Schwere Ausschreitungen – Polizei teilweise überfordert

50 Chaoten richteten in der Basler Innenstadt schwere Schäden an. Die Polizei war teilweise machtlos.
Basel, 25. Juni 2016

Zu schweren Randalen, bei denen zwei Polizisten und ein Demonstrant verletzt wurden, kam es gestern Freitagabend in der Basler Innenstadt. Gewalttätige Akteure waren rund 50 Personen, die im Bereich des Barfüsserplatzes erste Sachbeschädigungen begingen und die Polizei mit Flaschen und Steinen bewarfen. Auf ihrem Weg durch verschiedene Strassen schlug die Gruppe zahlreiche Scheiben ein und verschmierte Fassaden. An mehreren Patrouillen-Fahrzeugen wurden Scheiben eingeschlagen. Die Sachbeschädigungen belaufen sich nach ersten Schätzungen auf mehrere tausend Franken.

Wie die Polizei in einer Medienmitteilung schreibt, war sie den Randalierenden teilweise nicht gewachsen: "Die jeweils eingetroffenen Polizeipatrouillen wurden derart heftig angegriffen, dass sie sich zum Teil nur noch in Sicherheit bringen konnten."

Im Petersgraben und bei der Spitalstrasse gelang es der Polizei schliesslich, 14 Personen – drei Frauen und zehn Männer zwischen 18 und 28 Jahren und einen Jugendlichen – trotz ihres teils heftigen Widerstands anzuhalten. Sie wurden zur Kontrolle auf Polizeiwachen gebracht und danach durch die Staatsanwaltschaft festgenommen. Eslaufen Verfahren wegen Landfriedensbruch, Sachbeschädigung, Körperverletzung und Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte.

Über die Urheber und ihre Motive machte die Polizei leider keine Angaben. René Gsell, Sprecher der Basler Staatsanwaltschaft, zu OnlineReports: "Es bestanden im Vorfeld keine Hinweise darauf, dass eine solche Randale stattfinden sollte. Bei den Festgenommenen handelt es sich um Personen aus der ganzen Schweiz und einen Holländer. Wie und weshalb sie sich hier verabredeten, ist Gegenstand der Ermittlungen."


Durch die Ausschreitungen konnten einige Linien der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) teils während längerer Zeit nicht fahrplanmässig bedient werden.



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BZ Basel
vom 17. April 2019
über Regula Rytz
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Sie regularisiert einfach zuviel.

RückSpiegel


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Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der Arzt, Uni-Dozent, LDP-Grossrat, Meister E.E. Zunft zum Goldenen Stern und Aktivfasnächtler Raoul Furlano ist neuer Obersperber des Basler Sperber-Kollegiums.

• Eine Baselbieter Rentnerin übergab einem "falschen Polizisten" Schmuck im Wert von mehreren 10'000 Franken.

• Bei einem budgetierten Gewinn von 3 Millionen Franken schloss die Baselbieter Staatsrechnung mit einem Überschuss von 56 Millionen Franken.

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• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.

• Die Basler Regierung spricht sich im Rahmen der Konsultation zum Entwurf des institutionellen Abkommens Schweiz-EU für eine Unterstützung des vorliegenden Abkommens aus.

• Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) haben mit fast 128 Millionen Fahrgästen letztes Jahr 2,2 Prozent weniger Fahrgäste befördert – dies vor allem wegen Gleiserneuerungs-Arbeiten.

• Das von SVP- und FDP-Kreisen getragene Komitee gegen das vom Grossen Rat beschlossene Neubauprojekt "Naturhistorisches Museum / Staatsarchiv" hat fristgerecht das Referendum mit über 2'700 Unterschriften eingereicht.

• Das Basler Tiefbauamt erteilt Gabriel Pellicanò und Alfredo Ogi den Zuschlag für den Betrieb des Gastro-Kiosks "Hamburgeria Pellicano" an der Feldbergstrasse, der ab Frühjahr in Betrieb gehen soll.

• Mit 18'000 Besuchenden, davon 14'000 Kindern und Jugendlichen und über 300 Schulklassen verzeichnet die "tunBasel" einen Besucherrekord, der sogar das Spitzenjahr 2017 übertraf.

• Die Juso Basel-Stadt haben ihre Nationalrats-Bewerbenden nominiert: Seyran Dilekci (20), Nicolas Eichenberger (28), Livia Kläui (21), Nino Russano (18) und Lucas Wirz (29).

Jochen Kirsch wird neuer Direktor der "Mission 21" und somit Nachfolger von Claudia Bandixen, die Ende August in Pension geht.

• Die Grünliberalen Frauen Schweiz haben die bisherige Vizepräsidentin, die Oberwilerin Tanja Haller, zu ihrer neuen Präsidentin gewählt.