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Riesen-Deal: Basel-Stadt kauft das Syngenta-Areal

Erneut ein Immobilien-Coup des Kantons Basel-Stadt: Er kauft das Areal des chinesischen Agro-Konzerns Syngenta – gleich neben dem Rosental-Areal, das auch schon dem Kanton gehört.
Basel, 15. Januar 2019

Genau genommen ist es ein Joint Venture des Kantons Basel-Stadt und der staatlichen Pensionskasse, die sich in einem Bieterverfahren zum Kauf des "hochwertigen und gut erschlossenen Syngenta-Areals" an der Ecke Schwarzwaldallee/Rosentalstrasse durchgesetzt haben. Dazu kam es, nachdem Syngenta entschieden hat, ihren Grundbesitz in Basel zu verkaufen.

Syngenta mietet die verkauften Gebäude

Über den Kaufpreis des 23'600 Quadratmeter grossen Areals macht Rolf Borner, Chef der staatlichen Liegenschaftsverwaltung "Immobilien Basel", keine genauen Angaben. Gegenüber OnlineReports sprach er von einem "dreistelligen Millionenbetrag". Da der Kauf in den Bereich des Finanzvermögens fällt, liegt er in der Kompetenz der Regierung. Ein Grund, weshalb die staatlichen Basler Anbieter zum Zug kamen, war ihre Fähigkeit, den Kauf "in relativ kurzer Zeit" abzuwickeln.

Der Deal sieht vor, dass Syngenta mindestens in den nächsten zehn Jahren am heutigen Standort bleibt und die verkauften Gebäude zurückmietet. Vereinbart ist eine Option auf Miet-Verlängerung um zwei Mal fünf Jahre. Ebenso bleibt der Hauptsitz in Basel. Das Management der Liegenschaften wird künftig Sache der Pensionskasse Basel-Stadt sein.

Areal bleibt Wirtschafts-Standort

Die Firmengebäude sind baulich und energetisch in einem vorzüglichen Zustand und sie befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum doppelt so grossen Rosental-Areal (47'000 Quadratmeter), das der Kanton vor knapp drei Jahren ebenfalls von Syngenta erwarb. Es war in Basel der grösste staatliche Liegenschafts-Erwerb aller Zeiten. Der grosse Vorteil der beiden Deals ist, dass nun ein rund 70'000 Quadratmeter grosses Areal an bester Lage entwickelt werden kann, das "keine nachbarrechtlichen Einzelvereinbarungen" (Borner) nötig macht.

Auf dem jetzt zum Kauf anstehenden Areal in unmittelbarer Nähe des Badischen Bahnhofs wird sich aufgrund des Mietverhältnisses mit Syngenta in den nächsten Jahren nicht viel ändern. Einzig der Grünstreifen zwischen dem "McDonald's"-Eckgebäude und dem Syngenta-Konzernsitz (braunes Gebäude Mitte rechts) könnte kurzfristig entwickelt werden. Laut Borner steht klar eine Nutzung als Wirtschaftsstandort im Vordergrund, während auf dem benachbarten Rosental-Areal auch Wohnbauten denkbar sind.




Weiterführende Links:
- Immobilien-Coup: Basel-Stadt kauft das Rosental-Areal


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"Gratisanzieger"

OnlineReports.ch
vom 29. Januar 2020
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Da hat der Autor wohl zuviel Schabziger erwischt.

RückSpiegel


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In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

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Weitere RückSpiegel

In einem Satz


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Die Gemeinde Riehen spendet 10'000 Franken zugunsten eines Nothilfe-Projekts des Roten Kreuzes für Geflüchtete in Bosnien-Herzegowina.

Ein überparteiliches Komitee hat am 15. Januar bei der Basler Staatskanzlei die Unterschriften für die Initiative "für erschwingliche Parkgebühren" eingereicht.

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Die 53-jährige Juristin Blanche Gilli ist seit Anfang 2020 neue Präsidentin des Vereins gemeinsame Opferhilfe beider Basel.

Der FC Basel leiht seinen 21-jährigen Innenverteidiger Yves Kaiser bis zum Ende der Saison 2019/2020 an den FC Schaffhausen aus der Challenge League aus.

Knut Schmidtke, Marc Schärer und Lucius Tamm werden per 1. April 2020 die Leitung des in Frick domizilierten Forschungsinstituts für biologischen Landbau FiBL von Urs Niggli übernehmen.

Die Baselbieter Grünen reichten am 12. Dezember ihre mit rund 1700 Unterschriften versehene Klimaschutz-Initiative ein, die das Ziel des Pariser Abkommens gesetzlich verankern will.

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Das Theater Basel konnte im Jahr 2018/2019 die Anzahl der Besuchenden zum vierten Mal in Folge auf 183'705 Personen (+1,6 Prozent) erhöhen, während jedoch die Besucher-Einnahmen um 1,7 Prozent sanken.

Die neue grüne Baselbieter Landrätin Laura Grazioli übernimmt von der frisch gewählten Nationalrätin Florence Brenzikofer das freiwerdende Präsidium der Finanzkommission.

Paola Gallo, die ehemalige Geschäftsleiterin von "Surprise", übernimmt per 1. Oktober 2019 die Geschäftsführung der Job Factory Basel AG und der Stiftung Job Training.

Der 19-jährige Geografie- und Geschichtsstudent Nino Russano wird als Nachfolger von Nicolas Eichenberger neuer Präsident der Juso Basel-Stadt.

Der Basler Bürgerrat hat eine spürbare Senkung der Einbürgerungsgebühren beschlossen, von der sowohl ausländische als auch Schweizer Bewerbende profitieren.