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Das Basler Gartenbad Eglisee verliert Abendsonne

In unmittelbarer Nähe des Basler Gartenbades Eglisee entstehen zwei weitere Hochhäuser. Rekurse gegen den unerwünschten Schattenwurf wurden aber von den Gerichten abgewiesen. Mehr Schatten gibt es erst in den Abendstunden.
Basel, 12. August 2015

Eine langjährige Besucherin des Gartenbades Eglisee ärgert sich über die beiden weiteren Hochhäuser am Schorenweg, die bis November 2016 fertiggebaut werden. Man habe sich daran gewöhnt, dass das Sportbad und die Hälfte des Familienbades wegen der bereits bestehenden zwei 19-stöckigen Hochhäuser am Abend im Schatten liegen. Aber in Zukunft werde der Schattenwurf am Abend bis ins Frauenbad ragen: "Wie kommt man überhaupt auf die Idee, noch mehr Hochhäuser neben einem Gartenbad zu errichten?"

Ein klassischer Fall von Verdichtung

In der Tat ist das Eglisee das einzige städtische Gartenbad, das so eng von Hochbauten umgeben ist. Es liegt auch als einziges ganz auf Stadtboden. Die beiden neuen Hochhäuser am Schorenweg stehen auf dem Baufeld C des Gesamtprojekes Schoren, das an Stelle eines mittlerweile abgerissenen Bürogebaudes von Ciba/Novartis steht. Die im Endausbau 17 und 19 Geschosse zählenden Bauten (51 und 57 Meter Höhe) füllen eine Lücke zwischen einer Gruppe von drei Wohnblöcken und den bereits erwähnten Hochhäusern. Ein klassischer Fall von Verdichtung zur Gewinnung von neuem Wohnraum.

Unumstritten waren die Hochhäuser in der Planauflage nicht. Es gab insgesamt 21 Einsprachen, und der Schattenwurf beschäftigte sogar die Gerichte, wie von Marc Février im Planungsamt des Bau- und Verkehrsdepartementes zu erfahren war. Ein Anwohner des Schorenwegs zog die Schattenwurf-Berechnung des Baudepartementes bis vor Bundesgericht, wo er aber unterlag. In Basel wird der Schattenwurf, der sogenannte "Zwei-Stunden-Schatten", in der Tag- und Nachtgleiche (21. März und 23. September) ermittelt. Diese Praxis steht zwar nicht im Gesetz, wird aber laut Février durch die Gerichte bestätigt. Der Rekurrent vom Schorenweg forderte statt dessen, dass der Schattenwurf an einem Wintertag gemessen werden sollte.

Scharf beobachteter Schatten

Ein weiterer Rekurs bezog sich explizit auf den Schattenwurf auf das Eglisee-Bad, scheiterte aber beim Basler Verwaltungsgericht. Der Schattenwurf der beiden neuen Hochhäuser werde sich laut Février erst ab 19 Uhr auswirken, was aber Eglisee-Stammgäste, die gerne bis nach 20 Uhr die Abendsonne geniessen möchten, nicht befriedigt.



Angesichts der zunehmenden Verdichtung der Basler Bausubstanz durch Hochhäuser wird der Schattenwurf auch in Zukunft ein Thema sein. Beim noch nicht gebauten Claraturm wurde die Interpretation des Schattenwurfs angezweifelt und auch bei der zweiten Etappe der Roche-Hochhäuser wird die Frage des Sonnen-Entzugs scharf beobachtet. Roche betont aber, dass auch der Schatten des 205 Meter hohen zweiten Hochhauses nicht länger als zwei Stunden auf den angrenzenden Wohngebäuden verweilen werde.




Weiterführende Links:
- Muslima-Dominanz im Frauenbad Eglisee: "Ich habe genug"


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"John Glenn und das Eglisee"

Ich erinnere mich gut an das Jahr 1962, als die ersten Eglisee-Hochhäuser gebaut wurden. Es war das Jahr, in dem der amerikanische Astronaut John Glenn die Erde umkreiste. An der Fasnacht gab's einen Schnitzelbangg, der in einem Vers am Schluss so endete:

"Do funkt ein zrugg em Oberscht Glenn,
wenn's jetze dunggel wird und wenn
me vo Dr Sunne nyt ka gseh
Denn sin Sie über-em Eglisee!


Peter Graf, Basel



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"'Fischer, nie eine vo uns!!!': Mit diesen Worten auf einem Transparent im Joggeli wurde Marcel Fischer im Juni 2015 von den FCB-Supportern empfangen."

20 Minuten online
vom 2. August 2018
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Ob einer oder keiner von uns – ob Marcel Fischer oder Urs Koller: spielt eh alles keine Rolle mehr.

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RückSpiegel


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Weitere RückSpiegel

In einem Satz


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• Verschiedene Baselbieter Gemeinden wie Therwil oder Gelterkinden haben aufgrund der Trockenheit ein totales Verbot des Abbrennens von jeglichen Feuerwerkskörpern (Raketen, Vulkane, Heuler usw.) erlassen, bevor auch der Kantonale Krisenstab ein generelles Verbot aussprach.

• Der Riehener CVP-Einwohnerrat Patrick Huber tritt von seinem Amt als Vizepräsident der Basler CVP und als Leiter der Arbeitsgruppe Wirtschaft auf Ende Juli zurück.

Patrick Huber wird im August neuer Geschäftsführer der Basler Bankenvereinigung (BBVg) als Nachfolger von Raphael Vannoni.
 
"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

Ueli O. Kräuchi, Geschäftsführer des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG), gibt die Leitung der VBLG-Geschäftsstelle per 31. März 2019 altershalber ab.

• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.

• Die Gewerkschaft Unia hat am 4. Juli 2'300 Unterschriften für das Referendum gegen längere Ladenöffnungszeiten eingereicht.

• Der Basler Gewerbeverband reichte zusammen mit den Parteien FDP und SVP, der "IG Lysbüchel" sowie verschiedenen Branchenverbänden das Referendum "gegen die Fehlplanung Lysbüchel" mit 2'972 Unterschriften ein.

Dominique Tellenbach, bisheriger Direktor der Berufsfachschule Basel, wird ab 1. Februar 2019 neuer Rektor der beiden Gewerblich-industriellen Berufsfachschulen Liestal und Muttenz.

Alexander Lenzlinger wird ab 1. August neuer Finanzchef der IWB und Nachfolger von Michael Ackermann, der eine längere berufliche Auszeit nimmt.

• Die Grünen Baselland folgten dem Vorstand und nominierten Isaac Reber für die Regierungsratswahlen 2019 (dritte Amtsperiode).

• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.