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Jonas Projer: Der Verkehrspolizist, der das Chaos anrichtet

Zürich, 11. Februar 2018

Wer sich die "Arena" des Schweizer Fernsehens vom vergangenen Freitag zum Thema "Steuerflüchtlinge" ganz oder teilweise angeschaut hat, muss sich die Frage stellen, worum es bei diesem Sendeformat überhaupt geht. Sicher nicht darum, dem Publikum Hintergrundwissen und damit Erkenntnisgewinn zu einem komplexen Thema zu vermitteln. Dazu ist weder das auf Rechthaberei angelegte Sendekonzept noch die darin verwendete Insider-Sprache geeignet.

Wenn der Moderator seinen Arm ausfährt

Es geht um Klamauk und Voyeurismus. Der Höhepunkt ist jeweils dann erreicht, wenn die letzten Protagonisten geschnallt haben, dass das beste Mittel gegenüber Dreinrednern ist, unbeirrt weiterzuschwatzen und sich auch durch theatralisches Gefuchtel des Moderators nicht einschüchtern zu lassen. Dann gackern sie alle wie im Hühnerstall, so dass die Basler Ständerätin Anita Fetz ihrem Ärger mit der Bemerkung Luft verschaffte: "Jetz gang i denn ein go schnappe."

Moderator Jonas Projer legt es genau darauf an: Kaum hat er einem Teilnehmer oder einer Teilnehmerin auf der einen Seite das Wort erteilt, fährt er, zum Widerspruch einladend, seinen Arm in die Gegenseite aus. Er kommt einem vor wie ein Verkehrspolizist, der absichtlich ein Chaos anrichtet.

Bunter Abend mit Politik-Darstellern

Um klar zu sein. Ich bin gegen die "No Billag"-Initiative und habe persönlich nichts gegen den immer gut vorbereiteten Jonas Projer. Umso befremdlicher finde ich die Art und Weise, wie das Schweizer Fernsehen zur besten Zeit Politikvermittlung betreibt. Das ist nicht Service public. Das ist Divertissement public, ein bunter Abend verpackt in hehres Zweck-Papier. Das "Arena"-Format, das seine Berechtigung durchaus hatte, ist zum Wochenend-Spektakel geworden, das nur Leere hinterlässt.



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"Billag bezahlt den Lohn"

Wie sich Jonas Projer benimmt – einfach lächerlich. Und das Schweizer Fernsehen bezahlt noch vom Bilag Beitrag seinen Lohn. Dieser Jonas Projer gehört weck. Am besten NO Bilag damit dies aufhört. Das ist ja zum schreien, und das alles schön mit Bilag Beiträge.


Rudolf Beer, Basel




"Arroganz bis zum Erbrechen"

Peter Knechtli ist für seine klare Kritik an der heutigen Arena-Form zu danken. Allerdings: Es ist nicht nur die "Arena", die zu Chaos und Klamauk verkommen ist. Das sind schon lange die meisten sogenannten Diskussionssendungen, ob "Arena", "Schawinski" oder Interviews in der "Rundschau". Und es sind auch deutsche Sendungen wie "Anne Will", "Maybrit Illner", "Maischberger" usw. Sie alle erreichen zu oft genau das Gegenteil ihres Zweckes, nämlich, dass Zuschauer genervt oder gar angewidert aus- oder umschalten.

Ganz sicher tragen sie alle schon lange nicht mehr dazu bei, dass sich Zuschauer zu einem kontroversen Thema eine eigene Meinung bilden können. Das liegt zum einen sicher an der von Hansjörg Stalder genannten üblen Diskussions-Unkultur, die ja teilweise mit PolitikerInnen in sogenannten Medientrainings sogar intensiv geschult wird: den Meinungsgegner zum Schweigen bringen und dann seine eigene Meinung in aller Arroganz bis zum Erbrechen skandieren. Erst dann ist man ja heute "arenatauglich". Unglaublich!
 
Ich stelle aber auch fest – grösserenteils als Ursache des eben Genannten – dass die sogenannten Moderatoren und Moderatorinnen ihre Sendungen zur narzisstischen Selbstdarstellung missbrauchen. Anstatt eine Diskussion mit gescheiten Fragen zum aktuellen Thema in einer gewissen Breite geschickt zu lenken, was in erster Linie bedeuten würde, darauf auch wirklich Antworten der Gäste zu ermöglichen, wird zu einer gestellten Frage von der Moderation selber schon nach dem ersten Antwort-Halbsatz gleich mit einer neuen Frage reingegrätscht. Dies, um gleichzeitig die Gelegenheit zu nutzen, die eigene Moderatoren-Meinung, oft aggressiv, in die Runde zu werfen. Wer sich von den Gästen dagegen zur Wehr setzen will, wird mit dummen Sprüchen lächerlich gemacht oder gar handfest beschimpft.

Nicht die Diskussionssendungen sollte man vergessen (die "Arena" war früher unter Filippo Leutenegger echt sehenswert), sondern die sogenannten DiskussionsleiterInnen sind auszuwechseln – mit Persönlichkeiten, die ihre Aufgabe kennen und auch gekonnt beherrschen, also nicht in erster Linie ihr Ego polieren wollen. Mit anderen Worten: Ihr Moderatorinnen und Moderatoren, haltet endlich euren vorlauten, absolut unmassgeblichen und völlig uninteressanten "Latz"! Und sorgt dafür, dass Eure Gäste angemessen und damit für Zuschauer interessant zu Wort kommen. Das ist Euer Job!


Edi Borer, Neuhausen D




"Vom Moderator war zu wenig zu spüren"

Die Arena sehe ich mir seit Jahren regelmässig an. Das Verhalten des Moderators in der Sendung vom 9. Februar war meines Erachtens stark beeinflusst von der vorangehenden Sendung vom 2.Februar, der bereits dritten Sendung zum Thema No Billag. Am 2. Februar liess Proyer den Pro-Vertreter kaum einen Satz beenden. Er unterbrach diesen laufend und widersprach ihm in meines Erachtens aufsässiger Weise. Er übernahm so die Rolle eines Initiativgegners und ersparte so den dafür berufenen Gästen, einer Bundesrätin und einem Ständerat, weitgehend ihre Einsätze.

Dieses Verhalten fand in der "NZZ am Sonntag" und in der "Basler Zeitung" (und evtl. in weitern Organen) eine deutliche Kritik und führte offenbar zu mehreren Beschwerden beim Ombudsmann. Am 9. Februar wollte sich Proyer nun offensichtlich als massvoll und zurückhaltend präsentieren. Er begnügte sich zum Beispiel mit dem Heben eines Armes, verzichtete aber auf nachhaltige Unterbrechungs-Bemühungen etc. Vom Moderator war – wohl zum Nachteil der Sendung – so zu wenig zu spüren. Aus den Erfahrung bei früheren Sendungen weiss ich aber: Proyer kann auch ganz anders ...


Urs Engler, Bettingen




"Eine gar faktenfreie Runde"

Auch für mich war auch "Arena" zu den Steuern eine gar faktenfreie Runde. Mit der Vorlage zur "Steuervorlage 17" und der abgelehnten "Unternehmenssteuerreform 3" hatte das nur am Rande zu tun. Immerhin ist das Vernehmlassungs-Verfahren abgeschlossen und die wesentlichen Elemente von Maurers Vorlage sind bekannt. Bekannt sind auch die Steuerausfälle der "Unternehmenssteuerreform 2". Mal sehen, ob es der Moderator bei der definitiven Unternehmenssteuer-Vorlage SV 17 schafft.


Susanne Leutenegger Oberholzer, Augst




"Oft wird dreingeredet, wenn eine Frau spricht"

Ich habe die Sendung zur No-Billag Initiative nicht gesehen. Ich habe schon seit längerem einsehen müssen, dass ich "Arena"-untaglich bin. Nicht untauglich, mitzudiskutieren, nein, untauglich, mir das anzusehen und zu hören. Und es ist meiner Meinung nach nicht der Moderator, der die Sendung zu einem Modell macht, wie eine Diskussion nicht fruchtbar, nicht informativ oder in irgendeiner andern Art sinnvoll sein könnte. Es sind die Teilnehmer, meistens männlicher Art, oft jener politischen Richtung angehörend, für die es nur die eigene und daneben noch die falsche Meinung gibt, die das Spektakel damit so unsäglich machen, dass sie erstens immer dreinreden – wenn eine Frau am Wort ist, sowieso – und die zweitens nie auf einen Vorredner eingehen, sondern immer dasselbe wiederholen, meist das, was die Parteileitung als Abstimmungsslogan so beschlossen hat.
 
Die SRG kann auch anders: Im französischsprachigen Programm gibt es ein vergleichbares Sendeformat, es heisst "Infrarouge" auf RTS. Auch bei dieser Sendung wird gestritten, auch bei dieser Sendung kann es hitzig werden, auch hier haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer klare Positionen, die sie vehement verteidigen und auch hier sind die Teilnehmenden so arrangiert, dass sich zwei Seiten gegenübersitzen.

Und doch: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hören sich meistens zu, sie fallen sich gelegentlich zwar auch ins Wort, aber sie entwickeln ihre Argumente weiter, je nach dem Verlauf der Diskussion. Es sind Vertreterinnen und Vertreter derselben Parteien am Tisch, wie in der deutschen Schweiz, und doch werden die Diskussionen meistens weitgehend mit Respekt vor der andern Meinung geführt. Nicht immer, auch hier sitzen sich Menschen aus Fleisch und Blut gegenüber, aber ich habe hier noch keine Sendung gesehen, die nicht etwas zu meiner Meinungsbildung beigetragen hätte. Und wäre es auch nur das Thema gewesen, dass nicht immer eine Abstimmungsfrage oder Wahlkampagne zu sein hat.
 
Ein Blick über den Röstigraben ist auch ein Blick in eine andere Diskussionskultur. Oder sollte man sogar sagen: in eine Diskussionskultur.


Hansjörg Stalder, Basel




"Vielleicht überdenken SRG-Verantwortliche gewisse Formate"

Nun, vielleicht gibt der Name "Arena" das Sendeformat unbewusst vor: Wie bei den Römern geht es um das Spektakel, den Kampf der Kontrahenten, um Sieg oder Niederlage. Der geschicktere Redner oder Gestikulator obsiegt, das Volk, die Zuschauer im Raum oder zuhause können – zwar nicht über Leben oder Tod – so doch für sich einen Sieger bestimmen. Und der Moderator darf Kaiser und Schiedsrichter spielen und Feuer ins Öl schütten, um das Polit-Spektakel anzuheizen!

Vielleicht bleibt ja heute schon das eine oder andere Argument oder Kontraargument zum eigentlichen Thema beim Zuschauer hängen und hilft ihm bei seiner Meinungsbildung. Aber möglicherweise hilft die Abstimmung zur No Billag-Initiative den Verantwortlichen im SRG-Theater, für die Zukunft gewisse Formate neu zu überdenken, um so ihrem Auftrag eines guten "Service public" besser gerecht zu werden. Denn um Politklamauk, Bacherolettes, Dschungelcamps und ähnliches zu sehen, brauchen wir keine Gebühren bezahlen.

Die Herausforderung ist eben, wie bereite ich ernsthafte Themen so spannend auf, dass die Zuschauer das SRG-Angebot in Anspruch nehmen. Ein gutes Beispiel ist meiner Meinung nach wie vor der Tatort-Krimi, der es oft schafft, dem Zuschauer ein heikles Thema interessant verpackt in allen Facetten näherzubringen. Geben wir die Hoffnung nicht auf, Herr Knechtli!


Lucas Gerig, Basel



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Veranstaltungs-Hinweis


LE PRIX DE L'OR

Eine politische Komödie aus der Schweiz und Burkina Faso – nicht nur, aber auch ein Stück zur Konzernverantwortungs-Initiative

Das Stück mit Beteiligung westafrikanischer Theaterschaffender zeigt exemplarisch, die Auswirkungen des Rohstoffhandel auf Land und Leute auf. Das Stück erzählt von der Gier nach Gold, schlechter Regierungsarbeit und Konzernen, die keine Verantwortung für ihr schändliches Tun übernehmen wollen.
Tournee-Daten

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"Die Tatbestand einer Entfremdung"

OnlineReports.ch
Schlagzeile
vom 3. Oktober 2018
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Nicht erfüllt.

RückSpiegel


In ihrem Bericht über das Ja der Wettbewerbs-Kommission zur Übernahme der "Basler Zeitung" durch Tamedia erwähnt die NZZ auch OnlineReports.

Die BZ Basel, Telebasel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-Nachricht vom Tod der FCB-Legende Peter Ramseier auf.

Prime News geht in ihrem Überblick über die Perspektiven des Medienplatzes Basel auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

persoenlich.com erwähnte OnlineReports und seine frühere Praktikantin Valerie Zaslawsky im Zusammenhang mit ihrem Weggang bei der NZZ und ihrem Umzug nach Berlin, wo sie als Freie Journalistin arbeitet.

In seinem Artikel über medienpolitische Entscheide der Wettbewerbskommission erwähnt Rainer Stadler in der NZZ auch OnlineReports.

Roland Stark, Kolumnist der Basler Zeitung, nahm in seinem Text über Meinungsvielfalt auf OnlineReports Bezug.

In der Meldung über das neue Basler Nachrichten-Portal "Prime News" bezogen sich die BZ Basel, Nachrichtenagentur SDA und das Branchenmagazin Persönlich auf OnlineReports.

Das SRF-Regionaljournal bezog sich in seiner Meldung über die Selbst-Vergiftung des Basler Museumsdirektors Michael Kessler auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über den Streit der Basler SVP mit ihrem Grossrat Patrick Hafner über Ausstände bei den Mandatabgaben auf.

Das SRF-Regionaljournal und die Schweiz am Wochenende nahmen auf die OnlineReports-Recherche über den durch die Suva verfügten Baustopp am neuen Werkhof in Sissach Bezug.

Die WochenZeitung verweist darauf, dass textfokussierte Nachrichtenportale wie OnlineReports gemäss dem Entwurf des neuen Bundesgesetzes über elektronische Medien nicht in den Genuss einer Bundesförderung kämen.

20 Minuten
entlarvte die von OnlineReports vermeldete Besetzung des Gewächshauses auf dem Dreispitz-Lok-Depot als Scheinbesetzung.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Bericht über den Rückzug des potenziellen Baselbieter FDP-Regierungs-Kandidaten Daniel Recher Bezug auf OnlineReports.

20 minuten online
bezog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Vertiefte Kostenkontrollen zum Umbau der Kunsteisbahn Sissach zur geschlossenen Halle zeigen, dass der Bau bis zu zehn Prozent teurer wird als vorgesehen.

• Der Baselbieter alt Landratspräsident Jürg Degen und der Läufelfinger Gemeindepräsident Dieter Forter sind von "Pro Bahn Schweiz" für ihr Engagement zur Erhaltung des "Läufelfingerlis" mit dem Preis "Premio Pro Spez 2018" ausgezeichnet worden.

Steigende Bildungs- und Sozialkosten belasten das Ergebnis der Gemeinde Reinach, so dass für 2019 ein Defizit von 1,67 Millionen Franken budgetiert werden muss.

Olivier Aebi wird per 1. Februar 2019 neuer CEO des Basler Ingenieur- und Planungsunternehmens Gruner AG und Nachfolger von Kurt Rau ab, der die Gruner-Gruppe interimistisch leitet.

• Aufgrund einer umfassenden Kontrolle der Stadtgärtnerei müssen im Kanton Basel-Stadt 229 Bäume zum grössten Teil aus Sicherheitsgründen gefällt und ersetzt werden; die Liste der betroffenen Bäume wird im Kantonsblatt vom 10. Oktober publiziert.

Andrea Schenker-Wicki, die Rektorin der Universität Basel, ist durch den Universitätsrat für weitere vier Jahre bestätigt worden.

• Am 1. Oktober beginnen in Basel die Vorarbeiten für den Bau des unterirdischen Kunstmuseum-Parkings mit der Umlegung unterirdischer Leitungen.

Liestal hat den Bruttokredit in der Höhe von 4,96 Millionen Franken für den Bau der städtischen Velostation und den Bau der erhöhten Velospur in der Unterführung der Oristalstrasse mit 2'386 Ja-Stimmen gegen 732 Nein-Stimmen sehr deutlich angenommen.

• Der 33-jährige FCB-Mittelfeldspieler Geoffroy Serey Die hat den bis zum 30. Juni 2019 laufenden Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert.

• Der 41-jährige Betriebsökonom Daniel Arni, derzeit noch Leiter der Fachstelle Messen und Märkte im Präsidialdepartement, wird ab Dezember neuer Leiter der Basler Allmendverwaltung und Nachfolger von Niklaus Hofmann.

• Die Elektra Baselland (EBL) senkt auch im Jahr 2019 wieder ihre Strompreise, diesmal um 3,1 Prozent.

• Die Basler Kantonalbank eröffnet am 27. August direkt vis-à-vis des Badischen Bahnhofs ihre neue Filiale Rosental, was schon am 25. August gefeiert wird.

• Der FCB-Captain und Innenverteidiger Marek Suchy hat sich am 12. August im Spiel gegen den FC Sion einen Teilriss der Achillessehne am linken Fuss zugezogen und fällt damit für unbestimmte Zeit aus.

• Die Wirtschafts- und Abgabekommission des Grossen Rates unterstützt den "Basler Kompromiss" zur Umsetzung der Steuervorlage 17 und stimmt dem Ratschlag der Regierung mit einer Änderung zu.

• Nach zwei Jahren wechselt in Basel-Stadt das Präsidium der Fraktion "Grünes Bündnis" wieder von "Basta" (Beatrice Messerli) zu den Grünen (Jürg Stöcklin).

Pierre Lavielle, der Präsident des EuroAirport-Verwaltungsrats, ist am 2. August unerwartet gestorben.

• Verschiedene Baselbieter Gemeinden wie Therwil oder Gelterkinden haben aufgrund der Trockenheit ein totales Verbot des Abbrennens von jeglichen Feuerwerkskörpern (Raketen, Vulkane, Heuler usw.) erlassen, bevor auch der Kantonale Krisenstab ein generelles Verbot aussprach.

• Der Riehener CVP-Einwohnerrat Patrick Huber tritt von seinem Amt als Vizepräsident der Basler CVP und als Leiter der Arbeitsgruppe Wirtschaft auf Ende Juli zurück.

Patrick Huber wird im August neuer Geschäftsführer der Basler Bankenvereinigung (BBVg) als Nachfolger von Raphael Vannoni.
 
"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

Ueli O. Kräuchi, Geschäftsführer des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG), gibt die Leitung der VBLG-Geschäftsstelle per 31. März 2019 altershalber ab.

• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.