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Neuer Hoffnungsschimmer über dem Land der Naga

Die freiheitsliebenden Naga-Völker im Osten Indiens kämpfen seit Jahrzehnten gegen die Regierung – oder auch gegeneinander. Heute berichtete eine Gruppe Naga in Basel über die in jüngster Zeit wieder hoffnungsvollere Situation in ihrer Heimat.
Basel, 31. Januar 2009

Phalee heisst das Dorf. Es liegt im gebirgigen Land der Naga-Völker, die seit der britischen Kolonisation in Nordostindien und Burma um ihre Freiheit kämpfen. Phalee ist arm, es gibt zahlreiche Witwen, weil die Männer im Guerillakrieg gegen die indische Armee oder verfeindete Widerstandsgruppen gefallen sind. Die Frauen halten das Dorf am Leben, mit Reisbau, mit Weben. Yirmiyan Arthur (Bild), eine Naga-Journalistin, hat einen berührenden Film über die Menschen von Phalee gedreht. Heute zeigte sie ihn zum ersten Mal – im Rahmen der laufenden Naga-Ausstellung im Basler Museum der Kulturen.

Dieses will, zusammen mit der Nichtregierungsorganisation Panos South Asia,  die Öffentlichkeit mit der Veranstaltungsreihe "Konfliktherde Nordostinien" auf den ältesten, kaum wahrgenommenen Krieg Südasiens mit seinen Tausenden von Toten aufmerksam machen. Ein blutiger, ein komplizierter Konflikt, mit zahlreichen Kampfgruppierungen wie den beiden stärksten NSCN-IM und NSCN-K, mit Streit in den eigenen Reihen, mit Teilerfolgen, mit Rückschlägen. Aber ein Ziel ist allen Naga gemein: Sie wollen ihre Freiheit und von den indischen Truppen nicht mehr länger unterdrückt, verfolgt und gefoltert werden.

Fussballspiel als Auftakt zur Versöhnung

Dafür müssten sich die Naga zuerst aber untereinander versöhnen und eine gemeinsame Strategie entwickeln, erklärte der Naga-Journalist und Panos-Mitarbeiter Akum Longchari in der Augustinergasse 8 – mit dem Hinweis, dass gerade wieder 30 Naga-Rebellen von 600 indischen Soldaten eingekesselt worden seien. Er setzt sich als Mitglied des "Forum for Naga Reconciliation" für eine Versöhnung unter den Naga ein und erklärte, die Zeit sei langsam reif dafür. Ein erster Erfolg war ein im November 2007 durchgeführtes Fussballspiel, das gemeinsam von den zerstrittenen Parteien durchgeführt wurde. Der ebenfalls anwesende Naga-Antropologe und Journalist Kazu Ahmed hielt das hoffnungsvolle Ereignis in der Stadt Dinapur in einem Film fest, der auch gezeigt wurde.

Die in Basel begrüsste Delegation wurde überdies von der Schriftstellerin und Englischprofessorin Temsula Ao begleitet, eine Fachfrau für die mündlich überlieferte Geschichte und Tradition der Naga. Sie las Geschichten und Gedichte vor. Ein hoffnungsvoller Beweis dafür, dass die Naga ihre alte Kultur und Traditionen trotz aller Differenzen selbstbewusst pflegen, um ihre Identität in eine Zeit des dauernden Friedens hinüberzuretten. Wann es soweit ist, darauf konnte sich noch niemand festlegen. Am Sonntag schliesst die Regisseurin Ate Kevichusa den Besuch der Naga-Delegation mit einem weiteren Film ab. Titel: "Die Asche unseres Landes".




Weiterführende Links:
- Das Museum der Kulturen vor einem grossen Schritt


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"Ich masse mir nicht, Tausende von Frauen zu bevormunden"

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Das massen wir uns natürlich auch nicht.

RückSpiegel


In ihrem Artikel über die Solidarisierung von BVB-Mitarbeitenden mit einem BaZ-Redaktor nahm Prime News auf einen früheren OnlineReports-Beitrag Bezug.

Die Badische Zeitung nahm die OnlineReports-News über den Wechsel von Orthopäden vom Bruderholz-Spital in die Allianz von Universitätsspital Basel und Bethesda-Spital auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihren Artikel über den Baselbieter Fremdsprachen-Streit auf OnlineReports.

In ihrem Bericht über die BVB-Tramblockade an der "Bankverein"-Kreuzung nahm die BZ Basel auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung und das SRF-Regionaljournal bezogen sich in ihren Berichten über das Urteil gegen den Rheinufer-Todesschläger auf OnlineReports. 

Die Basler Zeitung äusserte sich in einer Gerichtsberichterstattung über einen "Sexverbrecher" (so die BaZ) kritisch über OnlineReports.

Telebasel und die Basler Zeitung bezogen sich in ihren Berichten über das Bordell in der Schillerstrasse auf einen OnlineReports-Bericht.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, 20 Minuten, die Nachrichtenagentur SDA, das SRF-Regionaljournal und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über den Unfall an der Parking-Baustelle beim Kunstmuseum auf.

Die OnlineReports-Recherche über die Zukunft des Basler "Viertel-Kreis" wurde von der Gundeldinger Zeitung aufgenommen.

Die Nachrichtenagentur SDA nahm die OnlineReports-News über die Berufung im Fall des pädophilen Sekundarlehrers auf.

Die OnlineReports-Nachricht des Todes von Hannes Bertschi wurde von der Basler Zeitung, für die der Verstorbene auch gearbeitet hat, aufgenommen.

Die BZ Basel, Telebasel, das Regionaljournal, die SDA und die Basler Zeitung zogen die OnlineReports-Recherche über den Verzicht auf den Bau eines Forschungszentrums beim Basler Augenspital nach.

Telebasel, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen den OnlineReports-Primeur über die Massenkündigung von Mietern der Hochhäuser am Basler Schorenweg auf.

In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Tom Ryhiner und Balz Stückelberger wurden an einer ausserordentlichen Generalversammlung in den Verwaltungsrat der St. Clara AG und damit gleichzeitig in den Verwaltungsrat des Claraspitals gewählt.

• Am 21. Juni fand der Spatenstich für den Neubau des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts) im BaseLink-Areal in Allschwil statt.

• Die Generalversammlung der "SVP Frauen Basel-Stadt" wählte Gianna Hablützel-Bürki einstimmig zur neuen Präsidentin.

• Nach elfjähriger Tätigkeit als Bürgerrätin der Basler Bürgergemeinde tritt die Juristin Gabriella Matefi auf Ende Jahr zurück.

• Die Nationalratsliste der Jungen LDP: Benjamin Grob, Emélie Dunn, Benjamin von Falkenstein, Adrienne Strahm und Michael Hug.

• Der frühere BVB-Kommunikations-Chef Stephan Appenzeller tritt die Nachfolge von Stephan Maurer als Präsident der IGöV Nordwestschweiz an.

• Die Nationalrats-Kandidierenden der EVP Baselland: Elisabeth Augstburger, Liestal; Sara Fritz, Birsfelden; Martin Geiser, Gelterkinden; Andrea Heger, Hölstein; Werner Hotz, Allschwil; Lukas Keller, Bottmingen

• Die Stadt Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt veranstalten gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag für das Areal Otterbach Süd in Weil am Rhein, das sich im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel befindet.

• Der SP-Vizepräsident Mustafa Atici tritt Ende Mai aus dem Grossen Rat zurück und nach damit seiner Nachfolgerin Michela Seggiani Platz.

• Die Wintersingerin Nicole Roth wird neue Präsidentin der Jungen SVP Baselland (JSVP BL).

Anna Holm wird Präsidentin der Juso Baselland, Jasmine Bosshard und Noam Schaulin firmieren als Vizepräsidium.

• Der Arzt, Uni-Dozent, LDP-Grossrat, Meister E.E. Zunft zum Goldenen Stern und Aktivfasnächtler Raoul Furlano ist neuer Obersperber des Basler Sperber-Kollegiums.

• Eine Baselbieter Rentnerin übergab einem "falschen Polizisten" Schmuck im Wert von mehreren 10'000 Franken.

• Bei einem budgetierten Gewinn von 3 Millionen Franken schloss die Baselbieter Staatsrechnung mit einem Überschuss von 56 Millionen Franken.

• Die "Starke Schule Baselland" hat den Rückzug der Initiative "Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern" bekanntgegeben.

• Ein Referendums-Komitee hat am 30. März 5’000 Unterschriften für das Referendum gegen die "Lautsprecher-Beschallung" in Basel der Staatskanzlei übergeben.

• Die Rechnung 2018 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 283 Millionen Franken ab und liegt damit um 150 Millionen Franken über dem Budget.

• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.