer ein Rotlicht überfuhr, kam es auf der Linie 11 zu einem fünfviertelstündigen Betriebsunterbruch. Die wahre Ursache: Der Kanton Baselland wollte an dieser Kreuzung keine Barrieren.
Reinach, 1. Oktober 2015

"Kollision zwischen Tram und Auto endete glimpflich", titelt die Polizei in ihrer Meldung. Gestern Mittwoch um 16 Uhr kollidierte auf der Kreuzung Baselstrasse / Fleischbachstrasse in Reinach ein Tram der Linie 11 mit einem Auto, dessen deutscher Lenker das Rotlicht übersehen hatte. Trotz des Totalschadens am Fahrzeug wurden die Insassen nicht verletzt.

Unangenehm waren die Folgen für hunderte von Fahrgästen der Linie 11. Während der beginnenden Hauptverkehrszeit brach der Tramverkehr zwischen Basel und Aesch zusammen und es mussten Busse von BVB und BLT eingesetzt werden, die während der ersten Fahrten völlig überfüllt waren.

Zu Ungunsten des öffentlichen Verkehrs

Der Autofahrer wollte von der Ausfahrt der A18 (Reinach Nord) in die Fleischbachstrasse einbiegen. Der Unfall wäre zu verhindern gewesen, wenn das Tramtrassee wie bei den meisten Kreuzungen der Linie 11 mit Barrieren abgesichert wäre. Aber der Kanton Baselland hat eine solche Sicherheitsmassnahme abgelehnt, wie BLT-Direktor Andreas Büttiker gegenüber OnlineReports erklärte. "Es war eine Güterabwägung", die zu Ungunsten des öffentlichen Verkehrs ausgefallen ist.

In den Hauptverkehrszeiten fährt praktisch alle zwei Minuten ein Tram über die Kreuzung, und bei den vorgeschriebenen Vorlaufzeiten des Barrierebetriebs wäre die Verbindung zwischen A18 und Fleischbachstasse praktisch blockiert. So befürchteten es zumindest die Verantwortlichen beim Kanton. Der BLT-Direktor bedauert dies, denn der Einbau von Barrieren entlang den Tramlinien habe viel zur Unfallreduktion beigetragen.

Teure Rechnung

Dem Unfallverursacher respektive seiner Versicherung werden im übrigen die Kosten für den Betriebsunterbruch und den Einsatz von Bussen voll in Rechnung gestellt, erkärte Büttiker. Wenn bei einem Unfall noch Infrastruktur wie Tramleitungen beschädigt werden, können sich die Kosten schnell einmal auf über hunderttausend Franken belaufen. Wenn Verkehrsteilnehmer bei solchen Kollisionen verletzt werden, muss das Transportunternehmen "wegen der strengen Kausalhaftung" (Büttiker) auch dann einen Kostenanteil tragen, wenn es im Recht war.



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"Barrieren im Kopf"

Die Barrieren scheinen mir im Kopf verortet und das Denken zu behindern: Ungläubig musste ich in den letzten Tagen zusehen, wie bei der Werk-Zufahrt zum Schwimmbad Bottmingen, welche über das Geleise der Linie 10 führt und im Jahr schätzungsweise etwa 10 Mal und ausschliesslich durch erfahrenes Gemeindepersonal benutzt wird, eine teure Barriere eingebaut wurde. Leider kenne ich die Unfallstatistik dieses Übergangs nicht, aber sie muss höher sein als die an der Kreuzung in Reinach. Ja, man muss halt  Prioritäten setzen.


Dieter Stumpf, Basel



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"Rentenmassaker auf Kosten der Staatsangestellten"

Juso Baselland
Betreff einer Medienmitteilung
vom 31. Mai 2018
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Kriegsberichterstattung von der Baselbieter Polit-Front.

Frisch pubertiert

Küssen, nicht spucken!
RückSpiegel


Das SRF-Regionaljournal und die Schweiz am Wochenende nahmen auf die OnlineReports-Recherche über den durch die Suva verfügten Baustopp am neuen Werkhof in Sissach Bezug.

Die WochenZeitung verweist darauf, dass textfokussierte Nachrichtenportale wie OnlineReports gemäss dem Entwurf des neuen Bundesgesetzes über elektronische Medien nicht in den Genuss einer Bundesförderung kämen.

20 Minuten
entlarvte die von OnlineReports vermeldete Besetzung des Gewächshauses auf dem Dreispitz-Lok-Depot als Scheinbesetzung.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Bericht über den Rückzug des potenziellen Baselbieter FDP-Regierungs-Kandidaten Daniel Recher Bezug auf OnlineReports.

20 minuten online
bezog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

20 Minuten, die BZ Basel, theworldnews.net, die Basler Zeitung, die Tageswoche, die Bauernzeitung und Telebasel nahmen die OnlineReports-Story über das gescheiterte Projekt von "Urban Farmers" in Basel auf.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung und das Regionaljournal zogen die OnlineReports-Meldung über die Schliessung der Basler Buchhandlung "Narrenschiff" nach.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht vom Tode des früheren BLKB-Bankrats-Präsidenten Werner Degen auf.

In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

Ueli O. Kräuchi, Geschäftsführer des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG), gibt die Leitung der VBLG-Geschäftsstelle per 31. März 2019 altershalber ab.

• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.

• Die Gewerkschaft Unia hat am 4. Juli 2'300 Unterschriften für das Referendum gegen längere Ladenöffnungszeiten eingereicht.

• Der Basler Gewerbeverband reichte zusammen mit den Parteien FDP und SVP, der "IG Lysbüchel" sowie verschiedenen Branchenverbänden das Referendum "gegen die Fehlplanung Lysbüchel" mit 2'972 Unterschriften ein.

Dominique Tellenbach, bisheriger Direktor der Berufsfachschule Basel, wird ab 1. Februar 2019 neuer Rektor der beiden Gewerblich-industriellen Berufsfachschulen Liestal und Muttenz.

Alexander Lenzlinger wird ab 1. August neuer Finanzchef der IWB und Nachfolger von Michael Ackermann, der eine längere berufliche Auszeit nimmt.

• Die Grünen Baselland folgten dem Vorstand und nominierten Isaac Reber für die Regierungsratswahlen 2019 (dritte Amtsperiode).

• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.